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Ein Wochenende auf Phuket - Ladyboys & Sextourismus vs. Traumstrände & Rollertour

Kaum zurück aus Bangkok, stand schon die nächste Reise nach Thailand bevor. Ziel dieses Mal: Phuket, die größte Insel Thailands und dank Flughafen bestens erreichbar für Jung und Alt. Über das Alt lass ich mich später hinreichend aus. Das Jung bestand unter anderem aus Claudia, Conny, Daniel und meinem einen.

Bevor es so richtig losging, war auch schon der erste Ärger da. Das von uns gebuchte Hotel hatte einen Taxi-Service ab Flughafen angeboten. Kostenpunkt 700 Baht fürs gesamte Taxi, ca. 16 Euronen. Alles andere als ein Schnäppchen, aber wenn man um halb 11 abends nach einer stressigen Arbeitswoche ankommt, dann leg ich lieber einen Euro mehr auf den Tisch, als dass ich mich von einer blutrünstigen Schleppertruppe am Flughafen von Phuket erst belästigen lassen muss um dann auch noch wilde Diskussionen über den Preis der Taxifahrt zu starten.

Die Zimmer hatten wir separat gebucht, jedoch angegeben, dass wir in einem Vehikel vom Flughafen abgeholt werden sollten. Die Damen und Herren vom Hotel haben (obwohl sie sicherlich etwas eigenen Profit abgeschöpft hätten) daraufhin gleich mal 2 Taxen bestellt. Da kommen ja schließlich 4 Deutsche, die man ordentlich melken könnte. Claudia, die sich um den ganzen Taxi-Kram gekümmert hat, durfte dann freitags noch mit den unmotivierten und unfreundlichen Hotelangestellten über den ganzen Spaß philosophieren diskutieren. Mit dem Resultat, dass wir letzten Endes doch auf eigene Faust vom Flughafen zum Patong Beach uns fuhren ließen. (Auf der Rückfahrt war es auf einmal kein Problem mehr, 4 Leute in ein Auto zu packen...)

Da fragte ich mich echt, warum mir Thailand von der 2004-Reise so gut in Erinnerung geblieben war. Abzocker und Scammer gabs zwar auch an jeder Ecke, aber eine derart hohe Konzentration an Gesindel gabs damals nicht. Die Erfahrungen des Bangkok-Kurz-Urlaubs waren noch sehr lebhaft im Kopf. Glücklicherweise blieb dies aber eine der ganz wenigen nervigen Punkte dieses Trupps.

Nicht ganz so gestresst wie im Wochenende zuvor ging es also Freitag abends zum Changi Airport Budget Terminal. Abflug war erst um halb 10, also war genügend Luft fürs entspannte Kofferpacken abends. Es soll Leute geben, die kommen dabei mit einem Rucksack aus, andere brauchen einen 70L-Backpack für so ein Wochenende. :) Auf dem Weg zum Changi Airport gabelten Daniel und ich noch die beiden Mädels auf, die auf uns eine ganze Weile warten mussten, da wir im Berufsverkehr etwas länger brauchten. Am Flughafen angekommen konnte mir Daniel dann noch voller Stolz und Häme den örtlichen 7-Eleven zeigen. Der war aber auch gut versteckt. :) Und die Getränkepreise trotz Duty Free Zone höher als im Flugzeug...

Über den Flug gibts eigentlich nur zu berichten, dass die Tiger Airways Leute es in diesem Flugzeug geschafft haben, noch geringer dimensionierte Abstände zwischen den Sitzen einzurichten. Nach Bangkok wars schon unangenehm, aber dieses Mal wars eine richtige Zumutung. 1,5 ziemlich lange Stunden später zitterte sich die Maschine dann auf den Flughafen von Phuket. Selten so eine unruhige Landung erlebt, abgesehen vielleicht vom Beinahe-Absturz 2001 beim 1. Rückflugsversuch aus der Dominikanischen Republik. Erwähnenswert waren vielleicht noch die im Airbus omnipräsenten Holländer und Dänen, die uns umringten. Mal abgesehen davon, dass das rein phonetisch kein Ohrenschmaus ist, denen zuzuhören, waren diese Gruppen seltsamerweise allesamt ausschließlich mit Männern besetzt. Sehr verdächtig ... :)

