Vor ein paar Einträgen hatte ich beim Eintrag "Warum ich Bayern und München liebe - ein Lokalpatriot packt aus" über unseren Tagesausflug zur Höllentalklamm bei Grainau geschrieben. Um euch dieses Naturschauspiel etwas näher zu bringen habe ich einige Bilder von der Wanderung zum Höllental gemacht.
Das Höllental ist ein Tal im Zugspitz-Massiv des Wettersteingebirges, zwischen Blassenkamm und Waxensteinkamm, durch das eine bekannte Aufstiegsroute von Hammersbach zur Zugspitze verläuft.
Markant ist der gewaltige Einschnitt der Höllentalklamm, die sich zwischen hohen Felswänden hindurch zwängt. Die Höllentalangerhütte ist Übernachtungsdomizil für die Bergsteiger, die am Folgetag durch das Höllental und über den Höllentalferner auf Deutschlands höchsten Gipfel steigen wollen... doch bis es bei uns soweit ist, bedarf es noch einiges an Training ;-)
*** Blick von der Höllentalangerhütte in Richtung Talschluss, Höllentalferner und Zugspitzmassiv ***
Vom Grainauer Ortsteil Hammersbach führt ein Fußweg über ca. 3 km und etwa 300 Höhenmeter durch ein immer enger werdendes Tal zur Höllental-Eingangshütte und zum kostenpflichtigen Weg durch die Klamm. Kurz vor der Hütte zweigt auch der kostenlose, aber beschwerliche Stangen-Steig ab, der oberhalb des Bachlaufes entlangführt. Jedoch bleibt von hier die Sicht ins Innere der Klamm größtenteils verwehrt.
Über gut 700 m erstreckt sich der Weg durch die imposante Klamm. Man hat hier unter großem Aufwand einen sicheren Weg geschaffen, der zu großen Teilen durch in den Fels geschlagene Tunelle von etwa 1 m Breite und maximal 2 m Höhe führt. Der außerhalb der Klamm eher unscheinbare Hammersbach schwillt in der sehr engen (schätzungsweise 2 bis 5 m) und hohen (ca. 150 m) Felsschlucht zu einem reißenden Wildbach an. Am oberen Ende der Klamm wird das Gelände langsam wieder weitläufiger.
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