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17.09.04

Rueckkehr nach Bangkok und Ping Pong in Patpong

Ich wollte mich nur kurz rueckmelden, dass wir wieder heil im schoenen Thailand angekommen sind. Diesmal haben wir wie empfohlen ein Taxi fuer die Rueckfahrt von Siem Reap nach Poipet (Grenzstadt in Kambodscha) organisiert, so dass die Fahrt an die Grenze gerade einmal 3,5 Stunden vs. 16 Stunden bei der Hinfahrt gedauert hat... *Hass* aber man sieht wieder mal dass Informationen das A und O sind...

Lustigerweise hat sich Phillip hier im Weblog gemeldet, der anscheinend hier in Bangkok arbeitet oder ein Praktikum macht. Wenn alles gut laeuft, dann treffen wir uns morgen mit ihm in der Khao San Road um anschliessend feiern zu gehen... ich hoffe er kennt ein paar Geheimtipps ^_^

Der Titel des heutigen Eintrags spielt auch auf die diversen "Shows" an, die in Bangkok angeboten werden... in gewissen Stadtteilen kann man keine 10 Meter laufen ohne einen Scammer zu begegnen, der einem die Show aufschwaetzen will. Dabei haellt er einem einen Zettel mit dem gesamten Showprogramm entgegen... so z.B. auch Ping Pong Baelle mit gewissen Koerperoeffnungen wegzuballern... naja, wer's mag... kranke Welt...

Harry und ich sind wirklich froh endlich frische Kleidung anziehen zu koennen. Dank der Scammerhinfahrt war die gesamte Kleidung so verdeckt, dass wir sie nicht mehr in Kambodscha anziehen konnten und das wo wir nur einen kleinen Rucksack mit wenig Waesche mitgenommen hatten... naja und der 6-Tagesbart tat dann sein uebriges zum schlechten Gefuehl ;-)

Nun muessen wir aber schnell zum 7-Eleven um uns ein paar kleine Changflaschen zu kaufen :-o

Liebe Gruesse

Euer

Chris & Harry

12.09.04

Ankunft in Bangkok nach 12 Stunden Busfahrt

Nachdem wir gestern nacht von Phuket 12h lang mit dem VIP Bus gefahren sind, sind wir nun endlich in Bangkok angekommen... natuerlich haben wir uns voll tourimaessig gleich in die Khao San Road fahren lassen...

Leider sind wir trotzt Topplaetzen im BUS (ganz vornemit Beinfreiheit) totmuede und verziehen uns deswegen wieder zurueck in unser Guesthouse (Siam Oriental in der Khao San Road) um zu pennen.

Spaeter gehen wir dank eines Tips des Thaiminators zur 2-stuendigen Full-Facial-Treatment-Massage... das haben wir uns verdient:

Schöner werdet Ihr im Schönheitssalon (zumindest fühlt es sich so an). "Great experience, especially for men..." lockte mich eine Thai-Schönheit in ihren Laden und versprach, ich sähe hinterher genauso gut aus wie sie. Stimmte zwar nicht ganz, aber ich war dennoch begeistert!!! Wirklich gut! 2 Stunden "full facial treatment": Kräutermassage, Oilmassage, Herbal-Treatment, Peeling usw. Der Smog ist raus aus der Haut ...Sehr, sehr gut! (übrigens auch für Frauen...)

Geht zu "Angela Beauty", 329 Rambuttree Road (die erste nördliche Parallelstrasse der Khao-San-Road, - gegenüber Pizza Hut). Für 180 Baht (ca. 4,5 EUR) gibt es jede Menge Entspannung und Schönheit...

Naja, und danach sollten wir dann langsam mal den Trip nach Kambodscha zu einem der Sieben Weltwunder klarmachen :-)

Schoene Gruesse

Euer

Chris & Harry

[Edit: Die Massage hat leider nur 1 Stunde gedauert, aber nun sehe ich trotzdem 5 Jahre juenger aus und natuerlich ein gutes Stueck handsomer]

11.09.04

Inseln auf dem Abstellgleis und die Scammer-Bonus-Card

Aus, Aus, Aus, Deutschland ist Weltmeister!

Naja, knapp daneben, lediglich das Inselnhuepfen hat nun ein Ende gefunden. Nach ueber 3 Wochen, in denen wir so ziemlich alles abgeklappert haben, was einen Sandstrand hat, ist nun endgueltig Schluss mit Seriously Easy Going (tm). Vor uns liegt der anstrengendere Teil der Reise, der uns morgen nach Bangkok und von dort weiter nach Kambodscha, Laos, Vietnam, China und schliesslich nach Hongkong fuehren wird. Es gibt also noch viel zu tun und bald auch zu erzaehlen.

Heute frueh haben wir von Koh Phi Phi nach Phuket uebergesetzt. Fuer manche ist Phuket ein herrlicher Urlaubsort und auch so mancher alternder Farang erlebt hier seinen 3. Fruehling, fuer uns ist es lediglich ein achtstuendiger Zwischenstopp auf dem Weg nach Bangkok. Tolle Straende soll es hier geben und das Tauchen soll ebenfalls Weltklasse sein. Eigentlich unglaublich, dass wir uns die Dekadenz erlauben koennen, solch einen Ort links liegen zu lassen.

In den letzten beiden Tagen Koh Phi Phi haben wir das uebliche Touristenprogramm durchgezogen. 2 Tauchgaenge vor Phi Phi Leh, Maya Bay angucken, Schnorcheln mit Strandausflug in der Loh Samah Bay und natuerlich Schwitzen total beim Erklimmen des Phi Phi Viewpoints.
Gestern nachmittag bekamen wir einen Flyer in die Hand gedrueckt, der auf ein All-you-can-eat-Barbecue in einem eindeutig deutsch angehauchten Restaurant hinwies. Dort gings dann auch abends hin und wir lernten dort Stefan und Konrad kennen, die anhand ihres Weissbierglases eindeutig als Bayern identifiziert werden konnten und uns auf Anhieb sympathisch waren. Nach dem Austausch von diversen Erfahrungsberichten zogen wir weiter in die Apache Bar, wo wir zwar eine ganze Menge Bier getrunken haben, aber die Leute von der Bar haben trotzdem mit uns keinen Umsatz gemacht. Selbst schuld, wenn man sowenig Personal hat und einen Mini-Supermarkt 5 Meter weiter. :)

Nach geschaetzten 90 Minuten Schlaf haben wir heute frueh dann recht zackig unsere Backpacks vollgestopft und wie oben erwaehnt die Faehre nach Phuket bestiegen. Dort angekommen gabs das Uebliche an einem Pier ohne Anbindung an normale Verkehrsmittel. Gut, dass wir nur in die Stadt wollten und so dem uebelsten Scam ausweichen konnten. Die Fahrt nach Patong gabs fuer 300 Baht im Supersonderangebot, was eine schlappe Verzwanzigfachung des normalen Tuk-Tuk-Tarifs von 15 Baht darstellte. Aber wenn man am Pier ankommt, hat man nunmal keine andere Wahl.

Was wir dann aber wenig spaeter erleben sollten, war dann aber nochmal eine ganz andere Dimension des Scams. Nach dem Buchen unserer Weiterfahrt wollten wir zum Markt fahren. Also ins Tuk-Tuk eingestigen, Tarif 10 Baht. Dann das uebliche "Ich fahr euch noch schnell woanders hin, wo ihr aber nur Angucken muesst, nix Einkaufen und so"-Gefasel, worauf wir ueberhaupt keinen Bock drauf hatten. Der Fahrer war dann aber so ehrlich und sagte uns, dass er lediglich einen Stempel auf seiner Scammer-Bonus-Card kassieren wollte!! War schon krass, aber immerhin stand er dazu. Wir wurden dann auch zum naechsten Glasdiamanten-Outletstore gefahren, er hat seinen Stempel kassiert, wir haben nix gekauft und alle waren gluecklich.

Jetzt gibts noch die obligatorischen Gruesse, diesmal an alle, die sich nicht angesprochen fuehlen wollen.

Harry & Chris

P.s.: Stefan, Pfoten weg von den Ladyboys. Und im aergsten Notfall immer den Arsch zur Wand. :)

8.09.04

Israelis, Tauchen und von Dutch auf Koh Phi Phi

Chhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhalo zusammen!

Dieser Eintrach ist all den Israelis gewidmet, die zur Zeit diese wunderschone Insel belagern... heute am Strand haben wir nur nochhhhhh Zischlaute bzw "ch's" gehoert... aus allen Richhhhhtungen gehoert... vor einem Jahr ist mir cccccchier noch kein einziger aufgefallen... niccccccccccht dass iccccccccch etwas dagegen cccccccchaette, aber soviele auf einem Haufen ccccccchabe iccccccccch bisccccccccher nochhhhhhhh nie geseccccccchen.

Haben die etwa Public Holiday?

Andres Thema: Hier in Thailand floriert ja bekanntlich der Schwarzhandel mit allen nur denklichen Replikaten. Zur Zeit ist hier die Marke "von Dutch" ueberall ausgestellt und alle Doootschen kaufen sich ihren Minirock mit dem Von Dutch Logo... man, in Deutschland hab ich davon noch nie etwas gehoert? Kennt die Marke jemand von euch oder bin ich einfach schon zu alt?

Und wie sieht es mit Paul Frank aus? Tragen das nur Frauen oder auch Maenner? ihr seht schon, ich bin total durcheinander O_o

Eben gerade haben wir wieder 2 Tauchgaenge fuer schlappe 1800 Baht inkl. Equipment und Lunch auf dem Maya Beach (The Beach) gebucht... freue mich schon und hoffe ich kanndiesmal endlich ein paar gefaehrliche Delphine oder Walhaie mit meiner nagelneuen Harpune erlegen...

Achja, bevor ich es vergesse: unseren Traumblick auf die Bucht von Phi Phi von unserem Bungalow aus hatte bisher nur eine der vielen laestigen Palmen gestoert, die hier so wie Fichten und Tannen in Bayern wachsen. Eigentlich hatten Harry und ich vor das bloede Ding bei einer Nacht und Neben Aktion eigenhaendig zu faellen, doch heute morgen geschah das Wunder: ich wache auf, gehe auf die Terasse um mich an der bloeden Palme und den versperrten Blick auf die Bucht zu aergen, und was sehe ich da? Ein kleiner flinker Thailaender sitzt in der Palmenkrone und schlaegt den Grossteil der Blaetter ab, und siehe da, man sieht die ganze Bucht (ich habe den Fotobeweis)... und wieder hat eine Palme ihr Leben gerettet... vorerst! Muahahahah!

Liebe Gruesse aus der Sonne

Euer

Chris & Harry

PS: Welch kranke Leute suchen nach "Medizin gegen Langeweile" und landen auf diser Seite?
PPS: Postkarten sind geschrieben, muessen nur noch von Bangkok abgeschickt werden bevor wir Angkor Wat besuchen.

7.09.04

Ein Horror-Trip geht zuende...

Nein, liebe Eltern, wir haben keine Drogen genommen, auch wenn wir gestern ein fliegendes Schwein beim Parasailing gesehen haben (der Political Correctness wegen muss ich mal an dieser Stelle auf weitere Ausfuehrerungen verzichte).
Es geht ums Reisen ...

Gerade kommen wir vom Abendessen und haben uns dazu ortsgerecht "The Beach" angeguckt. Manch einem wird sofort klar werden, dass es uns wohl auf Koh Phi Phi verschlagen hat. Gestern Koh Tao, heute Koh Phi Phi. Ein Blick auf die Landkarte offenbart zwar keine heftige Strecke im Bereich Luftlinie, der Teufel steckt aber im Detail.

Gestern abend gings um 21 Uhr abends los. Um nicht zuviel Zeit mit Reisen tagsueber zu verlieren, hatten wir uns entschlossen, die Nachtfähre (mehr Infos zu Koh Tao Fähren) zu nehmen. 9 Stunden Fahrt hoerten sich zwar viel an, aber es sollte Schlafgelegenheiten geben, von daher theoretisch kein Problem. Als wir dann aber die Faehre betraten, konnten wir unseren Augen kaum trauen.
Zusammengepfercht auf ein paar Matratzen tummelte sich jeden halben Meter auf dem Boden liegend ein armer Tourist. Uns blieb nichts anderes uebrig, als uns dazu zu gesellen und direkt oberhalb des Dieselmotors Platz zu nehmen. Hoelle ist kein Ausdruck fuer diesen Teil der Reise. Wir haben zwar Fotos gemacht, koennen diese aber wie so oft erstmal nicht hochladen. Es war echt erschreckend, dass man fast auf Vieh-Niveau von einem Ort zum anderen verfrachtet wurde.
Nach endlosen 9 Stunden ohne Schlaf kamen wir dann endlich in Surat Thani an, wo wir dann erstmal 2 Stunden auf den Bus warten durften. Die Zeit nutzten wir zum Fruehstuecken, "8 Mile" gucken und zu einer Inspektion der oertlichen sanitaeren Anlagen *wuerg*.
Gerade erst in den Bus eingestigen stand auch noch ein Buswechsel auf dem Programm, wo es etwas konfus zuging und ich erstmal in den Bus nach Koh Samui einstieg (auf dem Bus stand Krabi...). Erst in letzter Sekunde konnte ein Unglueck verhindert werden. Letztendlich sassen wir dann doch beide im richtigen Bus auf sogar komfortablen Plaetzen.
Von Krabi weiter mit der Faehre nach Koh Phi Phi. Jaja, echtmal Hardcore. Ausgepowert, voellig uebermuedet und mit flauem Gefuehl im Magen Richtung Trauminsel. Hat da jemand gegaehnt? Ich hoffe nicht, auch wenn sich selbst bei uns so langsam Inselmuedigkeit breit macht. Auf dem Weg zur Faehre hab ich dann dummerweise meinen Rucksack etwas ramponiert, aber dank mitgebrachtem Naehset (vielen Dank fuer den Tipp, Cindy) werde ich das Ding wohl morgen per Notoperation wieder instandsetzen koennen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Nach 16 zum Teil qualvollen Stunden, unserem bisher laengsten Trip, haben wir endlich Koh Phi Phi erreicht. Die Bungalowsuche gestaltete sich eher unproblematisch und wir sind relativ guenstig untergekommen. Ein Super Blick ueber die Bucht entschaedigt fuer den kleinen Gewaltmarsch den Huegel hoch zu unserer Bleibe.

Morgen wird dann erstmal eine ganz grosse Menge Chillen auf dem Programm stehen und uebermorgen sollten unsere blasengeschundenen Fuesse auch wieder tauchtauglich sein.

Viele Gruesse an alle, nur nicht an die Leute, die keine Comments schreiben.

Harry & Chris

Wiedersehen auf Phi Phi Island

Echt komisch... vor genau 15 Monaten war ich schon einmal hier auf Phi Phi, damals noch mit Eva, das ruft komische Erinnerungen wach. Trotzdem ist es wieder wunderschoen und ich freue mich tierisch wieder hier sein zu duerfen... es ist einfach eine Trauminsel. Als Programm haben wir uns ausser Faulenzen und Futtern nur Tauchen, Schnorcheln und Feiern vorgenommen... also ganz relaxed.

Leider haben wir Nial um ein paar Stunden verpasst: Wir waren im Phi Phi Princess Resort um zu fragen ob er dort eingecheckt hat, doch leider checkte er genau heute morgen, ein paar Stunden vor unserer Ankunft aus... echt schade :-(

Unsere Huette ist dieses mal nicht so nobel wie vor knapp einem Jahr, dafuer ist der Ausblick aber atemberaubend: Man sieht die gesamte Bucht, da wir ungefahr 50 Meter auf dem Hang wohnen... was will man mehr um gluecklich zu sein?

Harry schreibt euch jetzt noch welche Tortour es war hierher zu komen... echt grauenhaft...

Wuensche euch alles Liebe

Euer

Chris & Harry

6.09.04

Abmarsch!!! Ab in den Sueden!

4 Wochen nach Start unserer klitzekleinen Rundreise setzen wir zum ersten Mal Segel in Richtung Sueden. Klingt komisch, ist aber so. Von Koh Tao geht es nun nach ganzen 6 Tagen Aufenthalt Richtung Krabi und dafuer muessen wir dummerweise wieder einige Hundert Kilometer suedwaerts. Macht nix, das Reisen behrrschen wir ja mittlerweile schon ziemlich gut. Die Insel zu verlassen ist dennoch schade, denn hier hatten wir wirklich eine knappe Woche lang eine richtig gute Zeit.