Am Immigration-Nadeloehr staute es sich, so wie sich das gehört. Auntie Conny wusste jedoch, was zu tun war. Nicht dort anstellen, wo die Schlange am Kürzesten erscheint, sondern dort, wo die Schalter mehrfach besetzt sind. Gesagt, getan, und so gings relativ zügig voran. Nächster Schritt: Taxi organisieren. Erwartet hatte ich nun eine Horde anstürmender Schlepper, die sich jedoch nicht blicken ließ. Stattdessen kamen wir weitgehend stressfrei im Shared Minibus unter und fuhren für 150 Baht pro Kopf zum 45km entfernten Patong Beach. Also in Summe 600 Baht für die ganze Truppe statt der eingangs erwähnten 1400 Baht.

Unser Hotel war das Family Inn am Patong Beach, das sich allerdings abseits der dort ansässigen Amüsiermeilen befindet. Vom Phuket vorauseilenden Ruf als eines der Zentren des sündigen Spaßes ist dort bereits nichts mehr zu sehen. Sicher findet man auch dort alle 50 Meter einen 7-Eleven, einen Schneider und Restaurants mit Wiener Schnitzel auf der Speisekarte, aber die guten alten Neonlichter sind doch einige Minuten zu Fuß entfernt. Das Hotel selber richtet sich dem Namen gemäß auch vornehmlich an Familien oder auch ältere Herrschaften, die es nicht ganz so richtig krachen lassen wollen. Deshalb sind wir dann nach dem Check-In und mehr oder minder zügigem Frischmachen auch schnurstracks wieder raus und ab gings auf die Straßen Phukets. :)

Nach einem nicht allzu langen Fußmarsch erreichten wir dann auch den Ort, der einen großen Beitrag dazu leistet, dass Phuket eben jenen Ruf hat, den es besitzt. Bangla Road. Ca. 500 Meter lang mit zahlreichen Seitengassen, die einem zwar eine ganze Menge Spaß offerieren, die aber auch den einen oder anderen moralischen Abgrund beinhalten. Ich für meinen Teil hatte mir das Ganze von der Dimension her alles etwas größer und spektakulärer vorgestellt. Die Gier nach Sensationen spielt halt manchmal komische Spiele. :)

Dafür haben jedoch die Scharen an Touristen all das gehalten, was man so erwartet. Dick, alt, schlecht gekleidet, besoffen, Assi-Verhalten, einfach nur schräg, oder eine beliebige Kombination davon. Man könnte wirklich viele Stunden verbringen und den ganzen kaputten Typen zuschauen, ohne dass einem dabei langwierig werden würde. Ganz besondere Grüße gehen dabei raus an die freudig-naiven Herrschaften, die lachend aus der Soi Crocodile Arm in Arm mit 2 "Frauen" rausstolperten und ihr Glück wohl erst einige Zeit später in ihrer Unterkunft realisieren würden. Hmm, ja, da kann einem auch mal dabei schlecht werden.

Dem Typen, dem das wohl schon etwas früher aufgefallen war, dann auf offener Strasse sich mit einem Ladyboy Schlägern wollte und hinterher ungefähr 20x "Police, Police" rief, gebührt auch noch eben diese Randnotiz. Oder vielleicht stellte er nur ein größeres Loch im Geldbeutel fest. Na ja, wir wissen es nicht und was auch immer ihm Schlechtes widerfahren ist ... ich sag pauschal mal, er hat es wohl so verdient.

