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26.09.04

Die Tempel von Luang Prabang und www.airasia.com

Harry und ich sind fix und fertig... wir haben uns heute um die 20 Tempel und Wats hier in Luang Prabang angesehen, da wir ja nicht viel Zeit in diesem Staedtchen verbringen koennen... um genau zu sein fahren wir heute abend um 19:30 Uhr mit dem V.I/P. Bus (schrecklich wichtig) zuerueck nach Vientiane um von dort um 8 Uhr mrgens mit Air Laos nach Hanoi (vietnam) zu fliegen... wie Harry schon geschrieben hatte haben wir uns gegen den 30 Stunden Horror-Bustrip von Vientiane nach Hanoi entschieden, von dem sogar im Lonely Planet dringends abgeraten wird... dann zahlen wir doch lieber einmal 80 EUR und kommen erholt in Vietnam an.

Lustig ist auch, was wir heute fuer Angebote in der Travel Agency gesehen haben: da gab es zum Beispiel Busreisen von Luang Prabang nach Ho Chi Minh City die mit 2 Tagen und einer Nacht angegeben war... im Public Bus versteht sich... wer tut sich bitte sowas an? Low Budge Reise ok, aber man will doch auch Spass haben oder?


Naja, jedem das Seine... Harry und ich checken eben noch die unglaublich guenstigen Fluege auf www.airasia.com...

Da gibt es Fluege von Singapur nach Bangkok fuer 18 Eur und von Bangkok nach Macau fuer laecherliche 15 EUR... ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh und wir quaelen uns bald 200 Stunden im Bus rum... aber wir wolten ja so viel Strecke wie moeglich am Boden und "landestypisch" zuruecklegen :-)

Leider hat sich uns immer noch nicht ganz eroeffnet warum diese Stadt zum Unesco Weltkulturerbe gehoert? Ok, die vielen uralten Tempel sind echt beeindruckend, aber ansonsten ist das hier einfach eine verschlafene Stadt in Laos (eine von vielen)... vielleicht sind wir aber auch einfach nur erdrueckt von all den Eindruecken, die wir in den letzten 7 Wochen hatten... wer soll all das verarbeiten?

Wir hoffen, dass das Lesen des Weblogs dabei helfen wird :-)

Drueckt uns die Daumen, dass wir unseren morgigen Flug noch erwischen, das wird sicher knapp wie der Travel Agent gemeint hat: "If god will you'll catch your flight... it depends if there have been landslides and rain the night before..."

Sehr ermutigend :-)

Liebe Gruesse

Chris & Harry

25.09.04

Luang Prabang - 200 Gramm Unesco-Kulturerbe, am Stueck bitte!

Schande ueber unser Haupt! Anders laesst es sich wohl nicht die Tatsache ausdruecken, dass wir es wohl tatsaechlich vollbringen werden, Laos gerade mal 6 Tage unserer Reise zu widmen.

Vientiane 1 Tag, Vang Vieng 3 Tage, Luang Prabang 1,5 Tage, dann zurueck nach Vientiane und mit dem Flugzeug nach Hanoi (teuer, aber extrem zeitsparend). Dem Laos-Kenner und -Liebhaber wird sich sicher der Magen umdrehen angesichts einer solchen Ignoranz gegenueber dem Angebot, das einem das Land bietet.

Neben mir hockt gerade ein Moench im Internet-Cafe und checkt seine Emails. Anscheinend geht doch nicht saemtlicher Fortschritt an Laos vorbei. Auf unserem Weg hierher haette man aber genau das Gegenteil behaupten koennen.

Fuer die ca. 180km von Vang Vieng haben wir knapp 6 Stunden gebraucht, was einerseits an 3 (!) Pausen lag, aber auch am Durchschnittstempo von 40km/h. Die Strasse an sich war in gutem Zustand, aber es ging bergauf und bergab, wodurch wir aber auch in den Genuss von wirklich erstklassigen Ausblicken auf die fast unberuehrten Taeler kamen. Alle paar Kilometer gabs ein kleines Dorf mit vielleicht je 50 Einwohnern, die wohl den ganzen Tag damit beschaeftigt sind, nichts zu tun. Und wenn sie doch was tun, dann sehr langsam.
Wir sind voll erwischt worden von diesem Land, wo wir bisher an einer Hand die Leute abzaehlen koennen, die etwas schneller zu Fuss unterwegs waren. Der ganze Lebensfluss scheint irgendwie gebremst und so fuehlen wir uns bereits wie diejenigen Asiaten, die innerhalb von einer Woche ganz Europa abklappern.

Es ist zwar kein schlechtes, zumindest aber ein komisches Gefuehl, einen solchen Stilbruch zu den oertlichen Gepflogenheiten an den Tag zu legen. Die morgige Sightseeing-Tour quer durch die Stadt wird weiter ihren Teil dazu beitragen. Ein Tag muss reichen, um hier die wichtigsten Sehenswuerdigkeiten zu betrachten und einen Eindruck zu erlangen, warum die Stadt vor einigen Jahren zum Unesco-Kulturerbe erklaert wurde. Bisher blieb uns dies verborgen, aber vielleicht liegts einfach nur an einer gewissen Muedigkeit nach der Fahrt.

Wir werden dann mal die Strassen unsicher machen und wenn alles perfekt klappt, kommt der naechste Eintrag bereits aus Vietnam. Drueckt uns also die Daumen.

Viele Gruesse aus Luang Prabang
Harry & Chris

@Melanie: Ist meine Mail von heute angekommen?

24.09.04

Militaertraining fuer Klaustrophobiker in Vang Vieng

Liebe Freunde...

leider bin ich heute viel zu faul irgend etwas zu schreiben. Ich hoffe ihr verzeit mir das, denn ich bin echt fix und fertig vom gestrigen Tag. Wir verbrachten wie bereits erwahnt den Tag damit mit dem Kajak herumzupaddeln... tja, und von den Beerstationen habe ich euch auch erzaehlt... zuviel Bier... dann abends auch noch mit den Einheimischen in der Disko und auf dem Flugfeld gefeiert bis zum Abwinken... Kater laesst gruessen, aber solange man jung ist geht das ja noch :-)

Highlight der gestrigen Tour war ber auf jeden Fall die "Hoehlenwanderung", wobei man hier weniger von Wanderung sondern eher von Militaertraining sprechen muesste. Als uns unser Guide zum Hoehlenengang brachte fragten wir ersteinmal wo er denn ueberhaupt sein, also der Eingang... er deutete nur auf ein kleines Loch im Felsen, das sich im Felsen befand... und das ganze unter Wasser! Wir also in die Tubes rein und dem Guide gefolgt. Tief Luft geholt und durch waren wir... ein fantastischer Anblick, in einer Hoehle zu schwimmen, die ihr Tageslicht nur Unterwasser bekommt... unheimlich irgendwie ^_^

