1.08.07

Herzlich Willkommen im DigitalVoodoo (tm) Singapur Blog

In diesem Blog habe ich meine Erlebnisse während meines halbjährigen Aufenthalts in Singapur festgehalten. Da mit meiner Abreise das Kapitel Singapur (vorerst) abgeschlossen ist, werde ich hier im Blog auch keine weiteren Einträge mehr veröffentlichen.

Lektüre habe ich jedoch in den 6 Monaten reichlich hinterlassen. Ok, für manche vielleicht sogar zuviel Stoff, denn mancher Eintrag ist durch die ausufernde Länge wirklich eine lesetechnische Herausforderung. Sofern ich dem überwiegend positiven Feedback glauben darf, sollte es sich aber lohnen. :) In der Mischung aus Erlebnissen vor Ort in Singapur, Erzählungen von Wochenendtripps in andere Länder, typisch singapurischen Kuriositäten, so manchem hilfreichem Tipp und manchmal einfach nur frisch gezapftem Nonsens sollte für jeden etwas dabei sein. Die Kommentar-Funktion habe ich deaktiviert, um mir die Administration zu erleichtern.

Zu einem abschließenden Fazit-Eintrag habe ich es leider nicht mehr geschafft, aber vielleicht tritt mir noch mal die Muse in den Hintern. Somit in aller Kürze: Es war das vielleicht schönste halbe Jahr in meinem Leben und somit kann ich das Erlebnis Singapur bedenkenlos jedem weiterempfehlen. Wer die Chance dazu hat, sollte sie ergreifen und in eine geile Zeit umsetzen.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen!

Cheers,
Harry

P.s.: Dem gemeinen lesefaulen Besucher empfehle ich die DigitalVoodoo (tm) Singapur Gallery, das ist nicht so anstrengend wie das Lesen.

13.05.07

A Birthday Blessing from Munich to Singapore - Happy Birthday, Hui Li

Last time I sent some birthday blessings from Singapore to Germany. To even the score and re-establish the balance in the force, it's time for a 180° turn and send those shouts back to Singapore. So I'd like to take opportunity to give some birthday blessings to Hui Li for her 22nd birthday. Yes, she is only 22, as 30 is the new 20 and there will be absolutely no discussion about that :)

Hui Li, I wish you all the best for your birthday and the upcoming year. Unfortunately, for various reasons, your most favorite Ah Beng is not around, but I hope you still have a very pleasant day. And don't forget about some heavy partying … you'll need those drinking skills in September :)

See you soon,
Mr. Haral

11.05.07

Hairy Harry goes Blogger-Superstar – Hilfe, ich bin berühmt

Während ganz RTL-Deutschland mal wieder vergeblich nach einem neuen Superstar mit Nachhaltigkeitsfaktor gesucht hat, hab ich mir offensichtlich klammheimlich eine kleine Fangemeinde zugelegt. Am letzten Tag in Singapur wurde ich schon auf offener Straße von einer wildfremden Person angesprochen, jetzt passierte es schon wieder.

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10.05.07

Singapur war gestern, heute ist China - Kurztrip mit dem Zug nach Peking

München braucht den Transrapid! Sagt zumindest die CSU und hat damit eigentlich recht. Doch die bestehende Münchner S-Bahn ist auch zu Höchstleistungen fähig. Und damit seien nicht die Verspätungen und Funklöcher gemeint (ok, für die Funklöcher können sie nix...)

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4.05.07

Letzter Tag in Singapur – Warten im Ministry of Manpower, positives Blogger-Feedback und viel zu viele Abschiede

Am Montag, 30.04.07, hieß es ultimativ: letzter Tag in Singapur. So wie das bei mir üblich ist, war noch eine ganze Menge zu tun. Koffer packen und Postpaket losschicken, kurze Stippvisiten ins Office und ins Raffles Hospital. Eigentlich wäre das alles gar nicht allzu stressig, hätte da mal nicht wieder meine werte Human Resources Abteilung groben Unfug fabriziert. Details zu den Hintergründen gibts hier keine, aber das Resultat war, dass ich noch mal zum Ministry of Manpower stiefeln durfte, um mir dort einen Stempel abzuholen. Gut, das muss jeder tun, dessen Employment Pass ausläuft, aber so was könnte man ja durchaus besser zeitlich gestalten.

Wer das Prozedere beim MoM schon mal durchgemacht hat, kennt die langen Wartezeiten, die es zu Stoßzeiten dort gibt. Nachmittags und am letzten Tag des Monats … das geht sicherlich in Richtung Worst Case Szenario, denn da wollen sehr sehr sehr viele Leute ebenfalls ihren Pass loswerden.