Wir haben es im Wesentlichen dabei belassen, nur die Spitze dieses Sündeneisbergs zu betrachten. Mehr wollten wir "unseren" Mädels auch nicht zumuten (wie gnädig, oder?), da die Dosis an "neuen" Eindrücken bereits hoch genug war. Die Furcht vor der Aussicht auf eine nicht enden wollende Shopping-Tour am Samstag als Interessensausgleich für einen exzessiveren Besuch der Bang-La Road könnte dabei natürlich ebenso eine Rolle gespielt haben. :) Unter den möglichen Gründen war dann noch der Wunsch nach einem Ausflug zum Strand, der durch ein Aufstehen um 3 Uhr nachmittags etwas beschwerlich hätte werden können.

Dass man dennoch das Aufbrechen vom Hotel reichlich verzögern kann, zeigte sich dann am nächsten Morgen. Treffpunkt zum Frühstück um 10 heißt nicht Aufstehen um 10, gell Mädels? Wenigstens war das Essen besser als das Durchschnitts-American-Breakfast, dass man sonst so auf dem thailändischen Frühstücksteller vorgesetzt bekommt. Nur das Bestellen von selbigem gestaltete sich bei Auntie C etwas schwieriger, was wir aber mal nicht erwähnen wollen. Oh... hoppla.

Egal, nach dem Essen war vor dem Roller ausleihen. Ja, richtig gelesen. Rollerfahren auf einer Insel mit 250.000 Einwohnern, deren Verkehrstatistik besagt, dass dort jedes Jahr ca. 300 Leute ums Leben kommen und 10.000 Verletzte kommen da noch dazu. Ursachen: Rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr, Raserei, Übermut, Alkohol, sonstige Drogen, Fahren bei Nacht, mangelnde Erfahrung. Auch wenn ich mich aus sämtlichen anderen Punkten mehr oder weniger glaubhaft herauswinden könnte, so muss ich mich doch als Vollanfänger am Steuer eines motorisierten Zweirades outen und passe somit so oder so richtig gut rein in die Statistik. Dennoch ist das für einen Preis von nicht mal 5 Euro am Tag schlichtweg die beste Variante, sich auf der Insel zu bewegen. Ständiges Feilschen mit Tuk Tuk Fahrern entfällt.

Wie man sieht, hab ich es wie die anderen auch aber überlebt, sogar ohne Blessuren für Mensch und Maschine. Wäre auch echt traurig gewesen für den Roller, denn als ich den bekam, standen auf dem Kilometerzähler gerade mal 15km drauf. Erst hab ich gedacht, dass das der Zähler wäre, den man per Knopfdruck zurücksetzen kann. Einen zweiten Zähler gabs aber nicht. Ein Blick auf den Zulassungsaufkleber offenbarte dann ein Auslaufen der Zulassung am 25/01/51, was übersetzt aus dem buddhistischen Kalenderjahr dem 25. Januar 2008 entspricht. Oder anders ausgedrückt: Das Ding war vermutlich erst einen Tag zuvor zugelassen worden und somit Nigelnagelneu. Da fühlt man sich doch eine ganze Ecke sicherer als auf einer uralten klapprigen Kiste.

Die ersten Meter waren zwar noch etwas wacklig, aber das legte sich dann nach einer Weile, sodass irgendwann der Stress ging und der Mut und Spaß zurückkam. Zuerst wurde an einer dieser schicken thailändischen Tankstellen der Tank voll gemacht. Die Basis-Ausstattung solch einer Tanke ist ein großes Fass Benzin, ein Schlauch, eine handbetriebene Pumpe und ein Gefäß, wo per Augenmass die gewünschte Litermenge gezapft wird. Mehr braucht man doch wirklich nicht, oder? Dann gings los in Richtung Nai Thon Beach.