Unsere Unterkunft war Backpackern absolut nicht entsprechend – im positiven Sinne! Ein sauberer Pool, taeglich frische Handtuecher und Sauberkeit sind etwas, was wir uns die naechsten Wochen ganz klar abschminken koennen. Aber nach 3 Wochen stressigem Umherreisen war es genau die richtige Erholung, die noetig war. Wenn wir in ein paar Tagen Koh Phi Phi erreichen, wird es sicherlich nochmal ruhig werden, aber danach ist der Zeitplan wieder prall gefuellt.

Hier auf Koh Tao gab es eigentlich nicht viel zu machen. Chris und ich haben jeweils unsere verschiedenen Tauchlehrgaenge absolviert (meiner einer wurde dabei vom Kacknoob zum Open Water Diver befoerdert). Dann gabs noch die eine oder andere Moped-Fahrt mit kraeftig Arschwasser, diverse Besuche im 7-Eleven zur sinnvollen Abendgestaltung und auf jeden Fall eine ganze Menge Erholung. Billiges Essen und Trinken (ganz anders als es einem der Lonely Planet vorgaukelt) gabs genauso wie im restlichen Thailand, nur der Party- Faktor konvergierte gegen 0. Brauchten wir auch nicht, denn mit Tauchen waren wir schon genug beschaeftigt.

Gestern stand dann noch die obligatorische Touri-Tour einmal rund um die Insel auf dem Programm. Neben mehreren Schnorchel-Einheiten konnten wir auch noch an einem total abgelegenen Strand unser Mittagessen geniessen.

Da mir jetzt die Zeit ausgeht (die Faehre geht in 20 Minuten) brech ich mal lieber ab, bevor mir Chris was bricht. HAHAHAHAHAHAHAHHA

Viele Gruesse an alle, die sich angesprochen fuehlen (damit sich keiner ignoriert fuehlt!)

Harry & Chris

Treffen mit dem Professor auf Koh Phi Phi

Man, was fuer eine geile Woche auf Koh Tao... weiss gar nicht wo ich anfangen soll... eine Trauminsel einfach und dazu kommen einfach noch die super guenstigen Preise - dazu kam dann auch noch das Koh Tao Wetter, das uns wohl gesonnen war. Der Lonely Planet spricht zwar von ueberteuerten Preisen und dem Fehlen von Supermaerkten, aber da liegt er schlichtweg falsch... mal wieder. Freue mich natuerlich sehr ueber all die E-Mails die ich bekomme, aber bitte versteht, wenn ich nicht sofort alle beantworten kann. Wenn ihr Fragen zur Reise habt. dann stellt sie bitte in Form eines Kommentars, so dass es allen hilft :-)

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3.09.04

Tauchkurs auf Koh Tao - Tauchen in Thailand

Wenn wir uns mal ein paar Tage nicht zu Wort melden, dann kann das nur daran liegen, dass a) der Harry eine fiese Magendarmgrippe hat, b) das Internet einfach zu lahm/teuer ist oder c) dass wir einfach keine Zeit dazu haben.

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31.08.04

Scamer, Tauchen und Poolinger auf Koh Tao

Mensch, jetzt sind tatsaechlich erst 3 Wochen vorbei seitdem wir unser geliebtes Muenchen verlassen haben und mir kommt es vor wie eine halbe Ewigkeit :-)

Heute Mittag sind wir mit der Faehre auf Koh Tao angekommen, dem Tauchmekka Suedostasiens (mehr Infos zu Koh Tao Tauchen), wie es so schoen heisst... eigentlich hat jedes Hotel eine angebundene Tauchschule und manchmal ist es auch andersrum... leider gab es schon zu Anfang ein paar boese Ueberraschungen fuer uns: Total verkatert wie wir (v.a. ich) waren, wurden wir schon vor der Abfahrt mit der Fahre am Pier von Koh Phangan von Scamern angesprochen, die ihre Hotels und Bunalows anpreisen und somit an den Mann bringen wollten.

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Full Moon Party - wir waren dabei!

Hurra, wir leben noch - unser neuester Bericht aus Koh Tao! Gestern nach dem letzten Weblog-Eintrag war um 7 Uhr abends am Strand von Hat Rin noch nichts los und so entschlossen wir uns noch spontan, bei einem Chang Beer eine Runde in einer PS2-Zockerstubn dazwischenzuschieben. Dass ich dabei Chris im Fussball 3 Mal vom Platz gefegt hat, ist nur Nebensache, denn der eigentliche Clou war, dass man im Prinzip im Liegen gespielt hat. Sowas gibts im guten alten Doitschland wieder mal nicht ... schade eigentlich.

Eine Stunde spaeter gings dann wieder Richtung Strand, wo wir es uns auf einer der vielen Bastmatten bequem machten. Im Minutentakt kamen nun die Speedboats an und jedes Mal wurden 30-50 feierhungrige Leute abgeladen. Schnell fuellte sich der Strand und an manchen Stellen kam man nur sehr schwer voran. Erprobt durch diverse Tischverteidigungsheldenleistungen auf der Wiesn (fuer Saubreissn: Oktoberfest) konnten wir aber unseren Platz eine ganze Weile verteidigen.

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30.08.04

Full Moon Party am Hat o. Haad Rin Beach - Koh Phangan

In ein paar Minuten werden wir zur Full Moon Party des Jahres losmaschieren... reinster Kommerz hier, aber das war uns schon vorher klar. Verwundert hat mich nur der Strand an sich, also Hat Rin... denn der sieht wirklich nicht gross aus und so mache ich mir Sorgen wo all die zugekifften Leute tanzen sollen?!?!?

Erzaehlenswerter ist da schon eher die Herfahrt, die Harry und ich eben hatten. Man muss dazu sagen, dass wir im absoluten Nordwesten der Insel und somit rund 45 Minuten von Hat Rin und der dort stattfindenden Full Moon Party entfernt wohnen. Aus diesem Grund hab wir uns heute eine Enduro geliehen, in dem Glauben sicherer als mit diesen 50 ccm Rollern unterwegs zu sein... doch weit gefehlt. Bei 160kg Last und den teilweise 30% Steigung hier ist es echt ein Abenteuer rumzuduesen: Ich am Steuer und Harry festgeklammert hinten drauf... keine Angst, ich habe ja einen Motorradschein :-)

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29.08.04

Endlich auf Koh Phangan - Thailand

Sitze eben gerade hier mit Steffi und Harry im Internetcafe an einem der abgelegensten Straende von Koh Phangan und tippe diese Zeilen...

Habe Bauchschmerzen vom Lachen... Hinter uns sitzt ein Ami und meinte eben zu seinem Kumpel: "It's a wonderful day; I had a massage an Bayern Munich lost"... wir haben uns kaputt gelacht... da ist man wieder am Ende der Welt und da haben die anderen Touris nix Besseres von sich zu geben, als dass sie bekennende Bayern-Feinde sind, und das vor 2 waschechten Muenchnern!!!!!!!

Dank eines Scammers, der uns schon am Ferry Pier abgefangen hat, haben wir auch schon ein Bungalow hier auf der Insel... fuer uns ein Gluecksfall wenn man bedenkt, dass morgen 40.000 Leute am Strand von Hat Rin sein werden und sich wegschiessen...

Leider hat das Klo wieder sehr wenig Annehmlichkeiten: keine Spuelung also nur mit Schoepfkelle)... ich hatte das Privileg die Toilette als erster einzuweihen... welch Ehre... doch mitten beim Geschaeft hab ich dann leider gemerkt, dass die Klobrille nicht fest montiert ist, so dass ich schweissgebadet auf dem Toilettenboden gelandet bin... Yammmmmie!

Man merkt schon, uns drei bringt hier nicht mehr soviel aus der Ruhe... eigentlich sind wir eh nur am Lachen :-)

Jetzt gibts Fruehstueck um 2 Uhr nachmittags... wie dekadent.

Liebe Gruesse aus dem Paradies

Euer

Chris & Harry

[Edit: Harry's und mein Eintrag ueberschneiden sich etwas... tschuldigung...]

Alles verhurt und so ...

Heute frueh hiess es wieder einmal Koffer packen. Von Koh Samui gings rueber nach Koh Phangan, wo dann morgen die Full Moon Party ansteht. Laut einem Einheimischen, der uns unser Bungalow vermittelt hat, werden etwa 40.000 Leute erwartet, die die oertlichen Straende unsicher machen werden.
Nach einer halsbrecherischen Fahrt im vollgestopften und ebenso beladenen Taxi haben wir ein klimatisiertes Zimmer mit 2 Doppelbetten zum Tagespreis von 10 Euro ergattert. Die Matratzen sind zwar hart wie ein Brett, dafuer gibts aber Honey-Bear-Bezuege. Was will man mehr?
Heute ist erstmal Hardcore-Erholung angesagt, damit wir dann morgen volle Kanne durch die Nacht huepfen koennen.

Der letzte Tag auf Koh Samui lief aehnlich ab wie die Tage zuvor. Tagsueber gings erstmal zum Chillen am Strand. Als die ganzen Thais aufgeregt alles zusammenpackten, konnten wir gerade noch rechtzeitig ebenfalls unser Zeug zusammenkratzen. In letzter Sekunde konnten wir uns in ein Restaurant retten, bevor einer der ueblichen halbstuendigen sintflutartigen Regenfaelle niederprasselte.
Abends stand dann noch einmal Thaiboxen auf dem Programm, wo wir den bisher brutalsten Kampf sahen. Es flogen zwar wieder keine Knochen ins Publikum, aber es war doch sehr sehenswert, wie sich die beiden Streithanseln die Knie ins Gesicht gehaun haben. Was dieses Mal noch dazu kam, war ein fantastisches Thai-Publikum, dass jeden Schlag und Tritt frenetisch feierte. Der Laermpegel war echt gigantisch und wir werden sicher nochmal auf unserer Reise einen Wettkampfring besuchen, idealerweise als einzige Westler unter sonst nur Thais.

Interessanterweise haben wir es innerhalb von wenigen Tagen geschafft, immer wieder von diversen Leuten auf der Strasse erkannt zu werden. Das liegt nicht etwa an diversen Eskapaden und kulturellen Fehltritten. Unsere erste Theorie lautet, dass es zum Teil schlicht und ergreifend daran liegt, dass wir in Kuala Lumpur jeweils ein Tiger Beer T-Shirt gekauft haben, dass es hier nicht gibt und alle darauf neidisch sind. Man stolziert also nichtsahnend ueber den Platz (mit normalem Outfit) und von weitem her schreit einer laut "Tiger Beeeeer!!!!" rueber, weil man am Tag vorher das Shirt getragen hatte. Eine weitere Theorie fuer den hohen Wiedererkennungswert ist natuerlich auch die exorbitante Handsomeness, die wir hier an den Tag legen und die gleicherweise von allen anwesenden Geschlechtern anerkannt wird. Diese Theorie soll hier aber nicht weiter behandelt werden, da wir doch im politisch korrekten Rahmen bleiben wollen.
Da Chris gestern sein Chang Beer T-Shirt trug und gleichzeitig selbiges Bier in der Hand hielt, trat an ihn eine 5-jaehrige Blumenkettenverkaeuferin heran, tippte zuerst aufs T-Shirt, dann auf die Flasche und fragte ihn dann "Are you beer?". Vom vielen Lachen durstig geworden gings dann in den Dü-düüü-dü-düüü-7-Eleven, wo ich erstmal Chris mit einer langen Wurst eine ueber den Schaedel gezogen hab. Die Angestellten fanden das auch alle extrem komisch und die Verkaeuferin hat es vor Lachen kaum geschafft, mir den Warenpreis mitzuteilen. Als Randbemerkung sei dann noch gesagt, dass ich gestern keinen Tropfen Alkohol konsumiert hab... wir koennen also auch noch ohne Stoff lustig sein!

Leider gibts hier weiterhin keine guten Internetverbindungen und Bilder bleiben daher bis auf Weiteres Mangelware. So koennen wir auch keine Photos von der vorgestrigen Schaumparty im "Bauhaus" (heisst wirklich so) der hungrigen Weltoeffentlichkeit praesentieren. Eigentlich wollten wir nur mal kurz in den Club reinschauen (Eintritt gibts ja hier nicht), aber als dann zufaellig der direkte Weg zur Toilette quer durch die brusthoch mit Schaum gefuellte Tanzflaeche fuerhte, hab ich mir den Spass nicht nehmen lassen, da quer durch zu latschen. Auf dem Rueckweg dasselbe und da die Musik auch passte, wurden dann noch ein paar Minuten mehr daraus. So manche Schaumdusche von oben spaeter und dementsprechend leicht durchnaesst zog unsere dreikoepfige Teutonengruppe dann zurueck Richtung Bungalow.

Last but not least muss natuerlich auch die Ueberschrift dieses Beitrags erlaeutert werden. "Verhurt" hat nichts mit irgendwelchen lokalen Dienstleistungen zu tun, sondern ist lediglich der Komperativ von "verpr.0nt", was sich seinerseits zu einem Standardwort dieses Urlaubs fuer eine ganze Latte von Begriffen entwickelt hat. Ob es sich dabei um geistige Degeneration handelt oder einfach nur eine Ausgeburt des Chaotismus ist, bleibt dem unabhaengigen Betrachter selbst ueberlassen zu entscheiden.

Verhurte Gruesse von Koh Phangan
Harry & Chris

27.08.04

Erdinger Weissbier, Mopeds und stinkende Strassen

Heute Nacht habe ich so gut wie seit fast 3 Wochen nicht mehr geschlafen... Steffi sei dank. Sie hat ein luxiurioeses Bungalow mit 2 Zimmern, Kuehlschrank, Klimaanlage und TV... was will das Backpackerherz denn mehr? Ok, ne Ps2 waere fuer spaete oder verregnete Abende auch nicht schlecht...

Endlich eine Nacht ohne Moskitos und Schwitzen :-)

Kulinarisch bin ich die letzten Tage eher wieder Richtung Westen gereist... man will ja nicht den ganzen Tag ueber "Reis mit Scheiss" essen... das haelt selbst der staerkste Stahlmagen nicht aus. Heute Mittag gabs dann das bisherige Highlight in Sachen Bier: Ein eiskaltes Glas Erdinger Weissbier, importiert aus dem schoenen Bayern, direkt in meinen Bauch... sogar das Weissbierglas war vorher im Tiefkuehlfach... welch ein Anblick, was fuer ein erhabener Geschmack, und das nach all dem Zeug was wir hier bisher schon getrunken haben... Kostenpunkt gerade mal 2.5 EUR, also sicher nicht das letzte Mal :-)

Heute morgen habe ich mir dann auch noch ein Moped geholt, damit wir auf der Insel mobiler unterwegs sind. Eine kleine Yamaha mit Gangschaltung, aber zum Glueck habe ich ja meinen Motorradschein. Man muss aber auch zugeben, dass es recht gewoehnungsbeduerftig ist ohne Helm, in T-Shirt und in Badeschlappen an den Straenden und Klippen entlang zu fahren... Dolce Vita Feeling kommt da natuerlich auf.

Nachteil an den Strassen hier ist das mangelhafte Kanalsystem, so dass die Gullis oft ueberlaufen und die Bruehe zentimeterhoch auf der Strasse steht, und das dann mit Badeschlappen durchfahren... baeeeeeeeehhhhhhh!

Ich hoffe Klein-Harry ist in Zukunft nicht mehr so faul und schreibt auch wieder ein wenig ins Weblog :-)

Liebe Gruesse

Chris & Harry

PS: Padde, wir kommen voraussichtlich so am 10.10 in Hongkong an, also schon dich schonmal!

26.08.04

Lamai Beach und blutruenstige Moskitos auf Koh Samui

Ich flipp hier noch total mit diesen Ausgeburten der Hoelle aus... diese laestigen Viecher zerstechen mich trotz Autan (oder wie es hier heisst: "Off") jede Nacht und inzwischen sogar tagsueber... das Jucken waere mir ziemlich wurscht, aber bekanntlich uebertragen diese kleinen Teufel auch diverse Krankheiten.

Gestern habe ich mich vorm Schlafengehen von Kopf (!!!) bis Fuss mit Off eingesprueht und mich trotz bruetender Hitze in unserem Bungalow mit dem Bettlaken eingewickelt... und was hat es genuetzt? 5 Stiche durch den Bettlaken!!!! Ahhhhhhhhhhh!!!!!

