« Vietnam's Bevölkerung | Main | Flug nach Singapur gebucht – die Reise kann beginnen »

Vietnam's Klima, Flora & Fauna

Vietnam, Republik in Südostasien, die im Norden an China, im Osten und Süden an das Südchinesische Meer und im Westen an Kambodscha und Laos grenzt. Amtliche Bezeichnung ist Sozialistische Republik Vietnam. Sie hat eine Gesamtfläche von 331 690 Quadratkilometern. Landeshauptstadt ist Hanoi, größte Stadt des Landes ist Ho-Chi-Minh-Stadt.


Vietnam breitet sich im östlichsten Teil der südostasiatischen Halbinsel in zerklüfteter, lang gestreckter S-Form aus. Ihre Landschaftsstruktur wird von Gebirgsketten, Küstenebenen und Flussdeltas geprägt.


1. Physische Geographie

Vietnam teilt sich in vier Hauptgebiete: Im Nordwesten erstrecken sich die Ausläufer des chinesischen Yunnan-Plateaus. Die höchste Erhebung des Landes befindet sich an der Grenze zu China, wo der Fan Si Pan 3 143 Meter Höhe erreicht. Zum Osten des Gebirgslandes hin liegt das Delta des Roten Flusses, auch Song Hong oder Tonking-Delta genannt, ein dreieckig verlaufendes Küstentiefland am Golf von Tonking, einem Seitenarm des Südchinesischen Meeres. Zum Süden hin setzt sich das Gebirgsland mit der Küstenkette von Annam und einer angrenzenden Küstenebene fort. Sie prägen die geographische Struktur Zentralvietnams. Die vierte und südlichste Region ist das Mekong-Delta, ein Aufschüttungstiefland. Die Böden in den Deltagebieten des Roten Flusses und des Mekong bestehen aus fruchtbarem Schwemmland. In den höher gelegenen Regionen werden die Nährstoffe durch starke Regenfälle aus dem Boden geschwemmt.


2. Flüsse

Der Rote Fluss im Norden und der Mekong im Süden sind die wichtigsten Süßwasserquellen des Landes. Der Rote Fluss strömt aus dem nordwestlichen Bergland fast direkt in Süd-Ost-Richtung. Der Mekong weist einen unregelmäßigen Flusslauf von Kambodscha durch Südvietnam auf, bis er über ein komplexes Netz von Deltaarmen ins Südchinesische Meer mündet. Beide Flüsse werden zum Schutz vor Überschwemmungen von Dämmen begrenzt.


3. Klima

Im Landesinneren des Nordens sind die Temperaturen subtropischer Natur. Jahreszeitlich wechselnde Winde führen zu trockenen Winter- und feuchten Sommermonaten. Die zentralen und südöstlichen Regionen haben ein tropisch-monsunales Klima mit hohen Temperaturen und großen Niederschlagsmengen. Im Südwesten treten unterschiedliche Feucht- und Trockenperioden auf, doch liegen die Temperaturen höher als im Norden. In Hanoi reichen die Temperaturwerte von etwa 13 °C im Januar bis zu 33 °C im Juni. Die mittlere Niederschlagsmenge beläuft sich hier auf 1 830 Millimeter.


4. Flora und Fauna

Tropische Regenwälder sind in Lagen bis etwa 1 300 Meter ausgebildet, in größeren Höhen gedeihen Laub werfende Wälder, die weiter oberhalb in Nadelwälder übergehen. Dichte Mangrovenvegetation säumt die Flussarme der Deltaregionen. Die ursprünglich artenreiche Vegetation im Norden des Landes wurde im Krieg insbesondere durch den Einsatz von Entlaubungsmitteln schwer geschädigt.
Zur Fauna der größeren Säugetiere gehören Tiger, Leoparden, Goldkatzen, Zibetkatzen, Malaienbären, Kragenbären, Elefanten, Muntjaks (eine neue Muntjakart wurde 1997 entdeckt), Schweinshirsche, Gaur und Bantengs. Primaten sind durch Javaneraffen, Rhesusaffen, Bärenmakaken und Schopfgibbons repräsentiert. Die Reptilienfauna umfasst Krokodile, Schlangen, Schildkröten, Geckos, Agamen und Skinke.



Anzeigen

Digitalvoodoo Netzwerk

Insgesamt gibt es in diesem Blog bislang 172 Einträge und 388 Kommentare. Hoffentlich werden es bald mehr :-)

Buchempfehlungen

Random Pictures

    MT::Template::Context=HASH(0x975ff10)

    MT::Template::Context=HASH(0x975ff10)

    MT::Template::Context=HASH(0x975ff10)

Inhalt dieser Seite

Zusammenfassung

Vietnam, Republik in Südostasien, die im Norden an China, im Osten und Süden an das Südchinesische Meer und im Westen an Kambodscha und Laos grenzt. Amtliche Bezeichnung ist Sozialistische Republik Vietnam. Sie hat eine Gesamtfläche von 331 690 Quadratkilometern. Landeshauptstadt...

Stichwörter