2.10.07

Besuch der Deutschen Börse in Frankfurt & Meisterliches Koffer packen

Am letzten Tag vor der Abreise stand nicht mehr viel auf dem Programm. Einzige Tagesordnungspunkte: Deutsche Börse anschauen und Koffer packen. Manch eine hatte schließlich einen 12-Stunden-Flug vor sich mit Ankunft um 6 Uhr in der früh und Arbeitsbeginn schlappe zwei Stunden später.

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1.10.07

Heidelberger Altstadt und Schloss, Irrfahrt in Rheinhessen & ganz viel Federweißer

Von Frankfurt ging es am vorletzten Tag der Reise auf einen Tagesausflug in die ehemalige Residenzstadt Heidelberg. Sehenswert ist dort sicherlich die Altstadt und das Heidelberger Schloss, das auch als Wahrzeichen der Stadt darstellt. Ohne groß drumherum zu reden: Wenn gerade mal ein paar Tage vorher in Prag oder in Neuschwanstein war, dann verliert solche ein Schloss an Größe und Bedeutung. Und ein kleines Goethe-Denkmal in Heidelberg stinkt einfach nicht gegen ein ganzes Haus in Weimar an. Das klassische Sightseeing-Burnout-Syndrom war in seiner vollen Pracht in den Köpfen angekommen und gönnte sich dort jeweils einen Platz an der Sonne. Zuviel gesehen & zuviel erlebt ... Aufnahme-Kapazität auf niedrigstem Niveau.

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30.09.07

Roadtrip pur II - Von München zum Bodensee / Lindau nach Frankfurt

Da man es als bekennender Globetrotter nie für mehr als drei Tage am selben Ort aushält, war es mal wieder an der Zeit, die Koffer zu packen. Servus München, für mich bis in ein paar Tagen, und einen schönen guten Tag Frankfurt. Auf dem Weg von München nach Frankfurt werden die wenigsten am Bodensee vorbeikommen, aber wir taten genau dies. Aber mal der Reihe nach...

Da auch der letzte Versuch, die versammelte Belegschaft zu einem Ausflug zur Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen zu bewegen, an mangelnden physischen Kapazitäten gescheitert war, fiel dieser Punkt gänzlich von der Agenda. Schade drum, aber der Verlust ist nicht der meinige. Stattdessen fuhren wir also zum Bodensee und am selben Tag noch nach Frankfurt, um erneut Kosten für die Unterkunft zu sparen. Naja, steht ja nicht umsonst Roadtrip in der Überschrift dieses Blogs....

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29.09.07

München Sightseeing - Hofbräuhaus, Marienplatz, Königsplatz, Biergarten am Chinesischen Turm

Wieder einmal muss ich einen Eintrag damit beginnen, über das Wetter zu schreiben. Nein, es mangelt mittlerweile nicht an brauchbaren Einleitungen, auch wenn das tägliche Schreiben schon so langsam an die Substanz geht. Aber die Launen von Mutter Natur haben nunmal einen maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung der Aktivitäten in und um München und so komme ich drumherum. Also los gehts ohne Punkt und Komma. Oh, da war doch ein Punkt. Egal ... endlich zeigte sich der Münchner Himmel von seiner besten Seite und erstrahlte in den schicksten Blautönen, wie es sie eben NUR in Bayern gibt. ;)

So konnte also nun endlich das stramme Sightseeing-Programm gestartet werden, um die wichtigsten Orte Münchens innerhalb eines Tages abzuklappern. Irgendwie ist es ein komisches Gefühl, in der Heimatstadt mit Digicam rumzurennen und Gebäude zu photographieren, die man schon hunderte Male gesehen hat. Doch nicht nur das Auge hat ein Problem, sondern auch der Geist. Vieles, was im Reiseführer als absolutes Muss bezeichnet wird, hat aus der Perspektive des Lokalmatadoren einen wesentlich geringeren Stellenwert.