Innen haben wir uns dann an einem Seil entlang gezogen, waehrend unser Guide damit beschaeftigt war die Lampe wieder zum Laufen zu bringen (angetrieben von einer Autobaterie).nach 30 Metern war das wasser dann so seicht, das man zu Fuss weiter gehen konnte. Jetzt merkten wir auch zum ersten mal warum es doch sinnvoll ist diese laecherlichen blauen Schutzhelme zu tragen :-) Harry ujnd meinereiner stiessen staendig gegen die Hoehlendecke, die immer niedriger wurde bis wir anfangen mussten zu kriechen... doch das war erst der Anfang... ab hier wurde es fuer Klaustrophobiker echt grausam. Total vermatscht durch das Kriechen (meine Badehose war vorher weiss) dachten wir, dass wir am Ende der engen Hoehle angelangt waeren: es war nur noch eine horizontale, ellipsenartige Oeffnung mit einer Hoehe von 40 cm zu sehen, als unmoeglich fuer so grosse Leute wie uns da durch zu kommen... das dachten wir zumindest. Doch dann legte sich der Guide auf den Ruecken und began sich durch die Oeffnung hindurchzurollen... man man man, ich habe ja sonst keine Platzangst, aber wenn man merkt, dass einem die Schultern im Felsen fast haengen bleiben, dann kann es einem auch ganz anders zu Mute werden...

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22.09.04

Tubing, Caving, Kayaking und Happy Shakes in Vang Vieng - Laos

Gestern hatten wir schon unsere Tickets fuer den Trip von Vientiane nach Vang Vieng bei einer privaten Busgesellschaft gekauft (keine oeffentlichen), da im vergangenen Jahr einige ungeklaerte Anschlaege auf oeffentliche Busse auf der Route 13 in Laos veruebt wurden. Aber macht euch jetzt mal keine Sorgen liebe Daheimgebliebenen und Erzeuger, wir sind heil angekommen ohne ausgeraubt oder gar weggebombt worden zu sein :-)

Aber leider gab es wieder asientypisch etwas Bus-gescame... man wie ich das liebe... es waere auch echt mal zuviel verlangt, wenn man das bekommt wofuer man bezahlt hat *kotz*

Gebucht hatten wir wie gesagt bei einer privaten Busgesellschaft, um genau zu sein ein VIP Bus der um 7.30 Uhr von Vientiane abfahren sollte... wir also um kurz nach 6 Uhr morgens aus den Federn (wir hatten uns den Luxus gegoennt und haben im Zimmer durch die Aircon gefroren... das hat man nicht jeden Tag in Asien) und ab zum Auschecken. Am Vorabend hatten wir den Typen an der Reception noch gefragt ob man evtl. auch vor 7 Uhr Fruehstueck (wofuer wir bezahlt hatten) bekommen koennte... er meinte "nein", da die Koechin noch nicht da sei... naja, ich schweife wieder ab.

Also wir runter zur Rezeption um Viertel vor Sieben und was sehen wir da? 2 Touris stopfen sich ihr American Breakfast rein und wir sollen hungern???? Nicht mit uns! Harry wurde zum Bestellen beordert waehrend ich die Auscheckformalitaeten erledigte... man, ich hasse es mein Fruestueck in 5 Minuten verschlingen zu muessen, aber bezahlt ist bezahlt... man koennte denken wir sind waschechte Schwaben und keine Bayern.

So, jetzt muss ich aber mal zum Punkt kommen. Fakt ist letztendlich, das wir um 7 wie verabredet am Bahnhof waren um in den Bus einzusteigen... doch leider war weit und breit keiner da. Kurz spaeter kam ein Laote (heissen die so?!?!?) und meinte der Bus fahre nicht von hier sondern von wo anders ab... klasse Aussage, typisch Asiate... wir also auf den Pickup samt Gepaeck und knapp 15 Minuten spaeter am anderen Bahnhof, der aber sehr nach "Einheimischen"-Bahnhof aussah. Dort wurde uns dann gesagt, dass "unser" Bus leider erst um 9 Uhr abfahrt. Na spitze, und deswegen mussten wir zu so unmenschlicher Zeit aus den Federn...

Unser Bus war schon in Ordnung und die Fahrt hat auch nur ca. 4 Stunden gedauert, aber es war echt lustig zu sehen, wie die lokale Bevoelkerung reist: Ein Bus, vollgequetscht mit Menschen. Dazwischen Saecke mit Reis oder Tieren. Wenn in die Fahrgastkabine nichts mehr passt wird das Dach des Buses beladen. Dort findet man dann so lustige Sachen wie Motorraeder, Reissaecke oder sogar Couchgarnitouren... ob das dem TUEV gefallen wurde :-)

Da wir schon um 13 Uhr hier in Vang Vieng, der Drogenhochburg Laos', ankamen, hatten wir noch genuegend Zeit das Dorf etwas zu erkunden. Ausgestiegen sind wir direkt an dem Rollfeld, welches die Amerikaner waehrend des Vietnamkriegs hier gebaut hatten. Von dort aus folgten wir direkt der Empfehlung des Lonely Planet hin zu den "Riverside Bungalows".

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21.09.04

Hacker, Bumrungrad Hospital Bangkok und das leckere Beer Lao

Liebe Freunde,

nach 4 grausamen Tagen ohne unserer Berichterstattung muss es euch eigentlich ziemlich elend zu Mute sein... wer kann es euch auch veruebeln ;-)

Spass beiseite. Ihr werdet sicher gemerkt haben, dass seit vergangenen Freitag nur noch ein verstuemmeltes Weblog zu sehen war *shock*... zu sehen war nur noch die Indexseite, jedoch aber ohne Eintraege. Nach Durchsehen meiner Logfiles bin ich mir ziemlich sicher, dass ein bescheuerter, pickliger, nachtaktiver Hacker nichts Besseres zu tun hatte als eine kleine private Seite zu loeschen... gerettet hat mich da nur mein Top Provider, den ich an dieser Stelle mal wieder loben will (all-inkl.com)... die Leute vom Support haben mir trotz tausender Kilometer Entfernung sofort auf meine E-Mails geantwortet und so auch das letzte Backup aufgespielt.

Verloren gegangen sind somit nur die letzten 5 Kommentare von euch... der Rest ist aber zum Glueck da... Lieber Hacker, ich hoffe du hattest deinen Spass und suchst dir nun ein neues "Opfer" wenn du mal wieder Langeweile verspuerst. Alle Datenbankpasswoerter sind nun abgaendert.

Da das nun geklaert ist koennen wir nun auch endlich wie gewohnt mit unserer Berichterstattung fortschreiten. Harry sollte eigentlich gerade dabei sein zu erzaehlen wie wir heute nach Laos gekommen sind.

