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28.01.04

Billigfluggesellschaften und Billigflüge in Asien

Südostasien:

Air Asia/Thai Air Asia

Gründung Air Asia: 1996, Billigflieger seit 2001, Tochtergesellschaft Thai Air Asia seit 2004

Drehkreuze: Kuala Lumpur und Johor Bahru in Malaysia sowie Bangkok

Strecken: Elf Routen ab Kuala Lumpur (u. a. Phuket in Thailand und Penang sowie Langkawi in Malaysia), neun Ziele ab Johor Bahru nahe Singapur (u. a. Kuching und Penang in Malaysia; Bangkok; Jakarta und Medan in Indonesien), elf Routen ab Bangkok (u. a. Macau/China; Kuala Lumpur und Penang in Malaysia; Chiang Mai, Chiang Rai und Phuket in Thailand)

Preisbeispiele: Kuala Lumpur–Johor Bahru 0,99 RM (ca. 0,21 Euro), Kuala Lumpur–Bangkok 69,99 RM (ca. 14 Euro), Phuket–Singapur 38,88 S$ (ca. 19 Euro)


Kommentar: Air Asia ist der erste, erfolgreichste und am schnellsten wachsende Billigflieger des Kontinents mit sehr günstigen Preisen. Neuerdings wird auch China (Macau) bedient sowie der Singapur-Changi-Airport

Flugzeuge: Boeing 737

Internet: www.airasia.com

Tiger Airways

Gründung: 2004

Drehkreuz: Singapur

Strecken: Von Singapur nach Bangkok, Phuket, Hat Yai in Thailand

Preisbeispiele: Werbeangebote auf allen Strecken ab 1 S$ (ca. 0,48 Euro), Singapur-Bangkok regulär 75 S$ (ca. 36 Euro).

Kommentar: Billigableger von Singapore Airlines (hält 49 %), der Ziele im Umkreis von vier Flugstunden um Singapur bedient. Beteiligt sind u. a. Investoren von Ryanair

Flugzeuge: Airbus A320

Internet: www.tigerairways.com

Valuair

Gründung: 2004

Drehkreuz: Singapur

Strecken: Von Singapur nach Bangkok, Jakarta/Indonesien, Hongkong und ab Dezember nach Perth/Australien

Preisbeispiele: Singapur–Jakarta 85 US$ (ca. 69 Euro), Singapur–Bangkok 138 S$ (ca. 66 Euro)

Kommentar: Neugründung ehemaliger Singapore-Airlines-Manager. Lockt mit leicht verständlichen Standardtarifen und Komfort, u.a. ausreichendem Sitzabstand, 20 kg Freigepäck, freier Bordverpflegung sowie Sitzplatzvergabe beim Einchecken

Flugzeuge: Airbus A320

Internet: www.valuair.com.sg

Nokair

Gründung: 2004

Drehkreuz: Bangkok

Strecken: Von Bangkok nach Chiang Mai, Phitsanulok, Udon Thani, Phuket und Hat Yai in Thailand

Preisbeispiel: Bangkok–Phitsanulok 995 THB (ca. 19 Euro), Chiang Mai–Bangkok 928 THB (ca. 18 Euro)

Kommentar: Neuer Billigableger von Thai Airways, der die Flugzeuge wie Vögel inklusive Schnabel bemalt – Nok heißt auf Thailändisch Vogel. Von 2005 an sollen auch Auslandsziele bedient werden

Flugzeuge: Boeing 737

Internet: www.nokair.co.th

Air Asia/Thai Air Asia; Tiger Airways; Valuair, Nokair

Diesen Artikel habe ich auf Zeit.de gefunden: http://www.zeit.de/2004/44/Air_Asia_SO_Asien

Ein Grund mehr eine Kreditkarte zu besitzen, denn ohne ist eine Buchung nicht möglich!

15.01.04

Tempel von Angkor Wat in Kambodscha

Angkor bezeichnet eine Region nahe der Stadt Siem Reap in Kambodscha, die vom 9. bis zum 15. Jahrhundert das Zentrum des historischen Khmer-Königreiches Kambuja bildete.

Weltbekannt wurde Angkor durch die noch heute sichtbaren Zeugnisse der Baukunst der Khmer in Form einzigartiger Tempelanlagen - allen voran den Angkor Wat, dem größten Tempelkomplex der Welt.

Auf einer Gesamtfläche von mehr als 200 km² wurden nacheinander mehrere Hauptstädte und in deren Zentrum jeweils ein großer Haupttempel errichtet. Bis heute wurden bereits mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer unterschiedlicher Größe entdeckt. In Angkor lebten am Höhepunkt des historischen Königreiches rund 1 Million Menschen, mehr als in jeder europäischen Stadt dieser Zeit.

Das Khmer-Wort Angkor (von Sanskrit: Nagara) bedeutet wörtlich Stadt. Heute bezeichnet "Angkor" vor allem das Gebiet in dem die damaligen Hauptstädte Kombujas erbaut wurden. Oft wird der Name aber auch für das gesamte historische Reich während der Periode, als der Königssitz in Angkor lag, verwendet. Die von den damaligen Bewohner verwendeten Bezeichnungen waren Kambuja für das Reich, und Yasodharapura für die Stadt - bzw. für die nacheinander in dem Gebiet erbauten Städte. Von Kambuja stammt auch der heutige Name des Landes: Kampuchea (dt. Kambodscha, en. Cambodia, fr. Cambodge).

Angkor Wat ist die bedeutendste Tempelanlage in Angkor. Die Anlage befindet sich in Kambodscha, zirka 240 km nördlich von Phnom Penh in der Nähe von Siem Reap. Sie wurde zum größten Teil in den Jahren 1113 bis 1150 unter der Herrschaft des Khmer-Königs Surjawarman II. erbaut.

Angkor bedeutet 'Stadt', Wat ist in der Sprache der Khmer und Thais das Wort für Tempel.

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Geschichte
Im 11. Jahrhundert wurden unter König Jasowarman zahlreiche Bewässerungsanlagen und Stauseen errichtet. Dies führte beispielsweise dazu, dass die Bauern bis zu drei mal im Jahr Reis ernten konnten. Diese erfolgreiche Landwirtschaft führte zu Nahrungsüberschüssen und brachte dem Khmer-Reich großen Reichtum. So kam es, dass das Land neben China zur stärksten asiatischen Macht aufstieg, und die Khmer in der Lage waren, große Städte und gewaltige Tempelanlagen zu errichten.

Die Herrscher der Khmer sahen sich als Gottkönige. Jeder von ihnen ließ sich einen eigenen Tempel errichten, der einer Gottheit geweiht war. Der König spiegelte mit seinem Tempel somit gleichzeitig den jeweiligen Gott wider, mit dem er sich nach seinem Tod vereinen sollte. Dieser hinduistische Brauch gipfelte im Bau des Tempels Angkor Wat, in welchem Surjawarman II. hoffte, sich nach seinem Ableben mit der Gottheit Vishnu zu vereinigen.


Baukunst

Die Gebäude wurden aus kunstvoll gestalteten Sandsteinen zusammengesetzt. Die zahlreichen Kanäle der Anlage dienten den Arbeitern auch dazu, die riesigen Steinbrocken mit Flößen zu transportieren. Für den Bau wurden die Blöcke mit besonderen Schleifanlagen derart bearbeitet, so dass man sie ohne erkennbare Zwischenräume aufeinander setzen konnte.

Das Gebiet von Angkor Wat ist von einem 200 m breiten und 6 km langen Wassergraben umgeben, der den "Ur-Ozean" darstellt. Dieser ordnet sich, zusammen mit den zahlreichen Bauten der Tempelanlage, in das Bild eines symbolischen Universums ein. Im Zentrum steht ein markanter Tempel mit fünf, nach Lotusblüten geformten, Türmen. Der größte Turm ist 65 m hoch.

Viele der Tempelwände sind mit steinernen Figuren dekoriert, die Tänzerinnen - so genannte Apsaras - darstellen. Jede Figur hat eigene, besondere Merkmale, so dass sie sich untereinander nicht gleichen.

In der heutigen Zeit sind die gewaltigen Bauten von zahlreichen Schäden übersät. Witterungseinflüsse, der wuchernde Urwald und menschliche Zerstörungskraft, wie zum Beispiel die zahlreichen Plünderungen der Siamesen im 15. Jahrhundert, haben den Tempeln zugesetzt. Ein weiterer Grund für den Zerfall war, dass sich die Khmer ab dem 13. Jahrhundert dem Buddhismus zuwandten, wodurch das Prinzip des Gottkönigs nicht angewandt wurde. Zahlreiche Arbeiter lehnten es ab, für ihre Herrscher Sklavendienste zu leisten und ließen die Bewässerungsanlagen sowie die Bauten langsam verfallen.


Heutige Situation

Nachdem es, bedingt durch die politische Lage in Kambodscha, auch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert kaum möglich war, Restaurationsarbeiten vorzunehmen, sind inzwischen unterschiedliche Organisationen damit beschäftigt den weiteren Zerfall von Angkor Wat zu stoppen.

Neben den Touristen gehören buddhistische Mönche zu den täglichen Besuchern des Tempels. Ihre orangefarbenen Roben heben sich stark von dem Grau der Tempelsteine ab.

9.01.04

Verkehrsmittel in Thailand - Transport

Thai International Airways bietet gute Verbindungen innerhalb des Landes, aber die meisten Reisenden bevorzugen das ausgezeichnete Bus- und Zugnetz. Die Busse sind phänomenal schnell, klimatisiert und bieten einen guten Service; auch die Züge verkehren pünktlich und in kurzen Abständen, sie sind bequem, preisgünstig, aber relativ langsam. In Bangkok und den größeren Provinzhauptstädten kann man Autos, Jeeps oder Wohnmobile mieten; Motorradverleihstationen gibt es in größeren Städten und in den Touristenzentren.

Der öffentliche Transport basiert u. a. auf Taxis, Tuk-tuks (motorisierte Rikschas), Samlors(Fahrrad-Rikschas) und Songthaews (kleine Pickups). Taxis haben in Bangkok (meist) einen Taxameter und Songthaews verkehren auf festgelegten Routen, aber bei Samlors, Tuk-tuks und Taxis außerhalb Bangkoks muss man handeln und sollte sich vor der Abfahrt auf einen Preis einigen. Seit Juni 2000 gibt es öffentliche Busse nur für Frauen, um sie vor Kriminalität und sexueller Belästigung zu schützen.

Anreise nach Thailand - Bangkok

Die meisten Besucher fliegen nach Bangkok, das über einen großen internationalen Flughafen verfügt. Flüge nach Thailand sind oft teuer, aber ein einzelner Flug von Thailand ins Ausland kann sehr billig sein. Füge ab und nach Thailand sind oft überbucht, es ist also unbedingt notwendig, Rück- oder Weiterflüge unmittelbar nach der Ankunft rückzubestätigen. Die Flughafensteuer für internationale Flüge beläuft sich auf rund 13 Euro, bei einem Aufenthalt von weniger als 12 Stunden wird jedoch auf die Erhebung dieser Gebühr verzichtet. Viele Besucher reisen auch auf dem Landweg von Malaysia ein. Zwischen den beiden Ländern gibt es vier Grenzübergänge: zwei an der Westküste, einer im Landesinnern und einer an der Ostküste. Es ist zwar nicht möglich, Zugtickets für die gesamte Strecke zwischen Bangkok und Kuala Lumpur oder Singapur zu kaufen, aber Expresszüge verkehren über die thailändisch-malaiische Grenze bei Pedang Besar. Die Reise schließt üblicherweise eine Übernachtung in Butterworth (Malaysia) ein, um die Anschlusszüge bequem erwischen zu können. Der feudale Eastern & Oriental Express bietet eine direkte Verbindung zwischen Bangkok und Singapur, aber dafür kostet dieses Privileg auch deutlich über 1000 Euro. Zwischen Thailand und Myanmar, Laos oder Kambodscha gibt es zahlreiche Grenzübergänge, aber nur sehr wenige Grenzübertritte - zumindest offiziell. Ausländer können ganz legal den Mekong per Fähre überqueren und in mehreren Grenzstellen aus Laos einreisen oder nach Laos weitereisen.

Thailand – Thaleh Ban National Park

Dieser 101 qkm große Nationalpark an der thailändisch-malaiischen Grenze im Süden der Provinz Satun beheimatet die besterhaltenen Gebiete weißen Meranti-Regenwalds in ganz Südostasien. Auf dem hügeligen Terrain gibt es Höhlen, Wasserfälle, hohe Kalksteinfelsen, wunderschöne Seen und wild lebende Tiere, u. a. Rotwild, Gibbons, Makaken und viele seltene Vogelarten. Im Park kann man entweder zelten oder in einem der Langhäuser am Seeufer übernachten.