Das neue Bungalow ist aber auch praedestiniert fuer solch Invasionen: Es steht auf Stelzen und der Boden hat cm grosse Luecken, so dass jeden Abend neue Stechmuecken ins Zimmer kommen.

Zum Glueck hat das heute ein Ende, wenn wir zur Steffi nach Lamai Beach ziehen werden. SIe ein ein Luxusbungi mit 2 Schlafzimmern UND Aircon... man wie lange habe ich von einer schweisslosen Nacht getraeumt? Ueberhaupt wundert es mich wie anstrengend es ist immer wieder sein "Zuhause" wechseln zu muessen und somit immer auf Achse zu sein... ich glaube nach 2 Monaten reichts dann endgueltig :-)

Gestern hatten wir dann auch noch ein saulustigen Abend mit Steffi und ein paar einheimischen Thais die sie kennt... haette nie fuer moeglich gehalten, dass die soviel Spass beim Feiern haben ;-)

In 2 Tagen geht es dann voraussichtlich auch schon weiter auf die nachste Insel, Koh Pagnang, damit wir noch einen Bungi fuer die Full Moon Party am 30.08. bekommen. Alle erzaehlen zwar wie scheisse und kommerziell die Feier sei, aber menschlich wie man ist moechte man sich doch gerne persoenlich davon ueberzeugen.

Wuensche euch allen in good old Germany eine schoene Zeit, irgendwie "vermisse" ich D schon ein wenig.

Euer Chris & Harry

24.08.04

Neuer Bungalow inkl. Klobrille und Spuelung

Mensch wo treibt sich denn der Harry rum, habe ihn seid Stunden nicht mehr gesehen... tststs

Haben heute unseren neuen Bungalow fuer 300 Baht (6 EUR) bezogen, da er mitten in Chaweng ist und somit die Laterei nicht so krass ausfaellt. Zudem hat der neue Bungi im Gegensatz zum alten jetzt sogar eine Klobrille... welch Luxus. Aber nicht genug: Sogar eine Spuelung ist vorhanden, die man nicht wie vorher manuell (Wasser mit der Schoepfkelle aus nem Wasserbottich zum Spuelen) bedienen musste, sondern mit richtigem Spuelkasten.

Aber da alle guten Dinge ja drei sind, ist der Oberhammer, dass das Wasser aus der Dusche nun nicht mehr braun ist sondern richtig transparent :-)))))

So, jetzt geh ich mal den Don Harry suchen damit wir uns nen guten Platz beim Thaiboxen ergattern koennen... ich will das Blut am Ringboden sehen...

Liebe Gruesse

Chris

PS: Steffi, ich hab dir heute ne Mail mit dem Treffpunkt geschrieben: 25.08, also morgen um 20:00 Uhr vorm Starbucks in Chaweng.

Beer Bars in Chaweng und Lamai

Ich dachte den Kater von gestern koennte man nicht toppen, aber da habe ich mich anscheinend getauscht... nach dem Katerfruestueck im McDonalds, nachdem wir die Nacht in den beruehmt beruechtigten Beer Bars verbracht haben, habe ich nur noch den Wunsch zu pennen... und das obwohl draussen ein Traumstrand und ein Traumwetter ist... Dekadenz total. Moechte hier nicht naeher erlaeutern wie krass ich abgestuerzt bin...

Mutti, ich trink in Zukunft nicht mehr soviel, versprochen... *ruelps*

Liebe Gruesse aus Chaweng

Euer kaputter

Chris & Harry

PS: Wo bleiben die Kommentare?!?!?!??! Nicht nur konsumieren!!!!! Auch schreiben!!!!

23.08.04

Katerstimmung am Chaweng Beach auf Koh Samui

Man der Schaedel brummt... war gestern doch etwas zu viel Bier und Cocktailgemische... aber man ist ja nur einmal im Urlaub, nicht wahr?

Habe gerade mit Steffi ausgemacht, dass wir uns am 25. treffen, nachdem sie ihr Bungalow auf der Insel bezogen hat. Sie wird hier ein halbjaehriges Praktikum absolvieren (wie geil) und hat uns netterweise eingeladen bei ihr zu pennen. Wir werden sicher ne Menge Spass haben und die Nacht zum Tag machen :-)

Habe gerade checken wollen ob und wie ich meine Klausuren bestanden habe, doch bisher ist ausser Statistik IV noch nichts bekannt... zum Glueck hab ich die mit 2,0 bestanden.

Harry hat mir gerade 3 Moeglichkeiten genannt, was ich machen soll nachdem ich die Ergebnisse erfahren habe:

a) Ich habe bestanden und gehe zum Supermarkt, kaufe mir ne Buddel Chang Beer und trinke aus Freude.
b) Ich habe nicht bestanden und gehe zum Supermarkt, kaufe mir ne Buddel Chang Beer und trinke aus Frust... sicher auch ne Alternative
c) Die Noten sind noch nicht da, ich gehe zum Supermarkt, kaufe mir ne Buddel Chang Beer und trinke aus Langeweile.

Ihr seht schon, mit Harry habe ich hier einen sehr fuersorglichen Reisepartner der sich um meinen Fluessigkeitshaushalt Sorgen macht :-)

Wenn ich morgen nicht so faul bin, gibts vielleicht ein paar neue Fotos... inzwischen haben wir neben unseren pr0.n-Brillen auch noch peinliche Fischerhuete, so dass wir nun sicherlich als Pauschalurlauber durchgehen :-)

Heute abend ist dann Disse angesagt und morgen schauen wir im Chaweng Stadium zu wie sich ein Thai und ein Japaner die Nasen blutig schlagen beim Thaiboxen.

Liebe Gruesse und passt auf euch auf

Euer Chris & Harry

PS: Hab mir noch nie ne Woche lang nicht rasiert... kommt auch nicht mehr vor, sowas von baehhh...

22.08.04

Ungewollter Zwischenstopp in Hat Yai - Thailand

Warum muss sowas auch immer so krass enden???? Wir wollten doch nur Spass haben, ein wenig Ablenkung um darueber hinweg zu taeuschen, dass wir eine Nacht in Hat Yai verbringen mussten, da wir zu spaet von Pulau Perhetian abgereist sind... nun zum eigentlichen Thema: Wir kamen also in Hat Yai, der ersten groesseren Stadt nach der malayischen Grenze in Thailand, an und musstn (nach 4h Minibusfahrt) feststellen, dass es an diesem Abend keine Moeglichkeit mehr gab nach Surat Thani und somit nach Koh Samui zu kommen.

Zuerst hatte ich mich tierisch gearget, dass wir nun einen Tag spaeter auf Koh Samui ankommen wuerden, doch nachdem die Formalitaeten fuer die Weiterfahrt (6h mit dem Bus zum Ferry Pier am naechsten Morgen) geklaert warn, gefiel mir die Stadt auf einmal viel besser. was einem sofortauffaellt ist, dass man kein anderen westlichen Touris findet, ich habe gerade einmal einen anderen Weissen gesehen... und sowas mag ich ja bekanntlich :-)

Ich freu mich schon, wenn ich euch das Bild unserer dortigen Unterkunft zeigen kann... echt cool, Waende aus hauchduennem Gipskarton und die Zimmernummer 303!!!!!! (Michi wird wissen was gemeint ist... SCHOCK)... Also liessen wir uns als naechstes in das Vergnuegungsviertel der Stadt fahren, von dem wir schon soviel im LP gelesen hatten und ich muss sagen, dass wir nicht enttaeuscht wurden :-)

Um das ganze abzukuerzen: eine Flasche Bier kostete nur 70 EUR Cent bei einem Volumen von 650 ml... ihr koennt euch denken, wie das geendet hat... es wa im "Pink Lady", hoert sich nach nem schwulen Ladyboy-Schuppen an, war aber nur ein Amuesieretablissment (nein Mama, keine Angst, es war kein Puff) in dem wir von 2 thalaendischen Hostessen, die kein Wort Englisch geschweige denn Deutsch sprachen, dazu genoetigt immer mehr Bier zu trinken...

Am naechsten Morgen konnten Harry und ich nach diversen Rekonstruktionsansaetzen feststellen, dass wir erst gegen 5 Uhr morgens zu Hause waren... und das obwohl wir wieder um 7 mit dem Bus weiterfahren mussten... Harry konnte mich wie durch ein Wunder rechtzeitig aufwecken, so dass wir gluecklichrweise auch rechtzeitig am Bus ankamen.

Verkatert wie ich war habe ich dann auch noch eine eklige Reissuppe mit irgendeinem schleimigen Zeug drin als Katerfruehstueck reingepresst... baeeeehhhhh.

So, nun reichts wieder, da wir gerade auf Koh Samui angekommen sind und es nun gilt das oertliche Nachtleben von Chaweng Beach unsicher zu machen :-))))))


Liebe Gruesse an alle!

Euer

Chris & Harry

3.05.04

Thailand's Bevölkerung

Die Thai bilden den überwiegenden Teil der Bevölkerung Thailands. Man nimmt an, dass dieses Volk aus dem Südwesten Chinas stammt und zu Beginn des 1. Jahrtausends n. Chr. in Südostasien eingewandert ist. Oft werden jedoch die im Kernraum des Landes wohnenden Thai im engeren Sinn von den im Nordwesten und Osten des Landes angesiedelten Lao, die mit dem Volk des benachbarten Laos enger verwandt sind, ethnisch unterschieden. Die Thai einschließlich der Lao stellen etwa drei Viertel der Bevölkerung,. Die größte Minderheitengruppe sind mit rund 14 Prozent die Chinesen, von denen viele thailändische Staatsbürger sind. Unter den übrigen Minderheiten sind die in den südlichen Provinzen lebenden muslimischen Malaien, Angehörige der Bergvölker des Nordens sowie kambodschanische (Khmer) und vietnamesische Flüchtlinge im Osten zu nennen. 79 Prozent der Bevölkerung leben auf dem Land.
Die Einwohnerzahl beträgt etwa 61,8 Millionen (2001), woraus sich eine Bevölkerungsdichte von 120 Einwohnern pro Quadratkilometer ergibt. Die Bevölkerung ist jedoch regional sehr unterschiedlich verteilt; die stärkste Bevölkerungsdichte weist Mittelthailand auf.


1. Wichtige Städte

Bangkok ist Hauptstadt, bedeutendster Seehafen und mit 7,36 Millionen Einwohnern (1998) größte Stadt des Landes. Weitere wichtige Städte sind Chiang Mai (159 000 Einwohner), die größte Stadt in Nordthailand, Songkhla (288 000) auf der Malaccahalbinsel und Nakhon Si Thammarat (112 000), ebenfalls auf der Malaccahalbinsel.


2. Sprache

Die Amtssprache ist Thai, ein Mitglied der sinotibetischen Sprachfamilie. Es gibt vier regionale Dialekte. Minderheitensprachen sind Laotisch, Chinesisch, Khmer und Malaiisch. Englisch ist als Handelssprache in Gebrauch und wird in einigen Sekundarschulen und Colleges unterrichtet .


3. Religion

Der Buddhismus ist die vorherrschende Religion Thailands. Das Oberhaupt der buddhistischen Hierarchie ist der Oberste Patriarch, der im Allgemeinen ein Mitglied der Königsfamilie sein muss. Rund 95 Prozent der Thailänder sind Buddhisten. Es gibt etwa 18 000 buddhistische Tempel und 140 000 buddhistische Priester im Land. Fast alle männlichen Buddhisten Thailands gehen für mindestens einige Tage oder Monate in ein Wat (Mönchskloster). Die größtenteils in Grenznähe zu Malaysia lebenden Muslime stellen rund 4 Prozent der Bevölkerung. Zudem gibt es einige kleinere christliche und hinduistische Glaubensgemeinschaften.


3.1. Feiertage

Staatliche Feiertage sind der Neujahrstag, das chinesische Neujahrsfest, der Chakri-Tag (6. April), der Krönungstag (5. Mai), der Geburtstag der Königin (12. August), der Chulalongkorn-Tag (23. Oktober), der Geburtstag des Königs (5. Dezember), der Verfassungstag (10. Dezember) und Silvester. Von Bedeutung sind auch die buddhistischen Feiertage Makha Bucha, Asalaha Bucha und Visakha Bucha, die an wichtige Ereignisse in der Geschichte des Buddhismus erinnern und von Jahr zu Jahr auf unterschiedliche Daten fallen, da sie sich nach dem Mondkalender richten. Songkhran ist das thailändische Neujahrsfest, und Loy Krathong ehrt die Göttin des Wassers - dann lassen die Menschen kleine "Schiffchen" mit Kerzen, Münzen oder Blumen auf den Flüssen und Seen schwimmen.


4. Soziales

Das Amt für öffentliches Sozialwesen ist mit dem Katastrophenschutz, der Kinderfürsorge und dem Schutz von Behinderten und Mittellosen beauftragt. In den achtziger Jahren gab es besondere Programme zur Unterstützung der Bergstämme des Nordens sowie der Flüchtlinge aus Vietnam und Kambodscha im Osten des Landes. Ein neues und sehr ernst zu nehmendes Problem für das öffentliche Gesundheitswesen ist die Ausbreitung des HI-Virus, der das Immundefektsyndrom AIDS auslöst. Die Anzahl Infizierter liegt bei etwa 755 000 (1999). Die Ärztedichte entspricht 2 738 Einwohnern pro Arzt, die Dichte der Krankenhausbetten 502 Einwohnern pro Bett.


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Thailand's Geschichte

Im 1. oder 2. Jahrhundert v. Chr. wanderten aus Westchina stammende, Tai sprechende (siehe Tai-Sprachen) Völker in Yunnan ein. Während der Wirren, die auf den Niedergang der Han-Dynastie 220 n. Chr. folgten, gründeten Tai-Führer das Königreich Nan Chao, das bis zur Eroberung durch die Mongolen in der Mitte des 13. Jahrhunderts Bestand hatte. Lange vor dieser Zeit hatten die Tai jedoch bereits begonnen, Richtung Süden zu wandern. Diese Wanderbewegung führte sie während der folgenden Jahrhunderte im Süden bis auf die Malaccahalbinsel und im Osten bis nach Kambodscha. Hier wurden die Tai von indischen Einflüssen geprägt und nahmen die buddhistische Religion an. Im13. Jahrhundert bildeten sie eine politische Einheit und gründeten 1238 das Reich Sukothai, dessen Blütezeit in den letzten Jahrzehnten des 13. Jahrhunderts unter König Ramchamhaeng begann und bis ins 14. Jahrhundert andauerte. 1350 errichtete der Gründer der Stadt Ayutthaya, der später als Rama Tibodi I. bekannt wurde und bis 1369 regierte, südlich von Sukothai das thailändische Königreich Ayutthaya. Trotz kriegerischer Auseinandersetzungen mit Kambodschanern und Birmanen erlebte das Reich Ayutthaya während der nächsten 400 Jahre eine Blütezeit; es eroberte das Reich Sukothai, Kambodscha und die noch unabhängigen Thai-Fürstentümer im Norden. In dieser Zeit kam es auch zu teilweise feindseligen Beziehungen zwischen den Thai und verschiedenen europäischen Nationen, darunter Portugal, die Niederlande und Großbritannien, sowie China.