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28.09.07

Regen in München - Deutsches Museum, Allianz Arena und eine Peking Ente

Zweiter Tag in München, immer noch kein weiß-blauer Himmel, trotz anders lautender Wettervorhersage. Wer hatte da sein Essen nicht aufgegessen?!? Da mussten die Planungen in Sachen Sightseeing kurzerhand umgeschmissen werden, denn das Wetter lud nicht gerade zu Outdoor-Veranstaltungen ein. Die Münchner Pinakotheken und ähnliche Orte unsicher machen war für uns Kunst-resistente Personen nicht erstrebenswert und so zogen wir erstmal vormittags zum Deutschen Museum. Klassiker wie die Starkstromtechnik oder die Modelleisenbahnanlage wussten ebenso zu überzeugen wie die Ausstellungen aus den Bereichen Telekommunikation und Umwelttechnik.

Als es zur Mittagszeit immer noch aufgehört hatte mit dem Regen, standen wir erneut vor der Frage "Was nun?". Kurzerhand zogen wir den Besuch der Allianz Arena einen Tag nach vorne und so hüpften wir in die U-Bahn Richtung Fröttmaning. Dank niedriger Temperaturen erschien der Weg vom Bahnsteig zum Stadion noch weiter als er eigentlich war. Entgegen unserer sonst üblichen Praxis, großartige Bauwerke nur von außen zu betrachten, gingen wir allerdings in den Münchner Fußball-Tempel rein.

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27.09.07

Schloss Neuschwanstein, Schneemann bauen auf dem Breitenberg und 15 Minuten Österreich

Dank der fleißigen Disney-Truppe steht Schloss Neuschwanstein auf der Liste der Dinge, die man unbedingt mal gesehen haben muss, wenn man in Deutschland Urlaub macht. Das Schloss von Cinderella wurde nämlich maßgeblich nach Neuschwanstein modelliert und so kennt man es spätestens jenseits des Urals vornehmlich als "Disney Castle". Folgerichtig prangte auch in Hui Li's Lonely Planet auf der Neuschwanstein-Seite ein Post-It mit genau dieser Aufschrift.

Zwar sind die von München gar nicht weit entfernten anderen Schlösser des Märchenkönigs Ludwig II. von Bayern zum Teil größer und imposanter, aber dank der überwältigenden Marketing-Macht des Disney-Imperiums steuerten wir zwangsläufig nach Hohenschwangau. Mein dicht gestopfter München-Sightseeing-Plan sah vor, die Führung durch das Schloss um 9:45 Uhr zu nehmen. Dafür mussten wir um 8:45 die Karten am Ticket-Center abholen und wer jetzt noch hinzurechnet, dass es von München eine knapp 2-stündige Fahrt dorthin ist, kann sich denken, wie früh die Nacht vorüber war. Diesselbe Nacht, die dank Oktoberfest-Besuch am Tag zuvor eh kurz genug war.

Dank des frühen Termins hatten wir jedoch den großen Vorteil, ein gutes Stück vor den Unmengen an Touristen-Bussen und sonstigen Tagesausflüglern einzutreffen, die dank gleichzeitiger Wiesn noch einen Tick zahlreicher eintrudeln sollten. Die Parkplätze waren bei unserer Ankunft noch so gut wie leer, was wenige Stunden später schon ganz anders aussah. Für ein bisschen Atmen beim Besichtigen nimmt man doch wenig Schlaf und etwas Morgenmuffel-Laune in Kauf. Also gings mal wieder den Berg rauf zum unfertigsten Bauwerk aus dem Quartett der Schlösser Ludwigs II.

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26.09.07

Vormittags Prag, abends Oktoberfest - Ab auf die Wiesn 2007 (feat. Wiesn-Alex)

Die Überschrift verrät schon in aller Kürze die Zusammenfassung des Plans, den wir uns für diesesn Tag gesetzt hatten. Also klingelte mal wieder viel zu früh der Wecker, um die versammelte Truppe den mittlerweile routinierten Ablauf Aufstehen-Duschen-Essen-Packen-Auschecken-Losfahren durchzuziehen. Klappte auch ganz gut, wenngleich es doch hin und wieder Stau am Bad und auf den Straßen gab.

