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12.09.05

SARS Virus in Fledermäusen entdeckt

Selbst nach knapp zweieinhalb Jahren ist man sich nicht ganz sicher woher der SARS Virus, der 2003 zu einer Epedemie in Hongkong und China geführt hatte, überhaupt herstammt. Nun wurde der Virus auch in Fledermäusen entdeckt...

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24.06.03

Endlich Sars-Entwarnung in Hongkong

„Die Welt kann sich jetzt sicherer fühlen“ schrieb die SZ gestern. Es ist tasaechlich soweit, Hongkong wird ab heute als SARS-freie Zone angesehen... aber lest selber den Artikel:

Vier Monate nach Ausbruch der Lungenkrankheit Sars hat die Weltgesundheitsorganisation Hongkong von der Liste der Infektionsgebiete gestrichen. Als Sars-Gebiete gelten weiterhin die Region Toronto, Taiwan und Peking.

Es habe in Hongkong 20 Tage lang keine neuen Fälle gegeben, und das Risiko für Einwohner und Reisende sei beseitigt, teilte die WHO am Montag in Genf mit. „Die ganze Welt kann sich jetzt sicherer fühlen“, so David Heymann, Direktor der Abteilung Übertragbare Krankheiten bei der Organisation.

In Hongkong wurde die offizielle Sars-Entwarnung mit Erleichterung aufgenommen. Die WHO mahnte die Behörden jedoch zu anhaltender Wachsamkeit, um einem neuerlichen Ausbruch wie im kanadischen Toronto vorzubeugen. Dort starben am Sonntag zwei weitere Menschen an Sars.

Die größte Stadt Kanadas war Mitte Mai zunächst von der Liste der Sars-Gebiete gestrichen worden, musste jedoch nur eine Woche später eine Reihe von Neuinfektionen melden.

Außer der Region Toronto gelten auch Taiwan und Peking weiterhin als Sars-Gebiete. Eine explizite Reisewarnung der WHO gilt jedoch nur noch für die chinesische Hauptstadt.

1755 Menschen infiziert, 296 gestorben
Hongkong habe mit seiner Grenze zu China und der hohen Bevölkerungsdichte einen der schwersten Sars-Ausbrüche weltweit unter Kontrolle bringen müssen, betonte die WHO. Nach offiziellen Angaben hatten sich in der Millionenstadt 1755 Menschen mit dem Sars-Virus angesteckt. 296 davon starben.

Die höchsten Neuinfektionen erlebte Hongkong Ende März mit 300 fast zeitgleichen Fällen. Unter der Angst vor Ansteckung litt auch die Wirtschaft: Der Tourismus kam fast zum Stillstand, und die Einheimischen mieden Geschäfte, Restaurants, fast alle öffentlichen Einrichtungen. Die Arbeitslosigkeit stieg auf 8,3 Prozent, für Hongkong ein Rekord.

Straßenfeste geplant
In der Stadt, wo es zum Zeitpunkt der Entwarnung bereits 15 Uhr war, waren Straßenfeste geplant. Frauen in bunten Kostümen tanzten an der Strandpromenade. Von großen offiziellen Feiern wollte die Regierung angesichts der hohen Opferzahlen jedoch absehen.

„Hongkong hat gelitten wie keine andere Region. Die Krankheit war in den Krankenhäusern und in der Gesellschaft, noch ehe wir richtig wussten, worum es sich handelte“, sagte der Sprecher des WHO-Regionalbüros in Manila, Peter Cordingley. „Hut ab vor der Leistung, die die Gesundheitsbehörden in Hongkong erbracht haben.“

Der Sars-Ausbruch begann in Hongkong Ende Februar, als sich 16 Gäste des Metropol-Hotels mit der noch unbekannten Lungenkrankheit ansteckten und eine Verbreitung des Virus auf mehrere Kontinente auslösten. Im Zimmer 911 des Hotels hatte ein infizierter Arzt aus der chinesischen Provinz Guangdong gewohnt. Das Metropol erwägt nun, den neunten Stock zu einem Sars-Museum zu machen.

Die WHO lobte, dass die Gesundheitsbehörden in Hongkong ehrliche und ausreichende Informationen über die Sars-Fälle geliefert hätten. Am 2. April hatte die WHO eine Reisewarnung für Hongkong erlassen. Diese war sieben Wochen später am 23. Mai aufgehoben worden.

Mithilfe umfassender Quarantänen und Reisekontrollen konnte die Lungenkrankheit eingedämmt werden, die über 800 Patienten das Leben kostete. Mehr als 8400 Menschen in über 24 Ländern infizierten sich mit Sars.


Ich persoenlich habe die ganze Situation ganz gut ueberstanden und bin sehr froh, dass ich mich trotz zahlreicher Ratschlaege nicht dazu entschlossen habe Hong Kong zu verlasse. Hong Kong ist und bleibt einzigartig.

