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EON sorgt schon heute für das Gas von morgen...

...ouch ouch ouch, wer hat denn die Platzierung dieser EON Anzeige in einem Artikel über die Vernichtung der Sinti und Roma im Konzentrationslager Auschwitz zu verantworten?

EON sorgt schon heute für das Gas von morgen...

Oh Gott, was für ein faux pas... da wird die Landeszeitung Lüneburg ziemlich viel Ärger von E.ON bekommen, wenn sich das im Internet verbreitet, was ich mit diesem Eintrag hier auf gar keinen Fall unterstützen will...

Immerhin hat sich ein Redakteur der Landeszeitung Lüneburg bereits für diesen Fehler entschuldigt... scheinbar macht EON schon Druck. Unternehmen setzen in der Regel immer Trackingdienste ein, die ihnen melden, sobald irgendwo (vornehmlich in Foren und Weblogs) ihr Name fällt. So wird es auch hier der Fall gewesen sein.

EON will zu dem Auschwitz faux pas erst mal keine Stellung nehmen... zumindest nicht im Weblog des Entdeckers.




Kommentare (2)

Die «Landeszeitung Lüneburg» bemüht sich um Schadensbegrenzung. Das Blatt musste miterleben, wie Anzeigenschaltung richtig schief gehen kann. Chefredakteur Steiner erklärte der Netzeitung, wie es zu dem Fauxpas kam.

Wegen eines «bösen Fehlers» bei der Platzierung einer Anzeige im Lokalteil des Blattes hat sich die «Landeszeitung Lüneburg» bei den Sinti- und Roma-Verbänden sowie ihren Lesern entschuldigt. In der Wochenendausgabe vom 21./22. Januar, brachte die Redaktion auf Seite 11 einen Artikel über die Ermordung Lüneburger Sinti im Nationalsozialismus. Auf der gleichen Seite fand sich die Anzeige eines Energieversorgers. Der warb mit dem Slogan: «Eon sorgt schon heute für das Gas von morgen!» Das Thema kursiert seither in diversen Blogs im Internet. Unter www.boocompany.com ist nachzulesen, wie Chefredakteur Christoph Steiner auf den Werbe-GAU reagierte.
«Die Verknüpfung des Themas Völkermord in Auschwitz mit einem in diesem Zusammenhang missverständlichen Werbeslogan des Unternehmens war weder beabsichtigt noch wurde sie achselzuckend ignoriert», erklärte Steiner in der nächsten Ausgabe seinen Lesern. Die Redaktion entschuldige sich «für diesen bösen Fehler, durch den die Intention des Artikels unterlaufen wird, ein fast vergessenes, barbarisches Kapitel unserer Geschichte zu beleuchten.«

Redaktion verantwortlich

Auf die Frage, wie es zu dem Fauxpas kommen konnte, sagte Steiner der Netzeitung, dass dafür die Redaktion verantwortlich sei. Bislang sei es üblich gewesen, die produzierten Seiten zum Korrekturlesen auszudrucken. Um den Prozess zu beschleunigen, könnten die Anzeigen dabei ausgeblendet werden. Der Redakteur wisse dann nur die Größe der Anzeige und von welcher Firma die Anzeige in Auftrag gegeben worden sei.

Steiner zufolge fällt es in die Zuständigkeit der Redakteure zu beurteilen, ob die Kombination von Artikeln und Anzeige problematisch sein könnte. Bezüglich des Energieversorgers hatte die Redaktion keine Bedenken. Eon habe eine ganze Reihe von Anzeigen mit unterschiedlichen Slogans in der Zeitung geschaltet, so der Chefredakteur. Mit der missverständlichen Kombination von Anzeigentext und Artikel hatte offenbar niemand gerechnet.

Chefredakteur Steiner zog Konsequenzen: «Ich habe umgehend verboten, die Anzeigen beim Belichten auszublenden.»

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