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19.06.06

Neues Weblog zum Thema Praktikum in Singapur - Singapur Praktikum Blog

In wenigen Monaten werden wieder die Segel in Richtung Singapur gesetzt. Dieses Mal wird es jedoch keinen Urlaub in Form einer Rundreise geben. Stattdessen werde ich (Harry) ein halbes Jahr lang ein Praktikum in Singapur absolvieren. Dass der Spaß dabei trotzdem nicht zu kurz kommen wird, kann sich der fleißige Leser dieses Blogs ja bereits denken.

Meine Wenigkeit wird ohne den Symbionten tapferen Mitstreiter Chris aufbrechen, aber er kann mich ja dann besuchen, so wie ich es damals bei seinem Praktikum in Hongkong auch gemacht habe. Sylvester bei 30°C hört sich doch gut an, oder?

Andere Besucher sind natürlich auch jederzeit gern gesehen. Es gibt ja immer wieder Promotionen, die einem günstige Flüge einmal um die Welt geradezu nachwerfen, also lasse ich hohe Reisekosten als Ausrede nicht zu. Ums günstige Wohnen kümmer ich mich dann schon, Ach ja, vorher ankündigen wär sinnvoll. :)

Von November 2006 bis April 2007 gibt es dann Live-Berichterstattung vor Ort, aber auch schon jetzt werde ich Sinnvolles und vor allem auch weniger Sinnvolles im neuen Singapur Blog vom Stapel lassen. Da kann ich dann nur viel Spaß beim Lesen wünschen und freue mich über zahlreiche Kommentare.

So, und jetzt bitte hier klicken, um zum Singapur Praktikum Blog zu gelangen.

Viele Grüße (noch aus München)
Harry

13.08.04

Durian Stinkfrucht, Schmerzen und billige Taxis

Aua, mir tut mein Ruecken soooooooo weh... 17 Kilo Gepaeck waren doch zu viel des Guten. Da wir unser Zimmer heute schon um 10:30 am verlassen mussten und heute abend den Zug nach Kuala Lumpur nehmen, waren wir gezwungen den ganzen Tag mit dem gesamten Gepaeck herumzulaufen... man kann sich vorstellen, wie jetzt unsere Schultern aussehen. Bin echt froh mehr Geld fuer einen gutsitzenden Rucksack ausgegeben zu haben sonst waere es noch schlimmer geworden... nun sitzen wir hier im Internetcafe, weil wir einfach nicht mehr koennen.

Anschliessend geht es wieder zum Clark Quay am Singapore River um dort lecker Seafood am Abend zu essen und ein paar Skylineaufnahmen zu machen. Die Tour auf dem Singapore River ist sehr zu empfehelen, da man fast 45 Minuten unterwegs ist (fuer nur 15 S$) und einiges geboten bekommt.

Nachdem wir von der Tour zurueck waren sind Harry und ich wieder nach Chinatown gefahren um ein paar kitschige T-Shirts zu kaufen... Harry hat sich auch ein saugeiles Ding gekauft: sieht aus wie eine Rassel aus Pk, wenn man draufdrueckt rotiert im Inneren ein Licht und es wird Nippontechno abgespielt ^_^

Den heutigen Tag haben wir auch fast komplett mit dem Taxi zurueckgelegt, was v.a. daran liegt, dass man im Vergleich zu deutschland fast gar nichts bezahlt. Der erste km kostet ca. 1,5 EUR, jeder weitere nur 40 Cent... man ist das schoen.

Last but not least waere da zu erwaehnen, dass ich heute zum ersten Mal eine Durian Stinkfrucht gegessen habe, obwohl ich mich waehrend meiner Hongkong-Zeit wehement dagegen gewaehrt hatte... und was soll ich sagen... sie stinkt nicht nur scheisse, sie schmeckt auch genauso... baehhhhh... und so schleimig.

Wir melden uns evtl. wieder, wenn wir in Kuala Lumpur sind. Drueckt uns die Daumen, dass wir genuegend Platz im Schlafwagon haben :-)

Liebe Gruesse aus Singapur

Euer

Chris & Harry

PS: Hier gibts echt ne geile Cola: Pepsi X - Energz Cola... ist ne Mischung aus Pepsi und Red Bull

Sentosa Island vor Singapur

Guten Morgen nach Good Old Germany (und natuerlich auch zum Rest der Welt)!

Vorbildlich, ja richtiggehend ungewohnt, haben wir uns entschlossen, schon um 7 Uhr in der Frueh aufzustehen. Man will ja schliesslich noch ein bisschen kurven. Nach einer kleinen Runde Schwimmen im Pool, nach der wir uns zum ersten Mal hier so richtig sauber fuehlen (der Eindruck wird wohl erst in Nordostmalaysia wiederkommen) werden wir dann wieder unser Zeug packen und uns noch die eine oder andere Attraktion auf Sentosa Island anschauen.

Gestern haben wir uns hier auf diesem Disneyland Light fuer Asiaten bereits so einiges angeschaut. Zu den Highlights gehoerte ein Gang (bzw. ein Stehen, weil wir auf einem Rollband standen - faules Pack) durch einen Glastunnel durchs Wasser, bei dem aussenrum allerlei grosse Meeresviecher wie Haie, Rochen und Napoleonsfische um uns herumschwammen. Des Weiteren ist die oertliche Wasser-, Licht- und Lasershow (abends) sehr zu empfehlen. Von der Delphinshow war ich eher enttaeuscht, was aber wohl vor allem daran lag, dass ich letztes Jahr im Ocean Park zu Hongkong eine bessere Show erleben durfte.
Wer dann noch einen echt guten Pina Colada trinken will, dem ist die Bora Bora Beach Bar sehr zu empfehlen. A good drink for a good price!

Wo wir gerade beim Alkoholkonsum sind, muessen wir mal eingestehen, dass wir jeder gestern bereits das 3. Sixpack Carlsberg gekillt haben (was dann einen runden Schnitt von einem pro Tag ergibt). Zusaetzlich natuerlich immer wieder mal ein paar Drinks zwischendurch. Da muessen wir mal langsam etwas kuerzer treten.

Heute Abend heisst es dann bereits Abschied nehmen von Singapur, da wir um 22 Uhr mit dem Nighttrain in 8 Stunden nach Kuala Lumpur fahren werden. Die Geruechte, dass wir nur deshalb hinfahren, weil Chris mit den Petronas Towers anbandeln moechte, sind natuerlich blanker Unsinn. Wie wir es managen wollen, den ganzen Tag mit dem grossen Rucksack herumzutouren, ohne dabei einen Kollaps zu erleiden, ist uns aber noch nicht so ganz bewusst.

Sodala, jetzt gehts erstmal zum auschecken und dann gut asiatisch fruehstuecken.

Viele Gruesse an die Daheimgebliebenen!

Harry & Chris

12.08.04

Schwitzen auf Sentosa Island

Hallo liebe Freunde,

wir sind soeben auf Sentosa Island angekommen... ich tippe hier schnell einen kurzen Eintrag inder Lobby unserer Bungalowanlage (NCTU) waehrend der Harry unser Bungalow mietet :-)

Eine Schweinehitze hat es hier... nonstop Schwitzen ist angesagt... da hilft auch kein Deo, Antitranspirant, angepasste Kleidung oder was auch immer diverse Ratgeber zum Thema Schwitzen empfehlen: wenn Maenner verreisen, dann gehoert sowas dazu ;-)

Gestern abend waren wir noch zusammen mit Karin im China Black, einer der angesagtesten Clubs in Singapur, und es war einfach nur geil. Multikulti und supergute Stimmung, was will man mehr. Die gestrige Nightsafari und den Zoologischen Garten kann ich jedem Singapurbesucher nur dringendst empfehlen, sowas gibt es in Europa einfach nicht.