Die nächstgrößere Stadt ist Satun, 15 Busstunden von Bangkok entfernt. Von hier fahren Sammeltaxis ins etwa 40 km entfernte Wang Prajan nahe des Parkeingangs. Die restliche Strecke in den Park kann man entweder trampen oder auf eines der seltenen Sonthaews hoffen. In den Thaleh Ban National Park führt auch von Malaysia aus eine Straße.

Thailand – Prasat Hin Khao Phanom Rung Historical Park

Dieser Tempelkomplex in Phanom Rung im Nordosten Thailands ist das größte und bestrestaurierte Khmer-Monument in Thailand. Die Anlage wurde zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert erbaut, wobei der größte Teil während der Regierungszeit von König Suriyavarman II. (1113-1150 n.Chr.) fertig gestellt wurde, d. h. in der Blüte der so genannten Angkor-Architektur.

Der Komplex steht auf einem erloschenen Vulkan und ist schon von weitem zu sehen. Eine wunderschöne Promenade führt zum Haupttor; daneben gibt es zahlreiche Galerien und Hallen sowie die einzigen drei in Thailand erhaltenen Naga-Brücken. Das hier zu bewundernde Kunsthandwerk repräsentiert den Höhepunkt der Khmer-Kunst und steht den Reliefs im kambodschanischen Angkor Wat in nichts nach. Phanom Rung sollte man am besten vor 10 Uhr morgens besuchen, dann ist es noch angenehm kühl, man hat ideale Lichtverhältnisse zum Fotografieren und auf dem Gelände tummeln sich nur wenige Touristen.

Phanom Rung ist nicht leicht zu erreichen, aber die Mühe lohnt sich. Von Bangkok fährt man zunächst per Zug oder Bus in 4-5 Stunden nach Khorat (auch bekannt als Nakhon Ratchasima). Dort muss man einen Bus Richtung Surin nehmen und in Ban-Ta-Ko aussteigen. Von hier verkehren Songthaews zum Tempelkomplex.

Thailand – Mae Sot

Das in der nördlichen Provinz Tak, nahe der burmesischen Grenze gelegene Mae Sot hat den Ruf einer Grenzstadt mit Outlaw-Image. Der Schwarzmarkthandel (Waffen, Drogen, Teakholz und Edelsteine) blüht und die Stadt gewinnt auch als offizielles Jade- und Edelsteinzentrum zunehmend an Bedeutung. Mae Sot zieht eine interessante Mischung der verschiedensten Volksgruppen an: burmesische Moslems, Angehörige der hiesigen Karen-Bergvölker, chinesische und indische Ladenbesitzer sowie thailändische Armee-Ranger. Viele Besucher nutzen die Stadt als Ausgangspunkt für ihre Besuche auf den faszinierenden Grenzmärkten, wo burmesisches Kunsthandwerk und Essen feilgeboten wird.

Thailand – Ko Si Chang

Auf dieser Insel vor der Provinz Chonburi am Golf von Thailand gibt es nur eine Stadt, der Rest von Ko Si Chang ist nur äußerst spärlich besiedelt und eignet sich hervorragend für kleine Streifzüge. Die Hauptanziehungspunkte des Eilands sind ein Meditationszentrum mit Einsiedlerhöhlen, sehr schöne Strände mit hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten sowie Palastruinen, Kalksteinhöhlen und ein chinesischer Tempel auf einer Klippe, der einen fantastischen Blick übers Meer bietet. Ko Si Chang wird hauptsächlich von Fischern, Seeleuten, Zollbeamten oder Mitarbeitern der Aquakultur-Projekte bewohnt. Camping ist überall gestattet, aber es stehen auch zahlreiche Hostels und Bungalow-Anlagen zur Auswahl.

Um nach Ko Si Chang zu kommen, nimmt man einen Bus von Bangkoks Ost-Terminal bzw. von Pattaya und fährt in das 105 km entfernte Si Racha, wo stündlich Boote nach Ko Si Chang ablegen.

Thailand – Chachoengsao

Diese östlich von Bangkok liegende Provinzstadt wird nur selten von ausländischen Touristen besucht, und das, obwohl Chachoengsao mit dem Phra Phuttha Sothon im Wat Sothon Wararam Worawihaan eine der heiligsten Buddha-Statuen Thailands beheimatet. Die Ursprünge der bescheidenen, 198 cm hohen Phra Phuttha Sothon-Statue sind von Geheimnissen umhüllt, aber man schreibt dem Bildnis eine Verbindung zu einem berühmten, mit heiligen Kräften gesegneten Mönch zu, der angeblich den genauen Zeitpunkt seines Todes vorhersah.

Chachoengsao ist das ideale Ziel für einen Tagesausflug. Hier können Besucher dem Trubel Bangkoks und den Touristenfallen von Ayuthaya entfliehen und sich einen Eindruck vom ländlichen Leben der Thais verschaffen. Von Bangkoks Ost-Terminal fahren in kurzen Abständen Busse nach Chachoengsao, ebenso regelmäßig sind die Zugverbindungen ab dem Hualamphong-Bahnhof. Beide Verkehrsmittel benötigen etwa 1,5 Stunden.

Thailand – Phuket

Das von der Touristikindustrie zur "Perle des Südens" erkorene Phuket ist die größte Insel Thailands. Sie liegt in der Andamanensee vor der Südwestküste des Landes und ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Erstaunlicherweise konnte sich hier eine eigenständige Kultur erhalten, die eine Verbindung von chinesischen und portugiesischen Einflüssen mit Elementen der chao naam -Kultur des einheimischen Seefahrervolks darstellt. Rund 35% der Inselbevölkerung sind Thai-Moslems.

Das Inselterrain reicht von felsigen Stränden mit langen, breiten Sandstrecken bis zu steilen Kalksteinwänden und bewaldeten Hügeln. Phuket bietet schöne Badebuchten, üppige tropische Vegetation und eine angenehme, entspannte Atmosphäre; leider werden Ambiente und Ökologie der Insel durch die extensive und teilweise unverantwortliche Entwicklung bedroht. Zu den größten Resorts zählen Patong, Karon und Kata, aber attraktivere Strände als diese sind überall auf der Insel zu finden. Das Straßennetz zieht sich von dem im Südosten gelegenen Phuket Town sternförmig über die Insel, so dass die Stadt ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren ist. Auf keinen Fall sollte man dabei das Inselinnere vernachlässigen, das von Reisfeldern, Gummibaum-, Cashew-, Kakao-, Ananas- und Kokosnussplantagen sowie von einigen wenigen Gebieten mit Regenwald geprägt ist.

Zwischen Phuket und Bangkok besteht ein regelmäßiger Flugverkehr. In klimatisierten Luxusbussen dauert die Reise von der Hauptstadt etwa 14 Stunden. Der öffentliche Transport auf der Insel basiert auf Songthaews - die viele der Inselstrände anfahren - und auf Motorradtaxis. Fast überall kann man auch Jeeps oder Motorräder mieten, bei letzteren muss ein Helm zur Verfügung gestellt werden. Seit 1996 herrscht in Thailand Helmpflicht, bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen von bis zu 500 Baht.

Thailand – Ko Samui

Diese wunderschöne Insel vor der Südostküste Thailands ist überzogen von Kokosnuss-Plantagen und umgeben von paradiesischen, palmengesäumten Stränden. Früher einmal war Ko Samui ein "unberührtes" Backpacker-Mekka, heute ist es auf dem besten Weg zu einer klassischen Touristenhochburg. Dennoch basiert die Haupteinnahmequelle der Insel nach wie vor auf Kokosnüssen - jeden Monat werden bis zu 2 Millionen davon nach Bangkok verschifft.

Zu den beliebtesten Stränden gehören Hat Chaweng und Hat Lamai. An beiden lässt es sich hervorragend schwimmen und schnorcheln, doch leiden beide auch zunehmend unter Überfüllung. Etwas ruhiger und friedlicher sind Mae Nam, Bo Phut und Big Buddha an der Nordküste. Die größte Stadt der Insel ist Na Thon.

An den meisten Stränden kann man in rustikalen, mit Palmblättern gedeckten Bungalows übernachten, zwischen Dezember und Februar sowie im Juli und im August sind diese jedoch häufig voll. Als beste Zeit für einen Besuch in Ko Samui bietet sich die heiße und trockene Jahreszeit zwischen Februar und Juni an. Von Bangkok aus starten Flüge zum Don Sak Airport auf der Insel und diverse Fähr- und Jetboot-Unternehmen bieten die Überfahrt ab Surat Thani an. Die Expressboote benötigen ungefähr 2,5 Stunden, Jetboote 1,5 Stunden. Das häufigste Transportmittel auf der Insel sind Songthaews (kleine Pickups); in einigen Orten werden auch Motorräder vermietet.

Ko Samuis nördlicher Nachbar Ko Pha-Ngan ist wesentlich ruhiger und bietet ebenso schöne Strände sowie fantastische Schnorchelreviere. Die berühmten Beach Partys in Hat Rin sind bei Backpackern äußerst beliebt, weniger bei der örtlichen Polizei. Die Insel liegt etwa 30 Minuten per Boot von Ko Samui entfernt.

Thailand – Chiang Mai

Die zweitgrößte Metropole Thailands und Pforte zum Norden des Landes wurde 1296 gegründet; der Wassergraben, der die ursprüngliche Stadt damals umgab, ist noch immer zu sehen. Chiang Mai nennt 300 Tempel ihr Eigen, u. a. den Wat Chiang Man mit einem 1800 Jahre alten, 10 cm hohen Kristallbuddha; den Wat Phra Singh, der im klassischen Stil des nördlichen Thailands erbaut ist; sowie den durch Erdbeben, Kanonenfeuer und kürzliche Restaurationsbemühungen teilweise zerstörten Wat Chedi Luang. Der 1676 m hohe Do Suthep, dessen Spitze von einem der heiligsten Wats in Thailand geziert wird, bildet im Westen eine dramatische Kulisse für die Stadt - und bietet denjenigen, die ihn erklimmen, einen herrlichen Blick auf Chiang Mai.

Das moderne Chiang Mai ist leger und ausgesprochen reisefreundlich. Die Qualität seiner Restaurants ist berühmt und es gibt zahlreiche gute Guesthouses, wenngleich die Hotelsafes eher "unsafe" sind. Im Gegensatz zu Bangkok kühlt es in Chiang Mai abends angenehm ab und es gibt kaum etwas schöneres, um dann einen Bummel über den Nachtbazar im Zentrum zu machen. Wer preiswert einkaufen will, sollte geduldig, aber erbarmungslos verhandeln - nichts anderes wird erwartet. Sobald man der kriegerischen Sitten auf dem freien Markt überdrüssig ist, bewährt sich Chiang Mai auch als ideale Basis für Bergtouren. Nahezu jedes Guesthouse bietet Exkursionen zu den Bergstämmen in der Umgebung an. Wer Skrupel hat, den traditionellen Lebensrhythmus der Menschen in den abgelegenen Regionen zu stören, sollte seinen Gefühlen besser nachgeben. Dieser Teil von Thailand leidet wahrhaftig unter einer Überdosis Trekkingtouren, so dass sich manche Bergdörfer inzwischen kaum von Menschenzoos unterscheiden.

Zwischen Chiang Mai und verschiedenen thailändischen Städten sowie anderen asiatischen Ländern bestehen regelmäßige Flugverbindungen. Expresszüge von Bangkok nach Chiang Mai brauchen zwischen 12 und 13 Stunden, mit dem Bus ist die Strecke in 10 bis 12 Stunden zu schaffen.

Thailand – Ayuthaya

Die Tempelruinen bei Ayuthaya, 86 km nördlich von Bangkok, stammen aus dem 16.-18. Jahrhundert und damit aus der blühendsten Periode der thailändischen Geschichte. Von 1350 an war Ayuthaya die Hauptstadt von Thailand; 33 Könige aus diversen siamesischen Dynastien regierten hier, bis die Stadt 1767 von den Burmesen erobert wurde. Allen Berichten zufolge war die alte Kapitale eine besonders prunkvolle Stadt, in der Kaufleute aus Holland, Portugal, Frankreich, England, China und Japan verkehrten. Ende des 17. Jahrhunderts lebten über eine Million Menschen in Ayuthaya und alle ihre Besucher bezeichneten sie als die prächtigste Stadt, die sie je gesehen hatten.