Zu Bangkok wird es spaeter mal mehr Eintraege geben, wenn wir mehr Zeit haben. Eins soll aber gesagt sein: Harry und ich hatten parallel eine "Magenverstimmung" wegen der wir in das coolste Krankenhaus aller Zeiten gefahren sind... das Bumrungrad Hospital in Bangkok. Als Slogan verwenden sie folgenden Spruch: "The only international accredited Hospital in Asia" sowie "World Class Medicine... World Class Service"

Und das ist auch wirklich so. Wenn man das "Krankenhaus" betritt denkt man als erstes man waere in einem luxioroesen 5-Sterne Hotel gelandet, nur besser eigentlich... als erstes ist uns im Erdgeschoss der McDonalds sowie der feine Starbucks aufgefallen... warum gibts sowas nicht in Deutschland? Ueberhaupt kein Krankenhausmief, tolle Atmosspahre und superfreundliches Personal... was will man mehr?

Aber macht euch keine Sorgen, uns geht es inzwischen wieder prachtig und dank Auslandsversicherung hat uns der Besuch nichts gekostet. Noch eine kleine Stilbluete zum Schluss: Als ich mit dem thalaendischen Doktor gesprochen hatte fragte er zum Schluss noch woher ich denn aus Deutschland kaeme. Als ich ihm Munich antwortete meinte er ganz laessig: "Ah, Muenchen, I know... yesterday startet your Octoberfest..."

Wenigstens noch etwas neben unseren deutschen Luxsautos, dass fast jedem im Ausland ein Begrif ist :-)

Ab sofort gibts dann natuerlich wieder regelmaessig Eintrage, versprochen.

Viele liebe Gruesse aus Vientiane am Mekong River

Euer Chris & Harry

PS: So aergerlich, dass wir wg. Antibiotika erst morgen das Beer Lao trinken duerfen... mhhh, das schmeckt so gut :-)

Goodbye Thailand, Hello Laos!

Nach zusammengerechnet 4 Wochen (unterbrochen durch den kurzen Abstecher nach Kambodscha) haben wir nun endgueltig Thailand hinter uns gelassen. Es war eine sehr abwechslungsreiche Zeit, die wir wirklich genossen haben. Von so manchem Scammer abgesehen waren die Leute ueberwiegend freundlich - so wie man das auch erwartet.

Die letzten Tage in Bangkok haben wir noch mit etwas Sightseeing verbracht. Das Shoppen fiel leider deutlich geringer aus, als wir uns das vorgenommen hatten, da sich das Angebot weniger vielfaeltig als erwartet darstellte. Jeder Haendler hatte in etwa das gleiche Angebot an gefaelschtem und sonstigem Gut. Halb so schlimm, wir haben zumindest unsere warmen Sachen fuer Laos und ausserdem kommen wir ja noch nach Shenzhen. Da wird das grosse Kaufhaus wieder German Bargaining vom Allerfeinsten erleben. :)

Von Bangkok aus gings mit dem Nachtbus zur Friendship Bridge in der Naehe von Nong Khai. Dies ist eine gar nicht mal so kleine Bruecke ueber den Mekong und an jedem Ende befindet sich die dazugehoerige Grenzstation. Aus Zeitgruenden waren wir leider gezwungen, auf eine der Travel Agencies in der Kao San Road zurueckzugreifen. Bisher hatten wir eigentlich immer dann die besten Reisen, wenn wir es auf eigene Faust gemacht haben, mit Agencies gabs dagegen immer Probleme oder Scammerei.

So sollte es auch dieses Mal sein. Abfahrtszeit angeblich um 19 Uhr abends. Kurz nach diesem Zeitpunkt wurden wir dann von einem aeusserst relaxten Typen dort abgeholt. Relaxt deshalb, weil er es nicht sonderlich eilig hatte und selbst ein ueberzeugter Langsamschlurfer wie ich hatte Probleme, ihm nicht staendig auf die Fersen zu treten. Irgendwann kamen wir dann an einer anderen Agency an, wo sich der Sammelpunkt fuer alle anderen Touris aus der Kao San Road befand. Abfahrt auf einmal erst um 20:30 Uhr, also erstmal ueber eine Stunde auf unbequemen Stuehlen rumhocken, da mit den grossen Backpacks rumlatschen keine Alternative war. Rein zufaellig war auch noch ein Restaurant an die Agency angeschlossen. Sowas aber auch ...

Die Busfahrt selber war dann in Ordnung, nur an der Grenze gabs wieder denselben Muell wie in Kambodscha. 30 Doller kostet so ein Visum fuer Laos normalerweise. Macht eigentlich 1200 Baht. Fuer den Supersonderservice, unsere Unterlagen 5 Meter weit zum Grenzpersonal zu tragen und "alles" fuer uns zu erledigen, wurde in einem abgelegenen Restaurant der Spitzentarif von 1500 Baht offeriert. Einige haben natuerlich brav gezahlt, wir als alte Hasen sind direkt zum Immigration Office gelatscht und haben ein paar Euro gespart.
Ueber den Ausreisestempel fuer 20 Baht konnten wir dann auch richtig lachen (den gibts natuerlich offiziell nicht). Und weils uns noch nicht reichte, so toll zu sein *g*, sind wir dann auch noch an der Kabine auf Laos-Seite, wo "Entry Fee" draufstand, einfach mal auf bloed vorbeigeschlichen. Wieder 250 Baht gespart. Huldigungen bitte in die Comments. :)

Angekommen sind wir dann in Vientiane, der Hauptstadt von Laos (mit mickrigen 130.000 Einwohnern), gegen halb 10 in der Frueh. Praktischerweise wurden wir 20 Meter vor dem Guesthouse, wo wir hin wollten, abgeladen. Aircon, warme Dusche, ordentliche Betten, Fernseher, sauberes Bad (zumindest bis wir ankamen), 15 Dollar pro Nacht ... sicher kein Schnaeppchen, aber noch ok.
Sportlich wie wir sind, haben wir uns doch dann tatsaechlich Fahrraeder ausgeliehen. Die Stadt ist dafuer klein genug und da wir eh auf kaum Einmaliges hier spekulierten, kam uns ein bisschen Bewegung ganz recht.
Erstes Ziel: Bank. Geld tauschen. Guenther Jauch waer stolz auf uns, denn ab heute sind wir Millionaere. Leider nicht in Euro, sondern nur in Kiep, aber das muss ja keiner wissen. Auf jeden Fall laufen wir jetzt beide mit einem dicken Buendel Geld rum, denn der groesste Schein hat gerade mal einen Wert von 20.000 Kiep.

Auf zum Busbahnhof, Ticket gekauft, morgen um 7.30 in der Frueh gehts dann in ca. 4 Stunden weiter nach Vang Vieng. Die Busse und Strassen sind leider nicht mehr so toll wie in Thailand, aber immerhin hocken wir nicht im Pickup auf Holzbaenken, wie das die Einheimischen oder so manche Hardcore-Backpacker machen.