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3.05.07

Wakeboarding in der Waterfront City auf Pulau Batam, Indonesien

Oft geplant, nie gemacht. So könnte man in aller Kürze meine Beziehung zum Wakeboarding auf der beschaulichen Insel Batam Island in Indonesien darstellen. Dort ist die sogenannte Waterfront City situiert, die ähnlich den Resorts im Norden Bintans vor allem von Bewohnern Singapurs heimgesucht wird. Unter anderem steht dort auch eine Cableski-Anlage, die Ziel meines wirklich allerletzten Ausflugs sein sollte. Vormittags mit der Fähre ab Harbourfront hin, dann den ganzen Tag Action und abends wieder zurück. Strammes Programm, so wie sich das gehört.

Bösen Zungen zufolge wollte ich da aber eh nur hin, da es wieder mal einen dicken Sticker und zwei Stempel in den Pass gibt. Ich lass das mal unkommentiert und fokussiere mich lieber auf das Geschichtenerzählen...

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Segeln vom Sembawang SAF Yacht Club nach Pulau Ubin – Sailing Singapore

Am letzten Samstag wurde mal wieder was Neues ausprobiert: Segeln in der Straße zwischen Malaysia und Singapur. Eine Kollegin hatte ein paar schöne Geschichten darüber erzählt und so startete unsere 9-köpfige gemischte Truppe am Samstag Vormittag vom Sembawang SAF Yacht Club in Richtung Pulau Ubin.

Treffpunkt war für alle um 8:45 an der Sembawang MRT. Sembawang liegt eine MRT-Station vor Woodlands und somit nicht ganz nebenan. Somit war einigermaßen frühes Aufstehen gefragt, was mein Hirn zum Anlass nahm, etwas länger zu pennen. An der Bugis MRT stiefelte ich also wie so oft runter zum Bahnsteig und stieg in die nächste ankommende MRT ein. Bis City Hall war es eine Station, also stieg ich direkt beim nächsten Halt aus. Statt den Schildern mit "City Hall" stand aber überall "Lavender". Ahja, gut gemacht, einmal in die falsche Richtung gefahren und nix gecheckt. Pasir Ris und Boon Lay sehen ja auch zum Verwechseln ähnlich aus. :) Dank 3-Minuten-Takt aber in Summe kein großes Problem.

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2.05.07

Die letzte Woche in Singapur - Große Abschiedstournee - Best of Singapore

Nach dem Tauchausflug nach Pulau Dayang wurde die letzte Woche Singapur eingeläutet. Das Motto war, noch mal möglichst alle noch anwesenden Personen zu treffen, die einen guten Teil dazu positiv beigetragen haben, wie sich mein letztes halbes Jahr hier gestaltet hat. Oder noch Orte zu sehen, wo ich eigentlich schon lange mal hin wollte, es aber irgendwie nie geschafft habe.

Da war dann natürlich wenig Zeit zum Bloggen und auch generell war der Wille recht gering, sich in den letzten Tagen noch allzu viel an den Laptop zu klemmen. Da helfen auch keine lauten Beschwerden. :) Nun denn, hier die Tage Montag-Freitag. Samstag, Sonntag & Montag kommen jeweils einzeln.

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Lebenszeichen aus München - Lifesigns from Munich

Arrived safe & sound in Munich. I'm fine but too tired to write more at the moment. Has to wait until tomorrow. Byebye.

23.04.07

Chilli Crab essen an der Upper East Coast Road - Hua Yu Wee Seafood Restaurant

Chilli Crab.

Ja, richtig gelesen. Nicht Chili Crab, sondern Chilli Crab. Mit Doppel-L.

Chilli Crab ist sozusagen ein Singapurisches Nationalgericht. Sollte man mindestens einmal gegessen haben, da es zu Singapur gehört wie der Singapore Sling. Nur besser. Außer für Nadine, die weder scharf noch fischig mag. Selber schuld sag ich mal dazu.

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Leisure Scuba Diving in Pulau Dayang, Peninsular Malaysia

The last of my weekend trips led me a small island called Pulau Dayang in Malaysia. Alamak! Malaysia again lah? That's 4 out of the 9 last weekends. Pulau Rawa, Mount Kinabalu, Pulau Tioman and now Pulau Dayang. Dayang is another one of the small islands off the Eastern coast of Peninsular Malaysia. 1.5 x 0.5km, just next door to bigger sister Pulau Aur (guess what... another island) ... and absolutely nothing but palmtrees, rocks and some beaches. Oh... almost forgot: there's a diving resort conveniently located on the prime sandy white beach. Enough of the words, here are some pictures, which describe the island more than adquately:


However, the beauty of the island cannot be fully appreciated as the tight diving schedule only allows a few easy moments on the island itself. Far too little to exploit the possibilities of ultimate relaxation. Then again, it's just about enough time to grasp the moment and realize where you are und say to yourself: "Hey, isn't it great enough just to be on a tropical island?". If you hear the sound of goodbye now ... yeah, it's just around the corner. :(