1. Konsolidierung der staatlichen Unabhängigkeit

1767 wurde Ayutthaya nach vierjähriger Belagerung von birmanischen Truppen erobert und zerstört. Die Herrschaft der birmanischen Oberherren wurde jedoch durch einen Aufstand der Thai unter Führung von General Pya Taksin, der sich anschließend selbst zum König ausrief, schnell beendet. Sein Nachfolger, General Pya Chakri, der Begründer der noch heute herrschenden Dynastie der Thaikönige (siehe Chakri-Dynastie), regierte als Rama I. von 1782 bis 1809. Die britische und die thailändische Regierung schlossen 1826 ein Handelsabkommen. Aufgrund der durch dieses Abkommen erworbenen Rechte und Privilegien wuchs der britische Einfluss gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Thailand.
Dank des staatsmännischen Geschicks zweier Herrscher blieb Thailand das Schicksal der Kolonisierung, das seine Nachbarstaaten teilten, erspart. Seinem Interesse an westlicher Wissenschaft und Zivilisation folgend, beauftragte König Mongkut, der von 1851 bis 1868 regierte, europäische Berater, ihm bei der Modernisierung seines Landes zu helfen. Sein Sohn, König Chulalongkorn, der während der Hochzeit der europäischen Kolonialbestrebungen regierte (von 1868 bis 1910), setzte die grundlegenden Modernisierungsbemühungen seines Vaters fort. Diese bestanden u. a. in der Abschaffung der Sklaverei und der Einrichtung von Schul- und Justizsystemen nach westlichem Vorbild. Chulalongkorn gelang es im Wesentlichen, die Unabhängigkeit seines Staates gegenüber Kolonialbestrebungen zu bewahren, wenngleich die Hoheitsrechte Thailands während seiner Regierungszeit beschnitten wurden. 1893 wurde Thailand z. B. in Grenzstreitigkeiten mit Frankreich verwickelt, das zu dieser Zeit eine Vormachtstellung in Cochinchina, Annam, Tonking und Kambodscha einnahm. Die Franzosen entsandten daraufhin Kriegsschiffe nach Bangkok und zwangen Thailand, Kambodscha sowie alle Gebiete in Laos östlich des Mekong abzutreten. 1904 und 1907 wurden weitere thailändische Gebiete westlich des Mekong von Frankreich erworben. 1909 trat Thailand vier Gebiete auf der Malaccahalbinsel an Großbritannien ab, wofür Großbritannien den Großteil seiner Ansprüche im übrigen Teil des Königreiches aufgab. Thailand trat im Juli 1917 an der Seite der Alliierten in den 1. Weltkrieg (1914-1918) ein. 1920 wurde es Gründungsmitglied des Völkerbundes.
Unter der Herrschaft von König Prajadhipok (1925-1935) organisierte eine Gruppe westlich orientierter militärischer und politischer Führer um Pridi Phanomyong und Oberst Phibun Songgram im Juni 1932 einen erfolgreichen Staatsstreich gegen das absolutistische Regierungssystem. Im Dezember 1932 wurde der Staat eine konstitutionelle Monarchie. Im März 1935 dankte König Prajadhipok zugunsten seines Neffen, Prinz Ananda Mahidol, ab. Im November 1936 kündigte Thailand alle Abkommen mit ausländischen Nationen auf. Nach den im darauf folgenden Jahr in neuen Verträgen festgelegten Bestimmungen erlangte die Regierung die vollständige Selbstbestimmung über die innen- und außenpolitischen Angelegenheiten des Landes. 1938 wurde Phibun Songgram Ministerpräsident einer faschistisch ausgerichteten Militärdiktatur. Der seinerzeit Siam genannte Staat wurde 1939 in Thailand umbenannt, um die territorialen Ansprüche an allen von Thai (auch den in Nachbarstaaten lebenden) besiedelten Gebieten zu verdeutlichen.



2. Der Zweite Weltkrieg

Mit japanischer Unterstützung forderte Phibuns Regierung ab 1940 von Frankreich die seit 1893 abgetretenen Gebiete zurück. Der Streit wurde mit japanischer Vermittlung im Mai 1941 durch den Vertrag von Tokyo beigelegt. Laut Vertragsbedingungen erhielt Thailand Gebiete in der Größe von rund 54 000 Quadratkilometern (Westkambodscha und alle Gebiete in Laos westlich des Mekong). Die Beziehungen zwischen Japan und Thailand gestalteten sich daraufhin zunehmend freundschaftlicher. Am 8. Dezember 1941, einige Stunden nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor, gestattete die thailändische Regierung den japanischen Truppen freien Durchzug zur malaiischen Grenze. Am 21. Januar 1942 erklärte Thailand den Vereinigten Staaten und Großbritannien den Krieg. Phibuns japanfreundliche Regierung wurde jedoch im Juli 1944 durch eine gegen Japan gerichtete Widerstandsbewegung gestürzt, und Pridi kam an die Macht. Unter seiner Führung entwickelte sich im thailändischen Volk eine starke Sympathie für die Belange der Alliierten.
Thailand schloss im Januar 1946 mit Großbritannien und Indien ein Abkommen, in dem es u. a. seinen Verzicht auf die im Krieg gewonnenen malaiischen Gebiete erklärte. Die diplomatischen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten wurden im gleichen Monat wieder aufgenommen. Im November 1946 traf Thailand mit Frankreich eine Vereinbarung über die Rückgabe 1941 erworbener Gebiete an Frankreich. Thailand wurde am 15. Dezember 1946 in die Vereinten Nationen (UN) aufgenommen (55. Mitglied). Am 9. Juni 1946 wurde König Ananda Mahidol ermordet. Für seinen Bruder und Nachfolger, den späteren König Rama IX. (eigentlich Bhumibol Aduljadeh), wurde wegen seiner Jugend bis 1950 eine Regentschaft ernannt.


3. Innenpolitische Unbeständigkeit

Am 9. November 1947 übernahm eine Militärjunta unter Phibun die Regierungsgewalt. Außer einer kurzen Unterbrechung Anfang 1948 blieb Phibun bis 1957 an der Macht. Sein Regime, im Grunde eine Diktatur, stützte seine Außenpolitik auf enge Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und Großbritannien. König Rama IX. bestieg am 5. Mai 1950 den Thron. Nach dem Ausbruch des Koreakrieges im Juni 1950 stellte Thailand den UN-Streitkräften rund 4 000 Mann zur Verfügung.
Am 29. November 1951 ergriff eine Gruppe von Armeeoffizieren in einem unblutigen Staatsstreich die Macht und setzte die autoritäre Verfassung von 1932 mit einigen Änderungen wieder ein. Phibun blieb weiterhin Premierminister. Während dieser Zeit wurde in China, unterstützt von chinesischen Kommunisten und unter dem formellen Vorsitz von Pridi die Freie Thailändische Bewegung gegründet .
An der Genfer Konferenz vom April 1954, die den Indochinakrieg vorübergehend beendete, nahmen auch thailändische Vertreter teil. Im September 1954 beteiligte sich Thailand an der Gründung des Südostasienpaktes (Southeast Asia Treaty Organization, SEATO).
Im September 1957 wurde Phibuns Regierung durch einen militärischen Staatsstreich unter Führung von Marschall Sarit Thanarat, Oberbefehlshaber der thailändischen Streitkräfte, gestürzt. Im Januar 1958 wurde unter Premierminister Generalleutnant Thanom Kittikachorn eine Koalitionsregierung gebildet. Ein weiterer Staatsstreich, erneut unter Führung von Sarit, stürzte im Oktober 1958 die Regierung von Thanom. Die Verfassung wurde außer Kraft gesetzt, das Kriegsrecht verhängt und alle politischen Parteien verboten. Anfang der sechziger Jahre zeigte sich die Regierung zunehmend besorgt über die rasch anwachsende, kommunistische Guerillabewegung im Norden des Landes. Diese von vietnamesischen und laotischen Kommunisten geförderte Bewegung wurde mit militärischer Unterstützung durch die USA bekämpft. Die Zunahme der Terroranschläge war für Thanom, der nach dem Tod Sarits im Dezember 1963 erneut Premierminister wurde, eines der Hauptprobleme. Zudem verschlechterte sich die Lage der prowestlichen Regierung im benachbarten Laos, und in Vietnam herrschte seit 1959 Krieg (siehe Vietnamkrieg), in den Thailand als SEATO-Mitglied von 1967 bis 1971 verwickelt war. Während des Vietnamkrieges flogen die USA von thailändischem Boden aus Angriffe gegen die Vietcong.


4. Kampf für die Demokratie

Auf politischer Ebene leitete die Regierung allmählich die Wiederherstellung der 1958 außer Kraft gesetzten Rechte ein. Im Dezember 1967 fanden seit zehn Jahren zum ersten Mal wieder Kommunalwahlen statt. Im Juni 1968 wurde eine neue Verfassung ausgerufen. Bei den Parlamentswahlen vom Februar 1969 gewann die Vereinigte Thailändische Volkspartei (United Thai People's party) eine Mehrheit von 75 Sitzen im Repräsentantenhaus. Die größte Gruppe der Opposition, die Demokratische Partei (Democratic Party), erhielt 56 Sitze.
Ab 1969 änderten die Vereinigten Staaten ihre Rolle in Südostasien, indem sie allmählich ihre Streitkräfte aus Vietnam abzogen und freundschaftliche Beziehungen zu China aufzunehmen suchten. Aufgrund dieser Entwicklung musste Thailand eine flexiblere Außenpolitik, insbesondere im Hinblick auf China und Vietnam, einschlagen. Im gleichen Zeitraum hatte Thailand weiterhin gegen Guerilla-Aktionen im Norden und entlang der Grenze mit Malaysia zu kämpfen. Der Rückzug der Vereinigten Staaten aus Südostasien hatte nachteilige Auswirkungen auf die thailändische Wirtschaft und führte zur Belastung der thailändisch-amerikanischen Beziehungen. Flüchtlingswellen aus Vietnam und Kambodscha erreichten Thailand. Der Niedergang der Wirtschaft und die Guerillaangriffe wurden im November 1971 als Vorwand für die Aufstellung einer Militärregierung benutzt. Das Militär schaffte unter Führung von General Thanom die Verfassung ab und löste das Parlament auf. Im Dezember 1972 wurde eine neue Verfassung ausgerufen.
1973 führte eine Reihe von studentischen Demonstrationen gegen die Militärregierung zum Rücktritt Thanoms im Oktober desselben Jahres und zur Ernennung eines zivilen Kabinetts. Ende 1974 wurde eine neue Verfassung bestätigt und Anfang 1975 eine frei gewählte Regierung gebildet. Eine Regierungsstabilität war jedoch schwer zu erreichen, und auch die neuen Wahlen 1976 änderten daran wenig. Im September desselben Jahres führte die Rückkehr des ehemaligen Premierministers Thanom aus dem Exil in Singapur zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen linksgerichteten Studenten und seinen Anhängern aus dem rechten Flügel in Bangkok. Als sich Anfang Oktober die Unruhen im Land weiter ausbreiteten, übernahm eine Gruppe von Angehörigen des Militärs unter Führung von Admiral Sa-ngad Chaloryu die Macht im Land und stellte eine konservative Regierung auf. Ein Jahr später wurde auch diese Regierung von Sa-ngad und seiner Gruppe abgesetzt. Sa-ngad verlangte von einem neuen Kabinett, die Spaltung in der thailändischen Gesellschaft zu überbrücken und die Beziehungen mit den kommunistischen Regierungen der Nachbarländer zu verbessern. Doch im Dezember 1978 wurde eine neue Verfassung verkündet, und im April 1979 wurden Wahlen für ein neues Repräsentantenhaus abgehalten. Die von der Militärführung eingesetzte Regierung blieb jedoch bis zum März 1980 im Amt; anschließend wurde sie durch ein neues Kabinett unter Vorsitz von General Prem Tinsulanonda abgelöst. Aus den Wahlen von 1983 ging General Prem als Vorsitzender einer neuen Koalitionsregierung hervor. Er löste 1986 die Nationalversammlung auf und setzte Neuwahlen an. Ohne die absolute Mehrheit erhalten zu haben, gewann seine Partei die Wahlen, und General Prem bildete erneut eine Koalitionsregierung.
Nach den Wahlen im Juli 1988 wurde Chatichai Choonhavan Premierminister. Im Februar 1991 stürzte ihn eine Militärjunta und setzte eine zivile Übergangsregierung ein. Nachdem promilitärische Parteien die Wahlen vom März 1992 gewonnen hatten, wurden Demonstrationen für demokratische Reformen in Bangkok blutig niedergeschlagen. Die Neuwahlen vom September führten zu einer weiteren Koalitionsregierung mit Chuan Leekpai, einem erfahrenen Politiker, als Premierminister. 1995 stimmte die Mehrheit der Regierung für die Änderung der Verfassung von 1991. Die Gleichberechtigung der Frau wurde offiziell festgesetzt, und das Wahlalter wurde von 20 auf 18 Jahre herabgesetzt. Im November 1996 wurde Chavalit Yongchaiyudh zum neuen Premierminister gewählt.
Mitte 1997 geriet Thailand in eine schwere Wirtschaftskrise, wofür die Bevölkerung Chavalit Yongchaiyudh verantwortlich machte. Unter seiner Amtsführung waren u. a. die Aktienkurse stark gesunken; die Landeswährung Baht hatte etwa 50 Prozent an Wert verloren. Auf öffentlichen Druck hin mussten Chavalit Yongchaiyudh und sein Kabinett nach nur elfmonatiger Amtszeit im November 1997 zurücktreten; als Nachfolger wurde der frühere Regierungschef Chuan Leekpai bestimmt. Chuan Leekpai, Vorsitzender der Demokratischen Partei, stand einer aus Politikern von sieben Parteien gebildeten Koalition vor. Seine wichtigste Aufgabe sah er darin, das Land aus der Wirtschaftskrise zu führen. Schätzungen zufolge waren durch den Zusammenbruch zahlreicher Unternehmen bis Ende 1998 etwa 2,4 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Mitte 1999 hatte sich die wirtschaftliche Situation Thailands wieder teilweise stabilisiert (siehe Asienkrise).
Bei den Parlamentswahlen am 6. Januar 2001 erreichte die oppositionelle Partei Thai Rak Thai (TRT) des Wirtschaftsmagnaten Thaksin Shinawatra mit 255 Mandaten knapp die absolute Mehrheit im 500 Sitze umfassenden Parlament. Die bislang regierende Demokratische Partei von Ministerpräsident Chuan Leekpai, der in den vergangenen drei Jahren mit seiner Sechsparteienkoalition das Land nach der Wirtschafts- und Finanzkrise konsolidieren konnte, erreichte nur 128 Mandate. Nach Einschätzung der unabhängigen Wahlkommission war die Abstimmung "die schmutzigste Wahl aller Zeiten" - obwohl bei diesen Wahlen erstmals die neue Verfassung zum Tragen kam, die den traditionellen Stimmenkauf untersagt. Wegen Wahlbetrugs wurden dann auch je etwa 30 Mandate der TRT und der anderen Parteien wieder annulliert und Nachwahlen in den entsprechenden Wahlbezirken anberaumt. Unterdessen formierte Thaksin ein Koalition mit einigen kleineren Parteien und sicherte sich so eine breite Mehrheit im Parlament; am 9. Februar wählte ihn das Parlament mit 340 Stimmen zum neuen Ministerpräsidenten.


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Thailand's Wirtschaft

Der Anbau, die Verarbeitung und die Ausfuhr von Agrarprodukten, insbesondere Reis, sind die Hauptstützen der thailändischen Wirtschaft. Obgleich Thailand über lange Zeit zu den wohlhabendsten asiatischen Ländern gehörte, war das Land aufgrund des vorwiegenden Anbaus von Reis wirtschaftlich äußerst anfällig und Schwankungen des Weltmarktpreises sowie des Ernteertrags unterworfen. Die Regierung versuchte, dieser Anfälligkeit durch eine Reihe von Entwicklungsprogrammen zu begegnen; diese sollten die Wirtschaft auf eine breitere Basis stellen und wissenschaftliche Anbaumethoden, insbesondere die kontrollierte Überflutung der Reisfelder, fördern, um mit einer konstant gleich bleibenden Reisernte, selbst in Jahren mit spärlichen Regenfällen, rechnen zu können. Die vor allem durch japanische Investitionen in Gang gesetzte Industrialisierung Thailands machte während der achtziger Jahre und Anfang der neunziger Jahre rasche Fortschritte. Der Tourismus wurde im letzten Jahrzehnt zu einem enorm wichtigen Sektor der thailändischen Wirtschaft. 1998 setzte sich der Staatshaushalt aus rund 18,20 Milliarden US-Dollar Einnahmen und 25,43 Milliarden US-Dollar Ausgaben zusammen.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 124 Milliarden US-Dollar (1999; Dienstleistungen 49,5 Prozent, Industrie 40 Prozent, Landwirtschaft 10,5 Prozent); daraus ergibt sich ein BIP pro Einwohner von 2 060 US-Dollar.
1999 zählte Thailand 36,3 Millionen Erwerbstätige; davon waren rund 51 Prozent in der Landwirtschaft beschäftigt. Es gibt über 530 Gewerkschaftsverbände mit etwa 300 000 Mitgliedern.


