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   <title>Roadtrip Deutschland</title>
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   <subtitle>Rundreise durch Deutschland - 4.000 Kilometer mit dem Auto in 19 Tagen</subtitle>
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   <title>Besuch der Deutschen Börse in Frankfurt &amp; Meisterliches Koffer packen</title>
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   <published>2007-10-01T22:27:32Z</published>
   <updated>2008-01-03T10:56:07Z</updated>
   
   <summary>Am letzten Tag vor der Abreise stand nicht mehr viel auf dem Programm. Einzige Tagesordnungspunkte: Deutsche Börse anschauen und Koffer packen. Manch eine hatte schließlich einen 12-Stunden-Flug vor sich mit Ankunft um 6 Uhr in der früh und Arbeitsbeginn schlappe...</summary>
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      Am letzten Tag vor der Abreise stand nicht mehr viel auf dem Programm. Einzige Tagesordnungspunkte: Deutsche Börse anschauen und Koffer packen. Manch eine hatte schließlich einen 12-Stunden-Flug vor sich mit Ankunft um 6 Uhr in der früh und Arbeitsbeginn schlappe zwei Stunden später.
      <![CDATA[Die hektischen Tage der Deutschen Börse sind seit Einführung der elektronisch gestützten Trading-Systeme eine Sache der Vergangenheit. Parketthandel mit wild herumrennenden Spekulanten passiert heutzutage nur noch in 20 Jahre alten Hollywood-Filmen. Das Einzige, was wir auf unserer Besichtigungstour zu Gesicht bekamen, waren verhältnismäßig gelangweilte Broker, die an diesem Tag wohl einige Milliönchen als sonst hin und her schoben, um nicht beim Einnehmen ihres Mittagessens vor ihren sechs Bildschirmen einzupennen. Keine Action, keine Skandale. Nichtsdestotrotz irgendwie ein interessanter Ort, da wohl nirgendwo in Deutschland so viel Geld umgesetzt wird.

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Da ich kein gesteigertes Interesse für das Zuschauen beim Koffer packen hatte, setzte ich mich dann nach dem Mittagessen ab und ging auf Shopping-Tour durch die Einkaufsmeile Zeil. Die letzte Chance auf Geschenke und sogar was für mich selber wurde genutzt. Danach ging es wieder raus nach Hattersheim in die Wohnung von Kathleen & Daniel, wo ich dann meinerseits meinen Backpack einräumte. Keine fünf Minuten später war ich schon wieder arbeitslos, während an Hui Li's Backpack + Taschen noch einiges an packtechnischem Knoff-Hoff reingesteckt werden musste. Ok, zugegeben, ein Teil meiner Sachen war schon in München geblieben, aber nichtsdestotrotz wäre das bei mir schneller gegangen.

Nach dem Abendessen zog ich dann noch auf eigene Faust los, um mich in Bornheim mit dem szenebekannten Harry S, ehemals aus M., auf ein paar Gerstensafteinheiten zu treffen. Die Fitness für eine durchzechte Nacht war bei mir jedoch nicht mehr vorhanden, und so musste die letzte S-Bahn raus nach Hattersheim genommen werden, die bereits kurz nach Mitternacht fuhr. Nix zu machen, dennoch ein netter Abend.

Nur wenige Stunden später trennten sich dann fürs Erste die Wege unserer vierköpfigen Truppe. Hui Li wurde zum Flughafen gebracht, wo alles zack-zack ging, um nicht Tränen wegdrücken zu müssen und meiner einer hat es dann auch irgendwie zum Bahnhof geschafft. Fazit der Reise kommt dann noch in einem gesonderten Beitrag.]]>
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   <title>Heidelberger Altstadt und Schloss, Irrfahrt in Rheinhessen &amp; ganz viel Federweißer</title>
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   <id>tag:www.digitalvoodoo.de,2007:/roadtrip-deutschland//7.2121</id>
   
   <published>2007-10-01T10:25:36Z</published>
   <updated>2007-12-22T23:40:49Z</updated>
   
   <summary>Von Frankfurt ging es am vorletzten Tag der Reise auf einen Tagesausflug in die ehemalige Residenzstadt Heidelberg. Sehenswert ist dort sicherlich die Altstadt und das Heidelberger Schloss, das auch als Wahrzeichen der Stadt darstellt. Ohne groß drumherum zu reden: Wenn...</summary>
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      <![CDATA[Von Frankfurt ging es am vorletzten Tag der Reise auf einen Tagesausflug in die ehemalige Residenzstadt Heidelberg. Sehenswert ist dort sicherlich die Altstadt und das Heidelberger Schloss, das auch als Wahrzeichen der Stadt darstellt. Ohne groß drumherum zu reden: Wenn gerade mal ein paar Tage vorher in Prag oder in Neuschwanstein war, dann verliert solche ein Schloss an Größe und Bedeutung. Und ein kleines Goethe-Denkmal in Heidelberg stinkt einfach nicht gegen ein ganzes Haus in Weimar an. Das klassische Sightseeing-Burnout-Syndrom war in seiner vollen Pracht in den Köpfen angekommen und gönnte sich dort jeweils einen Platz an der Sonne. Zuviel gesehen & zuviel erlebt ... Aufnahme-Kapazität auf niedrigstem Niveau.

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      <![CDATA[Aber wenn man schon mal da ist, dann macht man eben schnell mal das volle Programm, wozu auch ein Bummel durch die Altstadt gehörte. Auf der Suche nach dem einen oder anderen Souvenir stolperten wir in verschiedenste Läden rein. Auffallend war hier die extrem hohe Quote an Geschäften, die fernöstliches Personal hatten und dementsprechend waren auch die Artikelbeschreibungen oftmals nicht ausschließlich in lateinischen Lettern. Man hat es sich hier wohl auf die gewöhnliche im großen Bus angekarrte Kundschaft bestmöglich eingestellt.

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Nachdem Heidelberg abgehakt war, machten wir uns auf die Suche nach einer Straußwirtschaft. Gar nicht so einfach, wenn man das am falschen Tag in der Woche zur falschen Jahreszeit macht. Zwischendurch kamen wir durch diverse Weinberge hindurch, was dann auch genutzt wurde, um die Winzer um ein paar Trauben zu erleichtern. Hui Li offenbarte dabei eine interessante Esstechnik, die trotz intensiver Bemühungen nicht auf Foto festgehalten werden konnte. Nach einer recht langen Irr- und Wirrfahrt durch Rheinhessen hatten wir dann endlich Erfolg und fanden tatsächlich ein Etablissemente, um unsere Gier nach Beinahe-Traubensaft zu befriedigen.

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Dort genehmigte ich mir dann tatsächlich meinen ersten Wein nach dem Besuch der Angels Bar in Singapur. Freiwillig, wohlgemerkt. Wobei Wein eine gewagte Bezeichnung für ein Abfallprodukt bei der Weinproduktion ist. Vom Inhaber der Wirtschaft wurde der Alkoholgehalt des Federweißer mit "ca. 5%" angegeben, wobei man das im Nachhinein auch als "ca." 5% oder ca. "5%" interpretieren könnte. :) Erfahrene <s>Alkoholiker</s> Weinkenner schätzten nach qualitativer Messung der Drehgeschwindigkeit des Kopfes den Alkoholgehalt jedenfalls deutlich höher ein. Böse Zungen behaupteten, jemand hätte in dieser Nacht besonders laut geschnarcht. Alles Gerüchte, wenn man nur mich fragt. :)

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   <title>Roadtrip pur II - Von München zum Bodensee / Lindau nach Frankfurt</title>
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   <published>2007-09-30T15:55:27Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:03:03Z</updated>
   
   <summary>Da man es als bekennender Globetrotter nie für mehr als drei Tage am selben Ort aushält, war es mal wieder an der Zeit, die Koffer zu packen. Servus München, für mich bis in ein paar Tagen, und einen schönen guten...</summary>
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      Da man es als bekennender Globetrotter nie für mehr als drei Tage am selben Ort aushält, war es mal wieder an der Zeit, die Koffer zu packen. Servus München, für mich bis in ein paar Tagen, und einen schönen guten Tag Frankfurt. Auf dem Weg von München nach Frankfurt werden die wenigsten am Bodensee vorbeikommen, aber wir taten genau dies. Aber mal der Reihe nach...

Da auch der letzte Versuch, die versammelte Belegschaft zu einem Ausflug zur Partnachklamm in Garmisch-Partenkirchen zu bewegen, an mangelnden physischen Kapazitäten gescheitert war, fiel dieser Punkt gänzlich von der Agenda. Schade drum, aber der Verlust ist nicht der meinige. Stattdessen fuhren wir also zum Bodensee und am selben Tag noch nach Frankfurt, um erneut Kosten für die Unterkunft zu sparen. Naja, steht ja nicht umsonst Roadtrip in der Überschrift dieses Blogs....
      <![CDATA[Auf dem Weg nach Lindau wurde wie so oft der Lonely Planet gezückt und so konnte ich mich über den Einkaufstourismus der Schweizer nach Deutschland im Grenzgebiet schlau machen. Interessant, sowas mal andersrum zu erleben. Was sind wir Deutschen aber auch für zurückgebliebene arme Schlucker. :) In Lindau angekommen verbrachten wir erstmal ein paar Minuten mit der Parkplatzsuche. Will gar nicht wissen, wie es dort zur Hauptsaison ausschauen mag. Danach streiften wir durch die durch die Nähe zur Schweiz vom Bombenhagel des zweiten Weltkriegs verschonte Altstadt.

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Anschließend gings am Seeufer entlang. Leider war es etwas diesig, sodass das markante Alpenpanorama nicht ganz so schick herauskam wie auf den Postkarten. Der notorische Klugscheißer verkniff sich an diesem Punkt mit einiger Mühe den Kommentar, dass man das am Berggasthof Eckbauer imposanter hätte haben können. :)

<div align=center><MTGalleryLink photo="Lindau-Bodensee/Lindau_Bodensee_017" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Lindau-Bodensee/Lindau_Bodensee_038" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Lindau-Bodensee/Lindau_Bodensee_039" img_class="gallery_image"  /></div>

Ein Mittagessen später erreichten wir dann den Hafen von Lindau, wo der bayrische Löwe in majestätischer Weise neben dem Lindauer Leuchtturm thronte. Gut so, denn sonst könnte man glatt vergessen, in welchem Bundesland man sich denn befindet. Zur Erläuterung: Lindau liegt noch in Bayern, das einen sehr kleinen Anteil an der Küste des Bodensees besitzt. Genau dort drin liegt Lindau und somit gibt es für den überzeugten Bayern keinen Grund, die Staatsgrenzen zu überschreiten, wenn man mal an den Bodensee will. Konstanz ist eh überbewertet. :) Den Leuchtturm selber haben wir uns nur von außen angeschaut und das gesparte Eintrittsgeld stattdessen in ein Eis investiert. 