Jetzt machen wir uns auch schon auf den Weg zum Meeresaquarium und dannach ein bisschen Chillen am Strand ^_^ das Leben kann so schoen sein

Genug fuer heute, mir tropft der Schweiss auf die Tastatur und ein lieben Gruss nach Deutschland.

Euer Chris & Harry

PS: Vielen Dank fuer die vielen Kommentare :-)

11.08.04

Ankunft in Singapur

Hallo zusammen nach Deutschland,

wir haben es geschafft, wir sind nach 16h Reise endlich in Singapur angekommen. Der Flug nach Dubai und vonb dort war sehr angenehm, wenn auch total ueberfuellt... naja, was macht man nicht alles fuer ein Billigticket :-)

Beim Flug nach Singapur scheinen wir dann gluecklicherweise so transpiriert zu haben, dass sich eine Frau aus unserer Dreierreihe weggehockt hatte und wir somit 3 Sitze fuer uns in Anspruch nehmen konnten.

In Singapur angekommen haben wir ersteinmal unsere risieg grossen Rucksaecke bis zur MRT bringen muessen... mein Gott, haette ich nur nicht soviel eingepackt... da bleibt dann wohl etwas auf der Strecke.

Da wir erst um kurz nach 8 pm gelandet sind, haben wir uns dann auch ganz schnell auf den Weg zum Waterloo Hostel in der gleichnamigen Strasse aufgemacht. Das Ding ist fuer 50 S$ fuers Doppelzimmer auch ganz in Ordnung, wenn auch sehr stickig und feucht, aber was will man bei tropischem Klima auch erwarten. Wo wir auch schon beim naechsten Punkt waeren, dem Klima. Uberraschenderweise ist relativ angenehm, also sprich so um die 30 Grad mit (fuer Hongkongverhaeltnisse) maessiger Luftfaeuchtigkeit.

Eben habe ich auch meine E-Mails ueberflogen und wieder einmal mehr gemerkt, wie klein die Welt doch ist. Ich bekam eine Mail von Karin, die derzeit in Singapur an der NUS studiert und bei der gleichen Firma wie ich in Hongkong gearbeitet hat. Sie hat uns angeboten heute abend mit Harrz und mir feiern zu gehen, da heute Nacht Ladies Night ist... da sagen wir doch auf keinen Fall Nein :-)

Also Karin, falls du das heute liesst, wir sind dabei, aber ich rufe dich heute abend noch an.

Den gestrigen Abend haben wir ganz chillig an der Marina Bay, dem Business District Singapurs, mit einem Sixpack Carlsberg verbracht. Da leider kaum mehr Garkuechen offen hatten (schlaeft Singapur um Mitternacht schon?) mussten wir uns mit 7Eleven und einem malayischen Burger (aus Ei...) zufrieden geben. Harry hatte auch noch komisches Zeug probiert, aber geschmeckt hat es alles mal.

Nun werden wir auch gleich mal zum Bahnhof fahren um uns Tickets fuer den Nachtzug nach Kuala Lumpur am Samstag zu kaufen. Heute ist Sightseeing in den einzelnen Districts angesagt, z.B. Chinatown... Abends dann noch die Nachtsafari und natuerlich Party!

Morgen werden wir den Tag auf Sentosa Island verbringen und auch die Nacht in einer der 15 Bungalowhuetten pennen.

Schoene Gruesse an alle Zuhausegebliebenen, bitte verzeiht all die Rechtschreibfehler...

Wir melden uns wieder, so schnell es geht :-)

Euer Chris & Harry

PS: Liebe Eltern, es geht uns praechtig!
PPS: Fuer Insidertipps sind wir natuerlich immer offen :-) (danke fuer den Tipp mit dem Zoo, da werden wir heute abend hin)

7.08.04

Planung für Singapur

Um nicht gleich am ersten Tag verloren zu gehen, werde ich zumindest für Singapur einen kleinen Plan zusammenstellen, der alle wichtigen Punkte enthalten wird. Die Auflistung folgt keiner besonderen Logik, vielmehr geht es hier um die Links zu Attraktionen und Übernachtungsmöglichkeiten:

Sentosa Island hat derzeit sogar eine Promotion... man kommt kostenlos auf die Insel:

Event: Taste Sentosa Date: 1 Jul - 30 Sep 2004 Venue: Sentosa Admission: Free (Island admission and transportation charges payable separately)

For the mouth-watering month of July, be our guest and discover the widest and tastiest ever selection of food offerings at Sentosa*.

Plus look out for our special 20% discount Taste Sentosa Gourmet Card for exclusive dining privileges across the island from now till 30 Sep (available at all entry points).

Sentosa Island ist die Naherholungsinsel für die Singapurer Bevölkerung auf der sich auch ein Vergnügungspark befindet. Neben diesem befindet sich aber auch ein riesiges Meeresaquarium auf der Inse, welches wir uns auf jeden Fall ansehen werden.

Hier eine Liste von Hostels in Singapur aus dem Lonely Planet:

  • www.waterloohostel.com.sg

  • www.ymca.org.sg (28,88 S$ Dormroom)

  • www.the-inncrowd.com (18S$ Dormroom, 48 S$ Doppelzimmer komplett)

  • www.betelbox.com (18S$ Dormroom)

  • www.nsshotel.com (17S$ Dormroom, 53 S$ Doppelzimmer komplett)
  • Ich werde diese Liste immer wieder mal aktualisieren. Andere Hosteltipps sind immer willkommen.

    11.05.04

    Sehenswertes in Singapur – Sightseeing Tipps

    Da Singapur unser erster Ziel der Reise ist, werde ich heute mal ein paar Fakten über den Inselstaat südlich von Malaysia schreiben. Da wir persönlich noch keine Eindrücke von Singapur sammeln konnten, folgen hier ein paar Tipps aus dem Lonely Planet:

    Aktivitäten:

    Der in aller Welt bekannte Spruch "Shop 'till you drop" (Einkaufen bis zum Umfallen) wurde wahrscheinlich in Singapur erfunden, wo Einkaufen mit einer Leidenschaft betrieben wird, die auf der Welt ihresgleichen sucht. Die Orchard Road bietet eine überwältigende Auswahl an Geschäften und Kaufhäusern. Discount Shopping wird zwar immer noch mit Singapur in Verbindung gebracht, aber ein Schnäppchenparadies ist die Stadt schon lange nicht mehr. Singapur gilt auch als kulinarische Hauptstadt Südostasiens. Die regionalen Köstlichkeiten zu probieren ist eine kulturelle Erfahrung und nicht nur als notwendige Stärkung für die nächste Shopping-Tour zu verstehen.

    Singapur lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Stadt ziemlich kompakt ist und alle interessantesten Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe der City liegen. Die innerstädtischen Bezirke Chinatown, Little India und Arab St verlieren langsam ihr typisches Lokalkolorit, da sich dort immer mehr Bars und Restaurants für die Yuppie-Klientel breitmachen. Dennoch ist ein Bummel durch die Straßen und Gassen dieser Viertel noch immer reizvoll und lohnenswert.