Die Tempel und Ruinen Ayuthayas wurden zum Weltkulturerbe erklärt. Auf der Denkmalschutzliste steht u. a. der Wat Phra Si Sanphet aus dem 14. Jahrhundert, Ayuthayas größter Tempel aus dieser Zeit. Er beherbergte einst einen 16 m hohen, stehenden Buddha, der mit 250 kg Gold überzogen war. Unglücklicherweise sahen sich die burmesischen Eroberer dazu veranlasst, das Bildnis einzuschmelzen. Dem festungsartigen Wat Phra Meru aus dem 16. Jahrhundert blieb die Zerstörung 1767 durch die Burmesen erspart; hier findet man eine eindrucksvoll geschnitzte Holzdecke, einen prächtigen, 6 m hohen, sitzenden Buddha mit Krone aus der Ayuthaya-Ära sowie einen 1300 Jahre alten Grünstein-Buddha aus Ceylon, der nach europäischem Vorbild auf einem Stuhl sitzt. Der Wat Phra Chao Phanan Choeng wurde Anfang des 14. Jahrhunderts möglicherweise von Khmer erbaut, und zwar bevor Ayuthaya zur Hauptstadt Siams wurde. Er enthält ein äußerst heiliges, 19 m hohes Buddha-Bildnis, dem der Wat seinen Namen verdankt. Ein restaurierter Elefantenkraal verheißt Erleichterung für alle, die des Tempelwanderns müde sind. Die riesige hölzerne Palisade aus Teakholz-Balken, die in 45-Grad-Winkeln in die Erde gebohrt wurden, nutzte man früher für das alljährliche Zusammentreiben von wilden Elefanten. Der König ließ sich eigens einen erhöhten Pavillon bauen, von dem aus er das packende Ereignis beobachten konnte.

Von Bangkoks Nord-Terminal besteht eine regelmäßige Busverbindung nach Ayuthaya; die Fahrt dauert circa zwei Stunden. Züge Richtung Ayuthaya verlassen Bangkok am Hualamphong-Bahnhof und sind etwas schneller als die Busse.

Thailand – Nakhon Pathom

Nakhon Pathom, 60 km westlich von Bangkok, ist vermutlich die älteste Stadt Thailands. Hier steht der 127 m hohe, mit orangefarbenen Fliesen ummantelte Phra Pathom Chedi, das höchste buddhistische Monument der Welt. Unter der riesigen Kuppel soll sich die Originalpagode verbergen, die im 6. Jahrhundert von Theravada-Buddhisten errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte musste der Chedi, der sich in den Händen von Khmer, Burmesen und Chinesen befand, diverse "Renovierungen" über sich ergehen lassen. Ganz in der Nähe von Nakhon Pathom liegt der Schwimmende Markt Khlong Damnoen Saduak.

Thailand – Bangkok

Thailands Hauptstadt gilt als eine der aufregendsten Metropolen Asiens und ihre Besichtigung ist es wert, die Infarkt verursachenden Staus, die Luftverschmutzung, die alljährlichen Überschwemmungen und das stickig-schwüle Klima für wenige Tage in Kauf zu nehmen. Bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts dominiert Bangkok nicht nur die städtische Hierarchie des Landes, sondern auch dessen politisches, kommerzielles und kulturelles Leben.

Das eigentliche Bangkok drängt sich auf der Ostseite des Flusses Chao Phraya zusammen und wird durch die wichtigste Nord-Süd-Zuglinie in zwei Teile gesplittet: In dem Bereich zwischen Fluss und Gleisen liegt das alte Bangkok, wo die meisten historischen Tempel und der ehemalige Königspalast stehen. Das neue Bangkok erstreckt sich östlich der Schienen und ist flächenmäßig deutlich größer als der alte Teil; hier findet man die Hauptgeschäfts- und Touristenzentren, die nahtlos in ein riesiges Wohngebiet übergehen.

Für eine Stadt dieser Größe bietet Bangkok überraschend viele ruhige Flecken. Man muss nur den Straßenlärm hinter sich lassen und in die Ruhe einer der 400 wats (klösterliche Tempelanlage) eintauchen oder eine Fahrt mit dem Flusstaxi auf dem Chao Phraya unternehmen. Unbedingt sehenswert sind der Wat Phra Kaew, der Königspalast, der Wat Pho und der Wat Traimit. Letzterer wird auch Tempel des Goldenen Buddha genannt und beherbergt seinem Namen entsprechend eine beeindruckende, 3 m hohe und 5,5 t schwere Buddhastatue aus massivem Gold. Im Jim Thompson Haus kann man eine einzigartige Sammlung traditioneller Thai-Kunst und Architektur bewundern. Der aus Amerika stammende Seidenmagnat Thompson war bis zu seinem mysteriösen Verschwinden im Jahre 1967 ein unermüdlicher Kurator und Förderer thailändischer Kultur.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind u. a. der sehr touristische Schwimmende Markt in Thonburi, eine Bootstour durch das labyrinthartige (und muffige) Kanalnetzwerk (die klongs) sowie ein Besuch der Saovabha Institute Schlangenfarm und des weltberühmten Oriental Hotel.

Die Unterhaltungsangebote der Hauptstadt reichen von klassischem Tanz und Thaiboxen bis zu den erbärmlichen Gogo-Bars von Patpong. Eine alternative Form nächtlicher Unterhaltung bieten beispielsweise die Nachtmärkte hinter der Ratchaprarop Road in Pratunam. Bangkok ist ein wahres Shoppingparadies - man hüte sich vor einer Überdosis an T-Shirts und falschen Designerklamotten, aber ein Einkaufsbummel lohnt in jedem Fall: ob zum Aufstocken der Reisekleidung oder um den heimischen Schrank mit einigen ausgefallenen Stücken zu bereichern.

Die Khao San Road in Banglamphu ist die traditionelle Sammelstelle für alle Rucksackreisenden mit kleinem Budget; die Gegend um die Sukhumvit Road bietet eine große Auswahl an Hotels mittlerer Preislage. In Banglamphu und dem angrenzenden Thewet findet man die besten und günstigsten Mahlzeiten. Wer auf einem Stadtbummel das alltägliche Bangkok kennen lernen möchte, ist in Chinatown und Pahurat, den geschäftigen Bezirken der chinesischen und indischen Märkte, an der richtigen Adresse.

Wie von einem der bedeutendsten Verkehrszentren Asiens zu erwarten, ist die Reise von und nach Bangkok schwieriger zu vermeiden als zu bewerkstelligen. Alle wichtigen Zug- und Buslinien Thailands enden hier und es ist kein Problem, einen billigen Flug ins In- oder Ausland zu ergattern. Die Fortbewegung innerhalb Bangkoks geht eindeutig auf Kosten der Lungen - noch immer wartet die Stadt verzweifelt auf ein Allheilmittel gegen die Luftverschmutzung. Wesentlich erholsamer als auf den überfüllten Straßen geht es auf dem Fluss und in den Kanälen zu, aber leider geht auch in Bangkok der Trend immer mehr zum Zubetonieren aller verfügbaren Flächen. Das Bussystem der Hauptstadt ist relativ leicht zu durchschauen, seine Effektivität leidet jedoch unter dem Schneckentempo, in dem sich der Verkehr vorwärtsbewegt - während der Hauptverkehrszeiten kommt man durchschnittlich auf spritzige 23 km/h. Taxis haben meist einen Taxameter und sind nicht allzu teuer; Tuk-tuks (dreirädrige Motorsägen, die völlig durchgedreht zu sein scheinen) sind zwar nicht viel billiger, haben aber den zweifelhaften - weil gefährlichen - Vorteil, sich in Schlangenlinien durch den Verkehrsstau fortbewegen zu können. Die beste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen ist die Bahn, die Fahrtdauer beträgt ungefähr eine halbe Stunde; mit Bus oder Taxi kann man schon mal drei Stunden unterwegs sein.

Sehenswertes in Thailand – Sightseeing Tipps

Thailand ist das wohl am besten touristisch erschlossene Reiseland Südostasiens, wovon ich mich selber schon überzeugen konnte. Man trifft viele Gleichgesinnte, doch es wir auch zunehmend schwerer den Pauschaltouristen auszuweichen. Hier ein paar Reisetipps aus dem Lonely Planet:

Aktivitäten:

Thailands Küsten und zahllosen Inseln ziehen ganze Horden von Wasserratten an. Tauchen und Schnorcheln sind besonders bei Phuket, Pattaya sowie rund um die beiden Inseln Similan und Surin beliebt. Die Inseln der Chumphon-Provinz, wenig nördlich von Surat Thani, sind weniger erschlossen und besitzen nahezu unberührte Korallenriffe. Kanutouren in aufblasbaren Booten erfreuen sich insbesondere in Phuket und Ao Phang-Nga wachsender Beliebtheit. Die meisten Exkursionen führen entlang der Küste zu halb unter Wasser stehenden Höhlen, in die man bei Ebbe hineinpaddeln kann. Im Inland werden auf dem Mae Klong in der Provinz Kanchanaburi in Zentral-Thailand und auf dem Pai in der Provinz Hong Son Raftingtrips angeboten.

Wildniswanderungen sind die große Attraktion des nördlichen Thailands. Chiang Mai ist das Zentrum für Trekking in die von kleinen Stämmen bewohnten Berggebiete, aber auch die Gegend um Mae Hong Son und Chiang Rai besitzt attraktive Wandermöglichkeiten. Fahrradfahrer haben das flache Terrain und die üppige Flusslandschaft des Gebiets rund um den Mekong im Norden und Nordosten Thailands für sich entdeckt.

Meditationskurse sind eine deutlich weniger schweißtreibende "Aktivität", weswegen viele Besucher nach Thailand reisen. Über das ganze Land verteilt gibt es Dutzende von Tempeln und Meditationszentren, in denen aufrichtige Gäste willkommen sind. Unterricht und Unterkunft sind kostenfrei, Spenden werden jedoch erwartet. Einige Zentren bieten englischsprachigen Unterricht an, u. a. in Bangkok, Chiang Mai und Chachoengsao. Wer seine Energien lieber nach außen richtet, kann in Bangkok und Naklua, nördlich von Bangkok, Unterricht im Thaiboxen nehmen. Es sei jedoch die Warnung ausgesprochen, dass das Training mörderisch ist und Vollkontakt-Sparring einschließt. Chiang Mai hat sich darüber hinaus zu einem Zentrum für Unterricht in Thai-Kochen und traditioneller Massage entwickelt.


Sehenswertes:

Bangkok

Thailands Hauptstadt gilt als eine der aufregendsten Metropolen Asiens und ihre Besichtigung ist es wert, die Infarkt verursachenden Staus, die Luftverschmutzung, die alljährlichen Überschwemmungen und das stickig-schwüle Klima für wenige Tage in Kauf zu nehmen. Bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts dominiert Bangkok nicht nur die städtische Hierarchie des Landes, sondern auch dessen politisches, kommerzielles und kulturelles Leben.

Das eigentliche Bangkok drängt sich auf der Ostseite des Flusses Chao Phraya zusammen und wird durch die wichtigste Nord-Süd-Zuglinie in zwei Teile gesplittet: In dem Bereich zwischen Fluss und Gleisen liegt das alte Bangkok, wo die meisten historischen Tempel und der ehemalige Königspalast stehen. Das neue Bangkok erstreckt sich östlich der Schienen und ist flächenmäßig deutlich größer als der alte Teil; hier findet man die Hauptgeschäfts- und Touristenzentren, die nahtlos in ein riesiges Wohngebiet übergehen.

Für eine Stadt dieser Größe bietet Bangkok überraschend viele ruhige Flecken. Man muss nur den Straßenlärm hinter sich lassen und in die Ruhe einer der 400 wats (klösterliche Tempelanlage) eintauchen oder eine Fahrt mit dem Flusstaxi auf dem Chao Phraya unternehmen. Unbedingt sehenswert sind der Wat Phra Kaew, der Königspalast, der Wat Pho und der Wat Traimit. Letzterer wird auch Tempel des Goldenen Buddha genannt und beherbergt seinem Namen entsprechend eine beeindruckende, 3 m hohe und 5,5 t schwere Buddhastatue aus massivem Gold. Im Jim Thompson Haus kann man eine einzigartige Sammlung traditioneller Thai-Kunst und Architektur bewundern. Der aus Amerika stammende Seidenmagnat Thompson war bis zu seinem mysteriösen Verschwinden im Jahre 1967 ein unermüdlicher Kurator und Förderer thailändischer Kultur.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind u. a. der sehr touristische Schwimmende Markt in Thonburi, eine Bootstour durch das labyrinthartige (und muffige) Kanalnetzwerk (die klongs) sowie ein Besuch der Saovabha Institute Schlangenfarm und des weltberühmten Oriental Hotel.