1. Landwirtschaft

Thailand ist trotz seines geringen Ertrags pro Hektar einer der führenden Reisproduzenten der Welt. 2000 produzierte Thailand rund 23,4 Millionen Tonnen Reis; in den sechziger Jahren waren es nur etwa 11,3 Millionen Tonnen. Das zweitwichtigste Agrarprodukt ist Naturkautschuk, der größtenteils auf Plantagen der Malaccahalbinsel angebaut wird. 2000 lag die Erntemenge bei 2,24 Millionen Tonnen. Weitere bedeutende Anbaufrüchte sind Mais (4,57 Millionen Tonnen), Sorghum oder Mohrenhirse (165 221 Tonnen), Maniok (18,5 Millionen Tonnen), Zuckerrohr (27,2 Millionen Tonnen), Baumwolle (37 499 Tonnen), Tabak (61 000 Tonnen), Kaffee (80 293 Tonnen), Kokosnüsse (1,4 Millionen Tonnen) und Kenaf oder Gambohanf (201 000 Tonnen), eine Faserpflanze aus der Gattung Roseneibisch, die zur Herstellung von Leinwänden verwendet wird. Zudem ist Thailand weltweit führend in der Produktion von Ananas. Der Viehbestand setzt sich aus rund 3 Millionen Büffeln, 5,68 Millionen Rindern, 7,20 Millionen Schweinen und 194 Millionen Hühnern zusammen. Eine wichtige Rolle spielt außerdem die Zucht von Seidenraupen.


2. Forstwirtschaft und Fischerei

Mitte des 20. Jahrhunderts waren fast 50 Prozent des Landes bewaldet. Ausgedehnte Rodungen führten dazu, dass nur noch 28,9 Prozent (2000) waldbedeckt sind. Seit einigen Jahren bemüht sich der Staat um die Wiederaufforstung weiträumiger Gebiete, die durch Überflutungen, Erdrutsche und Entwaldung Schaden genommen hatten. Die wichtigsten forstwirtschaftlichen Produkte sind Harthölzer, insbesondere Teak. 1999 lag der Holzeinschlag bei insgesamt etwa 36,3 Millionen Kubikmetern. Der Export von Teak als Rohholz ist heute verboten.
Der Fang von Meerestieren ist ebenfalls ein bedeutender Sektor der Wirtschaft. 1997 lag die Fangmenge bei rund 3,49 Millionen Tonnen und bestand neben Fischen vorwiegend aus Garnelen und Schalentieren.


3. Bergbau


Thailand ist reich an natürlichen Ressourcen. Zu den bekannten Bodenschätzen zählen Kohle, Gold, Blei, Zinn, Wolfram, Mangan, Zink und Edelsteine.


4. Industrie

Die verarbeitende Industrie beschäftigt etwa 18 Prozent der Arbeitskräfte. Die bedeutendsten Branchen sind Nahrungsmittelindustrie, insbesondere Reismühlen, Textil- und Bekleidungsgewerbe sowie Elektronikindustrie. Weitere wichtige Produkte sind Zement, Fahrzeuge, Zigaretten, verschiedene chemische Erzeugnisse und Erdölprodukte.


5. Währung und Bankwesen

Die Währungseinheit Thailands ist der Baht, bestehend aus 100 Stangs. Die Bank von Thailand, gegründet 1942, ist die Notenbank. In Thailand gibt es auch viele Handelsbanken und mehrere ausländische Bankunternehmen.


6. Außenhandel

1999 beliefen sich die Ausfuhrerlöse Thailands auf rund 58,4 Milliarden US-Dollar, der Einfuhrwert lag bei 41,5 Milliarden US-Dollar. Zu den Hauptexportwaren gehörten Textilien und Bekleidung, elektronische Produkte, Reis, Kautschuk, Zinn, Maniok, Zucker und Garnelen. Importiert wurden Erdöl und Erdölprodukte, mechanische Geräte, Fahrzeuge, chemische Produkte, Eisen und Stahl sowie elektrische Maschinen. Haupthandelspartner sind Japan, die USA, Singapur, Deutschland, Malaysia, China und die Niederlande.


7. Verkehrswesen

Die vom Staat betriebene thailändische Eisenbahn verfügt über ein Schienennetz von 4 044 Kilometern. Der Ausgangspunkt des Eisenbahnnetzes ist Bangkok; eine Strecke geht nach Norden bis Chiang Mai, eine andere nach Süden zur Grenze mit Malaysia, eine weitere Richtung Osten nach Ubon Ratchathani, eine in Richtung Nordosten durch Udon Thani nach Vientiane in Laos und schließlich eine nach Nordwesten zur Grenze von Myanmar. Der Chao Phraya, der ab seiner Mündung etwa 80 Kilometer ins Landesinnere schiffbar ist, ist ein wichtiger Wasserweg der Binnenschifffahrt. Das Straßennetz wurde in den siebziger Jahren ausgebaut und hat heute eine Länge von rund 64 600 Kilometern; davon sind 98 Prozent befestigt. Die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways bietet Inlands- und Auslandsflüge an. Der Hafen von Bangkok, einer der modernsten Südostasiens, dient ebenfalls dem Binnenstaat Laos als Überseehafen.


8. Energie

1999 erzeugte Thailand etwa 89,4 Milliarden Kilowattstunden an elektrischer Energie (1968 waren es erst drei Milliarden Kilowattstunden). 91,17 Prozent der Energie wurde in Wärmekraftwerken produziert, die in erster Linie mit landeseigener Kohle oder eingeführtem Erdöl betrieben wurden. Der Rest kam aus Wasserkraftwerken.


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Thailand's Verwaltung und Politik

1932 wurde das seit Jahrhunderten in Thailand bestehende absolutistische Regierungssystem beendet; seither ist das Land eine parlamentarische Republik. Thailand wird nach der Verfassung von 1997 regiert.

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1. Exekutive

Der König ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Vorsitzender des Kabinetts ist der Premierminister, der theoretisch der Hauptinhaber der Exekutivgewalt ist. Er muss ein gewähltes Mitglied des Repräsentantenhauses sein und kann Schritte einleiten für die Gewährleistung der Stabilität des Thrones, zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung oder zur Sicherung eines reibungslosen Funktionierens der Wirtschaft. In der Praxis spielen jedoch hohe Militärbeamte die Hauptrolle in der Regierung.


2. Legislative

Die Legislative liegt in Thailand bei einem Zweikammerparlament (Nationalversammlung), bestehend aus Repräsentantenhaus (500 Abgeordnete) und Senat (200 Senatoren). Die Legislaturperiode der Parlamentarier liegt bei vier Jahren.


3. Judikative

Oberste Instanz der Rechtsprechung ist der Oberste Gerichtshof (Sarn Dika) mit Sitz in Bangkok, der die letzte Instanz für alle zivilrechtlichen und strafrechtlichen Fälle sowie für Konkursverfahren ist. Ein einziges Berufungsgericht (Sarn Uthorn) ist für alle Berufungsverfahren zuständig. Zu den Gerichten erster Instanz gehören Magistratsgerichte mit begrenzter zivilrechtlicher und strafrechtlicher Gerichtsbarkeit, Provinzgerichte mit unbegrenzter Gerichtsbarkeit und Zivilrechts- und Strafrechtsgerichthöfe mit ausschließlicher Gerichtsbarkeit in Bangkok und Thon Buri. Mit der Verfassung von 1991 wurde die Unabhängigkeit der Justiz anerkannt.


4. Kommunalverwaltung

Thailand gliedert sich verwaltungsmäßig in fünf Regionen, die wiederum in 75 Provinzen (Changwads) aufgeteilt sind. Jede Provinz wird von einem von der Regierung ernannten Gouverneur verwaltet.


5. Politik

Stärkste im Parlament vertretene Parteien sind Thai Rak Thai (TRT, "Thailänder lieben Thailänder"), New Aspiration Party (NAP), Democrat Party (DP), Chart Pattana (CP; Partei für Nationale Entwicklung), Chart Thai (CT; Nationalpartei) und Social Action Party (SAP).


6. Verteidigung

Der Wehrdienst ist Pflicht für Männer zwischen 21 und 30 Jahren und dauert zwei Jahre. 1999 bestand die Armee aus dem Heer mit 190 000 Mann, der Luftwaffe mit 43 000 Mann und der Marine mit 68 000 Mann.

Thailand's Klima, Flora & Fauna

Thailand liegt auf der Hinterindischen Halbinsel; nur die Region im äußersten Süden liegt auf der Malaccahalbinsel. Das Land hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von rund 1 770 Kilometern und eine Ost-West-Ausdehnung von etwa 805 Kilometern. Die Topographie ist sehr vielfältig, aber die Gebirgszüge stellen die beherrschende Landschaftsform dar. Im nördlichen und westlichen Teil des Landes gibt es parallel verlaufende Gebirgsketten mit nordsüdlicher Ausrichtung. Die höchsten Erhebungen liegen im westlichen Bergland, das sich entlang der birmanischen Grenze ausdehnt und mit dem Doi Inthanon bis auf 2 595 Meter, dem höchsten Punkt Thailands, ansteigt. Die von Küstenebenen begrenzte Malaccahalbinsel erreicht im Khao Luang mit 1 790 Metern ihre höchste Erhebung. Eine weitere Gebirgskette erstreckt sich in nordsüdlicher Richtung durch Mittelthailand, geht im Süden in Ost-West-Richtung über und dehnt sich bis zur Ostgrenze des Landes hin aus; ihr höchster Gipfel ist der Doi Pia Fai mit 1 270 Metern. Der Nordosten Thailands besteht aus einem flachen, unfruchtbaren Becken, dem Khorat-Plateau, das rund ein Drittel der Landesfläche einnimmt und vom Mekongtal begrenzt wird. Zwischen den zentralen und westlichen Gebirgen liegt die breite Schwemmlandebene des Chao Phraya (Menam), des größten Stromes von Thailand. Dieses Tiefland und das fruchtbare Delta des Chao Phraya bei Bangkok sind die landwirtschaftlich am intensivsten genutzten und dichtest besiedelten Räume des Königreiches.


1. Klima

Thailand hat ein feuchtes, tropisches Klima, das in erster Linie von den je nach Jahreszeit die Richtung wechselnden Monsunwinden geprägt wird. Von April bis Oktober kommen die mit Feuchtigkeit angereicherten Winde vorwiegend aus Südwesten; den Rest des Jahres aus Richtung Nordost. Unter dem Einfluss der Südwestwinde sind die Temperaturen höher und liegen zwischen 25,6 und 36,7 °C; ansonsten variieren sie zwischen 13,3 und 33,3 °C. Im Binnenland - außer in großer Höhe - sind die Temperaturen etwas höher als an der Küste.
Die jährliche Niederschlagsmenge liegt im Norden, Westen und im Landesinneren bei 1 525 Millimetern, auf der thailändischen Seite der Malaccahalbinsel bei über 2 540 Millimetern und auf dem Khorat-Plateau unter 1 270 Millimetern. Der meiste Regen fällt in den Sommermonaten (Juni bis Oktober).


2. Flora und Fauna

Im Südosten des Landes und auf der Malaiischen Halbinsel dominiert tropischer Regenwald, in anderen Regionen bestehen artenreiche, feuchte Monsunwälder mit Laub werfenden Bäumen sowie an den Küsten Mangrovensümpfe und in höheren Lagen Kiefernbestände. Zu den Holzgewächsen im Bereich der Küstenregionen gehören Rotangpalmen und Ebenholzgewächse; wirtschaftlich wertvolle Bäume des Hochlandes sind Teakbäume, Adlerholz und Eichen. Daneben gedeiht eine große Vielfalt tropischer Pflanzen und Früchte, darunter Orchideen, Gardenien, Hibiscus, Bananen, Mangos und Kokosnüsse.
Insbesondere in den bewaldeten Gebieten besteht eine artenreiche Fauna. Es gibt viele Elefanten, die häufig als Lasttiere eingesetzt werden; ferner leben hier Nashörner, Tiger, Leoparden, Gaure und Wasserbüffel. Primaten sind durch Languren, Makaken und Javaneraffen repräsentiert; weitere interessante Mitglieder der Säugetierfauna sind Tupaias, Flughunde und Schuppentiere. Zur vielfältigen Vogelwelt gehören Wiedehopfe, Schwarznacken-Pirole, Guriale (aus der Verwandtschaft der Eisvögel), Schwalbenstare, Nashornvögel und Drongos. In Thailand leben über 50 Schlangenarten, darunter mehrere Giftschlangen, sowie Schildkröten, Agamen (u. a. Flugdrachen) und Krokodile. Insgesamt stehen 13,1 Prozent (1997) der Landesfläche unter Naturschutz.

1.03.04

Einreisebestimmungen – Visum Thailand

Bei Aufenthalten in Thailand von einer Dauer bis 30 Tagen ist für deutsche Staatsangehörige kein Visum erforderlich. Voraussetzung dafür ist neben einem gültigen Reisepass, dessen verbleibende Gültigkeitsdauer bei Einreise mindestens sechs Monate betragen muss, ein bestätigtes Weiter- oder Rückreiseticket. Diese Aufenthaltsberechtigung kann nicht verlängert werden. Der deutsche Kinderausweis wird in Thailand i.d.R. nicht anerkannt. Die Einreise von Kindern ist nur mit einem eigenem Reisepass möglich, oder wenn die Kinder im Pass der Eltern eingetragen sind. Im letzteren Fall ist darauf zu achten, dass auch das Kind im Visum eingetragen wird.

Alleinreisende Minderjährige müssen eine offizielle Zustimmungserklärung des oder der Sorgeberechtigten mit sich führen.

Deutsche, die beabsichtigen, sich länger als 30 Tage in Thailand aufzuhalten, bedürfen vor der Einreise eines von einer thailändischen Auslandsvertretung ausgestellten Visums.

Für Aufenthalte bis zu 60 Tagen wird ein "Tourist Visa" benötigt. Ein "non immigrant visa" berechtigt zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen. Touristen und Non-Immigrant Visa werden in der Praxis um 30 Tage verlängert.

Die thailändische National-Flagge


Wichtiger Hinweis:

Entgegen der Information einiger bekannter Reiseführer sollte eine Verlängerung des thailändischen Visums keinesfalls durch ein Reisebüro oder sonstige "Vermittler" vorgenommen werden. Ein Visum kann und darf nur bei dem thailändischen Bureau of Immigration bzw. an den Grenzübergängen erneuert werden. Reisebüros etc. verkaufen hier in aller Regel Fälschungen, was bei der späteren Ausreise des öfteren zu Verhaftungen nicht nur wegen ‘overstay’ sondern auch wegen gefälschter Visa führt.

Falls keine Ausreise vor Ablauf des Visums erfolgt (sog. "overstay"), entstehen Strafgebühren von ca. 200 Baht am Tag. Außerdem erfolgt die zwangsweise Abschiebung ins Heimatland. Sofern diese nicht finanziert werden kann, werden pro Tag im Gefängnis 70 Baht auf die Strafe angerechnet.

Die Botschaft kann diese Gebühren auch bei mittellosen Personen keinesfalls übernehmen.

Seit dem 01.04.01 müssen alle Passagiere in Thailand vor dem Boarding von Flugzeugen ihre Identität nachweisen. Ist im Flugschein die Schreibweise des Namens nicht identisch mit der im Pass des Reisenden, wird u.U. der Zutritt zum Flugzeug verweigert und evtl. ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Diese Regelung gilt nicht für Transitpassagiere.

Alle Angaben vorbehaltlich etwaiger Änderungen durch die thailändischen Behörden.

Stand: 16. April 2004

4.02.04

Thailand Währung: Thailändischer Baht als Zahlungsmittel

Der Baht (THB, Zeichen: ฿) ist der Name der Währung in Thailand.

Ein Baht (in Thai: บาท) ist unterteilt in 100 Satang (in Thai: สตางค์).

Es gibt Münzen zu 25 und 50 Satang, zu 1, 5 und 10 Baht. Darüberhinaus sind Scheine im Wert von 20, 50, 100, 500 und 1000 Baht im Umlauf. Auf Münzen wie auf Scheinen ist stets ein Porträt des thailändischen Königs abgebildet.


Der Kurs des Baht liegt (Stand: 23. Juni 2004) bei etwa 1 EUR = 49,6 THB.

9.01.04

Verkehrsmittel in Thailand - Transport

Thai International Airways bietet gute Verbindungen innerhalb des Landes, aber die meisten Reisenden bevorzugen das ausgezeichnete Bus- und Zugnetz. Die Busse sind phänomenal schnell, klimatisiert und bieten einen guten Service; auch die Züge verkehren pünktlich und in kurzen Abständen, sie sind bequem, preisgünstig, aber relativ langsam. In Bangkok und den größeren Provinzhauptstädten kann man Autos, Jeeps oder Wohnmobile mieten; Motorradverleihstationen gibt es in größeren Städten und in den Touristenzentren.