Ersterem konnte man noch schnell und unkompliziert durch einen Etagenwechsel entgegensteuern. Beim Stau auf den Straßen war das leider nicht mehr so einfach und so durften wir live, in Farbe und in bunt erleben, dass die Straßen Prags ganz offensichtlich nicht mehr dem großen Verkehrsaufkommen gewachsen sind. Für eine relativ kurze Strecke brauchten wir eine gute Stunde, bis wir dann endlich auf der Schnellstraße Richtung Westen waren.

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25.09.07

Noch mehr Sightseeing in Prag - Prager Burg, teure Regenschirme und weißer Glühwein

Dank der mangelhaften Planung durften wir am zweiten Tag in Prag erstmal unsere Koffer packen und 300 Meter in ein anderes Hostel umziehen. Luftlinie 300 Meter, tatsächlich war es doch etwas mehr im Straßengewirr. In der Pension Beta war dann alles viel besser, billiger, freundlicher und sauberer als im gammligen Alia Hostel. Sogar ein Frühstück für alle am selben Tag gabs für uns noch umsonst dazu. Sehr lobenswert.

Mit einigermaßen vollem Magen starteten wir also unsere Sightseeing-Tour durch Prag. Erstes Ziel war die Prager Burg, um von dort einen schönen Blick über die Stadt zu genießen und natürlich auch selbige zu besichtigen. Allerdings nur von außen, da wir kein größeres Interesse auf das Interieur hatten. Zwischen Sanssouci und Neuschwanstein passt halt keine Prager Burg mehr. Mit der Tram fuhren wir bis kurz die Burg und dann ging es durch einen Park zu Fuß weiter.

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24.09.07

Tännichtschule in Glauchau Meerane und Start des Sightseeings in Prag

Am ersten Tag in Frankfurt waren wir noch selber in den Genuss gekommen, in einen menschlichen Zoo zu gehen (Digitalvoodoo berichtete). Dagegen wurden am letzten Vormittag im Osten der Republik der Spieß herumgedreht und wir wurden nun selber zum Anschauungsobjekt. Genauer gesagt war es im Speziellen Hui Li, die an der Schule von Kathleens Mutter mehreren Klassen nach einer kurzen Vorstellung Rede und Antwort stehen durfte. Hervorzuheben ist sicherlich die Klasse aus der 5. Jahrgangsstufe, die frisch und frei ohne Rücksicht auf Verlust ihre Fragen stellte.

Wie warm ist es Singapur? Isst man in Singapur Hund und Katze? Warum bist du so klein und warum wächst du nicht mehr? Trägt man in Singapur auch Tangas? So ging das eine ganze Weile. Die Klasse stellte Fragen, Kathleen übersetzte und wenn es mal etwas schwieriger wurde, sprang ich auch mal zur Unterstützung im deutsch-englischen Dialog ein. Insgesamt war es eine angenehme Abwechslung im Sightseeing-getriebenen Alltag.

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23.09.07

Besucherbergwerk Markus Röhling Stolln im Erzgebirge und die Räuchermännchen

Unser letzter Ausflug in Ostdeutschland führte uns ins Erzgebirge. Dort steuerten wir das Besucherbergwerk Markus Röhling Stolln an, wo im Laufe der vergangenen Jahrhunderte nach verschiedensten Erzen und Materialien gebohrt, gemeißelt und gesprengt wurde. "Stolln" ist wohlgemerkt kein Schreibfehler, sondern sächsisch (wobei mancher da keinen Unterschied machen würde). Eisen, Kobalt, Wismut, Uranerze … alles durfte mal aus dem Berg herausgeschafft werden.

