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Hohe Nebenkostennachzahlung - Mietnebenkosten nachzahlen müssen

Die vergangenen Wochen habe ich meinen Vermieter ständig nach der noch ausstehenden Nebenkostenabrechnung gefragt, da ich dem Finanzamt noch die von mir geltend gemachten haushaltsnahen Dienstleistungen belegen muss (Hausmeisterservice etc.). Im Nachhinein hätte ich mir damit wohl etwas Zeit lassen sollen...

Mich traf fast der Schlag als der Vermieter uns persönlich die Mietnebenkostenabrechnung vorbei brachte... ich ahnte ja schon Böses, als ich ihn die Treppe raufkommen sah.

Sage und schreibe 830 EUR müssen wir nachzahlen. Für eine 63 qm Wohnung... und das trotz der Tatsache, dass wir einen der mildesten Winter hatten. Mir ahnte ja schon, dass eine Mietnebenkostenvorauszahlung von 150 EUR/Monat etwas zu gering sei (wahrscheinlich wollte der Vermieter die Wohnung so leichter an den Mann bringen), doch mit so viel Geld hätte ich nie gerechnet.

Meine erste Reaktion war natürlich Ablehun: das kann doch nicht sein, wir haben fast nie geheizt. Doch als wir die Zählerstände mit denen auf dem Ablesebeleg verglichen, konnten wir sehen, dass alles korrekt war.

Eigentlich kann ich mir die horrende Nebenkostennachzahlung nur durch die (zumindest wärmetechnisch) ungünstige Architektur unserer Dachgeschosswohnung erklären. Beim Heizen (Fußbodenheizung) steigt die warme Luft zunächst in den 4,5 Meter hohen Giebel. Am Boden unten bleibt es zunächst so lange kühl, bis die Kubikmeter von Luft im Giebel endlich warm sind. Erst nach Stunden erreicht die warme Luft den Boden... subjektiv hatten wir immer das Gefühl, dass die Heizung nicht richtig funktionieren würde... doch anscheinend liegt es doch an anderen Faktoren.

Zudem kommt noch hinzu, dass Dachgeschosswohnungen schlechter isoliert sind als Etagenwohnungen. Unsere Nachbarn sind selten da, so dass die Wand komplett auskühlt.

Mhhhh... Analyse beendet. Zahlen müssen wir trotzdem. Da trifft es sich wunderbar, dass wir unseren kleinen Rechtsstreit mit der Versicherung gewonnen haben.

Habt ihr Tipps für mich, wie ich in Zukunft günstiger bei den Mietnebenkosten davon komme?




Kommentare (3)

...dafür fliegst ja bald quasi umsonst nach dubai....grins.....der abend in kölle war nett (ja,ja ....*G*). coole adward veranstaltung mit frei essen danach. gab sogar hummerfleisch uns so nen zeug....ach man, bin ich satt gegessen.....und deine bayern sind ja auch weiter. zum glück. denn sie im uefa cup spielen so sehen, ist doppelt schön....ruf dich die tage mal in ruhe an....cu michi

Hi Chris,
wenn mann ordentlich einheizt, kann der Effekt manchmal eher gemäßigt ausfallen. Warme Luft steigt bekanntlich nach oben, daher spürt Ihr den Effekt der Heizung nicht wie gewünscht. Ein einfacher Ventilator für die Decke hilft die warme Luft im Raum zu verteilen. Die Heizung kann wieder kälter eingestelt werden und man kann Geld anderweitig z.B in Digicams ;) investieren.
Viele Grüße
Mümtaz

@Michi: Ich hoffe du hast dich da nicht auf meine Kosten Staatskosten durchfüttern lassen ;-) War doch klar, dass die Bayern weiterkommen... naja, und die Sache mit dem lieben Geld, das wird schon irgendwie. Die Fixkosten für den Dubai Urlaub gehen ja tatsächlich gegen null. Dafür müssen wir aber sicher eine Menge Geld für eine Wüstentour mit einem Hummer hinlegen ^_^ Halt mich auf dem Laufenden wegen bzgl. deiner Flamme.

@Mümtaz: Die Idee mit dem Ventilator hört sich echt gut an. Wahrscheinlich wäre da ein sich langsam drehender Deckenventilator das richtige? So würde die viele warme Luft an der Decke umgewälzt werden.

Danke für den Tipp!!!

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