Nachdem wir die beiden angepriesenen "Must-Sees" Anousavari Monument und That Luang besichtigt hatten, haben wir uns entschlossen, die Sightseeing-Tour abzukuerzen und lieber erstmal der Mittagshitze zu entfliehen. Nach sehr leckerem Mittagessen (hier muss man mal den Franzosen danken, dass sie ihre Kueche hier gelassen haben) haben wir uns dann erstmal ins Internetcafe zurueckgezogen, um das Weblog zu retten. Wie man sieht, erfolgreich. :)

Sicherlich kann man hier noch so einiges sich anschauen, aber zum Tempel-Gucken fahren wir eh noch nach Luang Prabang (ein Unesco-Weltkulturerbe) und den Mekong sehen wir dann auf der Speedboatfahrt von Laung Prabang zurueck nach Vientaine zur Genuege. Man muss nunmal Prioritaeten setzen.

So, das waers dann fuers Erste.

Viele Gruesse aus Laos.
Harry & Chris

20.03.04

Laos Fakten & Informationen

Laos, Demokratische Volksrepublik Laos, Staat in Südostasien. Laos grenzt im Norden an China und Vietnam, im Osten an Vietnam, im Süden an Kambodscha, im Westen an Thailand und im Nordwesten an Myanmar. Die Gesamtfläche des Landes beträgt 236 800 Quadratkilometer. Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Vientiane.

Hier die Gliederung der anderen Artikel zu Laos:

  • Klima, Flora & Fauna

  • Bevölkerung

  • Verwaltung und Politik

  • Wirtschaft

  • Geschichte
  • Bei weiteren Fragen könnt ihr gerne einen Kommentar hinterlassen.

    Laos' Klima, Flora & Fauna

    Laos ist der einzige südostasiatische Staat ohne Zugang zum Meer.


    Physische Geographie

    Laos ist überwiegend gebirgig, nur der Südwesten des Landes wird von Tiefland eingenommen. Ein lang gestrecktes Gebirgsland durchzieht Laos von Nordwesten nach Südosten. Im Norden befinden sich die höchsten Erhebungen des Landes, darunter auch der 2 819 Meter hohe Phou Bia als höchster Gipfel. Zwischen den von markanten Schluchten gegliederten Bergketten sind mehrere Hochebenen entwickelt, zu denen auch die so genannte Hochebene der Tonkrüge (Tran-Ninh-Plateau) gehört. Die Verlängerung dieses Gebirgslandes nach Südosten bildet die bis rund 2 000 Meter hohe Annamitische Küstenkette, über die Teile der Grenze zu Vietnam verlaufen. Nach Westen fällt dieses Gebirge in Terrassen auf eine Höhe von circa 500 Metern ab.

    Im Südwesten von Laos erstreckt sich das Tiefland des Mekong, des wichtigsten Flusses in Laos, mit großräumigen fruchtbaren Ebenen. Aus Thailand kommend erreicht er die Landesgrenze im Nordwesten, fließt in südlicher Richtung entlang der laotisch-thailändischen Grenze und überquert schließlich im Süden die Grenze nach Kambodscha.


    Klima

    In Laos herrscht tropisches Klima, aufgrund der großen Höhenerstreckung können beträchtliche Temperaturunterschiede auftreten. Das Niederschlagsgeschehen wird durch den Monsun bestimmt. Von Mai bis Oktober bringt der Südwestmonsun Jahresniederschläge von mehr als 2 000 Millimetern, in windexponierten Hanglagen können 4 000 Millimeter überschritten werden. Von November bis Februar ist es wesentlich trockener und mit mittleren Monatstemperaturen zwischen 17 und 22 °C auch relativ kühl. In der Vormonsunzeit (März/April) ist es heiß, die mittleren Monatstemperaturen liegen dann zwischen 28 und 33 °C.


    Flora und Fauna

    Laos ist etwa zur Hälfte bewaldet. Es finden sich sowohl Regenwälder mit tropischen immergrünen Pflanzen als auch Monsunwälder mit gemischten Beständen an immergrünen und Laub werfenden Bäumen wie Teak- und Eisenholzbäumen. In gebirgigen Lagen gedeihen Laubwälder mit Eichen und subtropischen Kiefern, Plateaus sind mit Savannen oder Grasland bestanden. Insbesondere die Waldgebiete sind Lebensraum einer Vielzahl von Tierarten, dazu gehören große Raubtiere wie Leoparden, Tiger, Nebelparder und Malaienbären sowie Wildrinder wie der Kouprey und das erst 1993 als Spezies entdeckte Vu-Quang-Rind, aber auch Primaten, z. B. Kleideraffen und Plumploris. Wie in den Nachbarstaaten werden asiatische Elefanten als Lasttiere eingesetzt, frei lebende Tiere dieser Art gibt es in dem als „Land der Elefanten” bezeichneten Laos nur noch in geringer Zahl; zur Großsäugerfauna gehören außerdem Nashörner.

    Die teils großflächigen Entwaldungen in der Vergangenheit zogen eine Reihe gravierender Umweltschäden nach sich. Sie führten z. B. in manchen Gebieten zu einem starken Absinken des Grundwasserspiegels, was die prekäre Trinkwassersituation zusätzlich verschärfte. Zudem vernichteten sie Teile des Lebensraumes von Flora und Fauna, so dass eine Vielzahl der Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind. 1996 galten 68 Arten von Säugetieren, Vögeln, Reptilien und Fischen als gefährdet. In Reaktion auf diese bedenkliche Situation stellte die laotische Regierung gut 10 Prozent der Gesamtfläche des Landes unter Schutz. Die Entwaldungen selbst sind vor allem auf die Holzwirtschaft zurückzuführen sowie auf den weit verbreiteten Brandrodungsfeldbau und auf die Tatsache, dass etwa 85 Prozent des Energiebedarfs durch traditionelle Brennstoffe wie Brennholz und Holzkohle gedeckt werden.


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    Laos' Geschichte

    Die ersten nachweisbaren Bewohner des heutigen Laos werden kollektiv als Kha-Völker bezeichnet. Sie besiedelten das Land um 500 n. Chr. und lebten unter der Oberhoheit des Staates Funan. Später kamen sie unter die Herrschaft des Königreiches Zhenla, eines frühen Khmer-Königreiches, und dessen Nachfolgestaat mit dem Zentrum Angkor.

    In der Zwischenzeit waren die Lao und andere Tai-Völker allmählich vom Königreich Nan Chao (im heutigen Yunnan) nach Süden gewandert und hatten die Kha verdrängt. Im 12. Jahrhundert hatten sie vermutlich bereits eigene Fürstentümer errichtet, doch vieles aus dieser Zeit bleibt legendenhaft. Die letzte große Wanderbewegung der Lao wurde durch die Zerstörung Nan Chaos durch die Mongolen im 13. und 14. Jahrhundert ausgelöst.