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Nach einigen weiteren Gehminuten waren wir wieder am Auto und die Reise ging weiter nach Frankfurt, das wir zu später Stunde dann auch erreichten und zügig das Bett ansteuerten.]]>
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   <title>München Sightseeing - Hofbräuhaus, Marienplatz, Königsplatz, Biergarten am Chinesischen Turm</title>
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   <published>2007-09-29T12:13:59Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:06:49Z</updated>
   
   <summary>Wieder einmal muss ich einen Eintrag damit beginnen, über das Wetter zu schreiben. Nein, es mangelt mittlerweile nicht an brauchbaren Einleitungen, auch wenn das tägliche Schreiben schon so langsam an die Substanz geht. Aber die Launen von Mutter Natur haben...</summary>
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      <![CDATA[Wieder einmal muss ich einen Eintrag damit beginnen, über das Wetter zu schreiben. Nein, es mangelt mittlerweile nicht an brauchbaren Einleitungen, auch wenn das tägliche Schreiben schon so langsam an die Substanz geht. Aber die Launen von Mutter Natur haben nunmal einen maßgeblichen Einfluss auf die Gestaltung der Aktivitäten in und um München und so komme ich drumherum. Also los gehts ohne Punkt und Komma. Oh, da war doch ein Punkt. Egal ... endlich zeigte sich der Münchner Himmel von seiner besten Seite und erstrahlte in den schicksten Blautönen, wie es sie eben NUR in Bayern gibt. ;) 

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So konnte also nun endlich das stramme Sightseeing-Programm gestartet werden, um die wichtigsten Orte Münchens innerhalb eines Tages abzuklappern. Irgendwie ist es ein komisches Gefühl, in der Heimatstadt mit Digicam rumzurennen und Gebäude zu photographieren, die man schon hunderte Male gesehen hat. Doch nicht nur das Auge hat ein Problem, sondern auch der Geist. Vieles, was im Reiseführer als absolutes Muss bezeichnet wird, hat aus der Perspektive des Lokalmatadoren einen wesentlich geringeren Stellenwert. ]]>
      <![CDATA[Andererseits lernt man bei der Planung der Route tatsächlich noch ein Stück in Sachen historischer Hintergründe hinzu. Im alltäglichen Leben fallen viele Details nicht ins Auge und manches bedeutende Gebäude, vor dem man gerade steht, stand halt schon immer da und wirkt somit erstmal uninteresseant. Besondere Merkmale weist es erst dann auf, nachdem man einen Blick in die entsprechende Lektüre geworfen hat.

Unterstützt von der strahlenden Sonne und neu gewonnener guter Laute ging es also abermals in die Innenstadt. Erste Station war das Hofbräuhaus, das für jeden München-Besucher sicherlich auf dem Programm stehen sollte. Wobei man natürlich dazu sagen sollte, dass der Wow-Faktor eines vormittäglichen Hofbräuhaus-Besuches etwas geringer ist, wenn man keine 48 Stunden vorher mit 6.000 Leuten im Bierzelt auf dem Oktoberfest in Hopfentee-geschwängerter Atmosphäre geschunkelt hat. 

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Nächster Halt: Viktualienmarkt. So richtig bewusst über den wahrscheinlich bekanntesten Handelspunkt Münchens bin ich bislang selbst noch nie spaziert. Allerlei frische Waren, lokale Spezialitäten und andere Schmankerl ... eigentlich macht das Ding eine ganze Menge her, soweit ich aus meiner marktscheuen Perspektive bewerten kann. Für ein bisschen Humor ist zwischen den ganzen Kaufrauschaktivitäten aber auch Platz:

<div align=center><MTGalleryLink photo="Sightseeing-M%FCnchen/M_nchen_Sightseeing_014" img_class="gallery_image"  /></div>

Etwas unter Zeitdruck machten wir uns auf den gar nicht mal so weiten Weg zum Marienplatz, um jetzt aber wirklich das Glockenspiel zu sehen. Doch von Glocken war leider nichts zu hören, da derzeit renoviert wird und somit ein schickes Baugerüst die Fassade dominiert. Das Spiel wird zwar dennoch durchgezogen, aber ohne Sound fehlt der rechte Kick. Zum Ausgang des Spiels sei gesagt, dass die Schäffler tanzten und zur großen Überraschung aller Beteiligten behielt dieses Mal der weiße Ritter im Kampf gegen die bösen Schergen die Oberhand.

Die Dienerstraße ging es dann entlang zum Max-Joseph-Platz am Ende der Luxus-Shopping-Meile Maximilianstraße. Max I. Joseph thronte auf seinem Denkmal vor dem Nationaltheater wie eh und je und beschwerte sich nichtmal über diverse Photos. Weiter gings zur Feldherrnhalle am Odeonsplatz und von dort aus durch den Hofgarten an der Staatskanzlei vorbei.

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Mit der U-Bahn gings zur Universität und zum Siegestor, von dort aus weiter per Bus in den Englischen Garten zum Biergarten am Chinesischen Turm. Mit etwas Glück ergatterterten wir einen richtig schönen Platz in unmittelbarer Nähe zum Turm und zur Kapelle. Im Biergarten selbst war man wohl mit dem Besucheransturm zur Wiesn-Zeit logistisch anscheinend überfordert, wie sich an den Wartezeiten von einer vollen Stunde für halbes Handl oder Obazda offenbarte. Eigentlich ein absolutes Unding und somit mehr als nur Abzüge in der B-Note. In der Not musste dann halt eine Schweinshax'n herhalten, was andererseits de facto noch nie jemandem geschadet hat. Den Norddeutschen am Tisch nebenan schmeckte es auch, wenngleich sie in jedes erdenkliche Fettnäpfchen hereintraten, dass man in München den Saupreissn auslegen könnte. Naja, Toleranz und Völkerverständigung werden ja nicht nur in Zeiten des Oktoberfests hierzulande groß geschrieben und so sei es ihnen verziehen. :) Das Hofbräu-Pferdegespann schaute dann auch auf einen Sprung vorbei... gutes Timing.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Sightseeing-M%FCnchen/M_nchen_Sightseeing_036" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Sightseeing-M%FCnchen/M_nchen_Sightseeing_038" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Sightseeing-M%FCnchen/M_nchen_Sightseeing_041" img_class="gallery_image"  /></div>

Nach vollzogenem Eintauchen in traditionell bayrische Touristen-Kultur ging es wieder zurück mit Bus zu den mittlerweile drei Pinakotheken. Ob Alt, Neu oder Modern... eigentlich egal, denn reingeschaut haben wir natürlich nicht. Am Obelisk am Karolinenplatz spazierten wir dann weiter weiter zum Königsplatz. Dank einer großen Tafel über den nicht unbedeutenden historischenn Hintergrund von Königsplatz und Umgebung in Zeiten des Nationalsozialismus konnte ich hier eine Pause beim Sabbeln einlegen. Eigentlich unpassend, wo dort doch in früheren Zeiten auf diesem Areal so herrlich propagiert wurde. Glyptothek, Propyläen und die Staatliche Antikensammlung standen dann zum Fotoshooting bereit. Zwischendurch sorgten ein paar <s>Affen</s> affenartige Italiener mit ihren Kletterkünsten für Erheiterung. Ansätze meinerseits für das Nachahmen der Besteigung des trojanischen Pferdes wurden aus rationalen Gründen und einer umfangreichen Nutzen-Risiko-Analyse in der Anfangsphase verworfen.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Sightseeing-M%FCnchen/M_nchen_Sightseeing_044" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Sightseeing-M%FCnchen/M_nchen_Sightseeing_045" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Sightseeing-M%FCnchen/M_nchen_Sightseeing_046" img_class="gallery_image"  /><br /><MTGalleryLink photo="Sightseeing-M%FCnchen/M_nchen_Sightseeing_050" img_class="gallery_image"  /></div>

Nach dem Motto "Wer nicht will, der hat schon" wars das dann mit dem Sightseeing, da die Aufnahmekapazität der werten Nicht-Münchner an diesem Punkt ihren Sättigungspunkt erreicht hatte. Schade, hätte eigentlich noch einiges zeigen können, aber zum Sightseeing zwingen kann man ja niemanden. Würde ja auch keinen Spaß machen. Nach einem kurzem Zwischenstopp bei mir zuhause respektive Shopping-Tour im Pep wurde das Abendprogramm eingeläutet. Nun gut, Programm ist etwas übertrieben, eher Abendessen bei der dicken Sophie (so hieß das Restaurant) und anschließendes Volllaufenlassen der üblichen Verdächtigen. Zu denen zähl ich ausnahmsweise mal nicht. Dank erhöhtem Pegel reichte es dann nicht mehr für weiteres Festhalten von weiteren nächtlichen Fotos, lediglich ein erbitterter Kampf mit widerspenstigen Spareribs wurde dokumentiert.

<div align=center><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3hkOgncJiho&rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/3hkOgncJiho&rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></div>

Das folgende Foto lass ich mal unkommentiert. Man möge sich den entsprechenden Teil dazu denken.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Sightseeing-M%FCnchen/M_nchen_Sightseeing_057" img_class="gallery_image"  /></div>]]>
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   <title>Regen in München - Deutsches Museum, Allianz Arena und eine Peking Ente</title>
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   <published>2007-09-28T21:36:49Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:06:26Z</updated>
   
   <summary>Regen in München - Deutsches Museum, Allianz Arena und eine Peking Ente</summary>
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      <![CDATA[Zweiter Tag in München, immer noch kein weiß-blauer Himmel, trotz anders lautender Wettervorhersage. Wer hatte da sein Essen nicht aufgegessen?!? Da mussten die Planungen in Sachen Sightseeing kurzerhand umgeschmissen werden, denn das Wetter lud nicht gerade zu Outdoor-Veranstaltungen ein. Die Münchner Pinakotheken und ähnliche Orte unsicher machen war für uns Kunst-resistente Personen nicht erstrebenswert und so zogen wir erstmal vormittags zum Deutschen Museum. Klassiker wie die Starkstromtechnik oder die Modelleisenbahnanlage wussten ebenso zu überzeugen wie die Ausstellungen aus den Bereichen Telekommunikation und Umwelttechnik.