Nachdem der Bergbau im Laufe des 20. Jahrhunderts nicht mehr rentabel war, wurde dieser Stollen stillgelegt und erst in den letzten Jahren durch Fördermittel unterstützt zu einem Besucherbergwerk ausgebaut und hergerichtet. Da es mitunter etwas dreckig und eng unter Tage zugeht, durften wir ganz schicke Umhänge und Helme anziehen und danach ging es mit einem fröhlichen "Glück auf" mittels einer kleinen Bahn innerhalb von 3,5 Minuten einige hundert Meter in den Berg rein. Der Führer der Tour glänzte durch tiefstes Sächsisch, sodass ich mir an einigen Stellen gewünscht hätte, einen englischen Audioguide zu besitzen. :)

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22.09.07

Miniwelt in Lichtenstein, Nazi-Demo in Zwickau, Traktor fahren und BBQ

Größer ist ja bekanntlich besser, doch wenn man viele große Dinge auf einmal sehen will, muss man sie manchmal zunächst klein machen. Genau dies hat man sich im beschaulichen Lichtenstein (kein Schreibfehler) gedacht und die sogenannte Miniwelt geschaffen. Dort befinden sich zahlreiche bekannte Bauwerke im Maßstab 1:25 und an der Erweiterung der Sammlung wird kontinuierlich gearbeitet. Höchstes Modell ist der Berliner Fernsehturm mit knapp 15 Metern. Zahlreiche der kleinen Meisterwerke sind dazu noch funktional, d.h. die Schiffe fahren, die Glocken läuten und am Münchner Mini Flughafen vom kleinen Franz Josef fliegt dank Seilzug auch der Mini Airbus.

An der Miniwelt angekommen fiel erstmal eine grob geschätzt 100-köpfige Motorradfahrer-Gang auf. Etwas geschockt meinte Hui Li, dass dies in Singapur bereits als unangemeldete Versammlung eingestuft werden würde und ruck-zuck von den Ordnungshütern aufgelöst würde. In Deutschland gilt allerdings trotz Schäuble'scher Bemühungen noch immer die Unschuldsvermutung und so konnten die Biker ihren Samstagsausflug in die Miniwelt ungestört durchziehen.

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21.09.07

Goldenes und dunkles Zeitalter deutscher Geschichte an einem Tag - Weimar vs. Konzentrationslager Buchenwald

Zum Start in die zweite Woche des Roadtrips durch Deutschland stand erstmal schwere Kost auf dem Programm. Da Hui Li Interesse an einem Besuch eines ehemaligen Konzentrationslagers geäußert hatte, wurde zwischen die diversen Sightseeing-Aktivitäten der Besuch des KZ Buchenwald eingeschoben. Was in Deutschland zum Standard in der schulischen Ausbildung gehört, wird in Singapur angesichts der zahlreichen Kriegsverbrechen im asiatisch-pazifischen Raum nur gestreift.

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20.09.07

Roadtrip pur - Vom Spreewald ins Elbsandsteingebirge nach Tschechien nach Dresden nach Glauchau

Nachdem wir im brandenburgischen Spreewald unsere Koffer/Backpacks gepackt hatten, starteten wir in Richtung der Sächsischen Schweiz (auch bezeichnet als Elbsandsteingebirge). Dort lachten uns am Ufer der Elbe die berühmten Sandsteinformationen an. So wie sich das für Touristen gehört, fuhren wir zur Bastei, dem bekanntesten Aussichtspunkt.

Da wir in den vergangenen Tagen schon genug aktiv waren, verzichteten wir auf die 40-minütige Wanderung vom Parkplatz zur Bastei, sondern stiegen in den großen Touristen-Bus. Dort senkten wir den Altersdurchschnitt deutlich, denn außer uns waren fast ausschließlich nur Senioren anzutreffen. Ok, es war Mittwoch, da kann man wohl nichts anderes erwarten.

