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Ein etwas anderes Singapur - Abendlicher Ausflug nach Geylang

Für alle, die bereits wissen, was in Geylang geboten wird: Sorry, hier gibts nix Spannendes für Spanner und sonstige Voyeure zu lesen oder zu sehen.

Für alle anderen. Weiterlesen...

Aber mal von vorne: Alan, ein Arbeitskollege von Jasmin, hatte ihr vorgeschlagen, sie und ihre Freunde mal zum Essen auszuführen, um die eine oder andere kulinarische Köstlichkeit zu probieren, die man im Food Court nicht unbedingt auf dem Teller sehen möchte. Also trafen wir uns an der Kallang MRT Station, um von dort Richtung Geylang zu marschieren.

Geylang ist ein Stadtteil von Singapur, der so gar nicht in das gehegte und gepflegte Image des Vorzeigestaats Südostasiens reinpassen möchte. Statt blitzblank polierter Strassen und Hochglanz-Häuserfronten darf es dort auch ruhig mal dreckiger zugehen. Wo sonst quasi überall im mir bisher bekannten Singapur irgendwelche unsichtbaren Putzkolonnen dafür sorgen, dass immer alles schön sauber bleibt, darf hier auch mal Müll rumliegen. Nicht sonderlich viel und kein Vergleich zu anderen Löchern in Asien, aber wie gesagt … das Bild, dass man so von Singapur hat, ist ein anderes. Wobei es in Little India oder im Arab Quarter eigentlich auch nicht viel sauberer zugeht. :)

Auch architekturtechnisch ist in Geylang noch vieles so, wie es vor Jahrzehnten in ganz Singapur ausgesehen hat. Hochglanz-Shoppingmalls oder Schickimicki-Clubs/-Bars finden sich hier nicht. Alles schön bunt gemischt. Und wo ich gerade bei bunt und farbig bin … einen Straßenstrich gibts hier auch. Und in den dunkleren Gassen findet man dann auch noch Glücksspieltische und Fake-DVD-Verkäufer. Auch hier eigentlich nur erwähnenswert, da das Singapur betreffend ebenfalls abseits der Erzählungen der Mainstream-Presse stattfindet.

Nun denn mal genug zur Einleitung … zurück zum Futtern. Auf dem Weg zu den Restaurants kamen wir (d.h. Alan, Carlo, Jasmin, Conny und ich) an einem der vielen Fruchtläden vorbei, wo es sich dann die bislang Durian-unerprobten Carlo und Jasmin nicht nehmen ließen, ihr kulturelles und kulinarisches Defizit zu eliminieren. Conny und ich verzichteten mit der ganzen Erfahrung vom einmaligen Essen da drauf. Alan hats sichtlich geschmeckt, was die anderen beiden betrifft, lasse ich an dieser Stelle mal Bilder sprechen:

Von dort aus gings dann weiter in drei verschiedene Restaurants. Wobei das vielleicht etwas übertrieben ist, diese Orte als Restaurants zu bezeichnen. Alan hat dann immer für alle bestellt. Die ganz großen Schmankerl wie frittierte Knusper-Kakerlake oder Vergleichbares blieben allerdings aus. Lediglich ein armer Frosch als exotischeres Mahl fand den Weg auf den Teller, wobei ich immer noch nicht genau weiß, ob ich da jetzt einen Oberschenkel oder einen Hoden zwischen den Zähnen hatte. :) Hat aber auf jeden Fall gut geschmeckt. Daneben gabs noch "normales” mehr oder weniger lokales Futter wie Bean Curd, Beef Kuay Teow, Dumplings sowie Sachen, die ich jetzt nicht mehr wiedergeben kann.


Mit reichlich vollgestopften Mägen zogen wir dann ein paar Meter weiter zur bereits erwähnten Frauen-Einkaufsmeile. Da wäre für jeden Geschmack was dabei gewesen. Hübsch (vermutlich teuer), weniger hübsch (vermutlich weniger teuer), Teenie-Look, etwas älter ... alles dabei. Auch ethnische oder figurtechnische Vorzüge werden berücksichtigt. Meinen saloppen Kommentar, dass ich mal gerne so ne dicke Inderin mitnehmen würde, hab ich offensichtlich als Einziger nicht ernst genommen. Immer dieses verkrampfte Kopfschütteln … :) An jeder Ecke gabs natürlich auch das übliche "Hey Handsome", was bei ausreichendem Weglassen der Details und Umstände immer wieder gerne zum Aufpolieren des Egos herhalten kann. In Summe war das aber ein harmloser Ort verglichen mit Bangkok & Co., wo sich an manchen Ecken ja schon Spießrutenlauf-artige Szenen abspielen.

Nach erfolgtem Verdauungsspaziergang führte der Weg dann zurück zur MRT Richtung Plaza. Dort hab ich mir dann noch eine andere Wohnung angeschaut mit der Konsequenz, dass es nächsten Donnerstag wieder mal einen Stock rauf geht. Umziehen im 4-Wochen-Takt hat irgendwie interessante Züge…



Kommentare

Wer liebt sich denn nun immer so exzessiv mit wem und wurde von wem ueberrascht? ;-)
"Oder die moerderische Frage, wer mit wem schlief?"

LG,

Katja

Huhu Harry,

ganz liebe Gruesse aus dem schoenen deutschen Lande :-) Wie ich lese geht es Dir gut im warmen Singapore und Du geniesst alle Reize die es zu bieten hat ;-) (den Umzugsreiz verstehe ich noch nicht ganz :-))

Wünsche Dir einen super guten Rutsch!

Sei ganz lieb gegruesst,

Franzi

katja:
die frage lässt sich durch kombination von fakten, andeutungen und halbwahrheiten aus anderen blog-artikeln leicht beantworten :)

franzi:
der umzugsreiz ergibt sich dadurch, dass die erste bude gammlig war und sich hier in der zweiten bude die fallstricke erst später gezeigt haben. bzw unmittelbar jetzt, wo es ordentlich geregnet hat.
wo wir gerade bei reizen sind... ich hatte doch mal bei dir eine runde schlangestehen irgendwo gebucht. :)

Auch von mir einen guten Rutsch!

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Ein etwas anderes Singapur - Abendlicher Ausflug nach Geylang

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