    1 Das Land der Millionen Elefanten

    Mitte des 14. Jahrhunderts verheiratete der Khmer-König in Angkor Jayavarman Paramesvara (Regierungszeit 1327-1353) seine Tochter mit dem Lao-Fürsten Fa Ngum (Regierungszeit 1353-1373) und unterstützte ihn bei der Gründung des unabhängigen Königreiches Lantschang („eine Million Elefanten”) mit der Hauptstadt Muong Swa (dem heutigen Louangphrabang). Der bekannte Krieger, der den Titel Eroberer erhielt, einigte die laotischen Fürstentümer und führte häufig Krieg gegen das Königreich Ayutthaya und gegen Annam. Hauptsächlich auf Betreiben seiner Khmer-Gattin übernahmen die Lao in dieser Zeit den Theravada-Buddhismus.

    Nachfolger des entthronten Fa Ngum war sein Sohn, der das Reich weiter konsolidierte und organisierte. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts führten Konflikte mit Annam zum Fall der Hauptstadt, doch konnten die Truppen Annams bald wieder zurückgeschlagen werden. Im Anschluss daran kam es zu einer längeren Friedensperiode. Seine maximale Ausdehnung erreichte Lantschang im 16. Jahrhundert, als der laotische König die Krone des benachbarten Chiang Mai beanspruchte und erhielt. Das führte allerdings zu einem längeren Konflikt mit den Birmesen, während dessen die Hauptstadt nach Vientiane verlegt wurde. Im Jahr 1574 verwüsteten die Birmesen das Land, und nach einer Zeit der Anarchie bestieg Souligna-Vongsa (Regierungszeit 1637-1694) den Thron. Er schloss Frieden mit den Nachbarstaaten im Osten und Westen, und seine Regierungszeit gilt als goldenes Zeitalter der laotischen Geschichte.

    Im Jahr 1700, nach dem Tod von Souligna-Vongsa, versuchte ein exilierter Neffe mit Unterstützung vietnamesischer Truppen, den Thron zu besteigen. Seine Verwandten tolerierten die Herrschaft der Vietnamesen jedoch nicht und errichteten 1707 in Louangphrabang ein selbständiges Reich. Das war das Ende von Lantschang; Laos zerfiel in die beiden Staaten Louangphrabang und Viengtschan.


    2 Französische Herrschaft

    Konflikte zwischen Siam (Thailand) und Vientiane führten schließlich 1778 zur Eroberung von Viengtschan; gleichzeitig wurde Louangphrabang gezwungen, die siamesische Herrschaft anzuerkennen. Als Viengtschan 1827 versuchte, seine Unabhängigkeit wieder herzustellen, wurde das Land von den siamesischen Truppen verwüstet.

    Während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Einfluss der Franzosen spürbar. Im Jahr 1893 besetzte ein französisches Expeditionskorps die zwei wichtigsten Städte des Landes und zwang die Siamesen, das laotische Territorium östlich des Mekong als französisches Protektorat anzuerkennen. 1904 kam Frankreich in Besitz des gesamten laotischen Territoriums, das bislang unter siamesischer Kontrolle gestanden hatte. Die Franzosen herrschten indirekt über den König von Louangphrabang und eine Hierarchie königlicher Beamter, wobei der französische Statthalter aber stets ein Einspruchsrecht besaß.

    Während des 2. Weltkrieges wurde Indochina von den Japanern besetzt. Nachdem sie sich wieder zurückgezogen hatten, bildete sich eine Unabhängigkeitsbewegung, die unter der Bezeichnung Lao Issarak („Befreiung Laos”) bekannt wurde. Diese Bewegung brach jedoch zusammen, nachdem die Franzosen 1946 ihre Herrschaft über die Region wieder hergestellt hatten. Die Franzosen schlossen damals einen Vertrag mit dem König von Louangphrabang, damit wurde er König eines vereinigten Laos innerhalb der Französischen Union. Am 11. Mai 1947 wurde eine Verfassung verabschiedet, die ein gewähltes Parlament vorsah. 1949 wurde Laos unabhängiger Staat innerhalb der Französischen Union, und die meisten nationalistischen Führer, die das Land bei der Rückkehr der Franzosen verlassen hatten, kehrten zurück. Einige Dissidenten unter der Führung von Prinz Souvanna Vong verbündeten sich jedoch mit den prokommunistischen Vietminh, welche die Franzosen in Vietnam bekämpften. Diese in der Bewegung Pathet Lao („Lao-Staat”) organisierten Laoten fielen im April 1953 mit den Vietminh zusammen in Laos ein und konnten rasch große Gebiete unter ihre Kontrolle bringen.


    3 Das Genfer Abkommen

    Im Rahmen des Genfer Waffenstillstandsabkommens, mit dem 1954 der Indochinakrieg endete, war der Rückzug sämtlicher Vietminh-Truppen und sämtlicher französischer Soldaten bis auf ein Restkontingent von 5 000 Mann vereinbart worden. Zudem sollte sich der Pathet Lao in zwei Nordprovinzen des Landes zurückziehen. Zur Überwachung des Waffenstillstands wurde eine internationale Kontrollkommission eingesetzt. Im Dezember 1955 wurde Laos Mitglied der Vereinten Nationen (UN). Mit dem schwindenden französischen Einfluss in der Region machte sich immer mehr der Einfluss der Vereinigten Staaten bemerkbar. Im November 1957 billigte die Volksversammlung eine Vereinbarung zwischen dem neutralistischen Premierminister von Laos Prinz Souvanna Phouma und seinem Halbbruder Prinz Souvanna Vong, dem Führer des Pathet Lao. Gemäß dieser Vereinbarung wurde der Pathet Lao in die Regierungskoalition eingebunden. Dem Auftreten des Pathet Lao auf politischer Bühne widersetzte sich jedoch eine neu gegründete rechtsgerichtete Organisation, welche die Regierung Souvanna Phouma stürzte und im August 1958 eine neue, konservative Regierung bildete. Der Pathet Lao nahm damit den Guerillakrieg wieder auf.


    4 Krieg und Waffenruhe

    Die politische Lage blieb instabil. Bei den neuen Kämpfen wurde der Pathet Lao von der UdSSR unterstützt, während die USA die rechtsgerichteten Kräfte unterstützten. 1960 inszenierte der Kommandant eines Fallschirmspringer-Bataillons Captain Kong Le eine Rebellion gegen die rechtsgerichtete Regierung und übernahm die Kontrolle über die laotische Verwaltungshauptstadt Vientiane. In den folgenden Auseinandersetzungen verschiedener Gruppen gelangte schließlich Prinz Souvanna Phouma wieder an die Macht zurück. Sein Versuch, linksgerichtete Kräfte in seine Koalitionsregierung einzubinden, führte zu einem von den USA unterstützten Militäraufstand rechtsgerichteter Kräfte. Souvanna war gezwungen, das Land zu verlassen, und der radikale Antikommunist Prinz Boun Oum wurde neuer Premier. Mitte 1961 kontrollierte der Pathet Lao, der sich inzwischen mit den neutralistischen Kräften von Kong Le verbündet hatte, bereits die Hälfte des Landes.

