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Krabi: Schnorchel Tour nach Hong Island & Paradise Island - Die See kann ganz schoen rau werden

Digitalvoodoo goes Südostasien

Waehrend unserer fuenf Tage auf Krabi wollten wir nicht nur faul unseren Mango und Cocos Lassie im Schatten der Palmen schluerfen sondern auch unsere inzwischen recht ansehnlich gebraeunten Astralkoerper mit ein wenig Schnorcheln staehlen. Da die Straende des Hat Rai Leh West, des Hat Ton Sai und des Hat Phra Nang eher weniger zum Schnorchel geeignet sind (die Buchten sind sehr seicht und sandig, perfekt zum Baden und Schwimmen, jedoch geht bei Ebbe fast gar nichts mehr am Nachmittag), buchten wir eine Schorchel Tagestour nach Hong Island, auch Koh Hong genannt, und Paradise Island.

Frueh morgens machten wir uns also zum Hat Rai Leh West auf um dort mit dem Longtail Boot nach Ao Nang zu kommen. Dort trafen wir weitere Mitreisende, die zusammen mit uns in ein neues Longtail umstiegen, welches uns nach einer knapp einstuendigen Fahrt nach Hong Island brachten... schon die Fahrt allein war ein Erlebnis. Ich selber stehe ja voll auf die knatternden Longtails, die mit Sicherheit alles andere als umweltbewusst sind. Kami und ich mutmassten, dass es sich bei dem Antrieb um ausrangierte Automotoren handeln koennte... dem Longtail Boot gaben wir nicht nur wegen dem guenstigeren Preis (750 Baht Longtail vs. 1500 Baht Speedboot) den Vortritt: auf dem Speedboot wird man mit 30 anderen Touris zusammen gepfercht und verpasst so ein schoenes Stueck des suedthailaendischen Kultur.


Koh Hong ist Teil einer Inselgruppe knapp eine Bootsstunde mit dem Longtail von Railey Beach entfernt. Koh Hong hat nur einen einzigen Strand, dafuer aber einen extrem schoenen: Pelay Beach. Als wir dort ankamen machten wir uns mit unserer Schorchelausruestung direkt an die Erkundung der angrenzenden Riffe. Dabei machten wir wieder Notiz von einer thailaendischen Eigenheit: die Thais gehen in voller Montur schwimmen, was mir nun schon oefters aufgefallen ist. Leider weiss ich nicht ob dies aus Sonnenschutz- oder evtl. anderen Gruenden der Fall ist.

Im Wasser wurden wir von einer wilden Horde hungriger Rifffische umzingelt die daraf warteten von den Touristen ein wenig Brot zu bekommen. Da wir mit Brot nicht dienen konnten, mussten unsere Notfallkekse herhalten. Diese hatten aber genau die gleiche Wirkung: binnen Sekunden waren wir von hunderten Fischen umzingelt die wie verrueckt nach den Kruemeln schnappten.

Leider nesselte es wie die letzten Tage zuvor schon immer wieder beim Schwimmen, was wahrscheinlich an winzig kleinen Quallen (die wir nicht sehen konnten) im Wasser gelegen hatte. Nichtsdestotrotz machte es riesigen Spass die umliegenden Riffe zu erforschen.

Nach zwei Stunden auf Pelay Beach auf Hong Island ging es weiter in eine Buct von Hong Island, die nur bei geringer Tide zu erreichen ist (da der Eingang ansonsten unter Wasser liegt. Umgeben von riesigen Kartsformationen faehrt man so in eine vioellig abgeschlossene Lagune, die nur knapp einen Meter Wasser und viele Mangroven aufzuweisen hat. Auch hier konnten wir eine schoene halbe Stunde schnorcheln und uns an den bunten Seesternen und Wasserschnecken erfreuen. Irgendwie erinnerte mich das ganze sehr stark an eine abgeschottete Lagune, die ich zusammen mit Harry in 2004in Halong Bay / Vietnam besuchte.