    Sehenswertes:

    Das koloniale Erbe

    Der Gründungsvater des britischen Singapur, Sir Stamford Raffles, ist überall im Zentrum präsent. Die durch Raffles erfolgte Aufteilung der damaligen Niederlassung in den Geschäftsbezirk südlich des Flusses und den Verwaltungsbezirk im Norden hat über Generationen das Stadtbild geprägt. Sehenwert sind u.a. das 1856 erbaute Empress Building, ein imposantes viktorianisches Gebäude, in dem ein Museum, diverse Kunst- und Antiquitätengalerien und ein edles Restaurant untergebracht sind, der Padang, ein ovaler Kricketplatz, wo zur Kolonialzeit die Spieler im obligatorischen Flanell ihr Möglichstes taten, die Tropenhitze zu ignorieren; das Raffles Hotel, Inbegriff des orientalischen Luxus und eine Institution in Singapur sowie eine Anzahl beeindruckender Kirchen, wie die St. Andrew's Cathedral und die Cathedral of the Good Shepherd.


    Chinatown

    Chinatown ist das kulturelle Herz der Stadt. Zahlreiche bunte Tempel und ein geschäftiges Gewusel in Läden, an Verkaufsständen und auf der Straße ermöglichen einen Einblick in die Lebensweise einer vergangenen Epoche. Die jüngste Stadtsanierung durch die Urban Redevelopment Agency bewahrte die verbliebenen Reste der alten Stadt davor, Wohnblocks und postmodernen Wolkenkratzern weichen zu müssen, aber ironischerweise stellt sie eine erneute Bedrohung dar. Die vormals als unattraktiv abgeschriebenen chinesischen Ladenhäuser wurden nach der liebevollen Restaurierung zu einer begehrten Adresse. Die hohen Mieten sind vom traditionellen Klein- und Kleinstgewerbe in der Chinatown - dem Räucherstäbchenverkäufer, Briefeschreiber und Stempelhersteller - nicht mehr zu bezahlen. So wird das Gesicht der Chinatown zunehmend von teuren Restaurants und edlen Geschäften geprägt, die nun an ihre Stelle treten. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Bummel durch diesen noch immer faszinierenden Stadtteil, vor allem in den kühleren frühen Morgenstunden, wenn am meisten los ist. Der Thian Hock Keng Temple gilt als einer der interessantesten in Singapur.


    Arab Street

    Das muslimische Viertel ist traditionell auch das Zentrum der Textilhändler und hält eine riesige Auswahl an Batikstoffen aus Indonesien, Seide, Sarongs und Hemden bereit. Ergänzt wird dieses Warenangebot durch ätherische Öle, Gebetsteppiche, traditionelle muslimische Kopfbedeckungen, Korbwaren und Sitzmöbel aus Rattan. Die große Sultanmoschee ist die größte und best besuchte in Singapur, aber die winzige Malabar Muslim Jama-ath Moschee ist die schönste. Restaurants an der North Bridge Road bereiten leckere indisch-muslimische Gerichte zu, und während des Ramadan sorgen die Garküchen an der Bussorah Street für stimmungsvolle Atmosphäre.


    Little India

    Dieses eher unscheinbare kleine Viertel, in dem sich ein Sari- und Goldladen an den anderen reiht, das Aroma exotischer Gewürze in der Luft liegt und sentimentale Lieder aus Hindifilmen die Straßen beschallen, ist eine angenehme Abwechslung nach der aufgeräumten, durchgestylten Modernität der meisten anderen Viertel. Hier, am südlichen Ende der Serangoon Road, kann man ausgezeichnet vegetarisch essen, dem Koch einer Garküche beim Chapati-Backen zusehen oder das gerahmte Bild einer Hindu-Gottheit kaufen. Der Hauptmarkt befindet sich im Zhujiao Centre, aber auch in den Seitenstraßen liegen interessante Gewürzläden. Die besten Tempel sind Veerama Kali Ammam, Sri Srinivasa Perumal und der schön beleuchtete Temple of 1000 Lights.


    Orchard Road

    Dies ist die Domäne der Luxushotels und die Spielwiese der betuchten Elite, die sich in Edel-Shopping Centres, Restaurants, Bars und Nightclubs ein Stelldichein gibt. In erster Linie ist die Orchard Road ein Paradebeispiel für die materiellen Vorzüge des Kapitalismus, aber selbst dort finden sich zwischen den Konsumtempeln einige Sehenswürdigkeiten von kulturellem Interesse, für die keine Kreditkarte benötigt wird.


    Jurong

    Zum riesigen Gebiet von Jurong Town westlich der City gehören weitläufige Industrieanlagen und aus dem Boden gestampfte Neubauviertel mit standardisierten Wohnanlagen. Das industrielle Herz der Insel ist nicht unbedingt der Ort für touristische Highlights. Dennoch kann es mit einer Reihe wirklich lohnender Attraktionen aufwarten: Haw Par Villa (ein der chinesischen Mythologie verschriebener Themenpark von schrillem Kitsch), der wunderschön angelegte Jurong Bird Park, die Chinese & Japanese Gardens und das Singapore Science Centre, ein Technikmuseum zum Anfassen.


    Sentosa Island

    Eines der ältesten Touristenziele, mehrfach umgemodelt und den veränderten Ansprüchen des asiatischen Geschmacks angepasst, ist die Insel Sentosa die meistbesuchte Attraktion des Stadtstaats. Vor allem am Wochenende geht es hier hoch her. Es wird alles geboten, was das Herz der einheimischen Ausflügler begehrt: Museen, Aquarien, Strände (aus herbeigekarrtem Sand), Sportanlagen, Spazierwege, Reitpfade und natürlich Food Centres mit Garküchen. Und wem ein Tag nicht ausreicht, um das alles auszukosten, der kann auf dem Zeltplatz, im Hostel oder im Luxushotel auf der Insel übernachten.


    Abseits der Touristenpfade:

    Changi Village

    Ursprüngliche Wildnis sucht man zwar vergeblich, doch immerhin bietet Changi Village eine willkommene Abwechslung nach der hektischen Betriebsamkeit der Innenstadt. Traditionelle Kampong-Häuser im malaiischen Stil sind leider von der Bildfläche verschwunden, aber ein Rest der Dorfatmosphäre ist erhalten geblieben. Der Strand ist nicht gerade der Inbegriff eines tropischen Traumstrands, aber unter der Woche so gut wie menschenleer.

    An der Straße zum Changi Village steht das berühmt-berüchtigte Changi Prison, das Gefängnis, in dem während der japanischen Besetzung im Zweiten Weltkrieg Briten und Angehörige alliierter Nationen interniert waren. Die Anlage dient noch immer als Gefängnis, aber das Changi Prison Museum neben dem Eingang enthält einige Erinnerungsstücke an diese historische Epoche.


    Pulau Ubin

    Changi Village ist das Sprungbrett zur weiter nördlich gelegenen Pulau Ubin.

    Bei mindestens 12 Passagieren legt das Boot ab und steuert die Insel an. Dort erwarten den Besucher ruhige Strände, malaiische Kampong-Atmosphäre und beliebte Seafood-Restaurants - für Einheimische sind letztere der wichtigste Grund, die relativ lange Anreise zu unternehmen. Noch weiter kann man sich wohl kaum von der schnellen, lauten, dynamischen Großstadt entfernen, ohne das Hoheitsgebiet von Singapur zu verlassen. Die ländliche Insel ist klein genug, um sie mit dem Fahrrad zu erkunden, denn dieses ist die beste Weise, die Fischteiche, Tempel, Palmenhaine und abgelegenen Strände der Insel zu entdecken.


    Südliche Inseln

    Wer ruhige Strände sucht, kann hier sein Glück finden. Sisters Island ist perfekt zum schwimmen oder tauchen, da Korallelbänke nicht fern sind. Lohnenswert sind ferner Lazarus Island (Pulau Sakijang Pelepah), Pulau Buran Darat, terumba Retan Laut und Pulau Renggit.