Als es zur Mittagszeit immer noch aufgehört hatte mit dem Regen, standen wir erneut vor der Frage "Was nun?". Kurzerhand zogen wir den Besuch der Allianz Arena einen Tag nach vorne und so hüpften wir in die U-Bahn Richtung Fröttmaning. Dank niedriger Temperaturen erschien der Weg vom Bahnsteig zum Stadion noch weiter als er eigentlich war. Entgegen unserer sonst üblichen Praxis, großartige Bauwerke nur von außen zu betrachten, gingen wir allerdings in den Münchner Fußball-Tempel rein.

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      <![CDATA[In der Allianz Arena Besucher Tour wird man von einem Guide durch verschiedene Bereiche der Arena geführt. Zuerst gehts auf den obersten Rang der Tribünen, wo dann die versammelte Truppe zu einem lauten Torschrei genötigt wurde. Weiter ging es in Pressebereich und -tribüne und die Sponsoren-Lounge, wo einem auch die Funktionalität der bekannten Beleuchtung der Arena erklärt wird. Rot bei den Bayern, Blau für die Löwen, Weiß für die Nationalmannschaft.

Neben der markanten Außenhaut des Stadions müssen aber auch vor jedem Spiel mit wechselner Heimmannschaft unheimlich viele Objekte ausgetauscht werden. Das Anschalten andersfarbiger Leuchtröhren ist da tatsächlich nur Firlefanz. Sämtliche Sponsoren-Logos und Beschriftungen haben vor jedem Spiel dem zu entsprechen, für was die jeweilige Mannschaft wirbt. Da müssen dann auch mal zigtausend Gläser wieder in den Schrank wandern, weil das "falsche" Logo drauf ist. Sogar die Tornetze werden ausgewechselt und je nach Team sind auch die "Steh"-Plätze anders bestuhlt. Ein Riesenaufwand, aber sicherlich besser als zwei Stadien zu bauen. :)

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Danach darf man sogar die Kabinen der Profiteams betreten, in unserem Fall die des FC Bayern, wo einem die Stars von oberhalb der Spinde grüßen. Von dort aus geht es zum Spielertunnel, wo sich dann die jeweiligen Teams vor Beginn des Spiels schon mal im Trash Talk üben können. Und den Eingangsbereich im Feng Shui Stil mit runden Ecken wohin das Auge reicht durften wir auch noch sehen. Wie der Guide passenderweise anmerkte, verfehlt dieses beruhigende Raumgestaltung spätestens dann ihre Wirkung, wenn der Titan Kahn mal wieder schnaubend ins Stadion einzieht, weil er mal wieder mit 160 in der 30er Zone geblitzt wurde.

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Nach Abschluss der Tour durch die Allianz Arena fuhren wir dann wieder zurück Richtung Innenstadt, um zwischen Fußball und Abendessen noch eine Runde Shoppen zu quetschen. Ok, war dann doch mehr Window-Shopping, aber der Wille zählt. Ach ja, von irgendwo hatten wir noch die Info, dass es um 18 Uhr Abends nochmals ein Glockenspiel am Marienplatz geben sollte, was sich allerdings als fehlerhaftes Stück Information erwies. Anschließend kehrten wir ins Restaurant der Eltern meiner Schwägerin ein, um bei Peking Ente & Co. sich zur Abwechslung mal wieder die Bäuche vollzuschlagen. Nach einigen Irrungen und Wirrungen auf der Klenzestraße fanden wir dann aber doch noch das Restaurant Mai. Dort hats mal wieder sehr gut geschmeckt und so stiefelten 4 Kugeln Stunden später wieder raus aus dem Restaurant. :)]]>
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   <title>Schloss Neuschwanstein, Schneemann bauen auf dem Breitenberg und 15 Minuten Österreich</title>
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   <published>2007-09-27T20:36:03Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:05:41Z</updated>
   
   <summary>Schloss Neuschwanstein, Schneemann bauen auf dem Breitenberg und 15 Minuten Österreich</summary>
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      <![CDATA[Dank der fleißigen Disney-Truppe steht Schloss Neuschwanstein auf der Liste der Dinge, die man unbedingt mal gesehen haben muss, wenn man in Deutschland Urlaub macht. Das Schloss von Cinderella wurde nämlich maßgeblich nach Neuschwanstein modelliert und so kennt man es spätestens jenseits des Urals vornehmlich als "Disney Castle". Folgerichtig prangte auch in Hui Li's Lonely Planet auf der Neuschwanstein-Seite ein Post-It mit genau dieser Aufschrift.

Zwar sind die von München gar nicht weit entfernten anderen Schlösser des Märchenkönigs Ludwig II. von Bayern zum Teil größer und imposanter, aber dank der überwältigenden Marketing-Macht des Disney-Imperiums steuerten wir zwangsläufig nach Hohenschwangau. Mein dicht gestopfter München-Sightseeing-Plan sah vor, die Führung durch das Schloss um 9:45 Uhr zu nehmen. Dafür mussten wir um 8:45 die Karten am Ticket-Center abholen und wer jetzt noch hinzurechnet, dass es von München eine knapp 2-stündige Fahrt dorthin ist, kann sich denken, wie früh die Nacht vorüber war. Diesselbe Nacht, die dank Oktoberfest-Besuch am Tag zuvor eh kurz genug war.

Dank des frühen Termins hatten wir jedoch den großen Vorteil, ein gutes Stück vor den Unmengen an Touristen-Bussen und sonstigen Tagesausflüglern einzutreffen, die dank gleichzeitiger Wiesn noch einen Tick zahlreicher eintrudeln sollten. Die Parkplätze waren bei unserer Ankunft noch so gut wie leer, was wenige Stunden später schon ganz anders aussah. Für ein bisschen Atmen beim Besichtigen nimmt man doch wenig Schlaf und etwas Morgenmuffel-Laune in Kauf. Also gings mal wieder den Berg rauf zum unfertigsten Bauwerk aus dem Quartett der Schlösser Ludwigs II.

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      <![CDATA[Kaum startete die Tour durch das von Richard Wagners Werken inspirierte Innenleben, so war sie schon wieder beendet. Ein Blick auf die Uhr zeigte, das der ganze Spaß gerade einmal knapp 15 Minuten gedauert hatte. Ist wohl der ebenso kurzen Verweildauer des Kinis auf seinem Schloss geschuldet, denn der hielt sich doch auch nicht sonderlich lange auf. Wer mehr sehen will, der muss halt nach Herrenchiemsee oder Linderhof, aber der kann halt im Ausland dann nicht damit prahlen, im Disney Castle gewesen zu sein. Photos vom Innenleben gibts mal wieder keine, denn das bleibt aus Konservationszwecken weiterhin verboten.

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Anschließend durften wir noch einen Spießroutenlauf durch als Souvenir-Shops getarnte Geldfallen absolvieren, bevor es dann zum obligatorischen Abstecher zur Marienbrücke ging. Als dann jeder sein Postkarten-Bild geschossen hatte, durfte es wieder den Berg hinunter gehen. Unterwegs beschlossen wir dann, die ursprünglich geplante Tour durch die Partnachklamm nahe Garmisch-Partenkirchen wegen der geringen Temperaturen sein zu lassen. Wind und Wetter waren auch nicht prickelnd und da kamen wir zum Konsens, dass man sich ja nicht unbedingt zum Eckbauer hoch im Sessellift den Arsch abfrieren muss (mir wärs ja egal gewesen.... *g*).

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Stattdessen wollten wir Hui Li's lange gehegten Wunsch nach echtem Schnee nachkommen. Quasi nebenan von Neuschwanstein und Hohenschwangau liegt die Tegelbergbahn und laut Wetterbericht hatte es die letzten Tage dort auf 1800 Metern zumindest etwas geschneit. Also fuhren wir zur Bergbahn, die aber auf Grund der Windbedingungen geschlossen hatte. Jedoch gab man uns den Tipp, es in Pfronten zu probieren, wo die Bahn offen hatte und ebenfalls Schnee liegen sollte.

Also auf nach Pfronten zur Breitenbergbahn und rauf auf den Berg. Doch auch hier war die Station hoch oben auf dem Berg geschlossen und so konnten wir nur zur mittleren Station fahren. Dort war außer Nebel nichts Weißes zu sehen und die Frage, wo denn nun der im Tal versprochene Schnee sei, wurde dermaßen kernig beantwortet, dass keine Person oberhalb des Weißwurstäquators eine Chance auf Verstehen hatte. Wir mussten letzten Endes nochmal knapp 15 Minuten nach oben latschen, um Schnee sehen zu können. Für konditionsschwache Personen eine echte Herausforderung :)

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Mit der Zeit erschienenen dann die ersten Schneehäufchen und irgendwann war dann die Schneedecke fast geschlossen. Neuschnee sieht zwar anders aus, aber auf eine Deutschland-Reise im Winter hätte ich mich nicht eingelassen. Besser gings es halt nicht, aber immerhin hat es in liebevoller Kleinarbeit für den Bau einer Schneefrau gereicht. Gibt also keinen Grund zu meckern. Mission erfüllt.