Die Unterhaltungsangebote der Hauptstadt reichen von klassischem Tanz und Thaiboxen bis zu den erbärmlichen Gogo-Bars von Patpong. Eine alternative Form nächtlicher Unterhaltung bieten beispielsweise die Nachtmärkte hinter der Ratchaprarop Road in Pratunam. Bangkok ist ein wahres Shoppingparadies - man hüte sich vor einer Überdosis an T-Shirts und falschen Designerklamotten, aber ein Einkaufsbummel lohnt in jedem Fall: ob zum Aufstocken der Reisekleidung oder um den heimischen Schrank mit einigen ausgefallenen Stücken zu bereichern.

Die Khao San Road in Banglamphu ist die traditionelle Sammelstelle für alle Rucksackreisenden mit kleinem Budget; die Gegend um die Sukhumvit Road bietet eine große Auswahl an Hotels mittlerer Preislage. In Banglamphu und dem angrenzenden Thewet findet man die besten und günstigsten Mahlzeiten. Wer auf einem Stadtbummel das alltägliche Bangkok kennen lernen möchte, ist in Chinatown und Pahurat, den geschäftigen Bezirken der chinesischen und indischen Märkte, an der richtigen Adresse.

Wie von einem der bedeutendsten Verkehrszentren Asiens zu erwarten, ist die Reise von und nach Bangkok schwieriger zu vermeiden als zu bewerkstelligen. Alle wichtigen Zug- und Buslinien Thailands enden hier und es ist kein Problem, einen billigen Flug ins In- oder Ausland zu ergattern. Die Fortbewegung innerhalb Bangkoks geht eindeutig auf Kosten der Lungen - noch immer wartet die Stadt verzweifelt auf ein Allheilmittel gegen die Luftverschmutzung. Wesentlich erholsamer als auf den überfüllten Straßen geht es auf dem Fluss und in den Kanälen zu, aber leider geht auch in Bangkok der Trend immer mehr zum Zubetonieren aller verfügbaren Flächen. Das Bussystem der Hauptstadt ist relativ leicht zu durchschauen, seine Effektivität leidet jedoch unter dem Schneckentempo, in dem sich der Verkehr vorwärtsbewegt - während der Hauptverkehrszeiten kommt man durchschnittlich auf spritzige 23 km/h. Taxis haben meist einen Taxameter und sind nicht allzu teuer; Tuk-tuks (dreirädrige Motorsägen, die völlig durchgedreht zu sein scheinen) sind zwar nicht viel billiger, haben aber den zweifelhaften - weil gefährlichen - Vorteil, sich in Schlangenlinien durch den Verkehrsstau fortbewegen zu können. Die beste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen ist die Bahn, die Fahrtdauer beträgt ungefähr eine halbe Stunde; mit Bus oder Taxi kann man schon mal drei Stunden unterwegs sein.


Nakhon Pathom

Nakhon Pathom, 60 km westlich von Bangkok, ist vermutlich die älteste Stadt Thailands. Hier steht der 127 m hohe, mit orangefarbenen Fliesen ummantelte Phra Pathom Chedi, das höchste buddhistische Monument der Welt. Unter der riesigen Kuppel soll sich die Originalpagode verbergen, die im 6. Jahrhundert von Theravada-Buddhisten errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte musste der Chedi, der sich in den Händen von Khmer, Burmesen und Chinesen befand, diverse "Renovierungen" über sich ergehen lassen. Ganz in der Nähe von Nakhon Pathom liegt der Schwimmende Markt Khlong Damnoen Saduak.


Ayuthaya

Die Tempelruinen bei Ayuthaya, 86 km nördlich von Bangkok, stammen aus dem 16.-18. Jahrhundert und damit aus der blühendsten Periode der thailändischen Geschichte. Von 1350 an war Ayuthaya die Hauptstadt von Thailand; 33 Könige aus diversen siamesischen Dynastien regierten hier, bis die Stadt 1767 von den Burmesen erobert wurde. Allen Berichten zufolge war die alte Kapitale eine besonders prunkvolle Stadt, in der Kaufleute aus Holland, Portugal, Frankreich, England, China und Japan verkehrten. Ende des 17. Jahrhunderts lebten über eine Million Menschen in Ayuthaya und alle ihre Besucher bezeichneten sie als die prächtigste Stadt, die sie je gesehen hatten.

Die Tempel und Ruinen Ayuthayas wurden zum Weltkulturerbe erklärt. Auf der Denkmalschutzliste steht u. a. der Wat Phra Si Sanphet aus dem 14. Jahrhundert, Ayuthayas größter Tempel aus dieser Zeit. Er beherbergte einst einen 16 m hohen, stehenden Buddha, der mit 250 kg Gold überzogen war. Unglücklicherweise sahen sich die burmesischen Eroberer dazu veranlasst, das Bildnis einzuschmelzen. Dem festungsartigen Wat Phra Meru aus dem 16. Jahrhundert blieb die Zerstörung 1767 durch die Burmesen erspart; hier findet man eine eindrucksvoll geschnitzte Holzdecke, einen prächtigen, 6 m hohen, sitzenden Buddha mit Krone aus der Ayuthaya-Ära sowie einen 1300 Jahre alten Grünstein-Buddha aus Ceylon, der nach europäischem Vorbild auf einem Stuhl sitzt. Der Wat Phra Chao Phanan Choeng wurde Anfang des 14. Jahrhunderts möglicherweise von Khmer erbaut, und zwar bevor Ayuthaya zur Hauptstadt Siams wurde. Er enthält ein äußerst heiliges, 19 m hohes Buddha-Bildnis, dem der Wat seinen Namen verdankt. Ein restaurierter Elefantenkraal verheißt Erleichterung für alle, die des Tempelwanderns müde sind. Die riesige hölzerne Palisade aus Teakholz-Balken, die in 45-Grad-Winkeln in die Erde gebohrt wurden, nutzte man früher für das alljährliche Zusammentreiben von wilden Elefanten. Der König ließ sich eigens einen erhöhten Pavillon bauen, von dem aus er das packende Ereignis beobachten konnte.

Von Bangkoks Nord-Terminal besteht eine regelmäßige Busverbindung nach Ayuthaya; die Fahrt dauert circa zwei Stunden. Züge Richtung Ayuthaya verlassen Bangkok am Hualamphong-Bahnhof und sind etwas schneller als die Busse.


Chiang Mai

Die zweitgrößte Metropole Thailands und Pforte zum Norden des Landes wurde 1296 gegründet; der Wassergraben, der die ursprüngliche Stadt damals umgab, ist noch immer zu sehen. Chiang Mai nennt 300 Tempel ihr Eigen, u. a. den Wat Chiang Man mit einem 1800 Jahre alten, 10 cm hohen Kristallbuddha; den Wat Phra Singh, der im klassischen Stil des nördlichen Thailands erbaut ist; sowie den durch Erdbeben, Kanonenfeuer und kürzliche Restaurationsbemühungen teilweise zerstörten Wat Chedi Luang. Der 1676 m hohe Do Suthep, dessen Spitze von einem der heiligsten Wats in Thailand geziert wird, bildet im Westen eine dramatische Kulisse für die Stadt - und bietet denjenigen, die ihn erklimmen, einen herrlichen Blick auf Chiang Mai.

Das moderne Chiang Mai ist leger und ausgesprochen reisefreundlich. Die Qualität seiner Restaurants ist berühmt und es gibt zahlreiche gute Guesthouses, wenngleich die Hotelsafes eher "unsafe" sind. Im Gegensatz zu Bangkok kühlt es in Chiang Mai abends angenehm ab und es gibt kaum etwas schöneres, um dann einen Bummel über den Nachtbazar im Zentrum zu machen. Wer preiswert einkaufen will, sollte geduldig, aber erbarmungslos verhandeln - nichts anderes wird erwartet. Sobald man der kriegerischen Sitten auf dem freien Markt überdrüssig ist, bewährt sich Chiang Mai auch als ideale Basis für Bergtouren. Nahezu jedes Guesthouse bietet Exkursionen zu den Bergstämmen in der Umgebung an. Wer Skrupel hat, den traditionellen Lebensrhythmus der Menschen in den abgelegenen Regionen zu stören, sollte seinen Gefühlen besser nachgeben. Dieser Teil von Thailand leidet wahrhaftig unter einer Überdosis Trekkingtouren, so dass sich manche Bergdörfer inzwischen kaum von Menschenzoos unterscheiden.

Zwischen Chiang Mai und verschiedenen thailändischen Städten sowie anderen asiatischen Ländern bestehen regelmäßige Flugverbindungen. Expresszüge von Bangkok nach Chiang Mai brauchen zwischen 12 und 13 Stunden, mit dem Bus ist die Strecke in 10 bis 12 Stunden zu schaffen.


Ko Samui

Diese wunderschöne Insel vor der Südostküste Thailands ist überzogen von Kokosnuss-Plantagen und umgeben von paradiesischen, palmengesäumten Stränden. Früher einmal war Ko Samui ein "unberührtes" Backpacker-Mekka, heute ist es auf dem besten Weg zu einer klassischen Touristenhochburg. Dennoch basiert die Haupteinnahmequelle der Insel nach wie vor auf Kokosnüssen - jeden Monat werden bis zu 2 Millionen davon nach Bangkok verschifft.

Zu den beliebtesten Stränden gehören Hat Chaweng und Hat Lamai. An beiden lässt es sich hervorragend schwimmen und schnorcheln, doch leiden beide auch zunehmend unter Überfüllung. Etwas ruhiger und friedlicher sind Mae Nam, Bo Phut und Big Buddha an der Nordküste. Die größte Stadt der Insel ist Na Thon.

An den meisten Stränden kann man in rustikalen, mit Palmblättern gedeckten Bungalows übernachten, zwischen Dezember und Februar sowie im Juli und im August sind diese jedoch häufig voll. Als beste Zeit für einen Besuch in Ko Samui bietet sich die heiße und trockene Jahreszeit zwischen Februar und Juni an. Von Bangkok aus starten Flüge zum Don Sak Airport auf der Insel und diverse Fähr- und Jetboot-Unternehmen bieten die Überfahrt ab Surat Thani an. Die Expressboote benötigen ungefähr 2,5 Stunden, Jetboote 1,5 Stunden. Das häufigste Transportmittel auf der Insel sind Songthaews (kleine Pickups); in einigen Orten werden auch Motorräder vermietet.

Ko Samuis nördlicher Nachbar Ko Pha-Ngan ist wesentlich ruhiger und bietet ebenso schöne Strände sowie fantastische Schnorchelreviere. Die berühmten Beach Partys in Hat Rin sind bei Backpackern äußerst beliebt, weniger bei der örtlichen Polizei. Die Insel liegt etwa 30 Minuten per Boot von Ko Samui entfernt.


Phuket

Das von der Touristikindustrie zur "Perle des Südens" erkorene Phuket ist die größte Insel Thailands. Sie liegt in der Andamanensee vor der Südwestküste des Landes und ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Erstaunlicherweise konnte sich hier eine eigenständige Kultur erhalten, die eine Verbindung von chinesischen und portugiesischen Einflüssen mit Elementen der chao naam -Kultur des einheimischen Seefahrervolks darstellt. Rund 35% der Inselbevölkerung sind Thai-Moslems.

Das Inselterrain reicht von felsigen Stränden mit langen, breiten Sandstrecken bis zu steilen Kalksteinwänden und bewaldeten Hügeln. Phuket bietet schöne Badebuchten, üppige tropische Vegetation und eine angenehme, entspannte Atmosphäre; leider werden Ambiente und Ökologie der Insel durch die extensive und teilweise unverantwortliche Entwicklung bedroht. Zu den größten Resorts zählen Patong, Karon und Kata, aber attraktivere Strände als diese sind überall auf der Insel zu finden. Das Straßennetz zieht sich von dem im Südosten gelegenen Phuket Town sternförmig über die Insel, so dass die Stadt ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren ist. Auf keinen Fall sollte man dabei das Inselinnere vernachlässigen, das von Reisfeldern, Gummibaum-, Cashew-, Kakao-, Ananas- und Kokosnussplantagen sowie von einigen wenigen Gebieten mit Regenwald geprägt ist.

Zwischen Phuket und Bangkok besteht ein regelmäßiger Flugverkehr. In klimatisierten Luxusbussen dauert die Reise von der Hauptstadt etwa 14 Stunden. Der öffentliche Transport auf der Insel basiert auf Songthaews - die viele der Inselstrände anfahren - und auf Motorradtaxis. Fast überall kann man auch Jeeps oder Motorräder mieten, bei letzteren muss ein Helm zur Verfügung gestellt werden. Seit 1996 herrscht in Thailand Helmpflicht, bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen von bis zu 500 Baht.