    Bukit Timah Nature Reserve

    Von dem ursprünglichen tropischen Regenwald, der einst große Teile der Insel bedeckte, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Ein kleiner Rest steht nördlich der Innenstadt als Bukit Timah Nature Reserve unter Naturschutz. Hier leben mehr als 800 Spezies einheimischer Pflanzen, darunter riesige Bäume, Farne und wildblühende Blumen. Vielleicht bekommt man sogar langschwänzige Makaken, Lemure, Netzpythons und weißbäuchige Seeadler zu Gesicht.

    Der Botanische Garten mit einem kleinen Rest ursprünglichen Regenwaldes und gepflegten Grünflächen beherbergt ebenfalls viele Pflanzenarten. Im Herbarium wurden viele der Orchideen gezüchtet, für die Singapur berühmt ist.


    Unterwegs vor Ort:

    Preiswert, übersichtlich und einfach zu benutzen sind die im gesamten Stadtgebiet häufig verkehrenden Busse sowie die praktische, über die gesamte Insel führende U-Bahn, Mass Rapid Transit System (MRT). Taxis sind reichlich vorhanden und mit Taxameter ausgestattet. Alle bekannten Mietwagenfirmen betreiben Filialen in Singapur. Für kurze Ausflüge auf dem Singapore River stehen Motorboote (bumboats) zur Verfügung und für komfortable Hafenrundfahrten umgebaute chinesische Dschunken. Vom World Trade Centre fahren kleine Fähren nach Sentosa und zu anderen Inseln in der unmittelbaren Umgebung von Singapur. Luxustouren durch den Hafen werden ebenfalls angeboten. Die Zeiten, als Fahrradrikschas das gängige Transportmittel waren, sind lange vorbei. In der Chinatown und den nicht modernisierten Seitenstraßen des Zentrums verdienen noch einige alte Rikschafahrer ihr Auskommen, indem sie Touristen mit dem nostalgischen Gefährt herumkutschieren. Der Preis muss vorher ausgehandelt werden.


    Copyright © 2004 Lonely Planet Publications

    3.05.04

    Singapur's Bevölkerung

    Die Bevölkerung von Singapur ist ethnisch gemischt. Sie besteht hauptsächlich aus Chinesen (etwa 78 Prozent), Malaien (14 Prozent) und Indern (6 Prozent). Nahezu alle Einwohner stammen von den Einwanderern ab, die nach der Gründung der Stadt Singapur ab 1819 in das Gebiet gelangten. Die Zusammensetzung der Bevölkerung spiegelt die Geographie der Handelsbeziehungen wider, die das Britische Empire zu dieser Zeit unterhielt.
    Singapur hat etwa 4,30 Millionen Einwohner (2001). Die Bevölkerungsdichte liegt bei 6 642 Einwohnern pro Quadratkilometer; in einzelnen Wohnbezirken der Stadt wurden Werte von bis zu 200 000 Einwohnern pro Quadratkilometer erreicht. Die Bevölkerung konzentriert sich auf den Südteil der Insel. Die Lebenserwartung liegt für Männer bei 77,2 und für Frauen bei 83,4 Jahren (2001) und gehört zu den höchsten in Asien. Das niedrige Bevölkerungswachstum von 3,50 Prozent wird durch eine umfassende Politik der Geburtenkontrolle erreicht.


    1. Sprache

    Die Republik Singapur hat vier Amtssprachen: Englisch, Chinesisch, Malaiisch und Tamil. Malaiisch ist die Nationalsprache, während Englisch in Verwaltung, Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Tourismus Verwendung findet. Die Chinesen sprechen eine Reihe verschiedener Dialekte (u. a. Hokkein, Chaozhou und Kantonesisch), die jedoch langsam vom Mandarin (Putonghua) verdrängt werden.


    2. Religion

    Die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung spiegelt sich auch in der Religion wider. 68 Prozent der Chinesen (54 Prozent der Gesamtbevölkerung) sind Anhänger von Buddhismus, Daoismus und des Konfuzianismus; 14 Prozent sind Christen, zumeist römisch-katholisch. Die Malaien sind zu 98 Prozent Muslime. Von den Indern sind 53 Prozent Hindus, 26 Prozent Muslime und 13 Prozent Christen; 7 Prozent sind Sikhs oder Anhänger des Jainismus und anderer Richtungen. Daneben gibt es kleine Gruppen von Parsen (Zoroastrianer) und Juden.


    3. Feiertage

    Zu den nationalen Feiertagen gehören das christliche Neujahr am 1. Januar, das chinesische Neujahrsfest (die Daten variieren nach dem chinesischen Mondkalender und fallen meistens in den Februar), Ostern, der Tag der Arbeit (1. Mai), der Wesak-Tag (im fünften Monat des Mondkalenders), der höchste Feiertag der Buddhisten, der Nationalfeiertag (9. August) und Weihnachten (25. Dezember). Der Nationalfeiertag erinnert an die Unabhängigkeit Singapurs 1965. Hari Raya Puasa ist das Fest zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan. In Singapur sind diese Feierlichkeiten einzigartig, da auch Anhänger aller anderen Religionen willkommen sind. Hari Raya Haji ist ein Feiertag der Muslime, die die Pilgerreise nach Mekka gemacht haben. Deepavali (Fest der Lichter) ist ein wichtiger Feiertag für Hindus und Sikhs, an dem der Triumph des Lichtes über die Dunkelheit gefeiert wird. Das Fest der neun Kaisergötter, an den ersten neun Tagen des neunten Mondmonats, hat sich aus einem alten chinesischen Reinigungsritual entwickelt. Während der neun Tage werden aufwendige symbolische Zeremonien durchgeführt, wie z. B. das Überschreiten eigens erbauter Brücken vor dem Betreten eines Tempels. Alles Schlechte aus dem zu Ende gehenden Jahr soll beim Überqueren der Brücken von den Gläubigen abfallen.


    4. Soziales

    Über staatliche und Freiwilligenorganisationen verteilt Singapur eine Reihe von sozialen Leistungen an die Bedürftigen. Es gibt zwar keine staatlichen Pensionen oder Krankengeld, aber es gibt eine staatliche Unterstützungskasse, an die Arbeitnehmer und Arbeitgeber Zahlungen leisten müssen.

    Singapur's Klima, Flora & Fauna

    Singapur, Republik, unabhängiger Stadtstaat in Südostasien. Das Staatsgebiet umfasst die Hauptinsel und 59 kleine vorgelagerte Inseln vor der Südspitze der Malaccahalbinsel und hat eine Fläche von 648 Quadratkilometern. Die Hauptinsel Singapur wird im Norden durch die schmale Johorestraße von Malaysia getrennt. Im Süden grenzt die Singapurstraße den Staat gegen das Riau-Archipel ab, das zu Indonesien gehört; die Straße ist eine wichtige Schifffahrtsverbindung zwischen dem Indischen Ozean im Westen und dem Südchinesischen Meer im Osten. Die Stadt Singapur liegt auf der Südostspitze der Insel. Sie ist eine der wichtigsten Hafenstädte und eines der wirtschaftlichen Zentren in Südostasien.

    Eine kleine Übersicht von Singapur aus dem Lonely Planet


    Die Insel Singapur ist ein flachwelliges Gebiet ohne größere Erhebungen. Das Hügelgebiet steigt bis auf 176 Meter an. Vor einigen Küstengebieten liegen Korallenriffe, und im Landesinneren entspringen zahlreiche kurze Flüsse. Der längste von ihnen, der Seletar, ist 15 Kilometer lang; andere wichtige Flüsse - es sind eigentlich nur Gezeitentrichter - sind der Singapur und der Rochor; sie fließen durch das Stadtzentrum und spielen für den Boots- und Fährverkehr eine Rolle.