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19.09.07

Angriff der blutrünstigen Spreewaldgurken - Incl. Abenteur-Paddel-Tour im Spreewald

Am sechsten Tag mussten die Koffer zur Abwechslung mal wieder gepackt werden. Berlin war gestern, heute ist Spreewald. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Spreewaldgurke fuhren wir also ins tiefste Brandenburg. Nach einer unspektakulären Fahrt standen wir dann vor der im Internet recherchierten Unterkunft "Werbans Bauernstube", die ihrem Namen voll gerecht wurde. Im Negativen, wohlgemerkt.

Vorbei am Hühnerstall ging es eine schmale Treppe rauf in ein wenig Charme ausstrahlendes Zimmer, für das die werte Dame allen Ernstes 20 Euro pro Person haben wollte. 20 Euro für alle vier wäre wohl eher ein gerechtfertigter Preis gewesen, weshalb wir uns auf die Suche nach einer neuen Unterkunft für den Tag machten. Dank zahlreicher Pensionen alle paar Meter entlang der Straße durch den Ort wurden wir schnell fündig.

In der Pension der freundlichen Familie Sklaar kamen wir unter für den Schnäppchenpreis von 40 Euro (insgesamt) inklusive Kajaks und Fahrrädern. Zwar mussten zwei von uns auf den mitgebrachten Feldbetten pennen, aber für eine Nacht ist das schon in Ordnung. Ganz davon abgesehen war das Zimmer wesentlich schöner als in der vorherigen "Pension".
Individualreisen und die dazugehörige Flexibilität sind schon was Feines. :)

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18.09.07

Schlosspark Sanssouci in Potsdam - Schlösser der deutschen Könige und Kaiser

Nach zwei Tagen in der deutschen Hauptstadt Berlin stand für Tag 5 der Tour ein Ausritt in die mittlerweile von der Metropole Berlin fast einverleibte Stadt Potsdam an. Ziel dort war der Park Sanssouci, der neben den Parkanlagen mit einer Vielzahl von prachtvollen Prunkbauten aus der Zeit des Königreiches Preußen aufwarten kann. Schloss Sanssouci, neuer Palais, Schloss Charlottenhof und Orangerie sind dort die zu erwähnenden Highlights, die wir im Laufe des Tages auch alle nacheinander ansteuerten.

Das Wetter hatte es zunächst nicht mehr so gut mit uns gemeint wie die Tage zuvor und so schüttete es vormittags ganz ordentlich. Die Temperaturen waren dementsprechend in tieferen Regionen anzufinden, sodass wir umso glücklicher waren, die beiden Tage Berlin vorgezogen zu haben. So konnten wir zumindest einen Teil der Regenschauer in Schlössern absitzen und im Laufe des Tages wurde es dann auch wieder besser.

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17.09.07

Berlin Hardcore Sightseeing – Checkpoint Charlie, Brandenburger Tor, Gendarmariemarkt, Alexanderplatz, Fernsehturm & Berliner Dom

Endlich konnte mal wieder ansatzweise ausgeschlafen werden, denn zur Abwechslung mussten wir mal nicht den Ort wechseln. Stattdessen stand auf der Tagesordnung, den Rest der Berlin-Highlights zu besichtigen. Start der Tour war der ehemalige Grenzübergang zwischen Ost und West am Checkpoint Charlie. Neben dem alten Grenzhäuschen im amerikanischen Sektor Berlins stehen an diesem historisch wichtigen Ort noch immer zahlreiche Schilder aus der Zeit des geteilten Deutschlands.

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16.09.07

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! - Sightseeing in der deutschen Hauptstadt

Ursprünglich war für Tag 3 geplant, nach Potsdam zu fahren, um dort Schloss Sanssouci unsicher zu machen. Auf der Fahrt dorthin fiel nach einem eher zufälligen Blick in den Lonely Planet auf, dass der Besuch von Sanssouci auf Grund limitierter Eintrittskarten ein Problem darstellen könnte, wenn man dort erst mittags eintrifft. Nach ein paar Telefonaten disponierten wir dann um, verschoben Potsdam auf Dienstag und zogen die zwei Tage Berlin nach vorne. Als das dann erledigt war, konnten wir gepflegt im Feinschmecker Restaurant "Zum goldenen M" gepflegt frühstücken.

