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Was ist Work Life Balance - kleine Sinnkrise

Manchmal, um genauer zu sein genau jetzt, stelle ich mir die Frage was es mit dem ominösen Thema Lebensbalance oder neudeutsch Work-Life-Balance auf sich hat... alles nur ein Märchen?

Motivation, Selbstmanagement und Work-Life-Balance... alles hängt irgendwie zusammen. Will man im Leben "viel" erreichen, so muß man in den meisten Fällen auch "viel" dafür tun. Da stellt sich zuerst die Frage, was man unter "viel" erreichen versteht... ich bin mir selber nicht ganz sicher. Sind es etwa nur monetäre Ziele? Ganz sicher nicht...

Wie ich vor kurzem erst auf einem Seminar gelernt habe, müssen vier Lebensbereiche harmonieren um das Leben in Balance zu halten: Beruf und Finanzen, Familie und soziale Kontakte, Gesundheit und Fitness sowie Lebenssinn und Vision. Alle Aspekte müssen im Leben integriert sein. Doch das ist leichter gesagt als getan...

An Tagen wie diesen wundere ich mich teilweise über mich selbst, wenn ich sehe, was ich ich auf mich nehme um mir einen halbwegs anständigen Lebensstil zu gewährleisten. Mir fehlt es materiell eigentlich an nichts, doch leider hat das auch alles seinen Preis: die Freizeit ist dahin, die Freundin kommt zu kurz, was genauso auch in Bezug auf Freunde und Familie gilt. Es ist nicht so, dass mir meine Arbeit keinen Spaß macht, im Gegenteil... es ist schön gefordert und zugleich gefördert zu werden, doch das kann nicht alles im Leben sein. Mir war seit meiner Zeit bei McK schon klar, dass man als junger Berater etwas härter rangenommen wird, doch die letzten zwei Wochen haben mich wirklich sehr geschlaucht.

Ich hoffe diese temporäre Sinnkrise ist nur von kurzer Dauer... ich motiviere mich jetzt einfach mal mit meiner/unserer Reise nach Hongkong und hoffe, dass es kein Fehler war die zwei Wochen Weihnachtsurlaub nicht etwas erholsamer zu verbringen.

Genug gemeckert... ich rede schon wirres Zeug ohne Zusammenhang... das ist wahrscheinlich die Übermüdung... nun wisst ihr auch, warum hier im Weblog nicht wirklich viel los ist ;-) Aufmunternde Kommentare werden sehr begrüßt :-)

Vielleicht steckt ja jeder junge Mensch beim Wechsel vom Studentendasein ins Berufsleben in solch einer kleinen "Krise"?

PS: Ich sitze natürlich immer noch im Büro ;-)




Kommentare (6)

Hi,
das ist sehr ernstes Thema,Chris und es ist ,wie ich finde,sehr gut,dass du Dir
Gedanken dadrüber machst :)So was Ähnliches habe ich auch "durchgemacht".
Ich weiss nicht, wieviele Stunden du im Monat arbeitest
und vieviel Zeit du für Fortbildungen investierst.
Natürlich ist es so ,dass man anfangs immer viel arbeiten muss.
Wie du schon selbst geschrieben hast,als junger Berater wird man stark beansprucht.DIE FRAGEN SIND:
1.Wie lange wird dies dauern?
2.Muss ich als senior Berater nicht noch mehr arbeiten und mehr Verantwortung tragen(Stress)?
3.Werde ich auf Dauer die Belastung aushalten?>sind mir andere Werte nicht wichtiger
Ich hatte mit 20 sehr viele
Ziele,mit 25 habe ich mich jedoch DAVON verabschiedet.
Ich werde wahrscheinlich nicht mal der CEO einer mitellständischen Firma,wahrschenlich nicht mal Milionär ;) hehehhe
Habe dafür am Wochenende immer frei und kann 70 Tage im Jahr Urlaub machen und verdiene halt "durchschnitlich">bin aber meistens glücklich

Dem kann ich nur zustimmen. Eine Zeitlang ist es toll und interessant eine gute Arbeit zu haben. Aber wenn dann irgendwann der Punkt kommt, wo man die eigentlich wichtigen Dinge im Leben wegen der Arbeit zur Seite drängt,und die Arbeit an 1. Stelle setzt, ist man irgendwann ziemlich leer und ausgebrannt. Lieber etwas weniger verdienen, aber Luft zum atmen haben. Deine Arbeit liebt DICH nicht, es sind die Menschen die dir wichtig sind,die DIch lieben!Und solltest du evtl aus irgendeinem Grund nicht mehr arbeiten können, sind sie immer noch für dich da!
Denk drüber nach.

passendes video zum thema vom weltspiegel :-) aber nicht wirklich machen, wir brauchen doch dein steuergeld!!!
http://daserste.ndr.de/weltspiegel/2006/t_cid-3076610_.html

Dazu kann ich nur folgendes sagen: wer als berufseinsteiger eine stelle als junior berater antritt und sich derart verheizen lässt (anders kann man es nicht nennen, wenn man bis mitternacht im büro sitzt), sich dessen auch noch bewusst ist, und nichts weiter dagegen tut als ein wenig in seinem blog zu jammern, der hat sich meiner meinug nach schon lange FÜR die karriere und GEGEN alles andere (wie freunde, freundin, familei etc.) entschieden. zumal es den eindruck macht, dass du auch noch irgendwie stolz darauf bist, bis 0:00 im büro zu sein...so hört es sich zumindest an. wenn ich deine freundin wäre und ihr vorhabt für immer zusammen zu sein, eine familie zu gründen, etc, würde ich mir das ernsthaft überlegen. denn wie lukas in punkt 2. richtig angemerkt hat...es wird bestimmt nicht besser werden.

@all: Danke für die Resonanz. Ich stimme euch in vielen Punkten zu. Der aktuelle Stress resultiert gerade aus der Endphase des Projektes... repräsentativ ist dies aber nicht für den gesamten Job. Ich wusste genau worauf ich mich einlasse, doch ich könnte mir einen "normalen" 9-to-five Job in einer "normalen" Linienfunktion (derzeit) nur schwer vorstellen... langweilig, keine Herausforderung, kaum Perspektive, keine steile Lernkurve... aber dafür natürlich mehr Zeit für andere Dinge. Doch was fange ich dann wiederum mit der Freizeit an, wenn ich mit der beruflichen Perspektive nicht zufrieden bin. Es ist leichter gesagt als getan hier eine Balance zu finden wenn man ständig von Ehrgeiz getrieben ist... ich arbeite an mir. Doch auch hier würdet euch im ersten Jahr des ersten Jobs vollkommen reinhängen, oder etwa nicht?

Sicher wird es als Berater auf höheren Karrierestufen nicht unbedingt stressfreier... im Gegenteil. Doch die Beraterzunft sehe ich nur als guten Einstieg ins Berufsleben. Ich will das ja nicht 15 Jahre machen.

Heute, also nach dieser Stresswoche sieht die Welt auch wieder besser aus: ausgeschlafen, ohne Arbeit fürs Wochenende und mit Vorfreude auf einen schönen Sushiabend mit der Freundin.

PS: Für Kami muss ich die Kommentare ja fast zensieren ;-)

no use>hast du nicht ein bissl übertrieben ;)
chris,du hast ja auch recht.
ich bin nur der Meinung,dass "so ein Leben" (oder zumindest mich)früher oder später der
persönlichen Enticklung schadet.
Aber wie gesagt,eine Weile sollte man es auf jeden Fall versuchen.Mit 30 und einem Haufen auf dem Bankkonto kann man immer noch was Neues versuchen :)

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