    1. Klima

    Das Land hat ein feucht-tropisches Klima mit geringen jahreszeitlichen Schwankungen. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 27,2 °C. Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge beträgt 2 400 Millimeter; es gibt keine ausgesprochenen Regenzeiten.


    2. Flora und Fauna

    Nur rund 4,4 Prozent (1997) der Landesfläche Singapurs stehen unter Naturschutz. Der ursprüngliche tropische Regenwald von Singapur ist fast gänzlich menschlichen Siedlungen gewichen. Nur noch in einem kleinen Gebiet im Landesinneren gibt es etwas Urwald, und an der Küste findet man teilweise noch Mangrovenwälder; verbreitet sind Grasland und Gebüsche. Zur Säugetierfauna gehören Tupaias, Loris, Riesengleitflieger, Flughunde, Schuppentiere, Dugongs und der Kleinkantschil (ein Hirschferkel). Es gibt zahlreiche Vogelarten, von denen viele eng mit dem Menschen zusammenleben; bemerkenswerte Vögel sind Schwalbenstare, Schamadrosseln, Nachtreiher, Schlangenhabichte und Pfeifgänse. Reptilien sind durch Krokodile, Geckos, Schildkröten und Schlangen repräsentiert.

    Singapur's Verwaltung und Politik

    Singapur hat eine Verfassung aus dem Jahr 1959, die auf dem Höhepunkt der Entwicklung von der Kolonie zum selbständigen Staat entstand. Seither wurde sie mehrfach geändert; die wichtigsten Änderungen stammen von 1965, als Singapur die völlige Unabhängigkeit erhielt und eine republikanische Verfassung annahm.


    1. Exekutive

    Staatsoberhaupt der Republik Singapur ist ein Präsident, der für sechs Jahre gewählt wird. Der Präsident wurde früher vom Parlament gewählt, seit der Verfassungsänderung von 1991 wird er direkt vom Volk gewählt und hat erweiterte Befugnisse. Der Ministerpräsident wird vom Präsidenten berufen, steht dem Kabinett vor und hat in der Praxis mehr Befugnisse als der Präsident.


    2. Legislative

    Die Gesetzgebung obliegt dem Abgeordnetenhaus, das nach dem Vorbild des britischen Parlaments gebildet wurde. 81 der Mitglieder werden in allgemeinen Wahlen gewählt, sechs weitere Mitglieder werden vom Präsidenten benannt. Die Legislaturperiode beträgt fünf Jahre, es besteht Wahlpflicht. Vorkehrungen in der Verfassung sorgen dafür, dass einige Wahlkreise mehrere Abgeordnete entsenden, damit alle ethnischen Gruppen gerecht repräsentiert sind.


    3. Judikative

    Die Justiz ist nach britischem Vorbild aufgebaut. Höchstes Organ der Rechtsprechung in der Republik ist der Oberste Gerichtshof, bestehend aus einem Zivilgerichtshof, dem Appellationsgerichtshof und einem Appellationsgerichtshof für Strafsachen. Der Oberste Richter und andere Richter werden vom Präsidenten berufen. Untergeordnete Gerichte sind die Bezirks- und Magistratsgerichte, ein Jugendgericht, ein Hof zur Untersuchung von Todesfällen und ein Gericht für Bagatellfälle.


    4. Politik

    Die Aktionspartei des Volkes (People's Action Party, PAP) hat seit der Unabhängigkeit Singapurs eine führende Rolle in der nationalen Politik inne; sie vertritt eine Ideologie des Wirtschaftswachstums, der nationalen Selbstbestimmung und der sozialen Disziplin. Sie wird hauptsächlich von Chinesen getragen. Weitere im Parlament vertretene Gruppen sind die Demokratische Partei (DP) und die Partei der Arbeiter (WP). In Singapur herrscht Wahlpflicht.


    5. Verteidigung

    Männer unterliegen einer Wehrpflicht von 24 Monaten; für höhere Dienstgrade beträgt die Wehrdienstzeit 30 Monate. Der Verteidigungshaushalt beläuft sich auf 5,6 Prozent des Bruttoinlandproduktes (1999). Die Stärke der Truppen beträgt 60 500 Soldaten, davon 50 000 Mann beim Heer, 6 000 in der Luftwaffe und 4 500 bei der Marine. Alle Waffengattungen sind mit modernen Waffen ausgerüstet. Bis zu einem Alter von 40 Jahren (Offiziere bis 50 Jahre) werden Reservedienste abgeleistet.

    Singapur's Wirtschaft

    Singapur gehört wirtschaftlich zu den so genannten Kleinen Tigern, einer Gruppe von südostasiatischen Schwellenstaaten; das Wirtschaftswachstum liegt bei 7,96 Prozent (1990-1999). Der Lebensstandard gehört zu den höchsten in der gesamten Region. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 84 945 Millionen US-Dollar (1999; Dienstleistungen 64,1 Prozent, Industrie 35,8 Prozent, Landwirtschaft 0,2 Prozent); daraus ergibt sich ein BIP pro Kopf von 21 810 US-Dollar. 29 Prozent der Erwerbstätigen sind in der Industrie und 71 Prozent im Dienstleistungssektor beschäftigt. Die historisch bedingte Beschränkung auf Internationalen Handel ist einer mittlerweile diversifizierten Struktur gewichen. Es gibt ein ausgedehntes produzierendes Gewerbe, zumeist kapitalintensive Leichtindustrie, und Finanzdienstleistungen.


    1. Landwirtschaft und Fischerei

    Die Landwirtschaft spielt für die Gesamtökonomie wegen der mageren Böden und der begrenzten Anbaufläche keine bedeutende Rolle; es werden diverse Gemüse- und Obstsorten angebaut. Moderne Techniken machen das Ackerland in Singapur zu einer der produktivsten Flächen der Welt. Spezialisiert hat man sich auf die Zucht von Orchideen und Aquariumsfischen für den Export. Die Fischindustrie konzentriert sich auf Jurong im Südwesten der Insel Singapur.


    2. Industrie

    Seit den sechziger Jahren ist die Industrie rapide gewachsen. Singapur, das alle Rohstoffe importieren muss, stellt eine breite Vielfalt an Gütern her, u. a. Chemikalien, Pharmazeutika, elektronische Bauteile, Bekleidung, Kunststoffe, Gummiwaren, Stahlrohre, Sperrholz, Mineralölprodukte und Nahrungsmittel. Singapur ist der weltgrößte Exporteur von Diskettenlaufwerken für Computer. Das wichtigste Industriegebiet ist das Gewerbegebiet Jurong.
    Singapur produziert Mineralölprodukte (vor allem Heizöl), Maschinen, Metallwaren und chemische Erzeugnisse. Der Schiffbau sowie Schiffsreparaturen sind wichtiger Bestandteil der Industrie Singapurs. Hier gibt es auf Trocken- und Schwimmdocks die größten Reparaturkapazitäten der Welt.


    3. Währung und Bankwesen

    Die Währungseinheit in Singapur ist der Singapur-Dollar (= 100 Cents). Als Zahlungsmittel ist auch noch der Brunei-Dollar gebräuchlich. Die Währungsbehörde agiert auch als Zentralbank; nur die Ausgabe der Währung obliegt dem Board of Commissioners of Currency (Rat der Währungsbevollmächtigten). Singapur ist ein bedeutendes Bank- und Finanzzentrum. Die größte ansässige Bank ist die Entwicklungsbank Singapur (Development Bank of Singapore); es gibt in Singapur etwa 130 Geschäfts- und 80 Handelsbanken. Die Börse in Singapur ist ein wichtiges Handelszentrum für asiatische Wertpapiere.