Was auf dem weiteren Weg deutlich auffiel, war die enorme Ansammlung von Windrädern im Osten Deutschlands. Als Münchner kennt man ja nur das einsame Windrad auf dem Müllberg im Norden der Stadt, das sich eh nur alle Jubeljahre mal dreht. In Sachsen-Anhalt dagegen stehen auf dem Land alle paar Kilometer ganze Windparks mit einigen Dutzend Windrädern. Weiß gar nicht, was die Leute immer haben, wenn sie gegen die Unästhetik der Windanlagen haben. Ich finds optisch eigentlich ganz schick und gerade im Flachland kann etwas Abwechslung fürs Auge nicht schaden.

Besondere Erwähnung gebührt außerdem noch Hui Li, die wissen wollte, warum man überall auf der Autobahn nach "Ausfahrt" fahren könnte und ob es sich dabei um einen besonderen Ort handele. :) Tempo 190 sind wir dann auch noch gefahren, was eigentlich nur erwähnenswert ist, weil das für Singapuris ein eher ungewöhnliches Erlebnis ist.

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15.09.07

Abstecher zum Wandern in den Harz – Rosstrappe, Hexentanzplatz, Bodetal & Wernigerode

Erneut viel zu früh musste es aus den Federn gehen, da laut Navigationssystem eine Fahrzeit von knapp 4 Stunden für den Weg nach Blankenburg im Harz kalkuliert war. Für Hui Li war dies bedingt durch die Zeitumstellung kein nennenswertes Problem. Für mich wars trotz der frühen Schlafenszeit am Tag zuvor eher noch eine Herausforderung, aber eine Alternative gabs ja nicht.

Frühstücken, Sachen packen, ab ins Auto. Es ist mal wieder Reise-Routine angesagt. Dann gings los Richtung Harz im idyllischen Sachsen-Anhalt. Nach zwei Kurz-Abstechern in die heutzutage nicht mehr ganz brandneuen Länder ohne jeglichen kulturellen Charakter sollte es also endlich mal etwas länger nach Ostdeutschland gehen.

Auf dem Weg von West nach Ost machten wir kurz halt an der weltberühmten Odertalsperre. Keine Sensation, aber für einen Zwischenstopp eine gute Wahl und schicker als eine 0815-Autobahnraststätte.

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14.09.07

Frankfurt am Main Tag 1 – Spaziergang im Bankenviertel, Main Tower, Römer und Dom

Mitten in der Nacht (so gegen halb 6) hieß es, die faulen Knochen wieder aus dem Bett zu bewegen. Da der tägliche Flug von Singapore Airlines nach Frankfurt immer um 6:30 ankommt, blieb keine andere Wahl. Völlig unausgeschlafen gings also Richtung Flughafen, um dort Hui Li in Empfang zu nehmen. Ausgerüstet waren wir alle drei jeweils mit einem "Welcome in to Germany" Plakat, die von 2/3 der Plakathalter ähnlich leicht verschämt wie am Tag zuvor in die Höhe gehalten wurden.

(Man bewerte es als In-Joke, nicht als Schreibfehler *g*)

Letzten Endes durften wir dann doch eine knappe halbe Stunde warten, da Hui Li's Gepäck etwas länger brauchte. Trotz des durch frühes Aufstehen respektive 12-Stunden-Flug bedingten geräderten Zustands war dann aber die Freude beim Wiedersehen nach über 2 bzw. 4 Monaten umso größer. Danach gings flott zurück in die Wohnung zum Frühstücken und Fertigmachen für den Tag, denn mit dem Sightseeing sollte es bereits am selben Tag losgehen.

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