War nicht ganz um die Ecke und hat somit eine ganze Weile gedauert, bis wir dort waren (incl. Verfahren), aber es hat sich gelohnt. Zum einen war der Weg dorthin echt schön und gegen Ende war so gut wie niemand mehr auf der Strasse und ich konnte auch mal meinen vormals starren Blick auf Objekte abseits der Strasse richten. Zum anderen war der Strand selber recht schick anzusehen und dank der Lage abseits der zentralen Touristen-Orte alles andere als überlaufen. Über Kleinigkeiten motzen könnte man zwar immer, aber das lass ich mal an dieser Stelle. Den Sonnenschirm mit zwei Liegen gabs für den Wucherpreis von 100 Baht. Ein paar Stunden in der Sonne, ein paar Mal ins Wasser, zum ersten Mal nach 10 Jahren mehr als 50 Meter schwimmen, Mittagessen im Strandrestaurant... ja, so lässt es sich ein paar Stunden aushalten.

Nachdem wir vom vielen Nichtstun völlig erschöpft waren, traten wir den Weg zurück Richtung Hotel an. Da die Dunkelheit zügig hereinbrach, wurde die zweite halbe Stunde der Fahrt im Dunkeln absolviert. Gut, wenn man da eigentlich eine Sehhilfe bräuchte, diese aber nur in Kombination mit einer verdunkelten Sicht gegeben war. Ergo war das für mich eine ziemlich stressige Angelegenheit. Kurz vorm Patong Beach haben wir dann Claudia verloren, bzw. sie uns, da sie falsch abbog und das Einbahnstraßensystem von Patong wenig Optionen offen lässt (außer Geisterfahrern natürlich). Nach einigen sehr langen sorgenvollen Minuten des Wartens wollte sich Daniel bereits auf die Suche begeben als sie dann doch noch um die Ecke kam.

Also ab in die Zimmer, duschen, fertig machen für den Abend. Da für uns Jungs klar war, dass die Mädels eh später als vereinbart fertig würden, haben wir uns erstmal ins Internetcafe gehockt. 15 Minuten nach dem vereinbarten Termin sind wir dann wieder raus und trotzdem kamen die Mädels erst gerade um die Ecke. Einmal angestänkert, wo sie denn so lange blieben und weiter gings zum Abendessen an den Karon Beach.

Das Essen dort war gut, wenn auch vergleichsweise teuer und halt irgendwie doch auf den Touri-Magen abgestimmt. Sprich: von Schärfe nix zu spüren. Meine bestellte Vorspeise kam nie an, dafür irgendwelche Pork Knuckles, die wir dann wieder zurückgegeben haben. Auf der Rechnung traf man sie trotzdem wieder, natürlich fein säuberlichst in Thai geschrieben. Eine Beschwerde und viele Sorrysorry später war die Welt wieder in Ordnung. Nebenan war dann noch der Night Market mit dem üblichen Kram. Beinahe-echte Markenklamotten, Schuhe mit Garantie zum Auseinanderfallen, handgeschnitzte *hust* traditionelle Meisterwerke. Für die Mädels ein Traum, besonders die Flipflop-Abteilung. Der Gentleman würde in Schweigen leiden, aber Daniel und ich zogen es vor, gefühlte 2 Stunden lang rumzumosern. Könnten real etwas weniger gewesen sein. :)

Dann wurden die Sachen gepackt und wieder gings ins Hotel, um die Roller abzustellen. Don't drink and drive war angesagt. Im 7-Eleven direkt vor der Hotel-Haustuer gabs ne große Buddel Chang für kleines Geld, damit der Weg bis nach Patong Downtown kürzer schien. An der Strandpromenade (viel zu idyllische Bezeichnung) entlang gings vorbei an Starbucks, McDonalds und zahlreichen anderen größeren Ketten. Ja, auch das ist Phuket. Sogar einen Carrefour haben sie dort.