Als auch hier die Sonne immer staerker auf meinen geschundenen Ruecken brannte, furen wir weiter zu Paradise Island, die etwa weitere 20 Bootsminuten von Hong Island entfernt liegt. Leider begann es schlagartig wellig zu werden ohne dass ein Anzeichen von Regen am Himmel zu sehen gewesen waere... 10 Minuten spaeter regnete es wie aus Eimern und wir bekamen die Gischt des Meeres und den Regen des Himmels in unsere Gesichter geschleudert... eigentlich bin ich in Sachen Bootfahren nicht zimperlich, doch diesesmal wurde mir ganz anders zumute, als unsere kleine Nussschale bei 10 Meter Sicht irgendwie versuchte nach Ao Nang zurueck zu finden... die Crew erachtete es als sicherer Paradise Island nicht aufzusuchen und stattdessen lieber sicher nachhause zu fahren. Damit hatten wir kein Problem ;-)

Naja, irgenwie schaffte es der Skipper dann doch noch bis an die Kueste... wir waren zwar pitschnass, doch sonst war alles in Ordnung. Nach so viel Aufregung goennten wir uns nach zwei Wochen Thaiessen das erste Mal wieder Western Food: Spaghetti Carbonara und Spaghetti Meeresfruechte.

Wie schon die Abende zuvor liesen wir den Abend mit ein paar Bierchen und Cocktails zuerst am Meer, dann in der Rockbar beim Highland Resort zu den Klaengen von Bob Marley und letztendlich auf der Terrasse unseres Bungalows zusammen mit den Froeschen, Gekkos und Fledermaeusen ausklingen... was fuer paradisische Tage.

So gut erholt kann ich meiner neuen Aufgabe in Deutschland entspannt entgegen sehen ^_^




Kommentare (3)

hi,
interessanter reisebericht. ich verfolge deinen blog schon seit vielen jahren und melde mich endlich mal wieder zu wort. ;-)

die thai gehen mit klamotten schwimmen, damit die haut bleich bleibt. aus dem gleichen grund waschen und cremen sich die thaifrauen mit diesem ganzen whitening-kram. achte mal darauf im thai-supermarkt. das schönheitsideal der thai ist hellhäutig so wie die chinesen, koreaner und japaner. bleiche haut galt in deutschland vor vielen jahren auch als edel (edle blässe), aber das hat sich geändert. (medienbeinflussung...) dunkle haut steht in thailand für arm. bauern und bauarbeiter haben braune haut, da sie den ganzen tag draußen sind und keinen schönen office job haben. allerdings tragen diese oft handshuhe und tücher um den kopf, um nicht zu bräunen. und natürlich trgaen auch die medien ihren teil bei. die japanischen soaps sind in thailand sehr populär und die schauspieler dort sind sehr hellhäutig.
die weiße haut scheint in thailand auch wichitg für die karriere zu sein. viele shauspieler sind mischlinge (chinesisch-thai oder europäisch-thai).
aber ich habe gehört, dass thais sich auch beginnen zu bräunen, da ein bekanntes thai-model mitlerweile knackebraun auftritt.

man sieht mal wieder, dass jeder das haben will, was man nicht hat. europäer wollen braun sein, asiatenn weiß...

Rischtisch!!!! Bei uns Dark/Bronze oder Suntanning Creme....Ich sage nur Bebe, Nivea, Loreal und in Thailand, Malaysia, Indien usw. stellen die selben Firmen Whithening Cremes her!!!

Danke fuer den Beitrag ueber Krabi.Ich war vor einiger Zeit in Aonang und bin von dort aus per Boot einige Male nach Relay Bay gefahren.Die Natur ist einmalig,jedoch hatten auch meine mitreisende Freundin und ich Probleme beim Schwimmen. Es war wirklich nichts zu sehen im Wasser,und doch bildeten sich innerhalb von Sekunden kleine,stechende Blaeschen auf der Haut.Ich war im Dezember dort und hoffte,das Problem besteht nur in einer bestimmten Jahreszeit,da ich auf jeden Fall wieder hinfliegen werde.Vielleicht sollte ich mir jedoch einen anderen Badestrand aussuchen,woran in dieser Gegend sicher kein Mangel herrscht.
Tip:
Mit dem Taxi ueber Land bis zum Golf von Thailand(ca.2h,3500 Baht,und von da aus mit der Faehre(1,5h)(billig) nach Koh Samui oder den Nachbahrinseln.

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Bilder und Bericht einer Krabi Schnorchel Tour nach Hong Island & Paradise Island - Die See kann ganz schoen rau werden.

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