Der öffentliche Transport basiert u. a. auf Taxis, Tuk-tuks (motorisierte Rikschas), Samlors(Fahrrad-Rikschas) und Songthaews (kleine Pickups). Taxis haben in Bangkok (meist) einen Taxameter und Songthaews verkehren auf festgelegten Routen, aber bei Samlors, Tuk-tuks und Taxis außerhalb Bangkoks muss man handeln und sollte sich vor der Abfahrt auf einen Preis einigen. Seit Juni 2000 gibt es öffentliche Busse nur für Frauen, um sie vor Kriminalität und sexueller Belästigung zu schützen.

Anreise nach Thailand - Bangkok

Die meisten Besucher fliegen nach Bangkok, das über einen großen internationalen Flughafen verfügt. Flüge nach Thailand sind oft teuer, aber ein einzelner Flug von Thailand ins Ausland kann sehr billig sein. Füge ab und nach Thailand sind oft überbucht, es ist also unbedingt notwendig, Rück- oder Weiterflüge unmittelbar nach der Ankunft rückzubestätigen. Die Flughafensteuer für internationale Flüge beläuft sich auf rund 13 Euro, bei einem Aufenthalt von weniger als 12 Stunden wird jedoch auf die Erhebung dieser Gebühr verzichtet. Viele Besucher reisen auch auf dem Landweg von Malaysia ein. Zwischen den beiden Ländern gibt es vier Grenzübergänge: zwei an der Westküste, einer im Landesinnern und einer an der Ostküste. Es ist zwar nicht möglich, Zugtickets für die gesamte Strecke zwischen Bangkok und Kuala Lumpur oder Singapur zu kaufen, aber Expresszüge verkehren über die thailändisch-malaiische Grenze bei Pedang Besar. Die Reise schließt üblicherweise eine Übernachtung in Butterworth (Malaysia) ein, um die Anschlusszüge bequem erwischen zu können. Der feudale Eastern & Oriental Express bietet eine direkte Verbindung zwischen Bangkok und Singapur, aber dafür kostet dieses Privileg auch deutlich über 1000 Euro. Zwischen Thailand und Myanmar, Laos oder Kambodscha gibt es zahlreiche Grenzübergänge, aber nur sehr wenige Grenzübertritte - zumindest offiziell. Ausländer können ganz legal den Mekong per Fähre überqueren und in mehreren Grenzstellen aus Laos einreisen oder nach Laos weitereisen.

Thailand – Thaleh Ban National Park

Dieser 101 qkm große Nationalpark an der thailändisch-malaiischen Grenze im Süden der Provinz Satun beheimatet die besterhaltenen Gebiete weißen Meranti-Regenwalds in ganz Südostasien. Auf dem hügeligen Terrain gibt es Höhlen, Wasserfälle, hohe Kalksteinfelsen, wunderschöne Seen und wild lebende Tiere, u. a. Rotwild, Gibbons, Makaken und viele seltene Vogelarten. Im Park kann man entweder zelten oder in einem der Langhäuser am Seeufer übernachten.

Die nächstgrößere Stadt ist Satun, 15 Busstunden von Bangkok entfernt. Von hier fahren Sammeltaxis ins etwa 40 km entfernte Wang Prajan nahe des Parkeingangs. Die restliche Strecke in den Park kann man entweder trampen oder auf eines der seltenen Sonthaews hoffen. In den Thaleh Ban National Park führt auch von Malaysia aus eine Straße.

Thailand – Prasat Hin Khao Phanom Rung Historical Park

Dieser Tempelkomplex in Phanom Rung im Nordosten Thailands ist das größte und bestrestaurierte Khmer-Monument in Thailand. Die Anlage wurde zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert erbaut, wobei der größte Teil während der Regierungszeit von König Suriyavarman II. (1113-1150 n.Chr.) fertig gestellt wurde, d. h. in der Blüte der so genannten Angkor-Architektur.

Der Komplex steht auf einem erloschenen Vulkan und ist schon von weitem zu sehen. Eine wunderschöne Promenade führt zum Haupttor; daneben gibt es zahlreiche Galerien und Hallen sowie die einzigen drei in Thailand erhaltenen Naga-Brücken. Das hier zu bewundernde Kunsthandwerk repräsentiert den Höhepunkt der Khmer-Kunst und steht den Reliefs im kambodschanischen Angkor Wat in nichts nach. Phanom Rung sollte man am besten vor 10 Uhr morgens besuchen, dann ist es noch angenehm kühl, man hat ideale Lichtverhältnisse zum Fotografieren und auf dem Gelände tummeln sich nur wenige Touristen.

Phanom Rung ist nicht leicht zu erreichen, aber die Mühe lohnt sich. Von Bangkok fährt man zunächst per Zug oder Bus in 4-5 Stunden nach Khorat (auch bekannt als Nakhon Ratchasima). Dort muss man einen Bus Richtung Surin nehmen und in Ban-Ta-Ko aussteigen. Von hier verkehren Songthaews zum Tempelkomplex.

Thailand – Mae Sot

Das in der nördlichen Provinz Tak, nahe der burmesischen Grenze gelegene Mae Sot hat den Ruf einer Grenzstadt mit Outlaw-Image. Der Schwarzmarkthandel (Waffen, Drogen, Teakholz und Edelsteine) blüht und die Stadt gewinnt auch als offizielles Jade- und Edelsteinzentrum zunehmend an Bedeutung. Mae Sot zieht eine interessante Mischung der verschiedensten Volksgruppen an: burmesische Moslems, Angehörige der hiesigen Karen-Bergvölker, chinesische und indische Ladenbesitzer sowie thailändische Armee-Ranger. Viele Besucher nutzen die Stadt als Ausgangspunkt für ihre Besuche auf den faszinierenden Grenzmärkten, wo burmesisches Kunsthandwerk und Essen feilgeboten wird.

Thailand – Ko Si Chang

Auf dieser Insel vor der Provinz Chonburi am Golf von Thailand gibt es nur eine Stadt, der Rest von Ko Si Chang ist nur äußerst spärlich besiedelt und eignet sich hervorragend für kleine Streifzüge. Die Hauptanziehungspunkte des Eilands sind ein Meditationszentrum mit Einsiedlerhöhlen, sehr schöne Strände mit hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten sowie Palastruinen, Kalksteinhöhlen und ein chinesischer Tempel auf einer Klippe, der einen fantastischen Blick übers Meer bietet. Ko Si Chang wird hauptsächlich von Fischern, Seeleuten, Zollbeamten oder Mitarbeitern der Aquakultur-Projekte bewohnt. Camping ist überall gestattet, aber es stehen auch zahlreiche Hostels und Bungalow-Anlagen zur Auswahl.

Um nach Ko Si Chang zu kommen, nimmt man einen Bus von Bangkoks Ost-Terminal bzw. von Pattaya und fährt in das 105 km entfernte Si Racha, wo stündlich Boote nach Ko Si Chang ablegen.

Thailand – Chachoengsao

Diese östlich von Bangkok liegende Provinzstadt wird nur selten von ausländischen Touristen besucht, und das, obwohl Chachoengsao mit dem Phra Phuttha Sothon im Wat Sothon Wararam Worawihaan eine der heiligsten Buddha-Statuen Thailands beheimatet. Die Ursprünge der bescheidenen, 198 cm hohen Phra Phuttha Sothon-Statue sind von Geheimnissen umhüllt, aber man schreibt dem Bildnis eine Verbindung zu einem berühmten, mit heiligen Kräften gesegneten Mönch zu, der angeblich den genauen Zeitpunkt seines Todes vorhersah.

Chachoengsao ist das ideale Ziel für einen Tagesausflug. Hier können Besucher dem Trubel Bangkoks und den Touristenfallen von Ayuthaya entfliehen und sich einen Eindruck vom ländlichen Leben der Thais verschaffen. Von Bangkoks Ost-Terminal fahren in kurzen Abständen Busse nach Chachoengsao, ebenso regelmäßig sind die Zugverbindungen ab dem Hualamphong-Bahnhof. Beide Verkehrsmittel benötigen etwa 1,5 Stunden.

Thailand – Phuket

Das von der Touristikindustrie zur "Perle des Südens" erkorene Phuket ist die größte Insel Thailands. Sie liegt in der Andamanensee vor der Südwestküste des Landes und ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Erstaunlicherweise konnte sich hier eine eigenständige Kultur erhalten, die eine Verbindung von chinesischen und portugiesischen Einflüssen mit Elementen der chao naam -Kultur des einheimischen Seefahrervolks darstellt. Rund 35% der Inselbevölkerung sind Thai-Moslems.

Das Inselterrain reicht von felsigen Stränden mit langen, breiten Sandstrecken bis zu steilen Kalksteinwänden und bewaldeten Hügeln. Phuket bietet schöne Badebuchten, üppige tropische Vegetation und eine angenehme, entspannte Atmosphäre; leider werden Ambiente und Ökologie der Insel durch die extensive und teilweise unverantwortliche Entwicklung bedroht. Zu den größten Resorts zählen Patong, Karon und Kata, aber attraktivere Strände als diese sind überall auf der Insel zu finden. Das Straßennetz zieht sich von dem im Südosten gelegenen Phuket Town sternförmig über die Insel, so dass die Stadt ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren ist. Auf keinen Fall sollte man dabei das Inselinnere vernachlässigen, das von Reisfeldern, Gummibaum-, Cashew-, Kakao-, Ananas- und Kokosnussplantagen sowie von einigen wenigen Gebieten mit Regenwald geprägt ist.

Zwischen Phuket und Bangkok besteht ein regelmäßiger Flugverkehr. In klimatisierten Luxusbussen dauert die Reise von der Hauptstadt etwa 14 Stunden. Der öffentliche Transport auf der Insel basiert auf Songthaews - die viele der Inselstrände anfahren - und auf Motorradtaxis. Fast überall kann man auch Jeeps oder Motorräder mieten, bei letzteren muss ein Helm zur Verfügung gestellt werden. Seit 1996 herrscht in Thailand Helmpflicht, bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen von bis zu 500 Baht.

Thailand – Ko Samui

Diese wunderschöne Insel vor der Südostküste Thailands ist überzogen von Kokosnuss-Plantagen und umgeben von paradiesischen, palmengesäumten Stränden. Früher einmal war Ko Samui ein "unberührtes" Backpacker-Mekka, heute ist es auf dem besten Weg zu einer klassischen Touristenhochburg. Dennoch basiert die Haupteinnahmequelle der Insel nach wie vor auf Kokosnüssen - jeden Monat werden bis zu 2 Millionen davon nach Bangkok verschifft.

Zu den beliebtesten Stränden gehören Hat Chaweng und Hat Lamai. An beiden lässt es sich hervorragend schwimmen und schnorcheln, doch leiden beide auch zunehmend unter Überfüllung. Etwas ruhiger und friedlicher sind Mae Nam, Bo Phut und Big Buddha an der Nordküste. Die größte Stadt der Insel ist Na Thon.

An den meisten Stränden kann man in rustikalen, mit Palmblättern gedeckten Bungalows übernachten, zwischen Dezember und Februar sowie im Juli und im August sind diese jedoch häufig voll. Als beste Zeit für einen Besuch in Ko Samui bietet sich die heiße und trockene Jahreszeit zwischen Februar und Juni an. Von Bangkok aus starten Flüge zum Don Sak Airport auf der Insel und diverse Fähr- und Jetboot-Unternehmen bieten die Überfahrt ab Surat Thani an. Die Expressboote benötigen ungefähr 2,5 Stunden, Jetboote 1,5 Stunden. Das häufigste Transportmittel auf der Insel sind Songthaews (kleine Pickups); in einigen Orten werden auch Motorräder vermietet.

Ko Samuis nördlicher Nachbar Ko Pha-Ngan ist wesentlich ruhiger und bietet ebenso schöne Strände sowie fantastische Schnorchelreviere. Die berühmten Beach Partys in Hat Rin sind bei Backpackern äußerst beliebt, weniger bei der örtlichen Polizei. Die Insel liegt etwa 30 Minuten per Boot von Ko Samui entfernt.

Thailand – Chiang Mai

Die zweitgrößte Metropole Thailands und Pforte zum Norden des Landes wurde 1296 gegründet; der Wassergraben, der die ursprüngliche Stadt damals umgab, ist noch immer zu sehen. Chiang Mai nennt 300 Tempel ihr Eigen, u. a. den Wat Chiang Man mit einem 1800 Jahre alten, 10 cm hohen Kristallbuddha; den Wat Phra Singh, der im klassischen Stil des nördlichen Thailands erbaut ist; sowie den durch Erdbeben, Kanonenfeuer und kürzliche Restaurationsbemühungen teilweise zerstörten Wat Chedi Luang. Der 1676 m hohe Do Suthep, dessen Spitze von einem der heiligsten Wats in Thailand geziert wird, bildet im Westen eine dramatische Kulisse für die Stadt - und bietet denjenigen, die ihn erklimmen, einen herrlichen Blick auf Chiang Mai.

Das moderne Chiang Mai ist leger und ausgesprochen reisefreundlich. Die Qualität seiner Restaurants ist berühmt und es gibt zahlreiche gute Guesthouses, wenngleich die Hotelsafes eher "unsafe" sind. Im Gegensatz zu Bangkok kühlt es in Chiang Mai abends angenehm ab und es gibt kaum etwas schöneres, um dann einen Bummel über den Nachtbazar im Zentrum zu machen. Wer preiswert einkaufen will, sollte geduldig, aber erbarmungslos verhandeln - nichts anderes wird erwartet. Sobald man der kriegerischen Sitten auf dem freien Markt überdrüssig ist, bewährt sich Chiang Mai auch als ideale Basis für Bergtouren. Nahezu jedes Guesthouse bietet Exkursionen zu den Bergstämmen in der Umgebung an. Wer Skrupel hat, den traditionellen Lebensrhythmus der Menschen in den abgelegenen Regionen zu stören, sollte seinen Gefühlen besser nachgeben. Dieser Teil von Thailand leidet wahrhaftig unter einer Überdosis Trekkingtouren, so dass sich manche Bergdörfer inzwischen kaum von Menschenzoos unterscheiden.

Zwischen Chiang Mai und verschiedenen thailändischen Städten sowie anderen asiatischen Ländern bestehen regelmäßige Flugverbindungen. Expresszüge von Bangkok nach Chiang Mai brauchen zwischen 12 und 13 Stunden, mit dem Bus ist die Strecke in 10 bis 12 Stunden zu schaffen.

Thailand – Ayuthaya

Die Tempelruinen bei Ayuthaya, 86 km nördlich von Bangkok, stammen aus dem 16.-18. Jahrhundert und damit aus der blühendsten Periode der thailändischen Geschichte. Von 1350 an war Ayuthaya die Hauptstadt von Thailand; 33 Könige aus diversen siamesischen Dynastien regierten hier, bis die Stadt 1767 von den Burmesen erobert wurde. Allen Berichten zufolge war die alte Kapitale eine besonders prunkvolle Stadt, in der Kaufleute aus Holland, Portugal, Frankreich, England, China und Japan verkehrten. Ende des 17. Jahrhunderts lebten über eine Million Menschen in Ayuthaya und alle ihre Besucher bezeichneten sie als die prächtigste Stadt, die sie je gesehen hatten.

Die Tempel und Ruinen Ayuthayas wurden zum Weltkulturerbe erklärt. Auf der Denkmalschutzliste steht u. a. der Wat Phra Si Sanphet aus dem 14. Jahrhundert, Ayuthayas größter Tempel aus dieser Zeit. Er beherbergte einst einen 16 m hohen, stehenden Buddha, der mit 250 kg Gold überzogen war. Unglücklicherweise sahen sich die burmesischen Eroberer dazu veranlasst, das Bildnis einzuschmelzen. Dem festungsartigen Wat Phra Meru aus dem 16. Jahrhundert blieb die Zerstörung 1767 durch die Burmesen erspart; hier findet man eine eindrucksvoll geschnitzte Holzdecke, einen prächtigen, 6 m hohen, sitzenden Buddha mit Krone aus der Ayuthaya-Ära sowie einen 1300 Jahre alten Grünstein-Buddha aus Ceylon, der nach europäischem Vorbild auf einem Stuhl sitzt. Der Wat Phra Chao Phanan Choeng wurde Anfang des 14. Jahrhunderts möglicherweise von Khmer erbaut, und zwar bevor Ayuthaya zur Hauptstadt Siams wurde. Er enthält ein äußerst heiliges, 19 m hohes Buddha-Bildnis, dem der Wat seinen Namen verdankt. Ein restaurierter Elefantenkraal verheißt Erleichterung für alle, die des Tempelwanderns müde sind. Die riesige hölzerne Palisade aus Teakholz-Balken, die in 45-Grad-Winkeln in die Erde gebohrt wurden, nutzte man früher für das alljährliche Zusammentreiben von wilden Elefanten. Der König ließ sich eigens einen erhöhten Pavillon bauen, von dem aus er das packende Ereignis beobachten konnte.