Ziel war die Banana Disco, eine der größten Discotheken auf Phuket. Wobei die eigentlich gar nicht so groß war...? Über die aufgepumpten Bananen kann man sicherlich streiten, der Rest der Dekoration und die Lichteffekte waren aber ganz nett anzusehen. Nur das Publikum war zum Kotzen. Im Nachhinein betrachtet hätten wir uns eigentlich denken können, dass in einer solchen Lage der Laden überfüllt sein müsste mit Vollassis, aber hinterher ist man ja immer schlauer. Wer nicht das Zeug zum Proleten hatte, war Thai, zumeist weiblich und vermutlich aus geschäftlichen Gründen vor Ort. Passte aber irgendwie zu den eingangs erwähnten westlichen Reisegruppen. Vielleicht alles etwas zu pauschal, aber so ist das halt bei Rundumschlägen. Nix zu machen… :) Ich selber fands zwar trotzdem einigermaßen lustig, aber so richtig geprickelt hats nicht. Vielleicht waren wir alle nach der Rollertour einfach viel zu nuechtern müde.

Um kurz nach 2 gingen dann die Lichter an und die Disco machte dicht. Mit ein paar Tagen mehr im Gepäck hätte man jetzt noch weiterziehen können zur nächsten Disco, aber da spielte die Vernunft nicht mit. Zurück gings mal wieder über die Bangla Road, die zu dieser Uhrzeit wohl nur noch im Vollsuff zu ertragen gewesen wäre. Da wir davon weit entfernt waren, haben wir uns lediglich noch auf einen Absacker eine Weile an unseren Hotelpool gesetzt.

Am nächsten Morgen gabs zur abgemachten Zeit Frühstück und dieses Mal klappte sogar das Bestellen problemlos. Als Ziel des sonntäglichen Ausflugs wurde sehr präzise 'irgendein schöner Strand' festgelegt. Also rauf auf die Roller und ab in den Süden. Auf dem Weg wurde angeblich ziemlich gerast, was ich aber so nicht bestätigen kann. Außerdem waren die Roller ja gar nicht dafür gebaut, zu rasen, denn bei 100 Sachen werden die ziemlich unruhig. Hab ich mir natürlich nur sagen lassen... :)

Rawai Beach hat uns irgendwie gar nicht gefallen, sodass wir dort ungefähr 2 Sekunden verweilten und weiterfuhren. Nächstes Ziel: Kata Noi Beach. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem nicht mehr asphaltierten Weg vorbei, der ebenfalls zu einem Strand (ohne Gewähr: müsste Ao Sane gewesen sein) führen sollte. Den sind wir dann lang, mussten aber irgendwann umdrehen, da es mit den Rollern nicht mehr weiterging bzw. wir dafür nicht die nötige Mischung aus Mut, Übermut und Dummheit aufbrachten. Der Weg zu Fuß runter zum Strand hätte unberechenbar lang werden können, da nicht zu sehen war, wo der Strand denn genau war. Schade, auch hier hätte wohl ein zusätzlicher Tag den Unterschied gemacht. Wenn ich da nur an Ao Leuk auf Koh Tao zurückdenke... das war auch ne Tortur, die sich aber 10x gelohnt hat.

Also zurück auf die Strasse und ab zum Kata Noi Beach. Das war dann schon eine ganze Ecke mehr touristisch erschlossen als Nai Thon vom Tag vorher, aber bei weitem nicht vergleichbar mit dem überlaufenen Patong Beach. Was die höhere Dichte an Touris als Minus ausmachte, machten die etwas lebendigeren Wellen wieder wett. An die haben wir uns dann immer wieder mal reingeschmissen, was man gleichsetzen kann mit einem Riesenspaß. Ein paar Übungen aus der Rubrik rhythmische Sportgymnastik später setzte auch mal wieder der Hunger ein, sodass es noch ein paar handgeschmierte Sandwiches (incl. Sonderwünsche) und Banana Shakes am Strand gab.