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Runter den Berg war es eine ähnliche Schlitterei wie in Prag, was spezielle Maßnahmen erforderte:

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Nächstes Ziel des Tages: Wolfratshausen, Abendessen bei meinen Eltern. Auf dem Weg dorthin wurden wir Zeugen davon, dass Pfronten ziemlich nahe der österreichischen Grenze liegt, denn auf einmal waren die Farben der Schilder anders. Auch die Fahrbahnmarkierungen waren auf einmal nicht mehr weiß, sondern gelb. In Österreich sind die übrigens gelb, weil die Ösis ja sofort ihre Ski rausholen, wenn sie was weißes sehen. Haha, wasn Spaß, alle lachen sich tot. :) Hui Li war jedoch etwas enttäuscht, dass es keine neuen Stempel im Pass gab. Auf dem Weg machten wir noch einen kurzen Photostopp am Plansee, weil der zum einen gar nicht so unschick ist und zum anderen, damit Hui Li auch mal behaupten kann, österreichischen Boden betreten zu haben.(Salzburg hatten wir mittlerweile aus dem Programm gestrichen, da die dortigen Highlights keinen größeren Mehrwert für unsere Hirne offerierten)

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Bei meinen Eltern in der Stadt des damals noch amtierenden Ministerpräsidenten angekommen gabs dann erstmal einen größeren Schluck Kaffee, um nach den Strapazen nicht umzufallen. Mit dem Alkohol ging es etwas sparsamer zu als noch in Glauchau, aber dafür wurden die Mägen umso mehr gefüllt. :) Am Ende zückten meine Eltern dann noch mein Fotoalbum, dass Einblicke in mein unschuldiges und unverbrauchtes Ich gewährleiste. Wobei ich mir bei dem unschuldig nicht ganz sicher bin. :)

Als wir endlich wieder bei mir in der Wohnung eintrudelten, gabs eigentlich nur noch eines: Ab ins Bett!]]>
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   <title>Vormittags Prag, abends Oktoberfest - Ab auf die Wiesn 2007 (feat. Wiesn-Alex)</title>
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   <published>2007-09-26T17:41:33Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:05:11Z</updated>
   
   <summary>Bilder und Fotos vom Oktoberfest 2007 aus dem Schottenhamel</summary>
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      <name>Harry</name>
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      Die Überschrift verrät schon in aller Kürze die Zusammenfassung des Plans, den wir uns für diesesn Tag gesetzt hatten. Also klingelte mal wieder viel zu früh der Wecker, um die versammelte Truppe den mittlerweile routinierten Ablauf Aufstehen-Duschen-Essen-Packen-Auschecken-Losfahren durchzuziehen. Klappte auch ganz gut, wenngleich es doch hin und wieder Stau am Bad und auf den Straßen gab.

Ersterem konnte man noch schnell und unkompliziert durch einen Etagenwechsel entgegensteuern. Beim Stau auf den Straßen war das leider nicht mehr so einfach und so durften wir live, in Farbe und in bunt erleben, dass die Straßen Prags ganz offensichtlich nicht mehr dem großen Verkehrsaufkommen gewachsen sind. Für eine relativ kurze Strecke brauchten wir eine gute Stunde, bis wir dann endlich auf der Schnellstraße Richtung Westen waren.
      <![CDATA[An der Grenze gabs mal wieder das übliche Duell Hui Li vs. Grenzbeamten. Die wollten uns trotz des Haltens des singapurischen Reisepasses vor deren Nase einfach durchwinken. Was die Beamten am Frankfurter Flughafen dazu gesagt hätten, wenn da jemand ohne gültigen Einreisestempel das Land verlassen will, lässt sich leider aus unserer Perspektive nur mutmaßen. Formal müsste das aber wohl unter illegale Einreise fallen. Nach einigem Nachhaken durfte sich Hui Li von oben bis unten von den Beamten mustern lassen, bis sie dann endlich zwei neue Stempel im Pass hatte.

Wie schon in Prag hatten wir wieder Pech mit dem Wetter. Nach 2 Wochen Glück mit spätsommerlichen Wetter sollte man sich zwar nicht beklagen, aber ich hätte doch lieber einen weiß-blauen Himmel im unbestritten besten Bundesland in Deutschland präsentiert. Tja, kann man nix machen und so weinte der Himmel auf dem Weg nach München Krokodilstränen.

In München angekommen war die erste schwierige Aufgabe zu lösen. Wie bringt man 4 Leute in einem 30 qm Apartment unter, das eh schon durch diverse Möbel zugestellt ist, ohne dabei die Wege zu Bad und Kochecke völlig abzuriegeln? Mit einiger Fantasie klappte aber auch das und so konnte es anschließend Richtung Wiesn gehen. Aus aktuellem Anlass für alle Bayrisch-Legasteniker: Es heißt "die Wiesn", und das ist Singular. "Die Wiese" oder "die Wiesen" sind beides falsche Begriffe. Aber genug des Preussen-Bashings, hier gehts ja um den Spaß.

Nach einer Weile Rumlatschen und Frieren in der Schaustellerstraße auf dem Oktoberfest trafen wir uns erstmal mit dem Experten in Sachen Wiesn. Es handelt sich dabei um niemand Geringeren als den legendären Wiesn-Alex (tm), der die Welt mit Sätzen wie "Geh weida, Madl, setz di her, trink amoi a bisserl wos" nachhaltig geprägt und verbessert hat. Mit dieser kraftvollen Unterstützung sollte es trotz des wetterbedingten großen Andrangs auf die Zelte auch nicht lange dauern, bis wir im Schottenhamel einen Platz an einem Tisch bekamen. 

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Weitere Teilnehmer der Runde am Tisch waren dann noch eine Versammlung an Wiesn-Bedienungen, die sich wohl gerade ein paar Stunden Auszeit gönnten. Da konnte man so manche Story aus dem Leben der Leute mitbekommen. Insbesondere das Gemeckere über die kein Trinkgeld gebenden Italiener und das daraus folgende Runterbeten des Satzes "Tutto completto reservato" sorgte für Heiterkeit.

Mit dem ersten Bier und einem leckeren Sauerbraten startete der durchaus als süffig zu bezeichnende Abend. Incl. Getümmel in Spuckreichweite von der Band, extrem klebrigen Bänken, Lebkuchenherz tragenden Asiaten und den obligatorischen Blödschau-Bildern. Damit wär dann auch alles gesagt und den Rest der Story dürfen die Bilder erzählen. Zwar sind zumindest bei mir keine Wissenslücken zu verzeichnen, sodass ich durchaus in der Lage wäre, mehr zu erzählen.... aber zum Oktoberfest muss man ja eigentlich nicht viel Worte verlieren. :)

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   <title>Noch mehr Sightseeing in Prag - Prager Burg, teure Regenschirme und weißer Glühwein</title>
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   <published>2007-09-25T17:17:58Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:04:46Z</updated>
   
   <summary>Sightseeing in Prag - Prager Burg, Karlsbrücke, Goldenes Gässchen und teure Regenschirme </summary>
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      <![CDATA[Dank der mangelhaften Planung durften wir am zweiten Tag in Prag erstmal unsere Koffer packen und 300 Meter in ein anderes Hostel umziehen. Luftlinie 300 Meter, tatsächlich war es doch etwas mehr im Straßengewirr. In der Pension Beta war dann alles viel besser, billiger, freundlicher und sauberer als im gammligen Alia Hostel. Sogar ein Frühstück für alle am selben Tag gabs für uns noch umsonst dazu. Sehr lobenswert.

Mit einigermaßen vollem Magen starteten wir also unsere Sightseeing-Tour durch Prag. Erstes Ziel war die Prager Burg, um von dort einen schönen Blick über die Stadt zu genießen und natürlich auch selbige zu besichtigen. Allerdings nur von außen, da wir kein größeres Interesse auf das Interieur hatten. Zwischen Sanssouci und Neuschwanstein passt halt keine Prager Burg mehr. Mit der Tram fuhren wir bis kurz die Burg und dann ging es durch einen Park zu Fuß weiter. 

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      <![CDATA[Auf dem Gelände der Burg angekommen schockten uns erstmal die Massen an Touristen. Überall drängelten sich die Reisegruppen rum, wodurch der eigentlich gute Eindruck der Architektur etwas litt. Ganz besonders deutlich wurde das bei der riesengroßen Warteschlange vor der Kathedrale. 50 Meter oder vielleicht sogar noch etwas mehr waren uns ganz klar etwas zu lang, nur um einen Blick zu erhaschen und dann gleich wieder rausgeschubst zu werden.

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Außerdem wollten wir noch zur großen Wachablösung, wo mit viel Tam-Tam, Pathos und Fanfaren ein paar Männer in Tracht sich beim Nichtstun abwechselten. Auch dort wimmelte es wie nicht anders zu erwarten von größeren Ansammlungen von Kameraträgern. Irgendwie war das Spektakel der Wache schon ganz nett anzusehen, aber wie gesagt… die Touristen-Massen sind einfach nicht mein Fall.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Prag-Sightseeing/Prag_Sightseeing_035" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Prag-Sightseeing/Prag_Sightseeing_036" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Prag-Sightseeing/Prag_Sightseeing_044" img_class="gallery_image"  /></div>

Als es danach anfing, aus Kinderkübeln zu regnen, mussten wir uns zwangsläufig mit sündhaft teuren Regenschirmen eindecken. Angesichts des blauen Himmels am Morgen hatten wir nicht mit Schauern gerechnet und durften so für den Wucherpreis von ca. 16 Euro zwei niegelnagelneue Regenschirme in Empfang nehmen. Entgegen der Singapuri-Praxis gibts nämlich bei Regen keinen Discount, um die Leute ins Geschäft zu locken. Dennoch war das die sinnvollste Option, denn mit einem Regencape für wenig Geld rumlaufen sieht halt einfach nur bescheuert aus.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Prag-Sightseeing/Prag_Sightseeing_070" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Prag-Sightseeing/Prag_Sightseeing_071" img_class="gallery_image"  /><br />Schirm Eiiins!! Cape Nuuulllll!</div>

Nachdem wir soviel Geld im "Souvenir"-Laden gelassen hatten, sparten wir uns das Geld für das Goldene Gässchen. Für eine Straße Eintritt zu verlangen ist schon eine interessante Geschäftsidee, die wir nicht unterstützen wollten. Stattdessen stiefelten wir wieder runter vom Berg. 

