Mieterhöhung München: Was ist rechtens?
Dass München ein tendenziell teures Pflaster ist, wissen die meisten ohnehin schon... man findet sich mit den relativ hohen Lebenskosten ab und versucht im Gegenzug die hohe Lebensqualität dieser Stadt zu schätzen. Ärgerlich ist es dann aber schon, wenn einem der Vermieter nach vier Jahren die erste Mieterhöhung per anwaltliches Einschreiben zukommen lässt und nun knapp 8 Prozent mehr Miete im Monat haben will.
Begründet wird das Ganze bei mir mit dem Münchner Mietspiegel und der Ausstattung der Wohnung. So wird z.B. ein Quadratmeter-Mietpreisaufschlag von 0,59 EUR veranschlagt, weil unser Bad sowohl Badewanne als auch Dusche hat. Aha.
Mir war schon klar, dass die Mieten in München auch mal steigen, allerdings ist es schon sehr nervig, wenn man extra zur Post fahren muss um das Einschreiebn abzuholen, obwohl der Vermieter im gleichen Haus wohnt und nicht den Mumm hatte mich persönlich auf diese Mieterhöhung anzusprechen... grrrr.
Ich lasse gerade prüfen, inwiefern die Mieterhöhung rechtens ist. Wie ich in Erfahrung bringen konnte, sind wir die einzige Mieteinheit im Mehrfamilienhaus, die eine Mieterhöhung bekommen hat, so dass wir nun im Vergleich zur absolut identischen Nachbarswohnung 50 EUR mehr bezahlen müssen.
Hat jemand Ahnung, ob sowas ok ist?