Abseits der Touristenpfade:

Chachoengsao

Diese östlich von Bangkok liegende Provinzstadt wird nur selten von ausländischen Touristen besucht, und das, obwohl Chachoengsao mit dem Phra Phuttha Sothon im Wat Sothon Wararam Worawihaan eine der heiligsten Buddha-Statuen Thailands beheimatet. Die Ursprünge der bescheidenen, 198 cm hohen Phra Phuttha Sothon-Statue sind von Geheimnissen umhüllt, aber man schreibt dem Bildnis eine Verbindung zu einem berühmten, mit heiligen Kräften gesegneten Mönch zu, der angeblich den genauen Zeitpunkt seines Todes vorhersah.

Chachoengsao ist das ideale Ziel für einen Tagesausflug. Hier können Besucher dem Trubel Bangkoks und den Touristenfallen von Ayuthaya entfliehen und sich einen Eindruck vom ländlichen Leben der Thais verschaffen. Von Bangkoks Ost-Terminal fahren in kurzen Abständen Busse nach Chachoengsao, ebenso regelmäßig sind die Zugverbindungen ab dem Hualamphong-Bahnhof. Beide Verkehrsmittel benötigen etwa 1,5 Stunden.


Ko Si Chang

Auf dieser Insel vor der Provinz Chonburi am Golf von Thailand gibt es nur eine Stadt, der Rest von Ko Si Chang ist nur äußerst spärlich besiedelt und eignet sich hervorragend für kleine Streifzüge. Die Hauptanziehungspunkte des Eilands sind ein Meditationszentrum mit Einsiedlerhöhlen, sehr schöne Strände mit hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten sowie Palastruinen, Kalksteinhöhlen und ein chinesischer Tempel auf einer Klippe, der einen fantastischen Blick übers Meer bietet. Ko Si Chang wird hauptsächlich von Fischern, Seeleuten, Zollbeamten oder Mitarbeitern der Aquakultur-Projekte bewohnt. Camping ist überall gestattet, aber es stehen auch zahlreiche Hostels und Bungalow-Anlagen zur Auswahl.

Um nach Ko Si Chang zu kommen, nimmt man einen Bus von Bangkoks Ost-Terminal bzw. von Pattaya und fährt in das 105 km entfernte Si Racha, wo stündlich Boote nach Ko Si Chang ablegen.


Mae Sot

Das in der nördlichen Provinz Tak, nahe der burmesischen Grenze gelegene Mae Sot hat den Ruf einer Grenzstadt mit Outlaw-Image. Der Schwarzmarkthandel (Waffen, Drogen, Teakholz und Edelsteine) blüht und die Stadt gewinnt auch als offizielles Jade- und Edelsteinzentrum zunehmend an Bedeutung. Mae Sot zieht eine interessante Mischung der verschiedensten Volksgruppen an: burmesische Moslems, Angehörige der hiesigen Karen-Bergvölker, chinesische und indische Ladenbesitzer sowie thailändische Armee-Ranger. Viele Besucher nutzen die Stadt als Ausgangspunkt für ihre Besuche auf den faszinierenden Grenzmärkten, wo burmesisches Kunsthandwerk und Essen feilgeboten wird.


Prasat Hin Khao Phanom Rung Historical Park

Dieser Tempelkomplex in Phanom Rung im Nordosten Thailands ist das größte und bestrestaurierte Khmer-Monument in Thailand. Die Anlage wurde zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert erbaut, wobei der größte Teil während der Regierungszeit von König Suriyavarman II. (1113-1150 n.Chr.) fertig gestellt wurde, d. h. in der Blüte der so genannten Angkor-Architektur.

Der Komplex steht auf einem erloschenen Vulkan und ist schon von weitem zu sehen. Eine wunderschöne Promenade führt zum Haupttor; daneben gibt es zahlreiche Galerien und Hallen sowie die einzigen drei in Thailand erhaltenen Naga-Brücken. Das hier zu bewundernde Kunsthandwerk repräsentiert den Höhepunkt der Khmer-Kunst und steht den Reliefs im kambodschanischen Angkor Wat in nichts nach. Phanom Rung sollte man am besten vor 10 Uhr morgens besuchen, dann ist es noch angenehm kühl, man hat ideale Lichtverhältnisse zum Fotografieren und auf dem Gelände tummeln sich nur wenige Touristen.

Phanom Rung ist nicht leicht zu erreichen, aber die Mühe lohnt sich. Von Bangkok fährt man zunächst per Zug oder Bus in 4-5 Stunden nach Khorat (auch bekannt als Nakhon Ratchasima). Dort muss man einen Bus Richtung Surin nehmen und in Ban-Ta-Ko aussteigen. Von hier verkehren Songthaews zum Tempelkomplex.


Thaleh Ban National Park

Dieser 101 qkm große Nationalpark an der thailändisch-malaiischen Grenze im Süden der Provinz Satun beheimatet die besterhaltenen Gebiete weißen Meranti-Regenwalds in ganz Südostasien. Auf dem hügeligen Terrain gibt es Höhlen, Wasserfälle, hohe Kalksteinfelsen, wunderschöne Seen und wild lebende Tiere, u. a. Rotwild, Gibbons, Makaken und viele seltene Vogelarten. Im Park kann man entweder zelten oder in einem der Langhäuser am Seeufer übernachten.

Die nächstgrößere Stadt ist Satun, 15 Busstunden von Bangkok entfernt. Von hier fahren Sammeltaxis ins etwa 40 km entfernte Wang Prajan nahe des Parkeingangs. Die restliche Strecke in den Park kann man entweder trampen oder auf eines der seltenen Sonthaews hoffen. In den Thaleh Ban National Park führt auch von Malaysia aus eine Straße.


Anreise:

Die meisten Besucher fliegen nach Bangkok, das über einen großen internationalen Flughafen verfügt. Flüge nach Thailand sind oft teuer, aber ein einzelner Flug von Thailand ins Ausland kann sehr billig sein. Füge ab und nach Thailand sind oft überbucht, es ist also unbedingt notwendig, Rück- oder Weiterflüge unmittelbar nach der Ankunft rückzubestätigen. Die Flughafensteuer für internationale Flüge beläuft sich auf rund 13 Euro, bei einem Aufenthalt von weniger als 12 Stunden wird jedoch auf die Erhebung dieser Gebühr verzichtet. Viele Besucher reisen auch auf dem Landweg von Malaysia ein. Zwischen den beiden Ländern gibt es vier Grenzübergänge: zwei an der Westküste, einer im Landesinnern und einer an der Ostküste. Es ist zwar nicht möglich, Zugtickets für die gesamte Strecke zwischen Bangkok und Kuala Lumpur oder Singapur zu kaufen, aber Expresszüge verkehren über die thailändisch-malaiische Grenze bei Pedang Besar. Die Reise schließt üblicherweise eine Übernachtung in Butterworth (Malaysia) ein, um die Anschlusszüge bequem erwischen zu können. Der feudale Eastern & Oriental Express bietet eine direkte Verbindung zwischen Bangkok und Singapur, aber dafür kostet dieses Privileg auch deutlich über 1000 Euro. Zwischen Thailand und Myanmar, Laos oder Kambodscha gibt es zahlreiche Grenzübergänge, aber nur sehr wenige Grenzübertritte - zumindest offiziell. Ausländer können ganz legal den Mekong per Fähre überqueren und in mehreren Grenzstellen aus Laos einreisen oder nach Laos weitereisen.


Unterwegs vor Ort:

Thai International Airways bietet gute Verbindungen innerhalb des Landes, aber die meisten Reisenden bevorzugen das ausgezeichnete Bus- und Zugnetz. Die Busse sind phänomenal schnell, klimatisiert und bieten einen guten Service; auch die Züge verkehren pünktlich und in kurzen Abständen, sie sind bequem, preisgünstig, aber relativ langsam. In Bangkok und den größeren Provinzhauptstädten kann man Autos, Jeeps oder Wohnmobile mieten; Motorradverleihstationen gibt es in größeren Städten und in den Touristenzentren.

Der öffentliche Transport basiert u. a. auf Taxis, Tuk-tuks (motorisierte Rikschas), Samlors(Fahrrad-Rikschas) und Songthaews (kleine Pickups). Taxis haben in Bangkok (meist) einen Taxameter und Songthaews verkehren auf festgelegten Routen, aber bei Samlors, Tuk-tuks und Taxis außerhalb Bangkoks muss man handeln und sollte sich vor der Abfahrt auf einen Preis einigen. Seit Juni 2000 gibt es öffentliche Busse nur für Frauen, um sie vor Kriminalität und sexueller Belästigung zu schützen.

Copyright © 2004 Lonely Planet Publications

Verkehrsmittel in Malaysia - Transport

Malaysian Airline System (MAS) ist die nationale Flug gesellschaft und bedient sowohl Westmalaysia als auch Sabah und Sarawak. Die Flugpreise halten sich im Rahmen, aber es ist nicht notwendig innerhalb der malaiischen Halbinsel zu fliegen, sofern man es nicht wirklich eilig hat. Nach Ostmalaysia gelangt man am günstigsten ab Johor Bahru. Dort ist Fliegen oft die einzige Möglichkeit, in abgelegene Gebiete im Landesinneren zu gelangen. Diese Flüge mit kleinen Maschinen sind vor allem während der Schulferien oft ausgebucht und auf Grund des wechselhaften Wetters unzuverlässig.

Auf der malaiischen Halbinsel stellt das effiziente, gut ausgebaute Bus netz die beste Art zu reisen dar. In Sabah verkehren Minibusse und entlang der Hauptrouten auch Überlandbusse. In Sarawak bestehen regelmäßige Busverbindungen zwischen Kuching und Miri. Über die Halbinsel führen zwei Eisenbahnlinien, die Hauptstrecke verläuft von Singapur über Kuala Lumpur und Butterworth, die so genannte Dschungeleisenbahn zweigt in Gemas ab und verläuft in Richtung Nordosten nach Kota Bharu. Die Züge sind relativ bequem und billig. Leider funktionieren nur die beiden Linien Singapur-Kuala Lumpur-Butterworth oder Gemas-Kota Bharu. In Sabah lohnt eine Fahrt mit der Schmalspureisenbahn zwischen Tenom und Kota Kinabalu durch die Schlucht des Padas River.

Überlandtaxis sind in Westmalaysia eine vergleichsweise luxuriöse, jedoch erschwingliche und effiziente Art zu reisen, sie kosten etwa das Doppelte wie Busse. Alle großen Auto vermietungen haben Niederlassungen in Kuala Lumpur. Zwischen West- und Ostmalaysia gibt es keine Schiffsverbindungen. Auf den Flüssen Sarawaks verkehren im regelmäßigen Liniendienst klimatisierte Schnellboote.

Nur in Kuala Lumpur sind Taxis mit Taxameter ausgestattet. Rikschas sind aus der Hauptstadt verschwunden, während sie in Penang und in der Provinz immer noch häufig anzutreffen sind. Das öffentliche Verkehrsnetz von Kuala Lumpur hat durch die Hochbahn LRT und die Verbannung der Luft verpestenden Minibusse an Qualität gewonnen. Dennoch sollte man vermeiden, zu den Stoßzeiten mit dem Auto oder Bus unterwegs zu sein.

Anreise nach Malaysia - Kuala Lumpur

Im Juni 1998 wurde in Sepang, 50 km südlich von Kuala Lumpur, Malaysias neuer internationaler Flughafen KLIA eröffnet. Die meisten Touristen kommen entweder hier an oder reisen über Land aus Thailand oder Singapur ein. Zudem bestehen internationale Flugverbindungen nach Penang, Johor Bharu, Kuching und Kota Kinabalu. Von Tawau in Sabah gibt es Flüge nach Kalimantan, dem indonesischen Teil Borneos.

Fünf Straßen führen nach Thailand, drei an der Westküste, eine im Zentrum und eine an der Ostküste. An der Westküste stellt zudem die Bahn eine gute Verbindung her. Nach Singapur gelangt man von Johor Bahru über den Straßendamm (Causeway), die Straßenbrücke (2nd Link) im Westen, mit Fähren von der Ostküste oder mit dem Zug. Nach Indonesien verkehren Fähren von Penang nach Medan, von Melaka nach Dumai, von Tanjung Belungkor (bei Johor Bharu) nach Pulau Batam und von Tawau nach Tarakan (Kalimantan). Zwischen Kuching (Sarawak) und Pontianak (Kalimantan) besteht zudem eine Busverbindung.

Malaysia – Sabah

Grandiose Landschaften und eine faszinierende Tierwelt sind die Hauptattraktionen in Sabah. Vor der Küste nahe der Hauptstadt Kota Kinabalu umfasst der knapp 50 qkm große Tunku Abdul Rahman Nationalpark die Inseln Gaya, Mamutik, Manukan, Sapi und Sulug mit einigen schönen Stränden.