    Mittlerweile machten sich die USA, die UdSSR und andere Staaten Gedanken über mögliche internationale Verwicklungen, die durch einen Bürgerkrieg in Laos hervorgerufen werden könnten. Im Mai 1961 wurde eine Waffenruhe vereinbart, und am 23. Juli desselben Jahres wurde im Rahmen der Genfer Laos-Konferenz die Neutralität des Landes sowie der Rückzug sämtlicher ausländischer Truppen beschlossen. Nach längeren Verhandlungen stimmten die Führer der drei wichtigsten laotischen Fraktionen (Pathet Lao, Neutralisten und prowestliche Kräfte) der Bildung einer provisorischen Regierung der nationalen Einheit unter der Leitung von Prinz Souvanna Phouma zu. Die Regierungsbildung erfolgte 1962.


    5 Zusammenbruch der Regierung

    Im Lauf der nächsten zwei Jahre kam es zu wiederholten Versuchen der Rechten, die Macht im Staat zu übernehmen. Das Lager der Neutralisten spaltete sich, und zahlreiche Anhänger von Souvanna Phouma liefen zum Pathet Lao über. Im Jahr 1964 verbündeten sich die verbliebenen Neutralisten mit den Rechten und konsolidierten ihre militärischen Kräfte. Der Führer des Pathet Lao, Prinz Souvanna Vong, betrachtete diesen Schritt als Verletzung des Genfer Laos-Abkommens und weigerte sich, Souvanna Phouma weiterhin als legitimes Staatsoberhaupt anzuerkennen.

    1965 flammten die Kämpfe zwischen dem Pathet Lao und den Regierungstruppen erneut auf. Aufseiten der Regierung kämpften auch Söldner aus Thailand und Krieger vom Stamme der Hmong, die von den USA finanziert und ausgebildet wurden. Mitte der sechziger Jahre wurde Laos in den Vietnamkrieg hineingezogen. Nordvietnamesische Truppen benutzten Dschungelpfade im Osten und Süden von Laos als Nachschubwege für ihre in Südvietnam kämpfenden Verbände. Amerikanische Kampfflugzeuge flogen daraufhin immer intensivere Bombenangriffe auf den so genannten Ho-Chi-Minh-Pfad. 1971 marschierten südvietnamesische Truppen zur Unterbrechung der kommunistischen Versorgungslinien nach Laos ein, wurden aber zurückgeschlagen.


    6 Sieg des Pathet Lao

    Ende 1971 war die militärische Überlegenheit der Kommunisten unbestritten, und so konnten sie Souvanna Phouma zu Verhandlungen zwingen, die schließlich 1973 zu einer Waffenruhe führten. Im April 1974 wurde eine neue Koalitionsregierung eingesetzt. Im Gegensatz zur Regierung des Jahres 1962 bestand sie nunmehr ausschließlich aus Anhängern von Pathet Lao und Souvanna Vong. Aber bald schon gab nur noch der Pathet Lao den Ton an.

    Die kommunistischen Siege in Kambodscha und Vietnam im April 1975 gaben dem Pathet Lao weiter Auftrieb und machten alle Hoffnungen Souvanna Phoumas auf eine Umkehr der Machtverhältnisse zunichte. Im Dezember desselben Jahres wurde die Monarchie in Laos abgeschafft und die Laotische Demokratische Volksrepublik ausgerufen. Erster Präsident wurde Souvanna Vong; er war bis 1986 im Amt. Phoumi Vongvichit übernahm die weitgehend zeremonielle Funktion des Übergangspräsidenten. Die wahre Macht lag aber bei dem Kommunistenführer Kaysone Phomvihan, der den Posten des Premierministers übernahm.

    Im Jahr 1981 verabschiedete die Regierung angesichts enormer wirtschaftlicher Schwierigkeiten den ersten Fünfjahresplan. Es herrschte jedoch weit verbreitete Unzufriedenheit mit der kommunistischen Herrschaft. Schätzungen zufolge haben bis 1982 etwa 300 000 Laoten das Land verlassen. Bis 1990 wurden etwa 50 000 vietnamesische Truppen aus Laos abgezogen, die dort zur Stabilisierung des Regimes stationiert waren, was zu einer Verringerung des vietnamesischen Einflusses führte. 1991 wurde eine Verfassung verabschiedet, die eine gewaltige Ausweitung der Kompetenzen des Präsidenten vorsah; im selben Jahr übernahm Kaysone dieses Amt. Innenpolitisch wandte sich die Regierung zunehmend von der staatlich gelenkten Planwirtschaft ab und der freien Marktwirtschaft zu. Als Kaysone im November 1992 starb, folgten ihm zwei enge Vertraute nach: Nouhak Phoumsavanh wurde Präsident, und General Khamtay Siphandone wurde Führer der Laotischen Revolutionären Volkspartei. Souvanna Vong starb am 9. Januar 1995 im Ruhestand. Im November 1996 wurde Laos neben Myanmar und Kambodscha in die ASEAN (Association of South East Asian Nations) aufgenommen.

    Am 26. Februar 1998 wählte das Parlament den bisherigen Regierungschef Khamthay Siphandone zum neuen Staatspräsidenten. Er löste Nouhak Phoumsavanh ab, der nicht wieder kandidierte. Neuer Ministerpräsident wurde Sisavath Keobounphan.

    "Laos," Microsoft® Encarta® Online-Enzyklopädie 2004
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    Laos' Bevölkerung

    Laos hat rund 5,92 Millionen Einwohner (2003), woraus sich eine Bevölkerungsdichte von etwa 25 Einwohnern pro Quadratkilometer ergibt. Rund ein Viertel der Bevölkerung lebt in den Bergregionen, der Rest bewohnt das Tiefland des Mekong und seiner Nebenflüsse. Der Anteil der Stadtbevölkerung ist gering; 80 Prozent der Laoten wohnen auf dem Lande.

    Die Bevölkerung von Laos lässt sich in drei Hauptgruppen gliedern: Mit 55 Prozent stellen die eng mit den Thaivölkern verwandten Lao-Lum („Tal-Lao”) die größte Gruppe. Sie leben vorwiegend in Tiefland des Mekong. Das Hochland ist bevorzugter Lebensraum des indonesischen Volkes der Lao-Theung („Berg-Lao”), zu denen 27 Prozent der Bevölkerung zählen. Die nördlichen Gebirgsregionen werden von Völkern sinotibetischer Abstammung wie den Hmong (Meo) und Yao bewohnt. Zu den kleineren nationalen Minderheiten gehören Vietnamesen, Thai und Chinesen


    Wichtige Städte

    Die Hauptstadt Vientiane ist mit etwa 640 000 Einwohnern (2000) die größte Stadt des Landes. Weitere wichtige Städte sind Louangphrabang (68 000), Savannakhet (97 000) und Pakse (47 000).