<div align=center><MTGalleryLink photo="Prag-Sightseeing/Prag_Sightseeing_050" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Prag-Sightseeing/Prag_Sightseeing_055" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Prag-Sightseeing/Prag_Sightseeing_063" img_class="gallery_image"  /></div>

Wohl dem, der dabei mit einem guten Profil an den Schuhsohlen aufwarten kann. Andernfalls könnte es einen öfters einmal auf den Hosenboden der Tatsachen verschlagen. Diese Schilderungen haben im Übrigen nix mit der Person auf dem folgenden Bild zu tun. :)

<div align=center><MTGalleryLink photo="Prag-Sightseeing/Prag_Sightseeing_054" img_class="gallery_image" /></div>

Dank Dauerregen fiel das restliche Sightseeing diverser Bürgchen, Palästchen und Kirchenchen etwas geringer aus und beschränkte sich auf Dialoge der Form "So, wir stehen auf Punkt 29 der Karte, da steht das Ding, haste-net-gesehen". Nach einigem Hin und Her, wo wir denn kurz für ein paar Drinks unterkommen könnten, landeten wir schließlich im Cafe Franz Kafka. Kafka in Prag… wie originell. Und so einzigartig, da ist bestimmt noch nie jemand darauf gekommen. ;) Immerhin lernten wir dort, dass es möglich ist, einen weißen Glühwein zu verkaufen. Der einhellige Konsens war, dass es wohl beim gut gemeinten Versuch der Etablierung eines neuen Szenegetränks bleiben wird.

Statt einer hochgestochenen Abendgestaltung in Form eines Besuchs eines klassischen Konzerts zogen wir es vor, in einer urigen tschechischen Kneipe einzukehren und dort billiges Bier und Wein zu konsumieren. Daneben gabs noch Knödel, einen von Unmengen von Gräten durchzogenen Karpfen und eine Menge Spaß. Die beizeiten gesichteten Arschfalten gehörten jedoch nicht zum ständigen Inventar.

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Als Fazit von Prag bleib festzustellen, dass es nicht so toll war wie erwartet. Trotz der Nebensaison wimmelte es nur so von Touristen. Auch der manchmal klein geschriebene Service trübte das Bild und konnte die guten Eindrücke durch die sonst nette Atmosphäre der Stadt negativ beeinflussen. Ach ja, und Prag sollte man als Wochenendtrip machen, nicht als Teil einer größeren Reise, wo noch genügend andere Schlösser und Burgen auf dem Programm stehen.]]>
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   <title>Tännichtschule in Glauchau Meerane und Start des Sightseeings in Prag</title>
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   <published>2007-09-24T16:11:47Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:04:24Z</updated>
   
   <summary>Von Sachsen nach Tschechien: Tännichtschule in Glauchau und Start des Sightseeings in Prag</summary>
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      <name>Harry</name>
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      <![CDATA[Am ersten Tag in Frankfurt waren wir noch selber in den Genuss gekommen, in einen menschlichen Zoo zu gehen (Digitalvoodoo berichtete). Dagegen wurden am letzten Vormittag im Osten der Republik der Spieß herumgedreht und wir wurden nun selber zum Anschauungsobjekt. Genauer gesagt war es im Speziellen Hui Li, die an der Schule von Kathleens Mutter mehreren Klassen nach einer kurzen Vorstellung Rede und Antwort stehen durfte. Hervorzuheben ist sicherlich die Klasse aus der 5. Jahrgangsstufe, die frisch und frei ohne Rücksicht auf Verlust ihre Fragen stellte.

Wie warm ist es Singapur? Isst man in Singapur Hund und Katze? Warum bist du so klein und warum wächst du nicht mehr? Trägt man in Singapur auch Tangas? So ging das eine ganze Weile. Die Klasse stellte Fragen, Kathleen übersetzte und wenn es mal etwas schwieriger wurde, sprang ich auch mal zur Unterstützung im deutsch-englischen Dialog ein. Insgesamt war es eine angenehme Abwechslung im Sightseeing-getriebenen Alltag.

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      <![CDATA[Danach riefen wir mal bei unserer Jugendherberge in Prag an, dass wir bereits einen Tag früher als bislang angekündigt eintrudeln würden und dementsprechend ein Zimmer bräuchten. Tja, dumm gelaufen, das Ding war bereits komplett gebucht. Damit hatten wir nicht gerechnet, schon gar nicht unter der Woche. Der Mitarbeiter der Pension Beta war jedoch so freundlich, einige nahe gelegenen Herbergen zu kontaktieren und uns woanders eine Reservierung für eine Nacht zu organisieren.

Damit das Besichtigen von Highlights nicht zu kurz kommen sollte, brachen wir im Anschluss zügig auf, um aus Erneute Reise eine nach Tschechien angetreten. Dieses Mal aber etwas weiter als ein paar Kilometer hinter die Grenze, sondern bis in die Hauptstadt Prag. An der Grenze waren wir dieses Mal reichlich routiniert und scherzten ein wenig mit den Beamten. Relativ problemlos gabs den abgestempelten singapurischen Reisepass zurück und die Fahrt konnte weiter gehen.

In Prag eingetroffen schlängelten wir uns mit Hilfe des Stadtplans von 1978 (!) durch die teilweise recht engen Straßen. Zwar gabs die meisten Straßen schon/noch, aber dank der sehr eigenen Beschilderungsweise der Straßen kurvten wir erstmal eine Weile rum. Trotz dieser Probleme erreichten wir dennoch das Alia Hostel, unsere erste Unterkunft. Was uns dort allerdings erwartete, war alles andere als schön. Spartanischste Unterkunft mit Bettwanzen-verdächtigen Betten, nicht abschließbare Duschen, Toiletten mit Hochwasser und ohne Klopapier, äußerst unhöfliches Personal und ein horrender Preis von 78 Euro (mit entsprechend schöngerechnetem Umrechnungskurs) für das ziemlich lausige Zimmer. Zugegebenermaßen trugen wir unseren Teil für die Situation bei, keine andere akzeptable Wahl mehr zu haben, aber die unfreundliche und dreiste Art und Weise der Hotelmitarbeiter ließ nur ein ganz klares Fazit zu: Pfoten weg vom Alia Hostel!

Der negative Ersteindruck von Prag wurde durch die eher unattraktive Umgebung des Hostels nicht sonderlich verbessert. Von einer der angeblichen schönsten Städte Europas war da nicht viel zu sehen. Noch ohne größere Pläne fuhren wir mit der Trambahn ins etwa 2 Kilometer entfernte Zentrum der Altstadt Prags. Dort klapperten wir erstmal zahlreiche Touristeninformationen nach Stadtplänen und Selfmade-Touren ab. Mit reichlich Material ausgestattet konnte es dann auf zur Besichtigung Prags zu Fuß losgehen.

Auf dem Weg ging es vorbei am Pulverturm und Gemeindehaus zum Altstädter Ring (Old Town Square). Dort tummelten sich schon im Schatten der Nikolai-Kirche größere Touristen-Massen an der astronomischen Uhr am alten Rathaus. Ursache war das täglich um 18 Uhr stattfindende Erscheinen von 12 Aposteln aus zwei ziemlich kleinen Fenstern. Wer einmal das (zugegebenermaßen übertrieben gehypete) Glockenspiel auf dem Marienplatz gesehen hat, der kann dem Prager Schauspiel nur ein müdes Lächeln abgewinnen. Dennoch gabs Blitzlichtgewitter während des 1-minütigen Intermezzos. 

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Stunden später knurrte dann auch mal wieder der Magen, sodass wir in einem eigentlich ganz netten aussehenden Restaurant einkehrten. Am letzten verbleibendem Tisch nahmen wir Platz und stellten nach einiger Zeit fest, dass das keine so gute Idee war. Direkt neben der Toilette hing einem immer wieder mal der entsprechende Geruch in der Nase. Da hatte sich das Restaurant-Management wohl angesichts der guten Frequentierung gedacht, ein paar Tische mehr aufzustellen als ursprünglich. Ein Umsetzen war erst zum Hauptgang möglich, danach gings mit dem Geruch aus den Räumen, die mit schickem Bärenmuster verziert waren. 

<div align=center><MTGalleryLink photo="Glauchau-Prag/Glauchau_Schule_Prag_042" img_class="gallery_image"  /></div>

Die erste weibliche Bedienung blieb jedoch weiterhin unfreundlich. Danach war sie dann wohl sauer, weil wir beim anderen Kellner bestellten, da der wesentlich freundlicher war. Zuguterletzt fand sich dann noch ein längerer Aluminium(?)-Streifen in Kathleens Fleisch… lauter Dinge, die den eigentlich möglichen positiven Eindruck trübten. 

Danach gings weiter zu Fuß durch Prag, über das mittlerweile die Dunkelheit eingebrochen war. Sehr viele Gebäude waren jedoch angestrahlt, sodass sich eine sehr angenehme Atmosphäre einstellte. Da wurde dementsprechend das Mini-Stativ gezückt und alles abgelichtet, was 2 Sekunden später nicht aus dem Blickfeld war. Die Prager Burg auf der anderen Seite der Moldau und die Karlsbrücke über ebenjenen Fluss waren natürlich die begehrtesten Zielobjekte, auch bei solchen Menschen, die ein 1 Kilometer entferntes Objekt mit Blitz fotografieren. :)

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Bevor es mit Metro und Tram Richtung Hostel zurückging, stießen wir noch auf zwei Kuriositäten. Zum einen ein fröhlich vor sich hin pinkelndes Steinduo mit rotierender Hüfte. Zum anderen eine Gasse, die so schmal ist, dass man an beiden Enden einen Knopf drückt, um eine Fußgängerampel zu schalten. Beides soll hier natürlich auch medial nicht verheimlicht werden:

<div align=center><MTGalleryLink photo="Glauchau-Prag/Glauchau_Schule_Prag_052" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Glauchau-Prag/Glauchau_Schule_Prag_054" img_class="gallery_image"  /></div>

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   <title>Besucherbergwerk Markus Röhling Stolln im Erzgebirge und die Räuchermännchen</title>
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   <published>2007-09-23T21:27:54Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:04:06Z</updated>
   
   <summary>Infos zum Besucherbergwerk Markus Röhling Stolln im Erzgebirge und die Räuchermännchen</summary>
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      <name>Harry</name>
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      <![CDATA[Unser letzter Ausflug in Ostdeutschland führte uns ins Erzgebirge. Dort steuerten wir das Besucherbergwerk Markus Röhling Stolln an, wo im Laufe der vergangenen Jahrhunderte nach verschiedensten Erzen und Materialien gebohrt, gemeißelt und gesprengt wurde. "Stolln" ist wohlgemerkt kein Schreibfehler, sondern sächsisch (wobei mancher da keinen Unterschied machen würde). Eisen, Kobalt, Wismut, Uranerze … alles durfte mal aus dem Berg herausgeschafft werden.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_058" img_class="gallery_image"  /></div>