Von Bangkoks Nord-Terminal besteht eine regelmäßige Busverbindung nach Ayuthaya; die Fahrt dauert circa zwei Stunden. Züge Richtung Ayuthaya verlassen Bangkok am Hualamphong-Bahnhof und sind etwas schneller als die Busse.

Thailand – Nakhon Pathom

Nakhon Pathom, 60 km westlich von Bangkok, ist vermutlich die älteste Stadt Thailands. Hier steht der 127 m hohe, mit orangefarbenen Fliesen ummantelte Phra Pathom Chedi, das höchste buddhistische Monument der Welt. Unter der riesigen Kuppel soll sich die Originalpagode verbergen, die im 6. Jahrhundert von Theravada-Buddhisten errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte musste der Chedi, der sich in den Händen von Khmer, Burmesen und Chinesen befand, diverse "Renovierungen" über sich ergehen lassen. Ganz in der Nähe von Nakhon Pathom liegt der Schwimmende Markt Khlong Damnoen Saduak.

Thailand – Bangkok

Thailands Hauptstadt gilt als eine der aufregendsten Metropolen Asiens und ihre Besichtigung ist es wert, die Infarkt verursachenden Staus, die Luftverschmutzung, die alljährlichen Überschwemmungen und das stickig-schwüle Klima für wenige Tage in Kauf zu nehmen. Bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts dominiert Bangkok nicht nur die städtische Hierarchie des Landes, sondern auch dessen politisches, kommerzielles und kulturelles Leben.

Das eigentliche Bangkok drängt sich auf der Ostseite des Flusses Chao Phraya zusammen und wird durch die wichtigste Nord-Süd-Zuglinie in zwei Teile gesplittet: In dem Bereich zwischen Fluss und Gleisen liegt das alte Bangkok, wo die meisten historischen Tempel und der ehemalige Königspalast stehen. Das neue Bangkok erstreckt sich östlich der Schienen und ist flächenmäßig deutlich größer als der alte Teil; hier findet man die Hauptgeschäfts- und Touristenzentren, die nahtlos in ein riesiges Wohngebiet übergehen.

Für eine Stadt dieser Größe bietet Bangkok überraschend viele ruhige Flecken. Man muss nur den Straßenlärm hinter sich lassen und in die Ruhe einer der 400 wats (klösterliche Tempelanlage) eintauchen oder eine Fahrt mit dem Flusstaxi auf dem Chao Phraya unternehmen. Unbedingt sehenswert sind der Wat Phra Kaew, der Königspalast, der Wat Pho und der Wat Traimit. Letzterer wird auch Tempel des Goldenen Buddha genannt und beherbergt seinem Namen entsprechend eine beeindruckende, 3 m hohe und 5,5 t schwere Buddhastatue aus massivem Gold. Im Jim Thompson Haus kann man eine einzigartige Sammlung traditioneller Thai-Kunst und Architektur bewundern. Der aus Amerika stammende Seidenmagnat Thompson war bis zu seinem mysteriösen Verschwinden im Jahre 1967 ein unermüdlicher Kurator und Förderer thailändischer Kultur.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind u. a. der sehr touristische Schwimmende Markt in Thonburi, eine Bootstour durch das labyrinthartige (und muffige) Kanalnetzwerk (die klongs) sowie ein Besuch der Saovabha Institute Schlangenfarm und des weltberühmten Oriental Hotel.

Die Unterhaltungsangebote der Hauptstadt reichen von klassischem Tanz und Thaiboxen bis zu den erbärmlichen Gogo-Bars von Patpong. Eine alternative Form nächtlicher Unterhaltung bieten beispielsweise die Nachtmärkte hinter der Ratchaprarop Road in Pratunam. Bangkok ist ein wahres Shoppingparadies - man hüte sich vor einer Überdosis an T-Shirts und falschen Designerklamotten, aber ein Einkaufsbummel lohnt in jedem Fall: ob zum Aufstocken der Reisekleidung oder um den heimischen Schrank mit einigen ausgefallenen Stücken zu bereichern.

Die Khao San Road in Banglamphu ist die traditionelle Sammelstelle für alle Rucksackreisenden mit kleinem Budget; die Gegend um die Sukhumvit Road bietet eine große Auswahl an Hotels mittlerer Preislage. In Banglamphu und dem angrenzenden Thewet findet man die besten und günstigsten Mahlzeiten. Wer auf einem Stadtbummel das alltägliche Bangkok kennen lernen möchte, ist in Chinatown und Pahurat, den geschäftigen Bezirken der chinesischen und indischen Märkte, an der richtigen Adresse.

Wie von einem der bedeutendsten Verkehrszentren Asiens zu erwarten, ist die Reise von und nach Bangkok schwieriger zu vermeiden als zu bewerkstelligen. Alle wichtigen Zug- und Buslinien Thailands enden hier und es ist kein Problem, einen billigen Flug ins In- oder Ausland zu ergattern. Die Fortbewegung innerhalb Bangkoks geht eindeutig auf Kosten der Lungen - noch immer wartet die Stadt verzweifelt auf ein Allheilmittel gegen die Luftverschmutzung. Wesentlich erholsamer als auf den überfüllten Straßen geht es auf dem Fluss und in den Kanälen zu, aber leider geht auch in Bangkok der Trend immer mehr zum Zubetonieren aller verfügbaren Flächen. Das Bussystem der Hauptstadt ist relativ leicht zu durchschauen, seine Effektivität leidet jedoch unter dem Schneckentempo, in dem sich der Verkehr vorwärtsbewegt - während der Hauptverkehrszeiten kommt man durchschnittlich auf spritzige 23 km/h. Taxis haben meist einen Taxameter und sind nicht allzu teuer; Tuk-tuks (dreirädrige Motorsägen, die völlig durchgedreht zu sein scheinen) sind zwar nicht viel billiger, haben aber den zweifelhaften - weil gefährlichen - Vorteil, sich in Schlangenlinien durch den Verkehrsstau fortbewegen zu können. Die beste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen ist die Bahn, die Fahrtdauer beträgt ungefähr eine halbe Stunde; mit Bus oder Taxi kann man schon mal drei Stunden unterwegs sein.

Sehenswertes in Thailand – Sightseeing Tipps

Thailand ist das wohl am besten touristisch erschlossene Reiseland Südostasiens, wovon ich mich selber schon überzeugen konnte. Man trifft viele Gleichgesinnte, doch es wir auch zunehmend schwerer den Pauschaltouristen auszuweichen. Hier ein paar Reisetipps aus dem Lonely Planet:

Aktivitäten:

Thailands Küsten und zahllosen Inseln ziehen ganze Horden von Wasserratten an. Tauchen und Schnorcheln sind besonders bei Phuket, Pattaya sowie rund um die beiden Inseln Similan und Surin beliebt. Die Inseln der Chumphon-Provinz, wenig nördlich von Surat Thani, sind weniger erschlossen und besitzen nahezu unberührte Korallenriffe. Kanutouren in aufblasbaren Booten erfreuen sich insbesondere in Phuket und Ao Phang-Nga wachsender Beliebtheit. Die meisten Exkursionen führen entlang der Küste zu halb unter Wasser stehenden Höhlen, in die man bei Ebbe hineinpaddeln kann. Im Inland werden auf dem Mae Klong in der Provinz Kanchanaburi in Zentral-Thailand und auf dem Pai in der Provinz Hong Son Raftingtrips angeboten.

Wildniswanderungen sind die große Attraktion des nördlichen Thailands. Chiang Mai ist das Zentrum für Trekking in die von kleinen Stämmen bewohnten Berggebiete, aber auch die Gegend um Mae Hong Son und Chiang Rai besitzt attraktive Wandermöglichkeiten. Fahrradfahrer haben das flache Terrain und die üppige Flusslandschaft des Gebiets rund um den Mekong im Norden und Nordosten Thailands für sich entdeckt.

Meditationskurse sind eine deutlich weniger schweißtreibende "Aktivität", weswegen viele Besucher nach Thailand reisen. Über das ganze Land verteilt gibt es Dutzende von Tempeln und Meditationszentren, in denen aufrichtige Gäste willkommen sind. Unterricht und Unterkunft sind kostenfrei, Spenden werden jedoch erwartet. Einige Zentren bieten englischsprachigen Unterricht an, u. a. in Bangkok, Chiang Mai und Chachoengsao. Wer seine Energien lieber nach außen richtet, kann in Bangkok und Naklua, nördlich von Bangkok, Unterricht im Thaiboxen nehmen. Es sei jedoch die Warnung ausgesprochen, dass das Training mörderisch ist und Vollkontakt-Sparring einschließt. Chiang Mai hat sich darüber hinaus zu einem Zentrum für Unterricht in Thai-Kochen und traditioneller Massage entwickelt.


Sehenswertes:

Bangkok

Thailands Hauptstadt gilt als eine der aufregendsten Metropolen Asiens und ihre Besichtigung ist es wert, die Infarkt verursachenden Staus, die Luftverschmutzung, die alljährlichen Überschwemmungen und das stickig-schwüle Klima für wenige Tage in Kauf zu nehmen. Bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts dominiert Bangkok nicht nur die städtische Hierarchie des Landes, sondern auch dessen politisches, kommerzielles und kulturelles Leben.

Das eigentliche Bangkok drängt sich auf der Ostseite des Flusses Chao Phraya zusammen und wird durch die wichtigste Nord-Süd-Zuglinie in zwei Teile gesplittet: In dem Bereich zwischen Fluss und Gleisen liegt das alte Bangkok, wo die meisten historischen Tempel und der ehemalige Königspalast stehen. Das neue Bangkok erstreckt sich östlich der Schienen und ist flächenmäßig deutlich größer als der alte Teil; hier findet man die Hauptgeschäfts- und Touristenzentren, die nahtlos in ein riesiges Wohngebiet übergehen.

Für eine Stadt dieser Größe bietet Bangkok überraschend viele ruhige Flecken. Man muss nur den Straßenlärm hinter sich lassen und in die Ruhe einer der 400 wats (klösterliche Tempelanlage) eintauchen oder eine Fahrt mit dem Flusstaxi auf dem Chao Phraya unternehmen. Unbedingt sehenswert sind der Wat Phra Kaew, der Königspalast, der Wat Pho und der Wat Traimit. Letzterer wird auch Tempel des Goldenen Buddha genannt und beherbergt seinem Namen entsprechend eine beeindruckende, 3 m hohe und 5,5 t schwere Buddhastatue aus massivem Gold. Im Jim Thompson Haus kann man eine einzigartige Sammlung traditioneller Thai-Kunst und Architektur bewundern. Der aus Amerika stammende Seidenmagnat Thompson war bis zu seinem mysteriösen Verschwinden im Jahre 1967 ein unermüdlicher Kurator und Förderer thailändischer Kultur.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind u. a. der sehr touristische Schwimmende Markt in Thonburi, eine Bootstour durch das labyrinthartige (und muffige) Kanalnetzwerk (die klongs) sowie ein Besuch der Saovabha Institute Schlangenfarm und des weltberühmten Oriental Hotel.

Die Unterhaltungsangebote der Hauptstadt reichen von klassischem Tanz und Thaiboxen bis zu den erbärmlichen Gogo-Bars von Patpong. Eine alternative Form nächtlicher Unterhaltung bieten beispielsweise die Nachtmärkte hinter der Ratchaprarop Road in Pratunam. Bangkok ist ein wahres Shoppingparadies - man hüte sich vor einer Überdosis an T-Shirts und falschen Designerklamotten, aber ein Einkaufsbummel lohnt in jedem Fall: ob zum Aufstocken der Reisekleidung oder um den heimischen Schrank mit einigen ausgefallenen Stücken zu bereichern.

Die Khao San Road in Banglamphu ist die traditionelle Sammelstelle für alle Rucksackreisenden mit kleinem Budget; die Gegend um die Sukhumvit Road bietet eine große Auswahl an Hotels mittlerer Preislage. In Banglamphu und dem angrenzenden Thewet findet man die besten und günstigsten Mahlzeiten. Wer auf einem Stadtbummel das alltägliche Bangkok kennen lernen möchte, ist in Chinatown und Pahurat, den geschäftigen Bezirken der chinesischen und indischen Märkte, an der richtigen Adresse.

Wie von einem der bedeutendsten Verkehrszentren Asiens zu erwarten, ist die Reise von und nach Bangkok schwieriger zu vermeiden als zu bewerkstelligen. Alle wichtigen Zug- und Buslinien Thailands enden hier und es ist kein Problem, einen billigen Flug ins In- oder Ausland zu ergattern. Die Fortbewegung innerhalb Bangkoks geht eindeutig auf Kosten der Lungen - noch immer wartet die Stadt verzweifelt auf ein Allheilmittel gegen die Luftverschmutzung. Wesentlich erholsamer als auf den überfüllten Straßen geht es auf dem Fluss und in den Kanälen zu, aber leider geht auch in Bangkok der Trend immer mehr zum Zubetonieren aller verfügbaren Flächen. Das Bussystem der Hauptstadt ist relativ leicht zu durchschauen, seine Effektivität leidet jedoch unter dem Schneckentempo, in dem sich der Verkehr vorwärtsbewegt - während der Hauptverkehrszeiten kommt man durchschnittlich auf spritzige 23 km/h. Taxis haben meist einen Taxameter und sind nicht allzu teuer; Tuk-tuks (dreirädrige Motorsägen, die völlig durchgedreht zu sein scheinen) sind zwar nicht viel billiger, haben aber den zweifelhaften - weil gefährlichen - Vorteil, sich in Schlangenlinien durch den Verkehrsstau fortbewegen zu können. Die beste Verbindung zwischen Stadt und Flughafen ist die Bahn, die Fahrtdauer beträgt ungefähr eine halbe Stunde; mit Bus oder Taxi kann man schon mal drei Stunden unterwegs sein.


Nakhon Pathom

Nakhon Pathom, 60 km westlich von Bangkok, ist vermutlich die älteste Stadt Thailands. Hier steht der 127 m hohe, mit orangefarbenen Fliesen ummantelte Phra Pathom Chedi, das höchste buddhistische Monument der Welt. Unter der riesigen Kuppel soll sich die Originalpagode verbergen, die im 6. Jahrhundert von Theravada-Buddhisten errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte musste der Chedi, der sich in den Händen von Khmer, Burmesen und Chinesen befand, diverse "Renovierungen" über sich ergehen lassen. Ganz in der Nähe von Nakhon Pathom liegt der Schwimmende Markt Khlong Damnoen Saduak.


Ayuthaya

Die Tempelruinen bei Ayuthaya, 86 km nördlich von Bangkok, stammen aus dem 16.-18. Jahrhundert und damit aus der blühendsten Periode der thailändischen Geschichte. Von 1350 an war Ayuthaya die Hauptstadt von Thailand; 33 Könige aus diversen siamesischen Dynastien regierten hier, bis die Stadt 1767 von den Burmesen erobert wurde. Allen Berichten zufolge war die alte Kapitale eine besonders prunkvolle Stadt, in der Kaufleute aus Holland, Portugal, Frankreich, England, China und Japan verkehrten. Ende des 17. Jahrhunderts lebten über eine Million Menschen in Ayuthaya und alle ihre Besucher bezeichneten sie als die prächtigste Stadt, die sie je gesehen hatten.

