Nach einer extrem langen und weniger erholsamen Nacht im Jubawah Home Stay in Permuteran - das im recht duenn besiedelten Nordwesten von Bali liegt - trauten sich Kami und ich erstmals nach dem verregneten Ankunft an den lokalen Strand, der sich schon am Vormittag durch seine dunkelgraue bis schwarze Faerbung (wegen Vulkan) auf extreme und barfussunfreundliche Temperaturen erwaermt hatte.
Permuteran ist aber nicht durch seinen Strand bekannt geworden, sondern durch die bunte Unterwasserwelt, die jedoch in den letzten Jahrzehnten extrem durch den Raubbau der Menschen (Dynamitfischen etc.) gelitten hat. In Bali ist man hier seit 1991 einen voellig innovativen Weg gegangen: die Zuechtung von neuen Riffen durch die Kraft des Stroms. Wie das Ganze genau funktioniert, koennt ihr euch hier ansehen. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass Stahlkaefige im Meer versenkt werden und unter leichte Spannung gesetzt werden. Dies soll (und tut auch) das Korallenwachstum um das Vierfache ds natuerlichen Wachstums beschleunigen. Das Ergebnis ist wirklich beeindruckend, da man bei den aeltesten Kaeigen nicht mehr erkenen kann, dass es sich hier um eine durch den Menschen geschaffene Struktur handelt.
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