Nachdem der Bergbau im Laufe des 20. Jahrhunderts nicht mehr rentabel war, wurde dieser Stollen stillgelegt und erst in den letzten Jahren durch Fördermittel unterstützt zu einem Besucherbergwerk ausgebaut und hergerichtet. Da es mitunter etwas dreckig und eng unter Tage zugeht, durften wir ganz schicke Umhänge und Helme anziehen und danach ging es mit einem fröhlichen "Glück auf" mittels einer kleinen Bahn innerhalb von 3,5 Minuten einige hundert Meter in den Berg rein. Der Führer der Tour glänzte durch tiefstes Sächsisch, sodass ich mir an einigen Stellen gewünscht hätte, einen englischen Audioguide zu besitzen. :)

<div align=center><MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_002" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_048" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_009" img_class="gallery_image"  /></div>]]>
      <![CDATA[Zumeist habe ich den Herrn aber verstanden, wenn er den historischen Bergbau erklärt hat. Im Zeitalter des hochtechnisierten Bergwerkbetriebes ist es kaum vorstellbar, dass vor nicht allzu langer Zeit noch mit Plöckel, Hammer und Muskelkraft kilometerlange Schächte in den Berg gehauen wurden. Die Arbeiter litten damals unter miesen Arbeitsverhältnissen, ebensolcher Bezahlung und durch die Staubbelastung auch geringer Lebenserwartung. Da man sich oftmals durch Solen durchkämpfen musste, fanden sich auch einige riesige Holzräder mitten in schmalen, aber hohen Höhlen, die dann für das Abpumpen sorgten (ansonsten wären die Arbeiter schnell ertrunken). Auch wenn in späteren Zeiten auch modernere Techniken wie elektrische Bohrhämmer oder Sprengstoffe zum Einsatz kamen, war dies sicher keine einfache Arbeit.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_012" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_030" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_040" img_class="gallery_image"  /><br /><MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_021" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_025" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_029" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Erzgebirge-Bergwerk/Erzgebirge_Stollen_Bergwerk_035" img_class="gallery_image"  /></div>

Nach Beendigung der Vorführung fuhren wir dann wieder mit der Bahn aus dem arschkalten Stollen raus:

<div align=center><object width="425" height="350"> <param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/7083zMqgchg"> </param> <embed src="http://www.youtube.com/v/7083zMqgchg" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"> </embed> </object></div>

Nach getaner Bergtour konnte sich Hui Li noch in einem Laden für alle mögliche Handwerkskunst aus dem Erzgebirge austoben. Räuchermännchen und ähnlicher Schnickschnack sind anscheinend auch in Singapur voll im Trend und so verließ sie den Laden mit einem ziemlich großen Karton. Der Rest der Truppe hielt sich mit den Shopping-Aktivitäten eher dezent zurück. :)

Abends gabs dann noch einen kleinen Schock, als wir feststellten, dass unsere Buchung für das Hostel in Prag einen Tag zu spät angesetzt war. Wie wir das gelöst haben, um nicht auf der Straße pennen zu müssen.... das gibt’s dann im nächsten Beitrag. :)]]>
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   <title>Miniwelt in Lichtenstein, Nazi-Demo in Zwickau, Traktor fahren und BBQ</title>
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   <published>2007-09-22T20:54:51Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:03:30Z</updated>
   
   <summary>Miniwelt in Lichtenstein, Nazi-Demo in Zwickau, Traktor fahren und BBQ</summary>
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      <name>Harry</name>
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      Größer ist ja bekanntlich besser, doch wenn man viele große Dinge auf einmal sehen will, muss man sie manchmal zunächst klein machen. Genau dies hat man sich im beschaulichen Lichtenstein (kein Schreibfehler) gedacht und die sogenannte Miniwelt geschaffen. Dort befinden sich zahlreiche bekannte Bauwerke im Maßstab 1:25 und an der Erweiterung der Sammlung wird kontinuierlich gearbeitet. Höchstes Modell ist der Berliner Fernsehturm mit knapp 15 Metern. Zahlreiche der kleinen Meisterwerke sind dazu noch funktional, d.h. die Schiffe fahren, die Glocken läuten und am Münchner Mini Flughafen vom kleinen Franz Josef fliegt dank Seilzug auch der Mini Airbus. 

An der Miniwelt angekommen fiel erstmal eine grob geschätzt 100-köpfige Motorradfahrer-Gang auf. Etwas geschockt meinte Hui Li, dass dies in Singapur bereits als unangemeldete Versammlung eingestuft werden würde und ruck-zuck von den Ordnungshütern aufgelöst würde. In Deutschland gilt allerdings trotz Schäuble&apos;scher Bemühungen noch immer die Unschuldsvermutung und so konnten die Biker ihren Samstagsausflug in die Miniwelt ungestört durchziehen.
      <![CDATA[In der Miniwelt führt ein Rundgang vorbei an regional, national und international bedeutenden Bauwerken. Sachsen durfte sich über eine eigene kleine Area für ihre regionalen Highlights freuen. Die waren naturgemäß nicht ganz so spektakulär wie die anderen großen Bauten wie z.B. die Wartburg. Der große Detailreichtum erfordert einen enormen personellen Aufwand, sodass an manchen Bauwerken sich bis zu 5 Leute über einen Zeitraum von 1,5 Jahren damit beschäftigen. Einige Gebäude wie Schloss Sanssouci, die Dresdner Frauenkirche, das Brandenburger Tor oder das Rathaus von Wernigerode hatten dabei sogar einen hohen Wiedererkennungswert. :)

<div align=center><MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_005" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_017" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_020" img_class="gallery_image"  /><br /><MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_027" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_031" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_036" img_class="gallery_image"  /></div>

Nur Neuschwanstein fehlte irgendwie in dem Potpourri an kleinen deutschen Sehenswürdigkeiten, aber ich bin mir sicher, dass man dort irgendwo in einem Kämmerlein bereits an der Beseitigung dieses furchtbaren Missstandes arbeitet. Braucht halt alles seine Zeit. Für uns wars sowieso kein großer Verlust, da Neuschwanstein nur wenige Tage voraus auf uns wartete. Wenn es nicht manche Idioten gäbe, die Diebstähle begehen würden (ein Schiff fehlte sowie die Victoria auf der Siegessäule in Berlin), würde es zudem wohl schneller mit dem weiteren Ausbau der Miniwelt vorangehen.

Über den deutschen Tellerrand blickt man in der Miniwelt freilich hinaus und so findet man auch Bauwerke wie Eiffelturm, Taj Mahal, Freiheitsstatue, Jesusstatue in Rio, Borobodur-Tempel auf Java oder den schiefen Turm von Pisa. Auch an die 7 Weltwunder der Antike wurde gedacht, wobei der Koloss von Rhodos schon eigenartig interpretiert wurde. :)

<div align=center><MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_049" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_055" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_059" img_class="gallery_image"  /><br /><MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_072" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_078" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_081" img_class="gallery_image"  /></div>

Im Anschluss ging es kurz zum Power-Einkaufen nach Zwickau in eine Shopping Arcade, da wir für höher gelegene Regionen noch warme Klamotten für Hui Li benötigten. In Downtown Zwickau war just an diesem Tage "Tag der Demokratie". Somit demonstrierten die örtlichen NPD'ler und weitere Vollpfosten für ihre weltfremden Ansichten, während sich Personen aus dem anti-rechten Spektrum zur Gegendemo versammelten. Hui Li konnte sich also mal ein paar berittene Uniformierte angucken und Kathleen durfte erklären, was "Ausländer raus" bedeutet und warum man dazu Springerstiefel tragen muss. Erstklassiges Timing von uns.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_082" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_083" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_084" img_class="gallery_image"  /></div>

Da wir von Miniwelt-Miniaturen noch nicht genug hatten und wir eh bei Daniels Eltern kurz vorbeischauen wollten, konnten wir dort im Hobbykeller die dortige Modelleisenbahn-Anlage begutachten. In den Katalog der Deutschland-Kuriositäten reihte sich dann der Obst- und Gemüsegarten ein, wo sich solche Eigenartigkeiten wie Beeren- und Tomatensträucher fanden. :)

<div align=center><MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_087" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_088" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_089" img_class="gallery_image"  /></div>

Nächster Stopp war der Bauernhof von Kathleens Schwester, die es uns freundlicherweise ermöglichte, einmal mit einem russischen Traktor ein paar Runden über den frisch gepflügten Acker zu drehen. Ebenjener Traktor hatte mehr Jahre auf dem Buckel als ich, aber dank robuster Bauart hält das Ding weiterhin durch und sorgte für einen lustigen aber auch schweißtreibenden Ritt. Zu den nicht-zahlenden Zuschauern zählten unter anderem Gänse, Schafe, Ferkel und Katzen-Babies.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_091" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_098" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_101" img_class="gallery_image"  /></div>

Per Video wurde das natürlich auch festgehalten, wobei ich zugegeben muss, dass das von außen betrachtet gar nicht so spektulär rüberkommt. Egal... hier ist der Clip:

<div align=center><object width="425" height="350"> <param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Pa_nFxONagM"> </param> <embed src="http://www.youtube.com/v/Pa_nFxONagM" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"> </embed> </object></div>

Beim abendlichen Barbecue mit der Großfamilie samt simultan-dolmetschendem Quoten-Bayern wurden dann sämtliche amüsanten und peinlichen Stories der letzten Tage wieder aufgekocht. Hat glaube ich allen Spaß gemacht, was man sicherlich auch an der hohen Daumen-Dichte (ohne eigenes Zutun) ablesen kann. :)

<div align=center><MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_103" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_104" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Miniwelt-Zwickau/Miniwelt_Lichtenstein_Zwickau_114" img_class="gallery_image"  /></div>]]>
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   <title>Goldenes und dunkles Zeitalter deutscher Geschichte an einem Tag - Weimar vs. Konzentrationslager Buchenwald</title>
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   <published>2007-09-21T18:16:53Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:03:09Z</updated>
   
   <summary>Goldene und dunkle Zeitalter Deutschlands an einem Tag - Weimar vs. Konzentrationslager Buchenwald</summary>
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      <name>Harry</name>
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      <![CDATA[Zum Start in die zweite Woche des Roadtrips durch Deutschland stand erstmal schwere Kost auf dem Programm. Da Hui Li Interesse an einem Besuch eines ehemaligen Konzentrationslagers geäußert hatte, wurde zwischen die diversen Sightseeing-Aktivitäten der Besuch des KZ Buchenwald eingeschoben. Was in Deutschland zum Standard in der schulischen Ausbildung gehört, wird in Singapur angesichts der zahlreichen Kriegsverbrechen im asiatisch-pazifischen Raum nur gestreift.