    Sprache und Religion

    Die Amtssprache ist das eng mit Thai und Birmanisch verwandte Lao (Laotisch), das zu den sinotibetischen Sprachen gehört. Zu den weiteren Sprachen des Landes gehören Thai, Hmong und Khmu. Der Teil der Bevölkerung, der vor 1975 weiterführende Schulen besuchte, beherrscht außerdem Französisch, das früher als Sprache des internationalen Handels diente. Eine Minderheit ist auch des Englischen und Vietnamesischen mächtig.

    Die wichtigste Religion in Laos ist der Theravada-Buddhismus. Viele Angehörige von Bergvölkern sind Anhänger indigener Religionen. Auch Konfuzianismus und Taoismus sind verbreitet.


    Feiertage

    Zu den offiziellen Feiertagen gehören Neujahr (1. Januar); Pi Mai, das sich nach dem Mondkalender richtende laotische Neujahr, der Tag der Arbeit (1. Mai) und der Nationalfeiertag (2. Dezember) mit den aufwendigsten Feierlichkeiten. Religiöse Feiertage sind Boun Bang Fai im Mai oder Juni, an dem Geburt, Erleuchtung und Tod Buddhas gefeiert werden, Khao Phansa, der Beginn der buddhistischen Fastenzeit im Juli, Ork Phansa, der Ausklang der Fastenzeit Ende Oktober sowie Boun That Luang, ein Fest im November bei einem Tempel, der eine Reliquie Buddhas enthält. Zu all diesen Anlässen findet eine Feier mit der Bezeichnung basi oder sukhwan statt, die sich durch Opfergaben, Essen und Reiswein auszeichnet. Bei der Schnurbindezeremonie wünschen sich Freunde Gesundheit und Wohlstand, indem sie sich Schnüre um die Handgelenke wickeln.


    Soziales

    In Laos gibt es keine staatlichen Sozialleistungen. Die mittlere Lebenserwartung liegt für Männer bei 52,3 Jahren, für Frauen bei 56,3 Jahren (2003). Mit 89 Sterbefällen pro Tausend Lebendgeburten herrscht eine hohe Kindersterblichkeitsrate. In vielen Dörfern fehlt es an modernen Einrichtungen zur Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Zu den größten Gesundheitsproblemen des Landes zählen Malaria, durch Parasiten verursachte Krankheiten, Durchfall und Atemwegserkrankungen. Auf einen Arzt kommen 5 393 Einwohner. Das Gesundheitswesen unterhält Einrichtungen zur mobilen Gesundheitsfürsorge und stellt pro 389 Einwohner ein Krankenhausbett zur Verfügung.


    Bildung und Kultur

    Nach Jahren innenpolitischer Zerrüttung und Konflikte wurde das Schulsystem in Laos Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre ausgebaut, die Dauer der Schulpflicht wurde von 3 Jahren (1960) auf 5 Jahre (2000) angehoben. Daneben initiierte der Staat eine Alphabetisierungskampagne, der Alphabetisierungsgrad liegt bei 64,8 Prozent. Die Sisavangvong-Universität (1958) hat ihren Sitz in Vientiane; daneben gibt es regionale Hochschulen in Champasak, Louangphrabang und Savannakhet.

    Die laotische Kultur ist eng mit der Religion verknüpft. Die buddhistischen Tempel bildeten früher in jedem Dorf das geistige Zentrum. Das Leben der laotischen Bauern war von der Religion bestimmt, und die meisten Aktivitäten erfolgten nach Maßgabe des buddhistischen Kalenders. Louangphrabang und Vientiane sind als „Städte der tausend Tempel” bekannt und weisen zahlreiche Beispiele traditioneller buddhistischer Kunst und Architektur auf. Der Königspalast in Louangphrabang und der That-Luang-Stupa in Vientiane sind die berühmtesten Nationalheiligtümer in Laos.


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    Laos' Verwaltung & Politik

    Zwar wurde die Demokratische Volksrepublik Laos bereits 1975 ausgerufen, doch erst 1991 erhielt das Land eine entsprechende Verfassung. Darin wird das Machtmonopol der Laotischen Revolutionären Volkspartei (LPRP) festgeschrieben und ein Bekenntnis zum Privateigentum sowie zur freien Marktwirtschaft abgegeben.


    1 Exekutive

    Träger der Exekutive ist gemäß der Verfassung von 1991 der von der Nationalversammlung auf fünf Jahre gewählte Präsident. Unterstützt wird der Präsident vom Premierminister, der dem Ministerrat vorsteht. Der Ministerrat wiederum ist für Verwaltungsaufgaben verantwortlich, die der Regierung obliegen.


    2 Legislative

    Träger der Legislative ist die Nationalversammlung mit 99 Mitgliedern; sie werden in allgemeinen Wahlen für eine Legislaturperiode von fünf Jahren bestimmt.


    3 Judikative

    Die Rechtsprechung erfolgt über das Oberste Gericht und die Volksgerichte.


    4 Kommunalverwaltung

    Laos ist in 16 Provinzen sowie die Hauptstadtpräfektur Vientiane unterteilt. Provinzen, Städte und Dörfer werden von Revolutionskomitees verwaltet, die ihre Anweisungen vom Zentralkomitee der Laotischen Revolutionären Volkspartei erhalten.


    5 Politische Parteien

    Nach dem Sturz der Monarchie 1975 kam die kommunistische Laotische Revolutionäre Volkspartei an die Macht. Sie ist die einzige legale politische Partei in Laos. Daneben sind einige der Regierung nahe stehende Unabhängige im Parlament vertreten.


    6 Verteidigung

    In Laos besteht eine Wehrpflicht von mindestens 18 Monaten. Das Heer umfasst 29 100 Mann (2001), die Marine 600 Mann und die mit 40 Kampfflugzeugen ausgerüstete Luftwaffe 3 500 Mann.


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    Laos' Wirtschaft

    Laos ist ein Binnenstaat, dessen Bodenschätze vermutlich zum größten Teil noch gar nicht entdeckt sind. In den laotischen Wäldern gibt es zahlreiche wirtschaftlich wertvolle Edelhölzer, vor allem Teak. Das Potential zur Gewinnung hydroelektrischer Energie ist gewaltig. Die wichtigsten Anbaugebiete mit fruchtbarem Ackerland befinden sich in den Tälern des Mekong und auf dem Bolovenplateau im äußersten Süden des Landes. Der Mekong dient nicht nur zur intensiven Bewässerung der Reisfelder, sondern ist auch Lebensraum zahlreicher Fischarten, die eine wichtige Nahrungsquelle für die Bevölkerung darstellen. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist in der Subsistenzlandwirtschaft beschäftigt. Die Industrie beschränkt sich auf kleinere Fabriken zur Produktion von Konsumgütern. Während der achtziger Jahre wurde das gewaltige jährliche Budgetdefizit durch Auslandshilfe insbesondere aus der Sowjetunion (UdSSR) und Vietnam ausgeglichen. Zu Beginn der neunziger Jahre schickten Japan und die USA erste Hilfslieferungen nach Laos.

    Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 1 761 Millionen US-Dollar (2001; Dienstleistungen 25,7 Prozent, Industrie 23,4 Prozent, Landwirtschaft 50,9 Prozent); daraus ergibt sich ein BIP pro Einwohner von 330 US-Dollar.


    1 Landwirtschaft

    Wichtigster Wirtschaftssektor in Laos ist die Landwirtschaft, dort sind 78 Prozent der Erwerbstätigen beschäftigt. Das bedeutendste Anbauprodukt ist Reis; die Erträge von etwa fünf Millionen Tonnen jährlich reichen jedoch nicht zur Deckung des Eigenbedarfs. Angebaut werden ferner Maniok, Kartoffeln, Mais, Ananas, Tabak, Baumwolle, Kaffee, Zitrusfrüchte und Kardamom. Wirtschaftliche Bedeutung hat auch die Viehzucht. Die Viehwirtschaft umfasst vor allem Schweine, Wasserbüffel und Rinder sowie Geflügel, Pferde und Elefanten.


    2 Forstwirtschaft und Fischerei

    Trotz eines fehlenden modernen Transportwesens spielt die Forstwirtschaft eine wichtige Rolle in der Wirtschaft des Landes. In den Wäldern im Norden finden sich Edelhölzer, insbesondere Teak. 1991 begrenzte die Regierung den Holzeinschlag, da weite Gebiete unkontrolliert abgeholzt wurden. Holzprodukte gehören aber immer noch zu den wichtigsten Exportgütern des Landes. Eine bedeutende Rolle spielen auch Harze und der Parfümgrundstoff Benzoin. Mit einer Fangmenge von 60 403 Tonnen jährlich deckt die Fischerei den Eigenbedarf des Landes.


    3 Bergbau und Industrie

    Laos verfügt über Vorkommen verschiedener Bodenschätze, von denen lediglich Gips, Zinn und Steinsalz abgebaut werden. Geologische Gutachten weisen auf Kohle-, Eisenerz-, Blei-, Zink- und Edelsteinvorkommen hin. Die Industriebetriebe beschränken sich größtenteils auf Zinnwerke, Sägewerke, Reismühlen, Ziegeleien, Zigaretten- und Schuhfabriken sowie weitere Betriebe zur Fertigung von Konsumgütern. Der Anteil der Beschäftigten in der Industrie beträgt 6 Prozent.


    4 Währung und Handel

    Die Währungseinheit in Laos ist der neue Kip zu 100 At. Der Warenaustausch in den ländlichen Gebieten erfolgt aber meist immer noch im Tauschhandel; die Geldwirtschaft beschränkt sich auf die Städte. Die Handelsbilanz ist negativ; wichtige Exportprodukte sind Holz, Stromenergie (nach Thailand), Kaffee und Zinn. Zu den weiteren Exportgütern gehören Kaffee, Kardamom, Benzoin, Harze, Leder und Häute. Importiert werden vor allem petrochemische Produkte, Kraftfahrzeuge, Maschinen, elektrische Anlagen, Stahl und Baumwolle. Thailand, China und Japan sind die wichtigsten Abnehmer laotischer Waren; Thailand, China, Singapur und Japan sind die wichtigsten Lieferanten.


    5 Verkehrswesen und Medien

    In Laos gibt es keine Eisenbahn. Das Straßennetz des Landes weist eine Länge von 21 716 Kilometern auf (1999). Eine bedeutende Rolle spielt der Binnenflugverkehr, wichtigste Verkehrsader des Landes ist aber der Mekong. Das Rundfunk- und Fernsehnetzwerk ist staatseigen.


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    1.03.04

    Einreisebestimmungen – Visum Laos

    Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Laos ein Visum. Zuständig für die Visaerteilung ist die Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Laos in Berlin (Bismarckallee 2A, 14193 Berlin, Tel.: 030/89060647; Fax: 030/89060648), die laotische Botschaft in Bangkok (1-3 Soi Ramkhamheng 39, Bangkapi, Bangkok 10310, Tel.: +66-2-5 38 36 96 od. 5 39 66 67 (Konsularabteilung)) oder das laotische Konsulat in Khon Kaen (19/1-3 Pothisam Road, Khon Kaen 4000, Tel.: +66-4-3 22 07 94 oder 3 22 36 98 (Visa-Abteilung)).

    Visa für einen maximalen Aufenthalt von 14 Tagen (vor Ort gegen Gebühr verlängerbar) können bei der Einreise an den internationalen Flughäfen Vientiane, Luang Prabang und Paksé sowie am Grenzübergang nach Nong Khai (Freundschaftsbrücke) gegen Vorlage von gültigem Reisepass, 2 Lichtbildern sowie Nachweis über Rück-/Weiterreise und Unterkunft (durch Reiseveranstalter oder Gastgeber) eingeholt werden. Die Erteilung von Visa liegt im Ermessen der laotischen Behörden.

    Kinderausweise werden von laotischen Behörden nicht anerkannt. Der Eintrag eines Kindes mit Lichtbild in den Reisepass eines Elternteils wird zur Zeit bis zum Alter von 12 Jahren anerkannt. Im Zweifelsfall sollte eine Kontaktaufnahme mit der laotischen Botschaft erfolgen. Kinder sollten nach Möglichkeit mit eigenem Reisepass nach Laos einreisen, um im Notfall auch ohne den ggf. verhinderten Elternteil, in dessen Pass sie eingetragen sind, das Land verlassen zu können. Die Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.

    Einreise nach Laos sollte nur über die für Ausländer geöffneten Grenzübergänge stattfinden. Bei Einreise ist unbedingt darauf zu achten, dass ein Einreisestempel in den Reisepass angebracht wird. Das Fehlen eines ordnungsmäßigen Einreisestempels führt spätestens bei Ausreise zu erheblichen Schwierigkeiten (hohe Geldstrafen, Verhaftung, Abschiebung). Ob das Fehlen des Einreisestempels aus einem Fehlverhalten des Reisenden resultiert oder nicht, ist bei der Strafbemessung unerheblich.

    Aufenthaltsgenehmigungen (Visa) für Laos sollten rechtzeitig verlängert werden. Wird ein Visum überzogen, so muss mit Geldstrafen und ggf. Verhaftung und/oder Abschiebung gerechnet werden.

    Am späten Abend werden verstärkt Personenkontrollen durchgeführt. Reisende, die sich nicht durch ordnungsgemäße Dokumente ausweisen können, müssen damit rechnen, über Nacht in Polizeigewahrsam genommen zu werden.

    5.02.04

    Laos Währung: Laotischer Kip als Zahlungsmittel

    Der Kip ist die Währung in Laos.

    Das ISO-4217-Kürzel für den Kip ist LAK. Er ist in 100 At unterteilt.

    Im Jahre 1979 wurde eine Währungsreform durchgeführt, wobei 100 alte Kip durch einen neuen Kip ersetzt wurden. Im Juni 2004 liegt der Wechselkurs bei 1 EUR = 9558 LAK.

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