Mit einem näher rückendem Abflug im Nacken gings dann wieder zurück zum Hotel, um unser Gepäck abzuholen. Von dort aus wurden wir im Porno-Taxi zum Flughafen gefahren. Anders kann man das nicht bezeichnen mit den ganzen LEDs, getönten Scheiben und allerlei Backstreet Boys Musik. Unterwegs hat Daniel dann noch kurzzeitig seinen Reisepass vermisst, was doch zu ernsthaften Problemen beim Ausreisen hätte führen können. Auf dieselbe wundersame Weise, wie der Pass verschwand, tauchte er ein paar Sekunden später auch wieder auf. Vor der Retourkutsche hab ich schon heute Angst :)

Am Airport angekommen, zeigten sich dann merkliche infrastrukturelle Kapazitätsengpasse. Schlange vor dem 1. Security Check, Schlange bei Passkontrolle, Schlange beim 2. Security Check... da muss mal ein neuer Flughafen her. Am besten mit breiteren Landebahnen, damit noch dickere Touris ankommen können. Mit einer Verspätung von zum Glück nur einer halben Stunde gings in die Luft, dieses Mal mit Jetstar Asia. Die rühmen sich damit, keine Billig-Airline zu sein, trotz niedriger Preise. Zumindest die Stewardessen sahen weniger nach Budget aus wie bei Tiger. :) Dafür waren die Sitzabstände keinen Deut üppiger. Neben der räumlichen Enge kam dann noch meine leichte Erkältung zum Tragen, die mir beim Sinkflug keinen Druckausgleich im rechten Ohr ermöglichte. Eine äußerst schmerzhafte Erfahrung, auf die ich gerne verzichtet hätte.

Verzichtet aus eigener Kraft habe ich ebenso auf das Schiessen von Fotos. Hatte zwar die Kamera dabei, aber irgendwie hatte ich nicht so recht Bock drauf, das Ding immer mit zum Strand zu tragen. Also gilt auch hier wieder, dass bunte Bilder nachgeliefert werden (wie oft hab ich den Spruch eigentlich schon gebracht?)

Fazit: Richtig cooler Ausflug, dessen einzig nennenswertes Manko vielleicht war, dass er einen Tag zu kurz war. Ansonsten war es schon faszinierend, dass Phuket den Ruf einer Hochburg des Sextourismus in Thailand hat, obwohl im Groben lediglich ein kleiner Bezirk einer Ortschaft dafür verantwortlich ist. Wer auf derlei Entertainment keine Lust hat und davon auch nix sehen will, macht einfach einen großen Bogen um Patong und kann auf Phuket einen schönen, erholsamen Urlaub verbringen. Schöne Strände, geruhsames Cruisen auf Rollern, relaxtes Abhängen in den Strandbars ... so lässt es sich ganz gut aushalten.

Nächstes Wochenende steht dann mal zur Abwechslung mal wieder Singapur an. Kein Thailand-Triple mit einem abschließenden Ausflug nach Pattaya, auch wenns noch so verlockend wäre... :)



Kommentare

Habe ich bei unserem Trip was verpasst, oder warum hast Du unter "Stichwoerter" zu Deinem Eintrag das boese Wort "B***j**" stehen. Ich wusste du bist nachts nochmal in die Bangla Rd zurueck gegangen.

das ist nur dafuer da, mehr abschaum hierher auf die seite zu fuehren.

ach echt

Hairy ist durch ne Harte (Achtung Insider...) SEO Schule gegangen...

Hallo,

ich bin durch Zufall hier gelandet. Ich würde mich freuen, wenn Du den Reisebericht auch auf meiner Seite veröffentlichst.

hier:
http://www.thailand-***.de

Gruß
Siegmar

[Anmerkung der Redaktion: Ne, lass mal ... :) ]

Informationen

Über mich

Über mich und das Singapur Blog: Eine kurze Einführung zum Autor dieser Webseite.

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Zusammenfassung

Ein Wochenende auf Phuket - Ladyboys & Sextourismus vs. Traumstrände & Rollertour

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