<div align=center><MTGalleryLink photo="KZ-Buchenwald-Weimar/KZ_Buchenwald_Weimar_003" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="KZ-Buchenwald-Weimar/KZ_Buchenwald_Weimar_005" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="KZ-Buchenwald-Weimar/KZ_Buchenwald_Weimar_007" img_class="gallery_image"  /></div>]]>
      <![CDATA[In Buchenwald erinnern heute noch einige Anlagen an die ca. 56.000 getöteten Menschen in der Zeit von 1937 - 1945. Mit modernster Ausstattung (Handhelds & Ipod Nanos als Audioguides) ausgerüstet liefen wir also über das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers. Das Krematorium mit den Genickschussanlagen hinterließ dabei sicherlich den bleibendsten Eindruck.

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Danach fuhren wir noch ins unweit gelegene Weimar, das sich allerdings nicht als das absolute Muss präsentierte, als das es oft bezeichnet wird. Husch husch latschten wir die Sehenswürdigkeiten (Goethe-Haus/-Museum, Schiller-Haus, Goehte-Schiller-Denkmal, Rathaus, etc.) im "Haste-gesehen-Ja-Gut-weiter"-Stil ab, ohne jedoch auf besondere Highlights zu stoßen. Der Schatten der zumindest von der Optik her wesentlich imposanteren Bauwerke in Berlin, Potsdam oder Dresden erwies sich für Weimar als zu lang. 

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Eine ausgiebige Beschäftigung mit den einzelnen Museen und den dazugehörigen Werken der großen Künstler hätte dem literarisch interessierten Touristen wohl geholfen, aber bei uns war das Interesse nicht sonderlich groß. Die Schulzeiten, in denen wir zum Lesen hochtrabender deutscher Schreibkunst gezwungen wurden, hatten offensichtlich keinen nennenswerten nachhaltigen Effekt. Und wenn ich Anno 2007 etwas über die Bauhaus-Bewegung wissen will, guck ich auf Wikipedia und schau mir nicht das Museum dazu an. 

Naja, Haken dahinter gesetzt, jetzt haben wir Weimar mal gesehen und es hat nicht einmal weh getan. :)]]>
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   <title>Roadtrip pur - Vom Spreewald ins Elbsandsteingebirge nach Tschechien nach Dresden nach Glauchau</title>
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   <published>2007-09-20T18:27:37Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:02:17Z</updated>
   
   <summary>Das war mal wieder ein Tag mit Roadtrip pur - Vom Spreewald ins Elbsandsteingebirge nach Tschechien nach Dresden nach Glauchau</summary>
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      <name>Harry</name>
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      <![CDATA[Nachdem wir im brandenburgischen Spreewald unsere Koffer/Backpacks gepackt hatten, starteten wir in Richtung der Sächsischen Schweiz (auch bezeichnet als Elbsandsteingebirge). Dort lachten uns am Ufer der Elbe die berühmten Sandsteinformationen an. So wie sich das für Touristen gehört, fuhren wir zur Bastei, dem bekanntesten Aussichtspunkt. 

Da wir in den vergangenen Tagen schon genug aktiv waren, verzichteten wir auf die 40-minütige Wanderung vom Parkplatz zur Bastei, sondern stiegen in den großen Touristen-Bus. Dort senkten wir den Altersdurchschnitt deutlich, denn außer uns waren fast ausschließlich nur Senioren anzutreffen. Ok, es war Mittwoch, da kann man wohl nichts anderes erwarten.  

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      <![CDATA[Nach 10 Minuten <s>Kaffeefahrt</s> Fahrt kamen wir auch schon nahe des Aussichtspunktes an. Dort herrschte zwar ein recht emsiges Treiben, aber zumindest musste man sich an den Top Spots noch nicht um einen guten Schnappschuss prügeln. Die Aussicht auf die Felsformationen und die Elbe waren jedoch jeglichen Beinahe-Stress wert, denn das war schon beeindruckend. Passenderweise hatte es das Wetter auch wieder gut mit uns gemeint, sodass dem eifrigen Fotoschießen nichts im Wege stand.

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Über die Basteibrücke hinweg besuchten wir auch noch eine ehemalige mittelalterliche Festung, die Felsenburg Neurathen. Von der sind zwar nur noch einige Reste erhalten, aber dennoch war das durchaus sehenswert. Danach ging es wieder zurück per Bus zum Auto.

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Da es von dem Elbsandsteingebirge nur einen Katzensprung rüber nach Tschechien ist, entschlossen wir uns, ins grenznahe Decin zu fahren und dort günstig Mittag zu essen und zu tanken. Auf dem Weg entlang der Elbe passierten wir einige Orte, die regelmäßig von Hochwasser betroffen sind. An einigen Häusern finden sich sogar Markierungen, bis zu welcher Höhe das Wasser pro Jahr gestiegen ist. Da kriegt man dann als Münchner erstmal ein Gefühl, was das Jahrhunderthochwasser von 2002 für Dimensionen erreichte.

An der deutsch-tschechischen Grenze angekommen wurde dann endgültig geklärt, ob Hui Li für Tschechien ein Visum bräuchte oder nicht. Sie hatte sich selber darüber nicht informiert. Irgendwo in den Weiten des Internets hatten wir zwar gelesen. dass Singapuris problemlos bei der Ankunft einen Stempel bekämen … allerdings war dies auf einer nicht-offiziellen Seite.

Die Beamten an der Grenze waren wie erwartet erstmal reichlich überrascht (böse Zungen würden sagen: überfordert), denn so einen Reisepass sieht man dort unter Individualreisenden wohl nur alle Jubeljahre. Nach einigen Minuten hatte Hui Li dann aber deutschen Ausreise- und tschechischen Einreisestempel in ihrem Ausweis drin. Da kann einem schon mal der Stempel-Neid hervorkommen. :) Bei der Rückkehr nach Deutschland ein paar Stunden später waren die Grenzbeamten wohl schon im Voraus von ihren Kollegen informiert worden und da ging es dann etwas schneller. In Kürze bei der Fahrt nach Prag wird sich dieses Schauspiel sicherlich noch einmal wiederholen. 

Auf dem Weg nach Decin fielen die zahlreichen unzüchtigen Clubs auf und die eine oder andere knapp bekleidete Dame (wahlweise mit oder ohne Kind) suchte bereits in den frühen Nachmittagsstunden nach Verbesserungsmöglichkeiten für ihr Einkommen. So wirklich überzeugend war das allerdings nicht und so ging es schnurstracks nach Decin. Dort gabs zwar auch nicht wirklich viel Nennenswertes zu sehen, aber fürs Sightseeing waren wir ja auch nicht gekommen. Das Essen war wie erwartet recht günstig, sodass sich der Abstecher allemal lohnte. Auf dem Rückweg kamen wir noch an einem Fake-Markt vorbei, wo es nichts Überraschendes gab: gefälschte Markenklamotten, billige DVDs (Hollywood Filme & Hardcore Pornos nebeneinander), usw., geführt natürlich von Vietnamesen, so wie man das kennt.

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Trotz hohen Verkehrsaufkommens kamen wir noch vor Einbruch der Dunkelheit in Dresden an und konnten noch schnell ein Ratz-Fatz-Sightseeing-Programm durchziehen. Frauenkirche, Hofkirche, Festung Dresden, Semperoper, Münzgasse, Zwinger, Goldener Reiter… kein Gebäude blieb verschont und wurde aufs brutalste in kürzester Zeit fotografiert. Da konnten sich die Statuen der Herren Luther und Semper noch so beschweren, dass sie nur mit einer so geringen zeitlichen Aufmerksamkeit bedacht wurden. Nachdem es dunkel war, wurden noch zügig ein paar Aufnahmen der Dresdner Skyline geschossen.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_050" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_057" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_061" img_class="gallery_image"  /><br /><MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_070" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_074" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_080" img_class="gallery_image"  /><br /><MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_102" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_105" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_109" img_class="gallery_image"  /></div>

Bevor die Akkus ihren Dienst verweigerten, kehrten wir bei Oma ein. Das Konzept dieser urigen Gaststätte ist es, sich wie bei der Großmutter zu fühlen und sich dementsprechend auch die Bäuche vollzuschlagen. Das haben wir dann auch mit vollem Einsatz getan, auch wenns schon fast weh tat. Lieber den Magen verrenkt als dem Wirt was geschenkt. So kugelten wir dann später wieder raus aus dem Lokal und rollten als letzte Station des Tages nach Glauchau, wo es dann auch zügig ins Bett ging. 

<div align=center><MTGalleryLink photo="Elbsandsteingebirge-Dresden/Dresden_Elbsandsteingebirge_113" img_class="gallery_image"  /><br />Schee wars, offensichtlich...</div>]]>
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   <title>Angriff der blutrünstigen Spreewaldgurken - Incl. Abenteur-Paddel-Tour im Spreewald</title>
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   <published>2007-09-19T17:56:42Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:01:46Z</updated>
   
   <summary>Angriff der blutrünstigen Spreewaldgurken - Paddeln im Spreewald</summary>
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      <name>Harry</name>
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      <![CDATA[Am sechsten Tag mussten die Koffer zur Abwechslung mal wieder gepackt werden. Berlin war gestern, heute ist Spreewald. Auf der Suche nach dem Geheimnis der Spreewaldgurke fuhren wir also ins tiefste Brandenburg. Nach einer unspektakulären Fahrt standen wir dann vor der im Internet recherchierten Unterkunft "Werbans Bauernstube", die ihrem Namen voll gerecht wurde. Im Negativen, wohlgemerkt.