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20.04.07

Upcoming Trip to Pulau Dayang - Scuba Diving in Malaysia

Due to a lot of scolding and bullying from my non-German-speaking colleagues because I only write my blog in German Due to the high popularity of my pictures with my non-German-speaking colleagues, I hereby switch the default language of Digitalvoodoo (tm) Singapur to English, so they can also take part in my journeys as well. Nah, just kidding, just a one-off effort to increase the number of my farewell presents and maybe get a free lunch or two. If they treat me really nice tomorrow, I might write the whole report of my upcoming scuba diving trip to Pulau Dayang in Singlish lah English, but that's it. :)

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17.04.07

Fazit einer gelungenen Reise durch Myanmar – Empfehlung für Rundreise Burma

So, das wars dann mit den Berichten. Ich hoffe, für ein wenig Unterhaltung gesorgt zu haben. An vielen Stellen habe ich bewusst nicht viel über die historischen Details geschrieben, denn das sollte jeder potenzielle Myanmar-Reisende aus umfassenderen Quellen holen. Damit meine ich nicht einen Lonely Planet! Der ist gut und hilfreich, hat aber einen anderen Sinn. Am besten informiert man sich als Individual-Reisender im Vorfeld der Reise, denn sonst rennt man durchs Land, sieht einen Haufen Steine und das wars dann. Ohne Guide oder eigene Kenntnisse ist das Erlebnis unvollständig.

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Tag 10 – Raus aus dem Dreck, Rückkehr nach Singapur - Flug mit Jetstar von Yangon nach Singapore

Nach einer viel zu kurzen unruhigen Nacht hieß es zum 6. und letzten Mal Sachen packen. Nach 9 Tagen Reise bin ich nun endgültig urlaubsreif :)

Am Flughafen bin ich dann noch meine restlichen Kyats losgeworden und ein Mönch bekam die letzten verbleibenden 250 Einheiten. Nach einiger Wartzeit im minimal klimatisierten Wartesaal ging es endlich los mit dem Boarding. Dass der Flug nach Singapur gehen würde, hätte sogar ein Taubstummer mitbekommen angesichts der langen Schlange, die sich schon 15 Minuten vor offiziellem Boarding-Beginn gebildet hatte.

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Tag 9 - Sightseeing in Yangon, Teil 2: Shwedagon Pagoda, Chauktatgyi Paya, Dinner über den Straßen Yangons im Sakura Tower

Früh aufstehen, Koffer packen, hastig Essen, Fahrt zum Flughafen. Da es langweilig werden dürfte, wenn ich das zum x-ten Mal ausformuliere, verzichte ich mal auf ganze Sätze. Die Fahrt zum Flughafen war ganz angenehm, da sie dank viel Kommunikation mit den beiden Österreichern schnell vorüber ging. Am Heho Airport angekommen gabs erstmal schlechte Neuigkeiten. Statt dem gebuchten Direktflug sollte es eine Zwischenlandung in Shantwe (Ngapali) geben. Na klasse, d.h. 1,5 Stunden später in Yangon und somit noch weniger Zeit im dicht gedrängten Zeitplan.

Ein Musterbeispiel in Sachen Sicherheit am Flughafen lieferten die Behörden in Heho. Da der Metalldetektor nicht funktionierte, durfte man einfach so durchlaufen. Durchleuchten des Gepäcks und Abtasten Fehlanzeige. Meine Bomben und das Messerset konnten somit ungehindert mitfliegen. Naja, besser als sich von oben bis unten begrapschen lassen zu müssen.

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Tag 8 - Trekking in den Bergen im Osten vom Inle Lake – Besuch von Dörfern der einheimischen Pa-O Stämme

Tag 8 begann gegen 3 Uhr in der Nacht. Nein, nicht abermals extra früh aufstehen, sondern weil ich frierend aufgewacht bin. Und das ganz ohne Klimaanlage. 20°C Außentemperatur, offene Fenstern und zu dünne Bettdecke ergaben ein völlig neues Bild des sonst so überhitzten Myanmars. Ein paar Stunden später schlurfte ich zum Guesthouse-Restaurant. Fazit des Frühstücks: Echt klasse. Richtiges Baguette, gute Erdbeermarmelade… sogar die Banane hat geschmeckt. Wie lange man im View Point Inn noch Budget-Wohnen mit hochwertigem Essen genießen kann, ist jedoch fraglich, da überall Baumaßnahmen zu sehen sind, die es bald in eine preislich gehobenere Wohnkategorie hieven werden. Ein paar Blicke runter auf das geschäftige Treiben Locals wird es so oder so weiterhin geben :)

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Tag 7 - Relaxen in Nyaungshwe - Bootsfahrt über den Inle Lake, Indein, Ywama Floating Market, Phaung Daw Oo Pagoda