Die Tempel und Ruinen Ayuthayas wurden zum Weltkulturerbe erklärt. Auf der Denkmalschutzliste steht u. a. der Wat Phra Si Sanphet aus dem 14. Jahrhundert, Ayuthayas größter Tempel aus dieser Zeit. Er beherbergte einst einen 16 m hohen, stehenden Buddha, der mit 250 kg Gold überzogen war. Unglücklicherweise sahen sich die burmesischen Eroberer dazu veranlasst, das Bildnis einzuschmelzen. Dem festungsartigen Wat Phra Meru aus dem 16. Jahrhundert blieb die Zerstörung 1767 durch die Burmesen erspart; hier findet man eine eindrucksvoll geschnitzte Holzdecke, einen prächtigen, 6 m hohen, sitzenden Buddha mit Krone aus der Ayuthaya-Ära sowie einen 1300 Jahre alten Grünstein-Buddha aus Ceylon, der nach europäischem Vorbild auf einem Stuhl sitzt. Der Wat Phra Chao Phanan Choeng wurde Anfang des 14. Jahrhunderts möglicherweise von Khmer erbaut, und zwar bevor Ayuthaya zur Hauptstadt Siams wurde. Er enthält ein äußerst heiliges, 19 m hohes Buddha-Bildnis, dem der Wat seinen Namen verdankt. Ein restaurierter Elefantenkraal verheißt Erleichterung für alle, die des Tempelwanderns müde sind. Die riesige hölzerne Palisade aus Teakholz-Balken, die in 45-Grad-Winkeln in die Erde gebohrt wurden, nutzte man früher für das alljährliche Zusammentreiben von wilden Elefanten. Der König ließ sich eigens einen erhöhten Pavillon bauen, von dem aus er das packende Ereignis beobachten konnte.

Von Bangkoks Nord-Terminal besteht eine regelmäßige Busverbindung nach Ayuthaya; die Fahrt dauert circa zwei Stunden. Züge Richtung Ayuthaya verlassen Bangkok am Hualamphong-Bahnhof und sind etwas schneller als die Busse.


Chiang Mai

Die zweitgrößte Metropole Thailands und Pforte zum Norden des Landes wurde 1296 gegründet; der Wassergraben, der die ursprüngliche Stadt damals umgab, ist noch immer zu sehen. Chiang Mai nennt 300 Tempel ihr Eigen, u. a. den Wat Chiang Man mit einem 1800 Jahre alten, 10 cm hohen Kristallbuddha; den Wat Phra Singh, der im klassischen Stil des nördlichen Thailands erbaut ist; sowie den durch Erdbeben, Kanonenfeuer und kürzliche Restaurationsbemühungen teilweise zerstörten Wat Chedi Luang. Der 1676 m hohe Do Suthep, dessen Spitze von einem der heiligsten Wats in Thailand geziert wird, bildet im Westen eine dramatische Kulisse für die Stadt - und bietet denjenigen, die ihn erklimmen, einen herrlichen Blick auf Chiang Mai.

Das moderne Chiang Mai ist leger und ausgesprochen reisefreundlich. Die Qualität seiner Restaurants ist berühmt und es gibt zahlreiche gute Guesthouses, wenngleich die Hotelsafes eher "unsafe" sind. Im Gegensatz zu Bangkok kühlt es in Chiang Mai abends angenehm ab und es gibt kaum etwas schöneres, um dann einen Bummel über den Nachtbazar im Zentrum zu machen. Wer preiswert einkaufen will, sollte geduldig, aber erbarmungslos verhandeln - nichts anderes wird erwartet. Sobald man der kriegerischen Sitten auf dem freien Markt überdrüssig ist, bewährt sich Chiang Mai auch als ideale Basis für Bergtouren. Nahezu jedes Guesthouse bietet Exkursionen zu den Bergstämmen in der Umgebung an. Wer Skrupel hat, den traditionellen Lebensrhythmus der Menschen in den abgelegenen Regionen zu stören, sollte seinen Gefühlen besser nachgeben. Dieser Teil von Thailand leidet wahrhaftig unter einer Überdosis Trekkingtouren, so dass sich manche Bergdörfer inzwischen kaum von Menschenzoos unterscheiden.

Zwischen Chiang Mai und verschiedenen thailändischen Städten sowie anderen asiatischen Ländern bestehen regelmäßige Flugverbindungen. Expresszüge von Bangkok nach Chiang Mai brauchen zwischen 12 und 13 Stunden, mit dem Bus ist die Strecke in 10 bis 12 Stunden zu schaffen.


Ko Samui

Diese wunderschöne Insel vor der Südostküste Thailands ist überzogen von Kokosnuss-Plantagen und umgeben von paradiesischen, palmengesäumten Stränden. Früher einmal war Ko Samui ein "unberührtes" Backpacker-Mekka, heute ist es auf dem besten Weg zu einer klassischen Touristenhochburg. Dennoch basiert die Haupteinnahmequelle der Insel nach wie vor auf Kokosnüssen - jeden Monat werden bis zu 2 Millionen davon nach Bangkok verschifft.

Zu den beliebtesten Stränden gehören Hat Chaweng und Hat Lamai. An beiden lässt es sich hervorragend schwimmen und schnorcheln, doch leiden beide auch zunehmend unter Überfüllung. Etwas ruhiger und friedlicher sind Mae Nam, Bo Phut und Big Buddha an der Nordküste. Die größte Stadt der Insel ist Na Thon.

An den meisten Stränden kann man in rustikalen, mit Palmblättern gedeckten Bungalows übernachten, zwischen Dezember und Februar sowie im Juli und im August sind diese jedoch häufig voll. Als beste Zeit für einen Besuch in Ko Samui bietet sich die heiße und trockene Jahreszeit zwischen Februar und Juni an. Von Bangkok aus starten Flüge zum Don Sak Airport auf der Insel und diverse Fähr- und Jetboot-Unternehmen bieten die Überfahrt ab Surat Thani an. Die Expressboote benötigen ungefähr 2,5 Stunden, Jetboote 1,5 Stunden. Das häufigste Transportmittel auf der Insel sind Songthaews (kleine Pickups); in einigen Orten werden auch Motorräder vermietet.

Ko Samuis nördlicher Nachbar Ko Pha-Ngan ist wesentlich ruhiger und bietet ebenso schöne Strände sowie fantastische Schnorchelreviere. Die berühmten Beach Partys in Hat Rin sind bei Backpackern äußerst beliebt, weniger bei der örtlichen Polizei. Die Insel liegt etwa 30 Minuten per Boot von Ko Samui entfernt.


Phuket

Das von der Touristikindustrie zur "Perle des Südens" erkorene Phuket ist die größte Insel Thailands. Sie liegt in der Andamanensee vor der Südwestküste des Landes und ist durch eine Brücke mit dem Festland verbunden. Erstaunlicherweise konnte sich hier eine eigenständige Kultur erhalten, die eine Verbindung von chinesischen und portugiesischen Einflüssen mit Elementen der chao naam -Kultur des einheimischen Seefahrervolks darstellt. Rund 35% der Inselbevölkerung sind Thai-Moslems.

Das Inselterrain reicht von felsigen Stränden mit langen, breiten Sandstrecken bis zu steilen Kalksteinwänden und bewaldeten Hügeln. Phuket bietet schöne Badebuchten, üppige tropische Vegetation und eine angenehme, entspannte Atmosphäre; leider werden Ambiente und Ökologie der Insel durch die extensive und teilweise unverantwortliche Entwicklung bedroht. Zu den größten Resorts zählen Patong, Karon und Kata, aber attraktivere Strände als diese sind überall auf der Insel zu finden. Das Straßennetz zieht sich von dem im Südosten gelegenen Phuket Town sternförmig über die Insel, so dass die Stadt ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungstouren ist. Auf keinen Fall sollte man dabei das Inselinnere vernachlässigen, das von Reisfeldern, Gummibaum-, Cashew-, Kakao-, Ananas- und Kokosnussplantagen sowie von einigen wenigen Gebieten mit Regenwald geprägt ist.

Zwischen Phuket und Bangkok besteht ein regelmäßiger Flugverkehr. In klimatisierten Luxusbussen dauert die Reise von der Hauptstadt etwa 14 Stunden. Der öffentliche Transport auf der Insel basiert auf Songthaews - die viele der Inselstrände anfahren - und auf Motorradtaxis. Fast überall kann man auch Jeeps oder Motorräder mieten, bei letzteren muss ein Helm zur Verfügung gestellt werden. Seit 1996 herrscht in Thailand Helmpflicht, bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen von bis zu 500 Baht.


Abseits der Touristenpfade:

Chachoengsao

Diese östlich von Bangkok liegende Provinzstadt wird nur selten von ausländischen Touristen besucht, und das, obwohl Chachoengsao mit dem Phra Phuttha Sothon im Wat Sothon Wararam Worawihaan eine der heiligsten Buddha-Statuen Thailands beheimatet. Die Ursprünge der bescheidenen, 198 cm hohen Phra Phuttha Sothon-Statue sind von Geheimnissen umhüllt, aber man schreibt dem Bildnis eine Verbindung zu einem berühmten, mit heiligen Kräften gesegneten Mönch zu, der angeblich den genauen Zeitpunkt seines Todes vorhersah.

Chachoengsao ist das ideale Ziel für einen Tagesausflug. Hier können Besucher dem Trubel Bangkoks und den Touristenfallen von Ayuthaya entfliehen und sich einen Eindruck vom ländlichen Leben der Thais verschaffen. Von Bangkoks Ost-Terminal fahren in kurzen Abständen Busse nach Chachoengsao, ebenso regelmäßig sind die Zugverbindungen ab dem Hualamphong-Bahnhof. Beide Verkehrsmittel benötigen etwa 1,5 Stunden.


Ko Si Chang

Auf dieser Insel vor der Provinz Chonburi am Golf von Thailand gibt es nur eine Stadt, der Rest von Ko Si Chang ist nur äußerst spärlich besiedelt und eignet sich hervorragend für kleine Streifzüge. Die Hauptanziehungspunkte des Eilands sind ein Meditationszentrum mit Einsiedlerhöhlen, sehr schöne Strände mit hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten sowie Palastruinen, Kalksteinhöhlen und ein chinesischer Tempel auf einer Klippe, der einen fantastischen Blick übers Meer bietet. Ko Si Chang wird hauptsächlich von Fischern, Seeleuten, Zollbeamten oder Mitarbeitern der Aquakultur-Projekte bewohnt. Camping ist überall gestattet, aber es stehen auch zahlreiche Hostels und Bungalow-Anlagen zur Auswahl.

Um nach Ko Si Chang zu kommen, nimmt man einen Bus von Bangkoks Ost-Terminal bzw. von Pattaya und fährt in das 105 km entfernte Si Racha, wo stündlich Boote nach Ko Si Chang ablegen.


Mae Sot

Das in der nördlichen Provinz Tak, nahe der burmesischen Grenze gelegene Mae Sot hat den Ruf einer Grenzstadt mit Outlaw-Image. Der Schwarzmarkthandel (Waffen, Drogen, Teakholz und Edelsteine) blüht und die Stadt gewinnt auch als offizielles Jade- und Edelsteinzentrum zunehmend an Bedeutung. Mae Sot zieht eine interessante Mischung der verschiedensten Volksgruppen an: burmesische Moslems, Angehörige der hiesigen Karen-Bergvölker, chinesische und indische Ladenbesitzer sowie thailändische Armee-Ranger. Viele Besucher nutzen die Stadt als Ausgangspunkt für ihre Besuche auf den faszinierenden Grenzmärkten, wo burmesisches Kunsthandwerk und Essen feilgeboten wird.


Prasat Hin Khao Phanom Rung Historical Park

Dieser Tempelkomplex in Phanom Rung im Nordosten Thailands ist das größte und bestrestaurierte Khmer-Monument in Thailand. Die Anlage wurde zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert erbaut, wobei der größte Teil während der Regierungszeit von König Suriyavarman II. (1113-1150 n.Chr.) fertig gestellt wurde, d. h. in der Blüte der so genannten Angkor-Architektur.

Der Komplex steht auf einem erloschenen Vulkan und ist schon von weitem zu sehen. Eine wunderschöne Promenade führt zum Haupttor; daneben gibt es zahlreiche Galerien und Hallen sowie die einzigen drei in Thailand erhaltenen Naga-Brücken. Das hier zu bewundernde Kunsthandwerk repräsentiert den Höhepunkt der Khmer-Kunst und steht den Reliefs im kambodschanischen Angkor Wat in nichts nach. Phanom Rung sollte man am besten vor 10 Uhr morgens besuchen, dann ist es noch angenehm kühl, man hat ideale Lichtverhältnisse zum Fotografieren und auf dem Gelände tummeln sich nur wenige Touristen.

Phanom Rung ist nicht leicht zu erreichen, aber die Mühe lohnt sich. Von Bangkok fährt man zunächst per Zug oder Bus in 4-5 Stunden nach Khorat (auch bekannt als Nakhon Ratchasima). Dort muss man einen Bus Richtung Surin nehmen und in Ban-Ta-Ko aussteigen. Von hier verkehren Songthaews zum Tempelkomplex.


Thaleh Ban National Park

Dieser 101 qkm große Nationalpark an der thailändisch-malaiischen Grenze im Süden der Provinz Satun beheimatet die besterhaltenen Gebiete weißen Meranti-Regenwalds in ganz Südostasien. Auf dem hügeligen Terrain gibt es Höhlen, Wasserfälle, hohe Kalksteinfelsen, wunderschöne Seen und wild lebende Tiere, u. a. Rotwild, Gibbons, Makaken und viele seltene Vogelarten. Im Park kann man entweder zelten oder in einem der Langhäuser am Seeufer übernachten.

Die nächstgrößere Stadt ist Satun, 15 Busstunden von Bangkok entfernt. Von hier fahren Sammeltaxis ins etwa 40 km entfernte Wang Prajan nahe des Parkeingangs. Die restliche Strecke in den Park kann man entweder trampen oder auf eines der seltenen Sonthaews hoffen. In den Thaleh Ban National Park führt auch von Malaysia aus eine Straße.


Anreise:

Die meisten Besucher fliegen nach Bangkok, das über einen großen internationalen Flughafen verfügt. Flüge nach Thailand sind oft teuer, aber ein einzelner Flug von Thailand ins Ausland kann sehr billig sein. Füge ab und nach Thailand sind oft überbucht, es ist also unbedingt notwendig, Rück- oder Weiterflüge unmittelbar nach der Ankunft rückzubestätigen. Die Flughafensteuer für internationale Flüge beläuft sich auf rund 13 Euro, bei einem Aufenthalt von weniger als 12 Stunden wird jedoch auf die Erhebung dieser Gebühr verzichtet. Viele Besucher reisen auch auf dem Landweg von Malaysia ein. Zwischen den beiden Ländern gibt es vier Grenzübergänge: zwei an der Westküste, einer im Landesinnern und einer an der Ostküste. Es ist zwar nicht möglich, Zugtickets für die gesamte Strecke zwischen Bangkok und Kuala Lumpur oder Singapur zu kaufen, aber Expresszüge verkehren über die thailändisch-malaiische Grenze bei Pedang Besar. Die Reise schließt üblicherweise eine Übernachtung in Butterworth (Malaysia) ein, um die Anschlusszüge bequem erwischen zu können. Der feudale Eastern & Oriental Express bietet eine direkte Verbindung zwischen Bangkok und Singapur, aber dafür kostet dieses Privileg auch deutlich über 1000 Euro. Zwischen Thailand und Myanmar, Laos oder Kambodscha gibt es zahlreiche Grenzübergänge, aber nur sehr wenige Grenzübertritte - zumindest offiziell. Ausländer können ganz legal den Mekong per Fähre überqueren und in mehreren Grenzstellen aus Laos einreisen oder nach Laos weitereisen.


Unterwegs vor Ort:

Thai International Airways bietet gute Verbindungen innerhalb des Landes, aber die meisten Reisenden bevorzugen das ausgezeichnete Bus- und Zugnetz. Die Busse sind phänomenal schnell, klimatisiert und bieten einen guten Service; auch die Züge verkehren pünktlich und in kurzen Abständen, sie sind bequem, preisgünstig, aber relativ langsam. In Bangkok und den größeren Provinzhauptstädten kann man Autos, Jeeps oder Wohnmobile mieten; Motorradverleihstationen gibt es in größeren Städten und in den Touristenzentren.

Der öffentliche Transport basiert u. a. auf Taxis, Tuk-tuks (motorisierte Rikschas), Samlors(Fahrrad-Rikschas) und Songthaews (kleine Pickups). Taxis haben in Bangkok (meist) einen Taxameter und Songthaews verkehren auf festgelegten Routen, aber bei Samlors, Tuk-tuks und Taxis außerhalb Bangkoks muss man handeln und sollte sich vor der Abfahrt auf einen Preis einigen. Seit Juni 2000 gibt es öffentliche Busse nur für Frauen, um sie vor Kriminalität und sexueller Belästigung zu schützen.

Copyright © 2004 Lonely Planet Publications

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