Vorbei am Hühnerstall ging es eine schmale Treppe rauf in ein wenig Charme ausstrahlendes Zimmer, für das die werte Dame allen Ernstes 20 Euro pro Person haben wollte. 20 Euro für alle vier wäre wohl eher ein gerechtfertigter Preis gewesen, weshalb wir uns auf die Suche nach einer neuen Unterkunft für den Tag machten. Dank zahlreicher Pensionen alle paar Meter entlang der Straße durch den Ort wurden wir schnell fündig.

In der Pension der freundlichen Familie Sklaar kamen wir unter für den Schnäppchenpreis von 40 Euro (insgesamt) inklusive Kajaks und Fahrrädern. Zwar mussten zwei von uns auf den mitgebrachten Feldbetten pennen, aber für eine Nacht ist das schon in Ordnung. Ganz davon abgesehen war das Zimmer wesentlich schöner als in der vorherigen "Pension".
Individualreisen und die dazugehörige Flexibilität sind schon was Feines. :)

<div align=center><MTGalleryLink photo="Spreewald/Spreewald_001" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Spreewald/Spreewald_002" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Spreewald/Spreewald_003" img_class="gallery_image"  /></div>]]>
      <![CDATA[Als Erstes nach dem Check-In stand dann auch gleich die Erkundung des Spreewaldes mittels der Kajaks auf dem Programm. Die Spree verzweigt sich in diesem Gebiet bzw. wurde durch künstliche Wasserstraßen erweitert, wodurch ein mehrere hundert Kilometer verzweigtes System an Kanälen vorhanden ist. Boote sind oft die einzige Option zum Vorankommen bis zur nächsten Straße und selbst die Postboten setzen auf dieses Fortbewegungsmittel.

Da auf den kleinen Kanälen so gut wie keine Strömung existiert, ist das Paddeln eine eher gemütliche Angelegenheit und die Kajakfahrt erforderte keine größeren körperlichen Höchstleistungen (zumindest für diejenigen, die sich gelegentlich sportlich betätigen). So konnte man auf der Strecke ganz entspannt nach den Strapazen der Vortage die Natur genießen und den Kühen beim Liebesspiel zuschauen. Einzige Anstrengung war das gelegentliche Öffnen und Schließen der Tore bei den Staustufen, was manuell zu bewältigen war.
 
<div align=center><MTGalleryLink photo="Spreewald/Spreewald_023" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Spreewald/Spreewald_012" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Spreewald/Spreewald_025" img_class="gallery_image"  /><br /><MTGalleryLink photo="Spreewald/Spreewald_031" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Spreewald/Spreewald_015" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Spreewald/Spreewald_040" img_class="gallery_image"  /></div>

Zum abenteuerlichen Charakter trug jedoch die Kanal-Karte bei, die wir zur Orientierung mit bekommen hatten. Dieser Karte sah man deutlich an, dass da schon einige Photokopien zwischen ebenjener und dem Original lagen. Da musste schon ziemlich improvisiert werden, aber mit einer gesunden Mischung aus Raten und Hoffen kamen wir schlussendlich doch immer dort an, wo wir es beabsichtigt hatten.

Zur Mittagszeit kehrten wir bei einem Gasthof mittendrin im Kanalgewirr ein, wo es natürlich auch den obligatorischen Spreewaldgurkenmix gab. Gewürzgurke, Senfgurke, normale Gurken, usw. Die Erkenntnis, warum es um die Spreewaldgurken so einen großen Hype gibt, blieb mir allerdings versagt. Geschmeckt hats aber trotzdem, auch wenn die Fischknödl optisch etwas gewöhnungsbedürftig waren.

Danach ging es wieder zurück zur Pension, was selbst mit der großen Energieaufnahme manchem Teilnehmer der Kajaktour ziemlich schwer fiel. Da wurde aus engagiertem und kraftvollem Paddeln schnell mal Paddel links und rechts eintauchen. Angekommen am Ziel sind wir aber alle  gesund, munter und trotz einiger wackliger Momente auch trocken. Ganz umweltbewusst wechselten wir dann von Kajaks auf Fahrräder, um die Besorgungen für das abendliche Grillen zu tätigen.

Da sich in der Kochecke unseres Zimmers keine Gabeln befanden, übernahm Hui Li mehr oder weniger freiwillig die Aufgabe, bei der Pensionsbesitzerin nach ebendiesen zu fragen. War natürlich dank der Sprachbarriere alles andere als einfach. Also haben wir ihr ein paar Worte Deutsch beigebracht, wobei das Wort "Gabeln" eine echte Herausforderung ist, wie sich herausstellen sollte. Feuerholz und Kohlen gabs auch kostenlos dazu und so konnte es am Ende gut ausgestattet mit dem nötigen Equipment losgehen.

Zwei Lagerfeuer links und rechts, der separate Grill sowie eine Wolldecke waren der Garant dafür, dass trotz geringer Außentemperaturen niemand erfror. Der klare Himmel sorgte nicht nur für Temperaturen knapp über dem Nullpunkt, sondern auch für einen äußerst imposanten Sternenhimmel, den Hui Li sichtlich beeindruckt mit einem deutlichen "Whoaaa!" kommentierte. Sowas sieht man eben am Äquator nicht. :)

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   <title>Schlosspark Sanssouci in Potsdam - Schlösser der deutschen Könige und Kaiser</title>
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   <published>2007-09-18T17:44:32Z</published>
   <updated>2007-12-09T17:01:21Z</updated>
   
   <summary>Der Schlosspark Sanssouci in Potsdam: Park und Schloss Sanssouci, Neuer Palais, Charlottenhof</summary>
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      <name>Harry</name>
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   <content type="html" xml:lang="de" xml:base="http://www.digitalvoodoo.de/roadtrip-deutschland/">
      <![CDATA[Nach zwei Tagen in der deutschen Hauptstadt Berlin stand für Tag 5 der Tour ein Ausritt in die mittlerweile von der Metropole Berlin fast einverleibte Stadt Potsdam an. Ziel dort war der Park Sanssouci, der neben den Parkanlagen mit einer Vielzahl von prachtvollen Prunkbauten aus der Zeit des Königreiches Preußen aufwarten kann. Schloss Sanssouci, neuer Palais, Schloss Charlottenhof und Orangerie sind dort die zu erwähnenden Highlights, die wir im Laufe des Tages auch alle nacheinander ansteuerten.

<div align=center><MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_008" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_037" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_040" img_class="gallery_image"  /></div>

Das Wetter hatte es zunächst nicht mehr so gut mit uns gemeint wie die Tage zuvor und so schüttete es vormittags ganz ordentlich. Die Temperaturen waren dementsprechend in tieferen Regionen anzufinden, sodass wir umso glücklicher waren, die beiden Tage Berlin vorgezogen zu haben. So konnten wir zumindest einen Teil der Regenschauer in Schlössern absitzen und im Laufe des Tages wurde es dann auch wieder besser.]]>
      <![CDATA[Am Schlosspark Sanssouci angekommen parkten wir zielsicher erstmal am falschen Ende der Parkanlagen. Da wir das gerade noch rechtzeitig bemerkten, konnten wir aber kostenlos umparken und am "richtigen" Punkt parken. Richtig deshalb, weil man zum chronologisch korrekten Abschreiten der verschiedenen Schlösser mit dem Schloss Sanssouci starten sollte. Dort wurde das erste Schloss unter Friedrich II. (a.k.a. Friedrich der Große) gebaut. Über die nächsten 100 Jahre wurde der Park sukzessive mit neuen Schlössern verschönert sowie bestehende Schlösser erweitert, wobei insbesondere Friedrich Wilhelm IV. den Ausbau vorantrieb. 

Da das Fotografieren in den Schlössern leider nicht erlaubt ist und mir gewisse Japaner-Gene fehlen, um mich darüber hinwegzusetzen, gibts leider nur Außenaufnahmen der Schlösser im Park Sanssouci. Eigentlich sehr schade, denn den deutschen Königen und Kaisern ging es bei vielen der Bauten hauptsächlich ums Protzen und Vorzeigen, sodass die Inneneinrichtung ganz im Stile des Rokoko zumeist vor lauter prunkvollen Details nur so strotzt.

Hier also eine Liste der Attraktionen, die wir nacheinander besucht haben:

- Schloss Sanssouci

<div align=center><MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_004" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_009" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_007" img_class="gallery_image"  /><br /><MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_015" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_010" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_022" img_class="gallery_image"  /></div>

- Japanisches Teehaus

<div align=center><MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_027" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_028" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_029" img_class="gallery_image"  /></div>

- Römische Bäder

<div align=center><MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_030" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_031" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_032" img_class="gallery_image"  /></div>

- Schloss Charlottenhof

<div align=center><MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_033" img_class="gallery_image"  /></div>

- Neuer Palais

<div align=center><MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_034" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_037" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_036" img_class="gallery_image"  /></div>

- Orangerie

<div align=center><MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_040" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_048" img_class="gallery_image"  /> <MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_050" img_class="gallery_image"  /></div>

- Historische Windmühle

<div align=center><MTGalleryLink photo="Potsdam-Sanssouci/Potsdam_Sanssouci_054" img_class="gallery_image"  /></div>

Der interessierte Leser möge sich zur Wissensvermehrung selber in den Schlosspark Sanssouci bewegen. Oder klassisch Wikipedia bemühen, denn dort gibts die Infos wesentlich detailgetreuer als ich das je wiedergeben könnte. Sehenswert ist es allemal, wie vor gar nicht allzu langer Zeit die deutschen Herrscher das Geld des Landes in einen Haufen voller Steine mit Gold drin investiert haebn. Der Schlosspark Sans Souci sollte deshalb auf keiner Deutschland-Tour fehlen.

Um die Currywurst-geschädigte Hui Li mal wieder mit weniger exotischem Essen zu verwöhnen, kehrten wir abends in ein chinesisches Restaurant ein. War gar nicht so leicht, denn auf der Fahrt zurück wimmelte es zwar nur so von italienischen und indischen Etablissements, aber von einem Chinesen war weit und breit lange Zeit nix zu sehen. Als wir dann endlich fündig wurden, hat es dennoch nur mittelmäßig geschmeckt, aber so richtig gutes asiatisches Essen hab ich hier in Deutschland eh nie mehr im Restaurant gehabt. Nach einigem Geprahle über meine Kochkünste wurde ich folglich dazu verdonnert, in München asiatisch aufzukochen … :)]]>
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