    4. Außenhandel

    Singapur ist einer der bedeutendsten Häfen der Welt; die ausgedehnten Hafenanlagen liegen an der Südküste. Einen großen Teil des Handels nimmt die Verschiffung von Gütern ein, die in der Region hergestellt werden. Die wichtigsten Handelspartner sind Japan, Malaysia, die Vereinigten Staaten, Hongkong, Deutschland, Taiwan und China. Die Devisenreserven sind auf die Einwohnerzahl umgerechnet, die höchsten der Welt.


    5. Verkehrswesen

    Singapur hat ein Straßennetz von 3 066 Kilometern. Die Haltung eines Autos ist mit extrem hohen Gebühren belegt, um Stauungen und Umweltverschmutzung zu reduzieren. Eine 25 Kilometer lange Bahnstrecke überquert die Johorestraße und hat Anschluss an das Eisenbahnnetz von Malaysia. Stichlinien führen zum Hafen und zum bedeutendsten Gewerbegebiet. Die Wege von und zu den Wohn- und Industriegebieten werden mit Untergrundbahnen der städtischen Verkehrsbetriebe versorgt. Der Changi-Airport in Singapur ist einer der größten internationalen Flughäfen in Asien; die staatliche Fluglinie ist die Singapore Airlines.


    6. Tourismus

    Der Tourismus ist für Singapur eine bedeutende Deviseneinnahmequelle. Jährlich besuchen rund 6,26 Millionen Touristen Singapur, und die Deviseneinnahmen belaufen sich auf rund 6,10 Milliarden US-Dollar.


    7. Energie

    Der gesamte Energiebedarf wird durch vier Wärmekraftwerke gedeckt, die mit importiertem Öl befeuert werden.

    Singapur's Geschichte

    Man nimmt an, dass Singapur ein Handelszentrum im malaiischen Königreich Srivijaya war, bis im 14. Jahrhundert das Eigentum auf das Königreich Majapahit überging. Im 15. Jahrhundert wurde es vom Sultanat Malacca (Malacca) unter Tun Perak beansprucht.


    1. Europäische Kolonialisierung

    Die moderne Stadt wurde 1819 von dem britischen Kolonialverwalter Sir Thomas Stamford Raffles über einem Fischerdorf gegründet. Er erkannte als einer der Ersten die Perspektiven des Ortes als Handelsplatz; die Britische Ostindienkompanie erwarb die Insel 1824 von dem Sultan von Johore. 1826 wurde Singapur in die so genannten Straits Settlements eingegliedert, zu denen außerdem noch die der Malaccahalbinsel vorgelagerte Insel Penang und die Festung Malacca gehörten. Die vorteilhafte Lage an der engen Durchfahrt zwischen dem Indischen Ozean und dem Südchinesischen Meer sowie sein Status als Freihafen machten Singapur bald zu einem bedeutenden Geschäftszentrum, besonders nach der Eröffnung des Suezkanals 1869. Durch die Einwanderer wuchs die Bevölkerung rasch und die Chinesen wurden vor den Malaien und Indern die stärkste Bevölkerungsgruppe. 1921 bestimmte Großbritannien die Insel zum wichtigsten Flottenstützpunkt in Ostasien und errichtete ausgedehnte militärische Anlagen.

    Während des 2. Weltkrieges, im Februar 1942, wurde die Insel in einer wochenlangen Schlacht von den japanischen Truppen eingenommen und besetzt; die Eroberung von Britisch-Malaysia war vorausgegangen. Als die Briten sich zurückzogen, zerstörten sie den Damm, der Singapur mit der Malaccahalbinsel verband, nur teilweise. Dadurch hatten die Angreifer leichten Zugang zum großen Hafen. Die wichtigsten Einrichtungen, darunter das weltgrößte Trockendock, waren jedoch zerstört worden, um sie nicht den Japanern in die Hände fallen zu lassen. Dem Widerstand der Singapurer, unter ihnen Lim Bo Seng, begegneten die Japaner mit unnachgiebiger Unterdrückung. Am 6. September 1945 wurde die Insel von britischen Truppen befreit. Im folgenden Jahr erhielt Singapur den Status einer eigenen, von der Malaiischen Union getrennten Kronkolonie. 1955 wurde eine innere Autonomie zugestanden und die Verantwortung für innere Angelegenheiten den lokal gewählten Ministern und einer gesetzgebenden Versammlung übergeben. Am 3. Juni 1959 erhielt Singapur die volle innere Selbstverwaltung und wurde Mitglied des Commonwealth of Nations. Am 16. September 1963 bildeten Singapur, Malaya, Nordborneo (unter dem Namen Sabah) und Sarawak die Föderation Malaysia.


    2. Die Republik

    1965 trennte sich Singapur aufgrund schwerer Differenzen mit der Bundesregierung und unüberbrückbarer Spannungen zwischen Malaien und Chinesen von Malaysia; Singapur wurde ein selbständiger Staat, verblieb im Commonwealth und wurde Mitglied der Vereinten Nationen. Im Dezember desselben Jahres wurde die Republik ausgerufen. Inche Yusof bin Ishak, Staatsoberhaupt seit 1959, wurde der erste Präsident. Seine Nachfolger wurden Benjamin Henry Sheares, der das Amt von 1971 bis zu seinem Tod 1981 innehatte, und C. V. Devan Nair, der 1981 gewählt wurde. Von 1959 bis 1990 wurde die Regierungsgewalt von Ministerpräsident Lee Kuan Yew ausgeübt. Seine Aktionspartei des Volkes (People's Action Party) errang in jeder Wahl seit 1968 eine überwältigende Mehrheit. Die Innenpolitik von Lee Kuan Yew wurde zunehmend autoritärer.

    Die Politik unter Leitung von Hon Sui Sen und weiteren Technokraten in der Regierung ließ die Wirtschaft Singapurs von 1966 bis 1990 jährlich um 8,5 Prozent wachsen. Singapur entwickelte sich von einem Umschlagsplatz zu einem Fabrikationszentrum, spezialisiert auf ausbildungs- und kapitalintensive Industrien, und zu einem Finanzzentrum. Die Richtlinien der Sozial- und Innenpolitik waren bevormundend und sollten im Wesentlichen die führende Position der PAP in Singapur erhalten. Lee Kuan Yew und seine Mitstreiter verwiesen bei Kritik von außen auf die wirtschaftliche Stärke Singapurs, auf die empfindliche soziale Balance zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen und die Verletzlichkeit des Staates gegenüber den politischen und ökonomischen Ambitionen seiner Nachbarn. In seiner Angst vor kommunistischer Unterwanderung war Lee ein eiserner Verfechter der Südostasien-Politik der Vereinigten Staaten. Im August 1967 machte er Singapur zu einem Gründungsmitglied der Assoziation der Südostasiatischen Nationen (ASEAN). 1971, nach dem endgültigen Rückzug der britischen Truppen aus Singapur, führte er Singapur in ein Verteidigungsbündnis gemeinsam mit Australien, Großbritannien, Malaysia und Neuseeland. Nach dem Ende des Vietnamkrieges nahm er eine versöhnlichere Haltung gegenüber den kommunistischen Staaten der Region ein; 1990 gewährte er die diplomatische Anerkennung Chinas. 1985 legte Nair sein Amt als Präsident nieder. Mit seinem Nachfolger Wee Kim Wee wurde erstmals ein Angehöriger des chinesischen Bevölkerungsteiles zum Präsidenten gewählt. Premierminister Lee gab 1990 sein Amt ab und bestimmte Goh Chok Tong als Nachfolger; sich selbst behielt er die Position eines Seniorministers im Kabinett vor. 1991 begann die Regierung, im Erziehungssystem die konfuzianischen Werte - eine Betonung der Gemeinschaft über das Individuum - zu propagieren und setzte sie in Kontrast zu dem westlichen Wertesystem. Die Regierung Goh gewann 1991 bei den Parlamentswahlen 77 der 81 Sitze - für die PAP das niedrigste Wahlergebnis seit 1968. Bei Nachwahlen 1992 schnitt Goh sehr gut ab und wurde als Nachfolger von Lee Kuan Yew zum Generalsekretär der PAP gewählt, was seine Autorität noch stärkte. Ong Teng Cheong (PAP) wurde bei der ersten direkten Präsidentschaftswahl am 2. September 1993 mit 57,4 Prozent der Stimmen gewählt. Sein Gegenkandidat Chua Kim Yeoh, ein Staatsbeamter im Ruhestand, erreichte 40,4 Prozent.
    Die Beziehungen zu den Philippinen wurden schwer belastet, als am 17. März 1995 ein philippinisches Hausmädchen wegen Mordes an einem anderen Hausangestellten und einem Kind zum Tod verurteilt wurde. Die Behörden in Singapur wiesen alle Bitten der Philippinen, die Hinrichtung auszusetzen, zurück.