Nördlich der Hauptstadt findet sonntags in Kota Belud einer der größten Märkte statt, die in Sabah tamu genannt werden. Hier wird alles Mögliche verkauft, von Wunderpillen bis zu Rindern.

Im Landesinneren erheben sich bis in 4095 m Höhe die zerklüfteten Granitwände des Mount Kinabalu, eine der Hauptattraktionen. Er ist einer der am leichtesten zu besteigenden Gipfel der Welt, und der Ausblick ist sensationell, besonders bei Sonnenaufgang. Nach der Bergbesteigung oder einer längeren Wanderung durch den tropischen Bergwald unterhalb des Gipfels kann man sich in den heißen Quellen bei Poring entspannen. Das Orang Utan Rehabilitationszentrum in Sepilok bei Sandakan informiert über diese vom Aussterben bedrohte Tierart und bietet die Möglichkeit, Orang Utan, die ausgewildert werden, im Dschungel anzutreffen.

Malaysia – In Sarawak

Wenn eine Stadt die Bezeichnung multikulturell verdient, dann ist es Kuching. Auf den lebendigen Märkten und in den kleinen Läden der Altstadt trifft sich ein buntes Völkergemisch aus Chinesen, Iban, Bidayuh und anderen indigenen Stämmen, Malaien, Indern, Arabern und Europäern. Das Zentrum der schnell wachsenden Stadt erstreckt sich entlang der Ufer des Sungai Sarawak, dessen träge dahinfließendes, braunes Wasser wie ein Vorbote des dschungelbedeckten Hinterlandes wirkt. Das hervorragende Nationalmuseum informiert über die ereignisreiche Geschichte und interessante Kultur dieses Teils von Borneo. Vor den Toren der Stadt locken Damai mit weißen Sandstränden, Ferienresorts und einem Kulturdorf sowie der Bako Nationalpark mit seiner faszinierenden Küstenlandschaft, Kannenpflanzen und Nasenaffen. Während mehrtägiger Touren ins Landesinnere können sich Besucher mit dem Leben der Iban vertraut machen, deren traditionelle Langhäuser noch an den Oberläufen einiger Flüsse stehen. Der Rejang River und seine Nebenflüsse sind die wichtigsten Verkehrsadern in Zentral-Sarawak. Nur wenige Touristen fahren in die Gebiete unterhalb von Kanowit und Song. Bereits vor 35 000 Jahren lebten Steinzeitmenschen in den Niah-Höhlen im Nordosten, die von Pankalan Lubang aus über einen 3 km langen Plankenweg zu erreichen sind. Ein kleines Museum enthält Ausgrabungsfunde und informiert über die Schwalbennestsammler, die in den Höhlen ihrer gefahrvollen Tätigkeit nachgehen.

Malaysia – malaiische Halbinsel

Vor der Küste des Bundesstaates Perlis liegen 104 Inseln. Vor allem die Hauptinsel Langkawi ist ein beliebtes Ziel einheimischer wie ausländischer Urlauber, denn neben den schönen Stränden lockt sie mit ihrem zollfreien Status. Zudem ist sie durch den internationalen Flughafen und zahlreiche Fähren leicht zu erreichen.

Das ruhige Taiping im Staat Perak besitzt neben dem interessanten Museum eine lebendige Altstadt mit kolonialen Gebäuden und einem lohnenswerten Nachtmarkt, aber kaum Touristen. Nicht weit entfernt wartet die historische Sultansstadt Kuala Kangsar mit einer schönen Moschee und schmucken Palästen auf. In Ipoh, der Hauptstadt von Perak, findet man elegante Herrenhäuser und eindrucksvolle Höhlentempel.

Obwohl er nur schlecht zu erreichen ist, lohnt ein Besuch des Tasik Chini, einer Seenkette im Zentrum des Bundesstaates Pahang. Die zwölf reizenden von Dschungel umgebenen und teilweise mit Seerosen bedeckten Seen eignen sich gut für Bootstouren und Wanderungen zu Dörfern der Orang Asli.

Der 4343 qkm große Nationalpark Taman Negara im Zentrum der Halbinsel nimmt Teile der Staaten Pahang, Kelantan und Terengganu ein. Er ist per Boot und auf einer Plantagenstraße ab Jerantut zu erreichen und bietet die seltene Gelegenheit, einen der ältesten, ursprünglichen tropischen Regenwälder der Erde zu besuchen. Die mannigfaltige Fauna kann auf längeren Wanderungen entlang markierter Pfade oder vom Boot aus erkundet werden.

Malaysia – Tioman Island

Dieses Postkartenidyll liegt vor der Ostküste der malaiischen Halbinsel im Südchinesischen Meer. Die Insel kann mit schönen Stränden, klarem Wasser, Korallenriffen mit einer bunten Unterwasserwelt, so gut wie unbewohnten, von Dschungel bedeckten Bergen mit kristallklaren Bächen und den dramatischen Gipfeln Batu Sirau und Nenek Semukut aufwarten. Nur wenige Menschen leben ständig auf der Insel, normalerweise halten sich hier mehr Touristen als Einheimische auf. Im Juni und August ist es am vollsten, während die Insel während der schweren Monsunregen zwischen November und Januar mehr oder weniger verlassen wirkt.

An der Westküste liegen verstreut einzelne Dörfer und eine komfortable Ferienanlage. Die Strände um Kampung Tekek und Salang sind die beliebtesten Ziele auf der Insel; Kampung Nipah, Paya, Genting oder gar Juara an der Ostküste sollte man ansteuern, wenn man seine Ruhe haben will. Tioman ist mit dem Boot ab Mersing, Tanjung Gemuk und Singapur zu erreichen. Von Kuala Lumpur und Singapur fliegen zudem kleine Maschinen das Flugfeld in Kampung Tekek an.

Malaysia – Cameron Highlands

In den 1500 bis 1800 m hoch gelegenen kühleren Bergen der Cameron Highlands im Zentrum der malaiischen Halbinsel hatten die europäischen Kolonialherren zur Erholung Hill Stations angelegt. Noch heute kommen Einheimische und Besucher hierher, um der Hitze des Tieflands zu entfliehen. Das fruchtbare Gebiet ist das Zentrum der Teeanbaus. Man kann durch den Dschungel und zu Wasserfällen wandern, Teeplantagen und schöne Gärten mit jeder Menge bunter Blumen ansehen. Aufgrund des kühlen Klimas lassen sich viele Besucher zu Aktivitäten hinreißen, die im Flachland normalerweise zu schweißtreibend sind, wie zum Beispiel zum Golf- und Tennisspielen oder zu Wanderungen. Im Grunde sind die Cameron Highlands einfach ein Ziel für alle, die das Treiben am Strand nicht mögen und ein bisschen koloniale Nostalgie genießen möchten. Die meisten billigeren Hotels befinden sich im Ort Tanah Rata. Teurere Hotels liegen zwischen Tanah Rata und Brinchang.

Malaysia – Georgetown - Penang Island

Die 285 qkm große Insel Penang vor der Nordwestküste der malaiischen Halbinsel ist die älteste britische Siedlung und heute eines der wichtigsten Urlaubsziele des Landes. Die Strände werden als die Hauptattraktion der Insel angepriesen, können aber das Versprochene zumeist nicht halten. Was an Penang aber wirklich fasziniert, ist die lebendige, 400 000 Einwohner zählende Stadt Georgetown an der Nordostküste. Sie besitzt mehr chinesisches Flair als Singapur oder Hongkong, und in den alten Gassen meint man, die Uhr sei vor 50 Jahren stehen geblieben. Es macht Spaß, durch die kompakte Stadt zu wandern. Überall trifft man auf schöne chinesische Häuser, Gemüsemärkte, Tempel, Trishaws, Mahjong-Spieler und all das übrige für Asien so typische Straßenleben.

Im Zentrum von Georgetown erheben sich die vom Zahn der Zeit angenagten Mauern des Fort Cornwallis, just an jener Stelle, wo der erste Brite Captain Light die damals so gut wie unbewohnte Insel betrat. Er richtete hier einen freien Handelshafen ein und ließ in mit dieser steinernen Befestigung sichern. Den Park innerhalb der Festungsmauern schmücken alte Kanonen, die häufig Piraten abgenommen wurden, die damals die Gegend unsicher machten. Seri Rambai, die größte und bedeutendste Kanone, hat eine bis um 1600 zurückgehende, abwechslungsreiche Geschichte vorzuweisen. Sie soll Fruchtbarkeit fördernde Kräfte besitzen, so dass viele Frauen mit Kinderwunsch Blumen in den Lauf der Kanone legen und um Nachwuchs bitten.

In Penang stehen viele kongsis, Clan-Häuser, die sowohl als Tempel als auch als Treffpunkte der Chinesen desselben Clans mit demselben Nachnamen fungieren. Von allen ist Khoo Kongsi bei weitem das schönste. Das Originalgebäude war so großartig und reich verziert worden, dass es niemanden verwunderte, als das Dach just an jenem Abend, als das Haus fertig gestellt wurde, Feuer fing. Dieses Unglück wurde als Zeichen dafür angesehen, dass das Gebäude zu grandios war. Daraufhin wurde an gleicher Stelle ein etwas weniger opulentes Gebäude errichtet. Beim Betrachten der überwältigenden Mischung von steinernen Löwen und Drachen, Statuen, Gemälden, Lampen, bemalten Kacheln und Schnitzereien fragt man sich, wie üppig das ursprüngliche Gebäude wohl ausgestattet gewesen sein muss.

Der Kuan-Yin-Teng-Tempel im Zentrum der Altstadt ist bei weitem nicht so beeindruckend aber sehr belebt. Oft verbrennen Gläubige Papiergeld in den großen Öfen vor dem Haupttempel; abends wird manchmal eine Chinesische Oper oder ein Puppentheater aufgeführt. Den besten Blick über Georgetown und die Insel hat man vom Penang Hill, der sich 830 Meter über der Stadt erhebt und auf den eine Zahnradbahn hinauffährt. Im kühlen Klima kann man im Park spazieren gehen und sich von der stickigen Hitze in der Stadt erholen. Der Ausblick ist besonders am Abend reizend, wenn im weit unten gelegenen Georgetown die Lichter angehen.

Die meisten der beliebten billigen Unterkünfte findet man an der Lebuh Chulia. Mittelklassehotels stehen vor allem an der Jalan Penang und Luxushotels an den Stränden. Es herrscht kein Mangel an chinesischen und indischen Restaurants, aber man sollte vielleicht etwas mutiger sein und die schmackhaften einheimischen Gerichte probieren, die abends an den Essensständen an der Esplanade und am Gurney Drive feilgeboten werden.

Malaysia – Melaka

Melaka mit seiner bunten Mischung aus chinesischen, portugiesischen, niederländischen und britischen Einflüssen gilt als die historisch interessanteste Stadt Malaysias. Einst befand sich hier einer der wichtigste Handelshäfen Südostasiens, der heute in die Bedeutungslosigkeit versunken ist. Antik aussehende Dschunken tuckern immer noch auf dem Fluss entlang und verleihen ihm einen zeitlosen Charme. Zudem locken chinesische Geschäftsstraßen voller Antiquitätenläden, Tempel und nostalgischer, an die früheren europäischen Herrscher erinnernder Relikte.

Das wichtigste Zeugnis aus holländischer Zeit ist das große Rote Rathaus, das Stadthuys, erbaut zwischen 1641 und 1660. Es gilt als das älteste niederländische Gebäude in Asien und weist alle charakteristischen Merkmale niederländischer Kolonialarchitektur auf, wie zum Beispiel unglaublich schwere Türen und nette Lamellenfenster. In dem Gebäude sind Regierungsbüros und das exzellente Ethnografische Museum untergebracht, das die Geschichte und Kultur des Ortes dokumentiert. In schöner Lage auf dem St. Paul's Hill stehen noch die imposanten Ruinen der St. Pauls-Kirche, die vor über 400 Jahren von den Portugiesen erbaut wurde. Sie wurde regelmäßig vom heilig gesprochenen spanischen Jesuiten Franz Xaver besucht, der hier für kurze Zeit begraben war, ehe er nach Goa in Indien verbracht wurde. Als die Holländer kamen, wurde die Kirche nicht mehr genutzt, jedoch stehen in der Ruine immer noch holländische Grabsteine. Die Briten nutzten die Kirche zweckentfremdet als Lager für Schießpulver.

Noch farbenprächtigere religiöse Architektur bietet in der Altstadt der Cheng-Hoon-Teng-Tempel, der älteste chinesische Tempel in Malaysia. Für seinen Bau wurden 1646 alle Materialien wie auch alle Handwerker aus China eingeführt. Die Altstadt Melakas lädt zu Spaziergängen ein, neben vielerlei Faszinierendem verlocken in der Jalan Hang Jebat zahlreiche Antiquitätenläden zum Stöbern.