Liebe Gruesse

Eurer Chris

24.05.03

Neue Theorie: Katze überträgt SARS

So jetzt nochmal ein Artikel auf deutsch, damit auch meine Freundin mir glaubt, dass die Reisewarnung aufgehoben wurde und sie ohne schlechtes Gewissen zu mir kommen kann:

Offenbar Durchbruch im Kampf gegen das Virus - Entwarnung für Hongkong

Hongkong - Wissenschaftler aus Hongkong haben offenbar einen wichtigen Durchbruch im Kampf gegen die Lungenkrankheit SARS erzielt: Ihnen gelang es, das lebensgefährliche Virus bei der in Südchina lebenden Zibetkatze zu isolieren. Zudem hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) angesichts der rückläufigen Neuinfektionen die Reisewarnungen für Hongkong sowie die Provinz Guangdong aufgehoben.

Forscher der Universität Hongkong forderten, Zibetkatzen - die in China als Delikatesse gelten - sollten nur unter strenger Beobachtung der Behörden aufgezogen, geschlachtet und verkauft werden. Sie erklärten, das Coronavirus, das das Schwere Akute Atemwegssyndrom (SARS) auslöse, zeige einige genetische Veränderungen, deren Ausmaß vorerst nicht bekannt sei.

Der Mikrobiologe Yuen Kwok Yung sagte, es sei unwahrscheinlich, dass sich ein Mensch beim Verzehr von Katzenfleisch mit SARS anstecke. Eine Infektion könne jedoch bei der Aufzucht oder Schlachtung erfolgen. Forscher weltweit hatten bislang erklärt, das Virus habe seinen Ursprung wahrscheinlich in einem Tier. Unterdessen haben drei Astrobiologen mit ihrer Theorie zur Entstehungsgeschichte von SARS besondere Aufmerksamkeit erregt. In einem Brief an die medizinische Fachzeitschrift "The Lancet" vertraten die drei Wissenschaftler aus Großbritannien und Indien die Theorie, das Virus könnte aus dem Weltraum stammen. Bei Experimenten in 41 Kilometer Höhe seien Unmengen von unbekannten Mikroorganismen entdeckt worden. Einige von ihnen - darunter auch das SARS-Virus - könnten den Wissenschaftlern zufolge den Eintritt in die Stratosphäre überlebt haben.

Einen Rückschlag erlitten derweil die kanadischen Gesundheitsbehörden. In Toronto haben sich vier Patienten eines Krankenhauses mit SARS infiziert. Die WHO hatte erst vor gut einer Woche erklärt, sie betrachte Toronto nicht mehr als Gefahrenzone. AFP/AP

Ich hoffe das wird jetzt vorerst mein letzter SARS Eintrag ins Weblog werden... die ganze Sache geht mit doch schon ziemlich auf den Geist. Scheinbar ist den dt. Medien nicht viel daran gelegen ueber die Entwarnung zu Berichten... verkauft sich halt nicht so gut wie ein Hong Kong mit Masken voller Angst vor dem KILLERVIRUS... huuuu.

Liebe Gruesse

Euer Chris

23.05.03

SARS Reisewarnung der WHO fuer Hongkong wurde aufgehoben

Hallo Leute,

sehr gute Nachrichten, wegen der anhaltend guten Lage hier in Hong Kong wurde die Reisewarnung der WHO eben gerade aufgehoben. Es besteht offiziell keine Gefahr mehr bei Reisen nach Hongkong. Also alle vorbeikommen. Hier habe ich mal den Artikel von Reuters druckfrisch fuer euch:

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28.03.03

Und wieder SARS

Leider gibts es heute wieder nichts gutes zu berichten. Seit heute sind ALLE Schuelen, Kindergaerten und Kindertagesstaetten geschlossen worden, um eine weitere Ansteckung unter den Kindern zu vermeiden.

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24.03.03

Ernste Lage?

Irgendwie ist es zur Zeit sehr komisch in Hong Kong. Wenn ich mir die Zeitungen so durchlese, steht nicht viel ueber die neue Art der Lungenentzuendung drinnen. Ganz anders wenn ich mir dann die internationale Fachpresse so ansehe... neben dem Irakkrieg ist die Hong Konger Epedemie das Topthema.

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18.03.03

Mysterioese "Seuche" in Hong Kong

Na wenn das mal kein schoener Start in mein Praktikum ist? Kaum komme ich in HK an, schon treibt eine raetselhafte Krankheit ihr Unwesen. Bisher sind 4 Menschen daran gestorben, mehr als 150 sind inzwischen infiziert. Ich merke die Verunsicherung der Bevoelkerung schon selber, sehr viele Einwohner tragen schon in der U-Bahn einen Mundschutz aus Angst vor Ansteckung. Ihr koennt euch ja vorstellen, dass das nicht gerade ein tolles Gefuehl ist... aber lest einfach mal diesen aktuellen Artikel aus der SZ...

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