Um 6 Uhr in der früh ging es aus den Federn, um nach dem Frühstück wieder mal Richtung Flughafen zu ziehen. Den Weg dorthin habe ich zusammen mit Alexei, einem Russen, unternommen. Taxi-Kosten teilen heißt Geld sparen. Alexei entpuppte sich als nicht allzu gesprächig, da er wohl ebenso wie ich auf eine scharfe Braut gehofft hatte. Da war er wohl etwas enttäuscht. :)

Los ging es um 8:00 Uhr in der Früh vom Flughafen in Nyaung U und Ankunft ist dann um 9:20 Uhr in Heho. 1 Stunde 20 Minuten Flugzeit? Nein, denn da ist noch eine Zwischenlandung in Mandalay inclusive! Die Maschine, die uns mitnehmen sollte, fliegt die Route Yangon - Nyaung U – Mandalay – Heho – Yangon mehrmals die Woche. Alles innerhalb von 4 Stunden. Man könnte also zur Erkenntnis kommen, dass spätestens beim 4. Abflug irgendwas kaputt sein müsste. Genau die Maschine nehm ich dann auch übermorgen :)

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Tag 6 - Chillout in Bagan - Ein Milch-Shake zuviel oder doch zuviel Sonne? - Durchfall und Erbrechen erzwingen Ruhetag

Voller Tatendrang ging ich gestern früh ins Bett, um ebenso früh aufzustehen, einmal ans westliche Ende der Bagan-Tempel-Ebene zu cruisen und dann die aufgehende Sonne zu begutachten. Wenn es schon nix mit dem Sonnenuntergang werden sollte, denn zumindest mit dem Sonnenaufgang. Verglichen mit den Anstrengungen, die man auf sich nehmen muss, um am Mount Kinabalu den Sonnenaufgang zu sehen, mutete das wie eine Veranstaltung direkt aus dem Kindergarten an. Dass daraus nichts werden sollte, kann man sich nach der folgenden Schilderung der Nacht davor leicht selbst erschließen.

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Tag 5 - Zweiter Tag in Bagan – Mit dem Fahrrad über die staubige Ebene – Shwezigon Pagoda, Ananda Paya und noch viel mehr Tempel

Der zweite Tag in Bagan war prädestiniert dafür, der anstrengendste Tag seit der Besteigung des Mount Kinabalu auf Borneo zu werden. Der Plan sah vor, alles am Vortag bisher Ausgelassene zu besichtigen. Dieses Mal aber nicht mit einer Pferdestärke, sondern auf eigene Faust mit reiner Muskelkraft. Das Vehikel heute: ein Klapprad klappriges Rad aus einer Zeit, als Möbelwagen immer nur nach Osten fuhren. Damit das auch ja nicht zu einfach wird, freuten sich 43°C Mittagshitze schon auf mich und sollten mir einen warmen Empfang bereiten (haha, was für ein Wortwitz, alle lachen sich tot… *g*). Da ich mich gestern hauptsächlich im Süden ausgetobt habe, blieb noch genügend heiße Luft für den Rest im nördlichen Teil der Ebene und in und um Old Bagan.

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Tag 4 - Ankunft in Bagan – Best of Tempel Tour mit dem Pferde-Fuhrwerk bei Temperaturen um 40°C

Wieder hieß es sehr früh aus dem Bett kriechen. 5:30 aufstehen, 6:30 Taxi, 8:30 Abflug. Pünklich um 8:10 landete genauso wie bei mir zwei Tage zuvor die Maschine aus Yangon, die dann sofort für den Weiterflug präpariert wird. Der Flug nach Mandalay besteht eigentlich nur aus einer Steigphase in eine maximale Höhe von 3.000 Metern und einer sofort beginnenden Sinkphase. In den knapp 25 Minuten schaffen es die Stewardessen sigar, Getränke zu servieren. Die Maschine macht einen etwas älteren Eindruck, war aber dennoch ok. Die Landung war auf jeden Fall 1A, so ein sanftes Aufsetzen hab ich noch nicht so häufig erlebt.

Am Flughafen gab es dieses Mal kein ewiges Warten auf das Gepäck, da mir so ein Typ meinen Backpack direkt in die Hand gedrückt hat. Nach dem Zahlen der 10 US-Dollar für das Bagan Archelogical Zone Ticket konnte die Eroberung losgehen. Mit dem Taxi gings in das vom Lonely Planet empfohlene May Kha Lar Guesthouse. Zimmer sauber, Aircon am Start, sogar die lange vermisste große Kakerlake im Badezimmer gehörte zum Inventar. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd mit dem Wasserstrahl konnte ich auch schnell noch duschen, bevor es mit dem Pferde-Fuhrwerk auf die Best-of-Bagan Temple Tour gehen sollte.

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