Malaysia – Kuala Lumpur

In nur 130 Jahren wuchs Kuala Lumpur aus dem Nichts zu einer modernen, betriebsamen Stadt mit mehr als einer Million Einwohnern. Auf den ersten Blick mag KL, wie es zumeist genannt wird, wie eine der vielen modernen asiatischen Metropolen voller glänzender Wolkenkratzer erscheinen, jedoch hat es viel von dem Charakter und Lokalkolorit behalten, das in anderen asiatischen Boomtowns wie Singapur so effektiv ausradiert worden ist. In der Innenstadt gibt es eine ganze Reihe kolonialer Gebäude, eine lebendige Chinatown mit Straßenständen und abendlichen Märkten und ein geschäftiges indisches Viertel am unteren Ende der Jl. Tuanku Abdul Rahman.

Wenn in KL etwas passiert, dann zumeist im großen Rahmen. Die Zwillingstürme der Petronas Towers, des höchsten Gebäudes der Welt, beherrschen die Skyline, und auf dem Merdeka Square steht ein 95 Meter hoher Flaggenmast - der höchste der Welt. Trotz der Wirtschaftskrise, die Südostasien vor einiger Zeit erschütterte, wird weiter im großen Stil gebaut, zum Beispiel die acht Milliarden US-Dollar teure neue Hauptstadt Putra Jaya zwischen KL und dem gigantischen neuen Airport KLIA sowie ein "Ultra-Hightech-Multimedia-Superkorridor" in der Nachbarschaft.

Billige Hotels und Herbergen findet man in Chinatown und rings um die Pudu Raya Bus Station. Hotels der mittleren Preisklasse konzentrieren sich ebenfalls in Chinatown sowie an der Jalan Bukit Bintang. Am Abend werden interessante Essenstände auf dem Markt in der Chinatown und in der Jalan Alor, parallel zur Jalan Bukit Bintang, aufgebaut.

Sehenswertes in Malaysia – Sightseeing Tipps

Malaysia wird das zweite Land auf unserer Liste der zu bereisenden Ländern sein. Ich hoffe die Infos aus dem Lonely Planet werden sich während der Reise als nützlich erweisen...

Aktivitäten:

Taucher und Schnorchel enthusiasten haben die Qual der Wahl zwischen mehreren exzellenten Inseln an der Ostküste von Westmalaysia, zum Beispiel Tioman und die kleineren Nachbarinseln, Kapas, Redang und Perhentian. Die besten Tauchgebiete liegen jedoch vor der Ostküste von Sabah. Für Fahrrad fahrende Landratten empfiehlt sich die Ostküste der Halbinsel. Im Nationalpark Taman Negara kann man hervorragend wandern, angeln und Vögel beobachten, und am Tasik Chini können Dschungelwanderungen, Kanufahrten und Angeltouren organisiert werden.

In Sarawak können im Nationalpark Gunung Mulu mehrere spektakuläre Höhlen erkundet werden, darunter die 51 km lange Clearwater Cave, eine der längsten Höhlen der Welt. Hier lassen sich auch Touren für Adventure Caver arrangieren. Der Park bietet außerdem gute Wandermöglichkeiten, wobei der Headhunter's Trail nach Limbang, die Dreitagestour zu den Pinnacels und die Viertagestour auf den Gipfel des 2377 Meter hohen Gunung Mulu echte Herausforderungen darstellen. Über 30 000 Urlauber wie Bergsteigererklimmen jährlich den Mount Kinabalu. Im Turtle Islands Nationalpark, 40 km nördlich von Sandakan, kann man auf Pulau Selingan zwischen Juli und Oktober Suppenschildkröten bei der Eiablage beobachten. Nur noch selten sind an der Terengganu-Küste die riesigen Lederschildkröten zu sehen.


Sehenswertes:

Kuala Lumpur

In nur 130 Jahren wuchs Kuala Lumpur aus dem Nichts zu einer modernen, betriebsamen Stadt mit mehr als einer Million Einwohnern. Auf den ersten Blick mag KL, wie es zumeist genannt wird, wie eine der vielen modernen asiatischen Metropolen voller glänzender Wolkenkratzer erscheinen, jedoch hat es viel von dem Charakter und Lokalkolorit behalten, das in anderen asiatischen Boomtowns wie Singapur so effektiv ausradiert worden ist. In der Innenstadt gibt es eine ganze Reihe kolonialer Gebäude, eine lebendige Chinatown mit Straßenständen und abendlichen Märkten und ein geschäftiges indisches Viertel am unteren Ende der Jl. Tuanku Abdul Rahman.

Wenn in KL etwas passiert, dann zumeist im großen Rahmen. Die Zwillingstürme der Petronas Towers, des höchsten Gebäudes der Welt, beherrschen die Skyline, und auf dem Merdeka Square steht ein 95 Meter hoher Flaggenmast - der höchste der Welt. Trotz der Wirtschaftskrise, die Südostasien vor einiger Zeit erschütterte, wird weiter im großen Stil gebaut, zum Beispiel die acht Milliarden US-Dollar teure neue Hauptstadt Putra Jaya zwischen KL und dem gigantischen neuen Airport KLIA sowie ein "Ultra-Hightech-Multimedia-Superkorridor" in der Nachbarschaft.

Billige Hotels und Herbergen findet man in Chinatown und rings um die Pudu Raya Bus Station. Hotels der mittleren Preisklasse konzentrieren sich ebenfalls in Chinatown sowie an der Jalan Bukit Bintang. Am Abend werden interessante Essenstände auf dem Markt in der Chinatown und in der Jalan Alor, parallel zur Jalan Bukit Bintang, aufgebaut.


Melaka

Melaka mit seiner bunten Mischung aus chinesischen, portugiesischen, niederländischen und britischen Einflüssen gilt als die historisch interessanteste Stadt Malaysias. Einst befand sich hier einer der wichtigste Handelshäfen Südostasiens, der heute in die Bedeutungslosigkeit versunken ist. Antik aussehende Dschunken tuckern immer noch auf dem Fluss entlang und verleihen ihm einen zeitlosen Charme. Zudem locken chinesische Geschäftsstraßen voller Antiquitätenläden, Tempel und nostalgischer, an die früheren europäischen Herrscher erinnernder Relikte.

Das wichtigste Zeugnis aus holländischer Zeit ist das große Rote Rathaus, das Stadthuys, erbaut zwischen 1641 und 1660. Es gilt als das älteste niederländische Gebäude in Asien und weist alle charakteristischen Merkmale niederländischer Kolonialarchitektur auf, wie zum Beispiel unglaublich schwere Türen und nette Lamellenfenster. In dem Gebäude sind Regierungsbüros und das exzellente Ethnografische Museum untergebracht, das die Geschichte und Kultur des Ortes dokumentiert. In schöner Lage auf dem St. Paul's Hill stehen noch die imposanten Ruinen der St. Pauls-Kirche, die vor über 400 Jahren von den Portugiesen erbaut wurde. Sie wurde regelmäßig vom heilig gesprochenen spanischen Jesuiten Franz Xaver besucht, der hier für kurze Zeit begraben war, ehe er nach Goa in Indien verbracht wurde. Als die Holländer kamen, wurde die Kirche nicht mehr genutzt, jedoch stehen in der Ruine immer noch holländische Grabsteine. Die Briten nutzten die Kirche zweckentfremdet als Lager für Schießpulver.

Noch farbenprächtigere religiöse Architektur bietet in der Altstadt der Cheng-Hoon-Teng-Tempel, der älteste chinesische Tempel in Malaysia. Für seinen Bau wurden 1646 alle Materialien wie auch alle Handwerker aus China eingeführt. Die Altstadt Melakas lädt zu Spaziergängen ein, neben vielerlei Faszinierendem verlocken in der Jalan Hang Jebat zahlreiche Antiquitätenläden zum Stöbern.


Georgetown - Penang Island

Die 285 qkm große Insel Penang vor der Nordwestküste der malaiischen Halbinsel ist die älteste britische Siedlung und heute eines der wichtigsten Urlaubsziele des Landes. Die Strände werden als die Hauptattraktion der Insel angepriesen, können aber das Versprochene zumeist nicht halten. Was an Penang aber wirklich fasziniert, ist die lebendige, 400 000 Einwohner zählende Stadt Georgetown an der Nordostküste. Sie besitzt mehr chinesisches Flair als Singapur oder Hongkong, und in den alten Gassen meint man, die Uhr sei vor 50 Jahren stehen geblieben. Es macht Spaß, durch die kompakte Stadt zu wandern. Überall trifft man auf schöne chinesische Häuser, Gemüsemärkte, Tempel, Trishaws, Mahjong-Spieler und all das übrige für Asien so typische Straßenleben.

Im Zentrum von Georgetown erheben sich die vom Zahn der Zeit angenagten Mauern des Fort Cornwallis, just an jener Stelle, wo der erste Brite Captain Light die damals so gut wie unbewohnte Insel betrat. Er richtete hier einen freien Handelshafen ein und ließ in mit dieser steinernen Befestigung sichern. Den Park innerhalb der Festungsmauern schmücken alte Kanonen, die häufig Piraten abgenommen wurden, die damals die Gegend unsicher machten. Seri Rambai, die größte und bedeutendste Kanone, hat eine bis um 1600 zurückgehende, abwechslungsreiche Geschichte vorzuweisen. Sie soll Fruchtbarkeit fördernde Kräfte besitzen, so dass viele Frauen mit Kinderwunsch Blumen in den Lauf der Kanone legen und um Nachwuchs bitten.

In Penang stehen viele kongsis, Clan-Häuser, die sowohl als Tempel als auch als Treffpunkte der Chinesen desselben Clans mit demselben Nachnamen fungieren. Von allen ist Khoo Kongsi bei weitem das schönste. Das Originalgebäude war so großartig und reich verziert worden, dass es niemanden verwunderte, als das Dach just an jenem Abend, als das Haus fertig gestellt wurde, Feuer fing. Dieses Unglück wurde als Zeichen dafür angesehen, dass das Gebäude zu grandios war. Daraufhin wurde an gleicher Stelle ein etwas weniger opulentes Gebäude errichtet. Beim Betrachten der überwältigenden Mischung von steinernen Löwen und Drachen, Statuen, Gemälden, Lampen, bemalten Kacheln und Schnitzereien fragt man sich, wie üppig das ursprüngliche Gebäude wohl ausgestattet gewesen sein muss.

Der Kuan-Yin-Teng-Tempel im Zentrum der Altstadt ist bei weitem nicht so beeindruckend aber sehr belebt. Oft verbrennen Gläubige Papiergeld in den großen Öfen vor dem Haupttempel; abends wird manchmal eine Chinesische Oper oder ein Puppentheater aufgeführt. Den besten Blick über Georgetown und die Insel hat man vom Penang Hill, der sich 830 Meter über der Stadt erhebt und auf den eine Zahnradbahn hinauffährt. Im kühlen Klima kann man im Park spazieren gehen und sich von der stickigen Hitze in der Stadt erholen. Der Ausblick ist besonders am Abend reizend, wenn im weit unten gelegenen Georgetown die Lichter angehen.

Die meisten der beliebten billigen Unterkünfte findet man an der Lebuh Chulia. Mittelklassehotels stehen vor allem an der Jalan Penang und Luxushotels an den Stränden. Es herrscht kein Mangel an chinesischen und indischen Restaurants, aber man sollte vielleicht etwas mutiger sein und die schmackhaften einheimischen Gerichte probieren, die abends an den Essensständen an der Esplanade und am Gurney Drive feilgeboten werden.


Cameron Highlands

In den 1500 bis 1800 m hoch gelegenen kühleren Bergen der Cameron Highlands im Zentrum der malaiischen Halbinsel hatten die europäischen Kolonialherren zur Erholung Hill Stations angelegt. Noch heute kommen Einheimische und Besucher hierher, um der Hitze des Tieflands zu entfliehen. Das fruchtbare Gebiet ist das Zentrum der Teeanbaus. Man kann durch den Dschungel und zu Wasserfällen wandern, Teeplantagen und schöne Gärten mit jeder Menge bunter Blumen ansehen. Aufgrund des kühlen Klimas lassen sich viele Besucher zu Aktivitäten hinreißen, die im Flachland normalerweise zu schweißtreibend sind, wie zum Beispiel zum Golf- und Tennisspielen oder zu Wanderungen. Im Grunde sind die Cameron Highlands einfach ein Ziel für alle, die das Treiben am Strand nicht mögen und ein bisschen koloniale Nostalgie genießen möchten. Die meisten billigeren Hotels befinden sich im Ort Tanah Rata. Teurere Hotels liegen zwischen Tanah Rata und Brinchang.