    Bei den Parlamentswahlen Anfang 1997 errang die Regierungspartei PAP von Premierminister Goh Chok Tong 81 der 83 Sitze. Die PAP regiert seit der Unabhängigkeit von Großbritannien (1959); erst seit 1981 ist eine parlamentarische Opposition zugelassen.
    Im September 1997 brachen in Indonesien verheerende Waldbrände aus, die sich auch auf Singapur auswirkten.
    Bei den Präsidentschaftswahlen vom August 1999 wurde S. R. Nathan zum neuen Staatsoberhaupt gewählt. Der ehemalige Botschafter Singapurs in den USA hatte zuletzt das Institut für Verteidigung und Strategische Studien in Singapur geleitet.


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    21.03.04

    Singapur – Das koloniale Erbe

    Der Gründungsvater des britischen Singapur, Sir Stamford Raffles, ist überall im Zentrum präsent. Die durch Raffles erfolgte Aufteilung der damaligen Niederlassung in den Geschäftsbezirk südlich des Flusses und den Verwaltungsbezirk im Norden hat über Generationen das Stadtbild geprägt. Sehenwert sind u.a. das 1856 erbaute Empress Building, ein imposantes viktorianisches Gebäude, in dem ein Museum, diverse Kunst- und Antiquitätengalerien und ein edles Restaurant untergebracht sind, der Padang, ein ovaler Kricketplatz, wo zur Kolonialzeit die Spieler im obligatorischen Flanell ihr Möglichstes taten, die Tropenhitze zu ignorieren; das Raffles Hotel, Inbegriff des orientalischen Luxus und eine Institution in Singapur sowie eine Anzahl beeindruckender Kirchen, wie die St. Andrew's Cathedral und die Cathedral of the Good Shepherd.

    Singapur – Chinatown

    Chinatown ist das kulturelle Herz der Stadt. Zahlreiche bunte Tempel und ein geschäftiges Gewusel in Läden, an Verkaufsständen und auf der Straße ermöglichen einen Einblick in die Lebensweise einer vergangenen Epoche. Die jüngste Stadtsanierung durch die Urban Redevelopment Agency bewahrte die verbliebenen Reste der alten Stadt davor, Wohnblocks und postmodernen Wolkenkratzern weichen zu müssen, aber ironischerweise stellt sie eine erneute Bedrohung dar. Die vormals als unattraktiv abgeschriebenen chinesischen Ladenhäuser wurden nach der liebevollen Restaurierung zu einer begehrten Adresse. Die hohen Mieten sind vom traditionellen Klein- und Kleinstgewerbe in der Chinatown - dem Räucherstäbchenverkäufer, Briefeschreiber und Stempelhersteller - nicht mehr zu bezahlen. So wird das Gesicht der Chinatown zunehmend von teuren Restaurants und edlen Geschäften geprägt, die nun an ihre Stelle treten. Nichtsdestotrotz lohnt sich ein Bummel durch diesen noch immer faszinierenden Stadtteil, vor allem in den kühleren frühen Morgenstunden, wenn am meisten los ist. Der Thian Hock Keng Temple gilt als einer der interessantesten in Singapur.

    Singapur – Arab Street

    Das muslimische Viertel ist traditionell auch das Zentrum der Textilhändler und hält eine riesige Auswahl an Batikstoffen aus Indonesien, Seide, Sarongs und Hemden bereit. Ergänzt wird dieses Warenangebot durch ätherische Öle, Gebetsteppiche, traditionelle muslimische Kopfbedeckungen, Korbwaren und Sitzmöbel aus Rattan. Die große Sultanmoschee ist die größte und best besuchte in Singapur, aber die winzige Malabar Muslim Jama-ath Moschee ist die schönste. Restaurants an der North Bridge Road bereiten leckere indisch-muslimische Gerichte zu, und während des Ramadan sorgen die Garküchen an der Bussorah Street für stimmungsvolle Atmosphäre.

    Singapur – Little India

    Dieses eher unscheinbare kleine Viertel, in dem sich ein Sari- und Goldladen an den anderen reiht, das Aroma exotischer Gewürze in der Luft liegt und sentimentale Lieder aus Hindifilmen die Straßen beschallen, ist eine angenehme Abwechslung nach der aufgeräumten, durchgestylten Modernität der meisten anderen Viertel. Hier, am südlichen Ende der Serangoon Road, kann man ausgezeichnet vegetarisch essen, dem Koch einer Garküche beim Chapati-Backen zusehen oder das gerahmte Bild einer Hindu-Gottheit kaufen. Der Hauptmarkt befindet sich im Zhujiao Centre, aber auch in den Seitenstraßen liegen interessante Gewürzläden. Die besten Tempel sind Veerama Kali Ammam, Sri Srinivasa Perumal und der schön beleuchtete Temple of 1000 Lights.

    Singapur – Shopping Orchard Road

    Dies ist die Domäne der Luxushotels und die Spielwiese der betuchten Elite, die sich in Edel-Shopping Centres, Restaurants, Bars und Nightclubs ein Stelldichein gibt. In erster Linie ist die Orchard Road ein Paradebeispiel für die materiellen Vorzüge des Kapitalismus, aber selbst dort finden sich zwischen den Konsumtempeln einige Sehenswürdigkeiten von kulturellem Interesse, für die keine Kreditkarte benötigt wird.

    Singapur – Jurong Town

    Zum riesigen Gebiet von Jurong Town westlich der City gehören weitläufige Industrieanlagen und aus dem Boden gestampfte Neubauviertel mit standardisierten Wohnanlagen. Das industrielle Herz der Insel ist nicht unbedingt der Ort für touristische Highlights. Dennoch kann es mit einer Reihe wirklich lohnender Attraktionen aufwarten: Haw Par Villa (ein der chinesischen Mythologie verschriebener Themenpark von schrillem Kitsch), der wunderschön angelegte Jurong Bird Park, die Chinese & Japanese Gardens und das Singapore Science Centre, ein Technikmuseum zum Anfassen.

