Ursprünglich war für Tag 3 geplant, nach Potsdam zu fahren, um dort Schloss Sanssouci unsicher zu machen. Auf der Fahrt dorthin fiel nach einem eher zufälligen Blick in den Lonely Planet auf, dass der Besuch von Sanssouci auf Grund limitierter Eintrittskarten ein Problem darstellen könnte, wenn man dort erst mittags eintrifft. Nach ein paar Telefonaten disponierten wir dann um, verschoben Potsdam auf Dienstag und zogen die zwei Tage Berlin nach vorne. Als das dann erledigt war, konnten wir gepflegt im Feinschmecker Restaurant "Zum goldenen M" gepflegt frühstücken.
Was auf dem weiteren Weg deutlich auffiel, war die enorme Ansammlung von Windrädern im Osten Deutschlands. Als Münchner kennt man ja nur das einsame Windrad auf dem Müllberg im Norden der Stadt, das sich eh nur alle Jubeljahre mal dreht. In Sachsen-Anhalt dagegen stehen auf dem Land alle paar Kilometer ganze Windparks mit einigen Dutzend Windrädern. Weiß gar nicht, was die Leute immer haben, wenn sie gegen die Unästhetik der Windanlagen haben. Ich finds optisch eigentlich ganz schick und gerade im Flachland kann etwas Abwechslung fürs Auge nicht schaden.
Besondere Erwähnung gebührt außerdem noch Hui Li, die wissen wollte, warum man überall auf der Autobahn nach "Ausfahrt" fahren könnte und ob es sich dabei um einen besonderen Ort handele. :) Tempo 190 sind wir dann auch noch gefahren, was eigentlich nur erwähnenswert ist, weil das für Singapuris ein eher ungewöhnliches Erlebnis ist.
» Weiterlesen...