Tioman Island

Dieses Postkartenidyll liegt vor der Ostküste der malaiischen Halbinsel im Südchinesischen Meer. Die Insel kann mit schönen Stränden, klarem Wasser, Korallenriffen mit einer bunten Unterwasserwelt, so gut wie unbewohnten, von Dschungel bedeckten Bergen mit kristallklaren Bächen und den dramatischen Gipfeln Batu Sirau und Nenek Semukut aufwarten. Nur wenige Menschen leben ständig auf der Insel, normalerweise halten sich hier mehr Touristen als Einheimische auf. Im Juni und August ist es am vollsten, während die Insel während der schweren Monsunregen zwischen November und Januar mehr oder weniger verlassen wirkt.

An der Westküste liegen verstreut einzelne Dörfer und eine komfortable Ferienanlage. Die Strände um Kampung Tekek und Salang sind die beliebtesten Ziele auf der Insel; Kampung Nipah, Paya, Genting oder gar Juara an der Ostküste sollte man ansteuern, wenn man seine Ruhe haben will. Tioman ist mit dem Boot ab Mersing, Tanjung Gemuk und Singapur zu erreichen. Von Kuala Lumpur und Singapur fliegen zudem kleine Maschinen das Flugfeld in Kampung Tekek an.

Abseits der Touristenpfade:

Auf der malaiischen Halbinsel

Vor der Küste des Bundesstaates Perlis liegen 104 Inseln. Vor allem die Hauptinsel Langkawi ist ein beliebtes Ziel einheimischer wie ausländischer Urlauber, denn neben den schönen Stränden lockt sie mit ihrem zollfreien Status. Zudem ist sie durch den internationalen Flughafen und zahlreiche Fähren leicht zu erreichen.

Das ruhige Taiping im Staat Perak besitzt neben dem interessanten Museum eine lebendige Altstadt mit kolonialen Gebäuden und einem lohnenswerten Nachtmarkt, aber kaum Touristen. Nicht weit entfernt wartet die historische Sultansstadt Kuala Kangsar mit einer schönen Moschee und schmucken Palästen auf. In Ipoh, der Hauptstadt von Perak, findet man elegante Herrenhäuser und eindrucksvolle Höhlentempel.

Obwohl er nur schlecht zu erreichen ist, lohnt ein Besuch des Tasik Chini, einer Seenkette im Zentrum des Bundesstaates Pahang. Die zwölf reizenden von Dschungel umgebenen und teilweise mit Seerosen bedeckten Seen eignen sich gut für Bootstouren und Wanderungen zu Dörfern der Orang Asli.

Der 4343 qkm große Nationalpark Taman Negara im Zentrum der Halbinsel nimmt Teile der Staaten Pahang, Kelantan und Terengganu ein. Er ist per Boot und auf einer Plantagenstraße ab Jerantut zu erreichen und bietet die seltene Gelegenheit, einen der ältesten, ursprünglichen tropischen Regenwälder der Erde zu besuchen. Die mannigfaltige Fauna kann auf längeren Wanderungen entlang markierter Pfade oder vom Boot aus erkundet werden.


In Sarawak

Wenn eine Stadt die Bezeichnung multikulturell verdient, dann ist es Kuching. Auf den lebendigen Märkten und in den kleinen Läden der Altstadt trifft sich ein buntes Völkergemisch aus Chinesen, Iban, Bidayuh und anderen indigenen Stämmen, Malaien, Indern, Arabern und Europäern. Das Zentrum der schnell wachsenden Stadt erstreckt sich entlang der Ufer des Sungai Sarawak, dessen träge dahinfließendes, braunes Wasser wie ein Vorbote des dschungelbedeckten Hinterlandes wirkt. Das hervorragende Nationalmuseum informiert über die ereignisreiche Geschichte und interessante Kultur dieses Teils von Borneo. Vor den Toren der Stadt locken Damai mit weißen Sandstränden, Ferienresorts und einem Kulturdorf sowie der Bako Nationalpark mit seiner faszinierenden Küstenlandschaft, Kannenpflanzen und Nasenaffen. Während mehrtägiger Touren ins Landesinnere können sich Besucher mit dem Leben der Iban vertraut machen, deren traditionelle Langhäuser noch an den Oberläufen einiger Flüsse stehen. Der Rejang River und seine Nebenflüsse sind die wichtigsten Verkehrsadern in Zentral-Sarawak. Nur wenige Touristen fahren in die Gebiete unterhalb von Kanowit und Song. Bereits vor 35 000 Jahren lebten Steinzeitmenschen in den Niah-Höhlen im Nordosten, die von Pankalan Lubang aus über einen 3 km langen Plankenweg zu erreichen sind. Ein kleines Museum enthält Ausgrabungsfunde und informiert über die Schwalbennestsammler, die in den Höhlen ihrer gefahrvollen Tätigkeit nachgehen.


Sabah

Grandiose Landschaften und eine faszinierende Tierwelt sind die Hauptattraktionen in Sabah. Vor der Küste nahe der Hauptstadt Kota Kinabalu umfasst der knapp 50 qkm große Tunku Abdul Rahman Nationalpark die Inseln Gaya, Mamutik, Manukan, Sapi und Sulug mit einigen schönen Stränden.

Nördlich der Hauptstadt findet sonntags in Kota Belud einer der größten Märkte statt, die in Sabah tamu genannt werden. Hier wird alles Mögliche verkauft, von Wunderpillen bis zu Rindern.

Im Landesinneren erheben sich bis in 4095 m Höhe die zerklüfteten Granitwände des Mount Kinabalu, eine der Hauptattraktionen. Er ist einer der am leichtesten zu besteigenden Gipfel der Welt, und der Ausblick ist sensationell, besonders bei Sonnenaufgang. Nach der Bergbesteigung oder einer längeren Wanderung durch den tropischen Bergwald unterhalb des Gipfels kann man sich in den heißen Quellen bei Poring entspannen. Das Orang Utan Rehabilitationszentrum in Sepilok bei Sandakan informiert über diese vom Aussterben bedrohte Tierart und bietet die Möglichkeit, Orang Utan, die ausgewildert werden, im Dschungel anzutreffen.


Anreise:

Im Juni 1998 wurde in Sepang, 50 km südlich von Kuala Lumpur, Malaysias neuer internationaler Flughafen KLIA eröffnet. Die meisten Touristen kommen entweder hier an oder reisen über Land aus Thailand oder Singapur ein. Zudem bestehen internationale Flugverbindungen nach Penang, Johor Bharu, Kuching und Kota Kinabalu. Von Tawau in Sabah gibt es Flüge nach Kalimantan, dem indonesischen Teil Borneos.

Fünf Straßen führen nach Thailand, drei an der Westküste, eine im Zentrum und eine an der Ostküste. An der Westküste stellt zudem die Bahn eine gute Verbindung her. Nach Singapur gelangt man von Johor Bahru über den Straßendamm (Causeway), die Straßenbrücke (2nd Link) im Westen, mit Fähren von der Ostküste oder mit dem Zug. Nach Indonesien verkehren Fähren von Penang nach Medan, von Melaka nach Dumai, von Tanjung Belungkor (bei Johor Bharu) nach Pulau Batam und von Tawau nach Tarakan (Kalimantan). Zwischen Kuching (Sarawak) und Pontianak (Kalimantan) besteht zudem eine Busverbindung.


Unterwegs vor Ort:

Malaysian Airline System (MAS) ist die nationale Flug gesellschaft und bedient sowohl Westmalaysia als auch Sabah und Sarawak. Die Flugpreise halten sich im Rahmen, aber es ist nicht notwendig innerhalb der malaiischen Halbinsel zu fliegen, sofern man es nicht wirklich eilig hat. Nach Ostmalaysia gelangt man am günstigsten ab Johor Bahru. Dort ist Fliegen oft die einzige Möglichkeit, in abgelegene Gebiete im Landesinneren zu gelangen. Diese Flüge mit kleinen Maschinen sind vor allem während der Schulferien oft ausgebucht und auf Grund des wechselhaften Wetters unzuverlässig.

Auf der malaiischen Halbinsel stellt das effiziente, gut ausgebaute Bus netz die beste Art zu reisen dar. In Sabah verkehren Minibusse und entlang der Hauptrouten auch Überlandbusse. In Sarawak bestehen regelmäßige Busverbindungen zwischen Kuching und Miri. Über die Halbinsel führen zwei Eisenbahnlinien, die Hauptstrecke verläuft von Singapur über Kuala Lumpur und Butterworth, die so genannte Dschungeleisenbahn zweigt in Gemas ab und verläuft in Richtung Nordosten nach Kota Bharu. Die Züge sind relativ bequem und billig. Leider funktionieren nur die beiden Linien Singapur-Kuala Lumpur-Butterworth oder Gemas-Kota Bharu. In Sabah lohnt eine Fahrt mit der Schmalspureisenbahn zwischen Tenom und Kota Kinabalu durch die Schlucht des Padas River.

Überlandtaxis sind in Westmalaysia eine vergleichsweise luxuriöse, jedoch erschwingliche und effiziente Art zu reisen, sie kosten etwa das Doppelte wie Busse. Alle großen Auto vermietungen haben Niederlassungen in Kuala Lumpur. Zwischen West- und Ostmalaysia gibt es keine Schiffsverbindungen. Auf den Flüssen Sarawaks verkehren im regelmäßigen Liniendienst klimatisierte Schnellboote.

Nur in Kuala Lumpur sind Taxis mit Taxameter ausgestattet. Rikschas sind aus der Hauptstadt verschwunden, während sie in Penang und in der Provinz immer noch häufig anzutreffen sind. Das öffentliche Verkehrsnetz von Kuala Lumpur hat durch die Hochbahn LRT und die Verbannung der Luft verpestenden Minibusse an Qualität gewonnen. Dennoch sollte man vermeiden, zu den Stoßzeiten mit dem Auto oder Bus unterwegs zu sein.


Copyright © 2004 Lonely Planet Publications

7.01.04

Youth Hostels in Singapur - Jugendherbergen

Hier eine Liste von Hostels in Singapur aus dem Lonely Planet:

  • www.waterloohostel.com.sg

  • www.ymca.org.sg (28,88 S$ Dormroom)

  • www.the-inncrowd.com (18S$ Dormroom, 48 S$ Doppelzimmer komplett)

  • www.betelbox.com (18S$ Dormroom)

  • www.nsshotel.com (17S$ Dormroom, 53 S$ Doppelzimmer komplett)
  • Ich werde diese Liste immer wieder mal aktualisieren. Andere Hosteltipps sind immer willkommen.

    4.01.04

    Local Guide Führer Angkor Wat

    Dank des Tipps von Stefan & Konrad auf Koh Phi Phi haben wir gestern einen Guide organisiert, der uns bei unserer Tour durch die zahlreichen Tempelanlagen unterstuetzt. Dadurch konnten wir auch einer der weiteren Scam-Varianten ausweichen. Da unser netter Herr Fahrer und Guide in einer Person ist, zahlen wir nur 20 US$. In der Regel muss man aber die Leute separat anheuern und meistens haelt dann der Guide komplett seinen Mund und der Fahrer darf in gebrochenem Englisch einem die Sehenswuerdigkeiten erklaeren. Da kosten dann beide Personen je 20 US$. Er ist wirklich sehr zu empfehlen!

    Sobald wir die Gelegenheit dazu haben, die Visitenkarte unseres Guides einzuscannen (und hochzuladen), werden wir dies tun. Vielleicht verirrt sich ja mal ein Angkor-Reisender auf diese Seite und organisiert sich dadurch diesen Guide, der es wirklich verdient hat, weiterempfohlen zu werden.

    [Edit: Hier findet ihr die Kontaktdetails von unserem Guide]

    Mr. Chhom Samithy

    531 Group 6 Salakanseng
    Siem Reap Angkor
    Cambodia

    Tel: 012 958 454 und (855) 12 958 454
    E-Mail: cchom_samithy@yahoo.com und cchomsamithy@yahoo.com


    Ein paar Gruende:

  • Fluessiges Englisch

  • Billiges Einkaufen von Getraenken zum Preis fuer Kambodschaner (3 Liter Wasser fuer 0,50 US$ anstatt 3 US$) ...

  • ... und Medikamenten (Einsparpotenzial nicht bekannt, aber sicher aehnlich hoch)

  • Eine Restaurantempfehlung (Khmer Kitchen Restaurant), wo man sehr gut und billig essen kann

  • Zahlreiche Tipps und und und...
  • Digitalvoodoo Netzwerk

    Insgesamt gibt es in diesem Blog bislang 172 Einträge und 388 Kommentare. Hoffentlich werden es bald mehr :-)

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