    Singapur – Sentosa Island

    Eines der ältesten Touristenziele, mehrfach umgemodelt und den veränderten Ansprüchen des asiatischen Geschmacks angepasst, ist die Insel Sentosa die meistbesuchte Attraktion des Stadtstaats. Vor allem am Wochenende geht es hier hoch her. Es wird alles geboten, was das Herz der einheimischen Ausflügler begehrt: Museen, Aquarien, Strände (aus herbeigekarrtem Sand), Sportanlagen, Spazierwege, Reitpfade und natürlich Food Centres mit Garküchen. Und wem ein Tag nicht ausreicht, um das alles auszukosten, der kann auf dem Zeltplatz, im Hostel oder im Luxushotel auf der Insel übernachten.

    Singapur – Changi Village

    Ursprüngliche Wildnis sucht man zwar vergeblich, doch immerhin bietet Changi Village eine willkommene Abwechslung nach der hektischen Betriebsamkeit der Innenstadt. Traditionelle Kampong-Häuser im malaiischen Stil sind leider von der Bildfläche verschwunden, aber ein Rest der Dorfatmosphäre ist erhalten geblieben. Der Strand ist nicht gerade der Inbegriff eines tropischen Traumstrands, aber unter der Woche so gut wie menschenleer.

    An der Straße zum Changi Village steht das berühmt-berüchtigte Changi Prison, das Gefängnis, in dem während der japanischen Besetzung im Zweiten Weltkrieg Briten und Angehörige alliierter Nationen interniert waren. Die Anlage dient noch immer als Gefängnis, aber das Changi Prison Museum neben dem Eingang enthält einige Erinnerungsstücke an diese historische Epoche.

    Singapur – Pulau Ubin

    Changi Village ist das Sprungbrett zur weiter nördlich gelegenen Pulau Ubin.

    Bei mindestens 12 Passagieren legt das Boot ab und steuert die Insel an. Dort erwarten den Besucher ruhige Strände, malaiische Kampong-Atmosphäre und beliebte Seafood-Restaurants - für Einheimische sind letztere der wichtigste Grund, die relativ lange Anreise zu unternehmen. Noch weiter kann man sich wohl kaum von der schnellen, lauten, dynamischen Großstadt entfernen, ohne das Hoheitsgebiet von Singapur zu verlassen. Die ländliche Insel ist klein genug, um sie mit dem Fahrrad zu erkunden, denn dieses ist die beste Weise, die Fischteiche, Tempel, Palmenhaine und abgelegenen Strände der Insel zu entdecken.

    Singapur – Südliche Inseln

    Wer ruhige Strände sucht, kann hier sein Glück finden. Sisters Island ist perfekt zum schwimmen oder tauchen, da Korallelbänke nicht fern sind. Lohnenswert sind ferner Lazarus Island (Pulau Sakijang Pelepah), Pulau Buran Darat, terumba Retan Laut und Pulau Renggit.

    Singapur – Bukit Timah Nature Reserve

    Von dem ursprünglichen tropischen Regenwald, der einst große Teile der Insel bedeckte, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Ein kleiner Rest steht nördlich der Innenstadt als Bukit Timah Nature Reserve unter Naturschutz. Hier leben mehr als 800 Spezies einheimischer Pflanzen, darunter riesige Bäume, Farne und wildblühende Blumen. Vielleicht bekommt man sogar langschwänzige Makaken, Lemure, Netzpythons und weißbäuchige Seeadler zu Gesicht.

    Der Botanische Garten mit einem kleinen Rest ursprünglichen Regenwaldes und gepflegten Grünflächen beherbergt ebenfalls viele Pflanzenarten. Im Herbarium wurden viele der Orchideen gezüchtet, für die Singapur berühmt ist.

    1.03.04

    Einreisebestimmungen – Visum Singapur

    Deutsche erhalten bei Einreise am Flughafen eine Aufenthaltsgenehmigung von 30 Tagen. Bei Einreise auf dem Land- und Seeweg erhalten Deutsche eine Aufenthaltsgenehmigung von 14 Tagen. Ein gültiger Reisepass mit einer Mindestgültigkeit von 6 Monaten wird benötigt. Kinderausweise mit Lichtbild werden anerkannt, es empfiehlt sich aber auch für Kinder (aufgrund des Platzmangels an Visa-Seiten) mit einem Reisepass einzureisen, insbesondere wenn sich der Inhaber des Kinderausweises für längere Zeit in Singapur bzw. Südostasien aufhalten wird. Der Eintrag eines Kindes in den Reisepass eines Elternteils genügt zur Einreise. Das Kind muss jedoch vom entsprechenden Elternteil begleitet werden. Eine Einreise mit Personalausweis ist nicht möglich.


    Wer sich nach Ablauf der Aufenthaltsgenehmigung bis zu 90 Tage illegal in Singapur aufhält, muss nach Auskunft der singapurischen Einreisebehörden mit einer Geldstrafe von bis zu 4.000,- SGD (ca. 2.000,- EUR ) bzw. Haftstrafe bis zu 6 Monaten rechnen; wer sich länger als 90 Tage illegal im Land aufhält, muss mit bis zu 6 Monaten Gefängnis und mindestens 3 Stockschlägen ("Caning") oder einer Geldstrafe von bis zu 6.000,- SGD (anstelle von Stockschlägen) rechnen.

    Stand: 7. November 2003

    4.02.04

    Währung: Singapur Dollar als Zahlungsmittel

    Der Singapur-Dollar ist die Währung von Singapur. Das Währungskürzel nach ISO 4217 lautet SGD.

    Das Board of Commissioners of Currency, Singapore (BCCS) hat das alleinige Recht Banknoten und Münzen herauszugeben. In Währungsangelegenheiten ist die Monetary Authority of Singapore zuständig.

    Bis heute erschienen vier Banknoten-Serien (genannt Orchideen-, Vogel-, Schiffs- und die Porträt-Serie). Derzeit im Umlauf ist die Porträt-Serie, herausgegeben 1999. Vereinzelt erhält man noch Banknoten der Schiffsserie.

    Die Porträt-Serie gibt es in den Abstufungen 2, 5, 10, 50, 100, 1000 und 10000 SGD. Wobei die 10000$-Banknote hauptsächlich bei Transaktionen zwischen Banken eingesetzt wird, im Alltag spielt sie keine Rolle. Die Abstufungen der anderen Serien unterscheiden sich geringfügig (zum Beispiel 20$-Note)

    Die Münzen werden in erster (Pflanzen) und zweiter (Tiere) Serie unterteilt. Die Münzen der zweiten Serie wurde zwischen 1985 und 1987 eingeführt. Auf ihnen sind lokale Pflanzen und Blumen dargestellt. Sie kommen in den Wertstufen 1, 5, 10, 50 Cent und 1 Dollar vor. Seit Ende 2002 wurde die Prägung der 1-Cent Münze eingestellt. Grund hierfür war die niedrige Rücklaufrate, weil die meisten Münzen verloren gingen. Der Handel rundet seitdem auf die nächste 5-Cent-Stelle auf oder ab. Interessant war noch, das zu dieser Zeit aus den Depots der Banken 1-Cent-Münzen der ersten Serie ausgegeben wurden. Die Münz-Abstufungen zur ersten Serie unterscheidet sich geringfügig (zum Beispiel 20-Cent-Münze).

    7.01.04

    Youth Hostels in Singapur - Jugendherbergen

    Hier eine Liste von Hostels in Singapur aus dem Lonely Planet:

  • www.waterloohostel.com.sg

  • www.ymca.org.sg (28,88 S$ Dormroom)

  • www.the-inncrowd.com (18S$ Dormroom, 48 S$ Doppelzimmer komplett)

  • www.betelbox.com (18S$ Dormroom)

  • www.nsshotel.com (17S$ Dormroom, 53 S$ Doppelzimmer komplett)
  • Ich werde diese Liste immer wieder mal aktualisieren. Andere Hosteltipps sind immer willkommen.

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